Beiträge von Pro Handball

    Ob Knorr oder nicht Knorr, es fehlt ein Matchplan, es fehlen spielerische Lösungen und es fehlen Alternativen, wenn Plan A nicht funktioniert.

    Die starke Abwehr, die bei Olympia vorhanden war, ist nicht da, nur der TW allein reicht nicht. Keine Balleroberungen, keine schnellen und einfachen Gegenstoßtore. Im Angriff alles in die Mitte und dann irgendwie 1 gegen 1 oder an den Kreis. Gegen Italien erstmals mal die Außen miteingebunden.

    Das kann doch nicht der Anspruch dieser Mannschaft sein. Vielleicht ist Gislasson auch zu alt für diese junge Mannschaft.

    Ich darf daran erinnern, dass Knorr gegen einen deiner genannten Gegner der Einzige war, der von Anfang voll da war 😉

    Bei allem Respekt, gegen Italien und Tunesien muss die Messe nach 40 Minuten gelesen sein.

    Beide Mannschaften werden sich gegen unsere Abwehr enorm schwer tun, warten wir es ab 😉

    Die einzigen, die von Anfang an voll da waren und auch über das ganze Spiel Leistung gezeigt haben, waren die Torhüter.

    Das Spiel heute sagt gar nichts aus, Tunesien auch nicht.

    Ob Knorr dabei ist oder nicht, Bananenegal.

    Heute kannste auch mit Grgic und Stutzke beginnen...

    Ein VF ohne Knorr würde ich interessant finden ...

    Dass das Spiel gegen Italien nichts aussagt, ist schon eine etwas arrogante Aussage angesichts der bisher gezeigten Leistungen. Dann haben die bisherigen Spiele mehr Aussagekraft? Schweiz, Polen und Tschechien in der 1.Halbzeit haben dann bewiesen, dass es auch gegen vermeintlich leichte Gegner nicht läuft, auch wenn Knorr dabei ist. Wie soll es dann ohne ihn besser werden, egal gegen wen?

    Also einen Sieg gegen Dänemark zu erwarten wäre wohl vermessen, ich wär schon zufrieden, wenn sie sich nicht so wie im Olympiafinale präsentieren.

    Spiele wie in der Vorrunde hätten sie vor zwei Jahren noch verloren, also das ist definitiv besser geworden. Warum sie keine erste Halbzeit hinbekommen, das wissen sie wohl selber nicht, das scheint aber eine Kopfsache zu sein, vielleicht blockieren sie sich selbst durch zuviel Nachdenken.

    Und das Spiel über außen läuft gar nicht, alles über die Mitte und das auch noch zu behäbig, der Gegner hat viel zu viel Zeit sich zu formieren, da muss mehr Dynamik ins Passspiel.

    Wie bewertet ihr die Schiedsrichterleistung? Ich fand sie .....bemerkenswert. Eine unverschämte Zeitstrafe wegen angeblicher Schauspielerei bei Mertens, (viel offensichtlichere Aktion eines polnischen Spieler in der zweiten Welle ohne Strafe), ein 7m zweite Hälfte wegen angeblich Abwehr im Raum gegen Deutschland, wo die Abwehrspieler weit weg von der 6m-Linie sind, fehlende 7m erste Halbzeit bei 1:1-Durchbrüchen (Knorr?Köster?), wo es "nur" 2Minuten und Freiwurf gibt. (Natürlich hab ich die Nationalbrille auf)

    Am Anfang fand ich sie gut, die Rückkehr der gelben Karte als Signal top, danach wurde es irgendwie strange, da fehlte die Linie, mehr als eine Überraschungsentscheidung war dabei, aber dieses Gespann pfeift immer so, kein Team kann sich so richtig auf die einstellen, warum die immer noch international so hoch unterwegs sind, ist mir ein Rätsel. Es war zum Glück nichts spielentscheidendes dabei.

    Schlimmer wäre es gewesen, Deutschland hätte Brasilien glorreich mit 10-15 Toren Differenz aus der Halle geprügelt. Dann wäre nämlich wieder das typisch deutsche "Boah, wat sind wir so geil!"-Symptom aufgetreten, gepaart mit dem Glauben an die eigene Unfehlbarkeit.

    Es tut deutschen Mannschaften, egal in welcher Sportart nicht gut, wenn die Vorbereitung zu gut läuft, allzu oft wird dann übersehen, dass da auch noch ein Gegner steht, der auch gewinnen will und auch mit einer entsprechenden Einstellung in das Spiel geht. So muss man sich doch immer wieder klar machen, das jedes Spiel erstmal gespielt und gewonnen werden muss und nicht automatisch mit Anpfiff schon zwei Punkte unter Dach und Fach sind. Lieber in der Vorbereitung schlecht spielen als im Turnier.

    Positiv fand ich, dass das Team nicht aufgegeben hat, dass wäre ja nun auch nicht ungewöhnlich, sondern dran geblieben ist, manchmal muss man so ein Spiel auch über den Kampf gewinnen und das wird bei der WM sicherlich mehr als einmal vonnöten sein.

    Merke: Auch der Gegner kann Handball spielen!

    Wenn mal hie und da punktuell ein Derby in den Dritten Programmen übertragen wird, stellt das für mich keine regelmäßige mediale Präsenz dar.

    An die Erfolge der Nationalmannschaften erinnert man sich, wer wann Meister geworden ist, interessiert keinen. 2007 war Deutschland Weltmeister, weiß jeder, aber wer Meister war, weiß kein Mensch außerhalb des Handballs.

    Skandinavien ist mit Deutschland nicht vergleichbar, dort ist eine ganz andere Sozialstruktur, ein ganz anderes Verständnis von miteinander, deswegen hinken ja auch die ständigen Vergleiche im Schulwesen.

    Ja, Kinder schätzen sich selbst ein und zwar so, wie es ihnen von Trainern und Eltern erzählt wird und wehe der SR erdreistet sich dem nach eigenem Verständnis hochtalentierten Nachwuchs mal einen technischen Fehler abzupfeifen, da kommt direkt die pädagogische Keule, da wird selbst in den Leistungsklassen noch Fingerspitzengefühl gefordert, den 5. Schritt den kann man doch in der Oberliga noch durchgehen lassen, muss man nicht pfeifen. Es sei denn, der Gegner macht das gleiche. Für den gelten dann die Regeln.

    Finde nicht, dass sich Handball medial in einem Nischensender versteckt, es sind doch jede Woche Spiele im Free-TV zu sehen, von der anstehenden WM gar nicht erst zu reden. Und der Spartensender DYN ist für Fans an sich eine tolle Ergänzung dazu.

    Deine Einschätzung zum Kinderhandball kann ich ebenso nicht nachvollziehen. Hier ist man wirklich innovativ unterwegs und schaff neue Ansätze, Kindern den Einstieg in diese Sportart zu erleichtern und mit Erfolgserlebnissen für Handball zu begeistern.

    Wenn ich mir die Fernsehpläne bei Handballworld.news ansehe, steht bei den meisten Spielen was von Bezahlen, der Rest läuft irgendwo auf Pluto oder Welt, Ruckelhandball auf Sportdeutschland guckt kein Mensch und mit gelegentlichen HBF-Spielen bei Eurosport begeistert man auch keine Massen. Es fehlt an einer regelmäßigen medialen Präsenz wie sie eben nur über die großen TV-Sender erreicht werden kann, ohne Bezahlen und ohne Registrieren, nur dann setzt sich eine Sportart auch irgendwann im Bewusstsein fest. Dazu gehören dann auch entsprechende Erfolge der Nationalmannschaften.

    Genauso wichtig wie die Begeisterung der Kinder für Handball zu wecken ist doch sie bei der Stange zu halten. Es nützt ja nichts 4 Mini-Mannschaften zu haben um dann in der C-Jugend eine SG eingehen zu müssen, weil nicht mehr genügend Leute da sind. Bei diesen Alle gewinnen-Turnieren lernen die Kinder nur, hey, egal wie ich spiele, ich krieg auch was, warum sollte ich mich anstrengen? Wenn es dann um Ergebnisse geht, um den Umgang mit Niederlagen fehlt jede Fähigkeit mit negativen Ergebnissen umzugehen, dann sucht man sich halt was anderes. Ich halte das für den falschen Weg, weil er Kindern die Möglichkeit nimmt, aus Fehlern zu lernen und damit auch jede Motivation verloren geht, besser werden zu wollen.

    Es gab ja schon Versuche, man hat Kindern im Grundschulalter 3 Bälle hingelegt, einen Fussball, einen Basketball und einen Handball, kein Kind hat den Handball als erstes genommen.

    Zudem versteckt sich Handball medial in einem Nischensender, Basketball oder Volleyball gibts auch im Free-TV.

    Über das immer komplizierter werdende Regelwerk brauchen wir uns nicht zu unterhalten, das einzige Regelwerk, das noch komplizierter ist, ist das neue Komsumcannabisgesetz

    Dann das seltsame Turniersystem im Kinderhandball, bei dem immer alle gewinnen.

    So traurig das auch ist, Handball ist eine aussterbende Sportart, in nicht allzu ferner Zukunft wird das vergleichbar sein mit Faustball oder Prellball.

    Die Situation wurde vor der Saison in den Lehrabenden bundesweit angesprochen.

    Auch wenn der Feldspieler, zu denen ja auch der TW gehört, wenn er außerhalb des Torraums agiert, den aufs leere Tor fliegenden Ball regelgerecht abfängt und danach mit dem Ball den Kreis betritt, gilt das als regelwidriges Vereiteln einer klaren Torgelegenheit, also 7m und 2 Minuten. So die offizielle Auslegung DHB.

    Wenn er den in der Luft gefangenen Ball noch im Sprung ins Toraus wirft, dann gehts mit FW weiter. Am besten also nix mehr mit fangen, nur noch wegschlagen.

    Ihr seht das alle völlig falsch....

    In der Heimspielstätte der Füchse befindet sich unter dem Hallendach eine ausgeklügelte Triangulationstechnik, die es ermöglicht, die genaue Position des Balles sofort festzustellen. Von dort wird in Echtzeit eine exakte Spiegelung an die Holocamouflage in Bob Hannings Pullover übermittelt, die mittels Bluetooth-Verbindung eine genaue 3D-Simulation an die Heads-up-Kontaktlinse in Hannings rechtem Auge sendet. Durch Periskop-Reflektion kann Hanning dann genau erkennen, dass der Ball hinter der Linie war und das geht natürlich auch aus 25 Metern Entfernung. Da gibt es keinen Grund zu zweifeln.

    PS: Nach den Gesetzen der Physik können Bienen auch nicht fliegen. Sie tun es aber trotzdem.

    Wer die Ironie findet, darf sie behalten.

    Man darf maximal 4 Offizielle eintragen. Wird ein Offizieller zum Spieler, ist er oben als Spieler nachzutragen und unten als Offizieller zu streichen. Geht auch mit 4 Spielern. Kommt einer dieser Spieler nicht zum Einsatz ist er der MV und bleibt es dann auch.

    Gibt es keinen MV, ist ein Spieler im Bericht als fungierender MV zu benennen, wichtig für die PIN-Eingabe und mögliche Einsprüche.

    Ist der als MV agierende Spieler auf dem Feld aktiv, kann er selbst die grüne Karte holen und beim Tisch ablegen oder er beauftragt einen auf der Bank sitzenden Spieler damit.

    Pragmatische Lösung, die von allen akzeptiert wird, regeltechnisch vertretbar und praktikabel ist. Alles andere führt nur zu Verwirrungen.

    Man nennt das "political greenwashing", bewusst wird etwas falsch gemacht, damit man vor Gericht verliert und dann sagen kann "wir wollten ja aber das böse Gericht hat uns nicht gelassen", eine beliebte Taktik in der Politik, wenn man sich der eigenen Verantwortung nicht stellen will, weil das nach außen nicht gut aussieht.

    So kann sich der DHB schön reinwaschen und die Schuld auf das OLG schieben.

    Hat die HBL in der Lizenzgeschichte nicht auch so was gemacht, bewusst falsch entschieden, um dem HSV eine weitere Rechtsschutzmöglichkeit einzuräumen?

    Es steht dem DHB frei, seine Rechte in der Berufung durchzusetzen, nur ob er damit dem Ziel einer Aufklärung und Aufarbeitung näher kommt, mag dahin gestellt sein.

    So, wie ich die PM des DHB und des BVB verstehe, steht bereits fest, dass sich das alles so abgespielt hat, wie von den Spielerinnen vorgetragen. Das mag auch so sein, und trotzdem kann ich kein Urteil fällen, bevor nicht beide Seiten gehört wurden, das widerspricht allen rechtsstaatlichen Grundsätzen. In jeder Sportgerichtsverhandlung bekommen beide Seiten die Möglichkeit ihre Sicht der Dinge vorzutragen, erst dann wird ein Urteil gefällt. Wenn der DHB ein solches Verfahren nicht durchführt, d.h. beide Seiten in einer Verhandlung anzuhören, dann entspricht seine Vorgehensweise eben nicht den allgemeinen rechtsstaatlichen Verfahrengrundsätzen und dann kann möglicherweise auch der Ausschluss der ordentlichen Gerichtsbarkeit in sportrechtlichen Streitigkeiten auf der Kippe stehen, denn das hat die Rechtsprechung immer wieder deutlich gemacht, solange die Sportverbände ein entsprechendes rechtsstaatlichen Ansprüchen genügendes Verfahren durchführen, hält sich die ordentliche Gerichtsbarkeit raus. Können die Verbände das nicht mehr gewährleisten, werden künftig die Gerichte in diesen Verfahren entscheiden und das kann doch keiner wollen.

    Mich würde interessieren, warum seitens des DHB nicht ein entsprechendes Disziplinarverfahren gegen Fuhr durchgeführt wird, mehr verlangt doch keiner. Im Rahmen dieses Verfahrens werden die Spielerinnen gehört und Fuhr bekommt die Gelegenheit sich zu verteidigen, also wo ist das Problem?

    Da hast du ja möglicherweise Recht. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht zu psychischer Gewalt kam. Recht haben und Recht bekommen ist seit jeher zweierlei. Und da hätte Paul Jonas auch "ich weiß" statt "ich glaube" schreiben können.

    Der Punkt ist doch der: es gab Menschen, die unter der erlebten Behandlung gelitten haben. Nicht abschließend geklärt ist, ob das Vorgehen unterhalb dessen blieb, was der Gesetzgeber als strafbare Grenze definiert hat, oder ob lediglich die Beweismittel nicht ausreichend sind, ob eine Bestrafung durch Verfahrensfehler verunmöglicht wurde, oder ob eine Bestrafung sogar noch möglich wäre.

    Für die Beteiligten macht das natürlich einen großen Unterschied. Für mich als unbeteiligten Beobachter ist unbegreiflich, wie es überhaupt dazu kommen kann, dass eine Situation so verfahren wird, dass es am Ende, wie auch immer das noch ausgeht, auf allen Seiten wohl nur Verlierer gibt.

    Da bin ich ganz bei dir, das Verhalten muss nicht zwingend strafbar sein, es kann auch gegen andere Normen verstoßen, z. B. gegen das autonome Recht der sportverbände. Nur auch dafür muss ein Sachverhalt vorliegen, der eine entsprechende Entscheidung trägt.

    Es ist aber letztendlich in diesem Fall egal, Fuhr ist als Coach verbrannt. Er kann nur noch um seine Reputation kämpfen.