Ich geh ja auch nicht davon aus, dass es bei 26 Monaten bleibt, da wollte der Verband ein Signal setzen und hat eine Reduzierung mit eingeplant. Aber das bei einer solchen Aktion zumindest mal die Sperre so lang sein sollte wie die Ausfallzeit des verletzten Spielers halte ich schon für passend.
Beiträge von Pro Handball
-
-
War so als allgemeiner Appell gemeint, für meinen Geschmack wird generell bei Roten Karten zuviel nach Entschuldigungsgründen für den Spieler gesucht, um eine vermeintliche Fehlentscheidung der SR zu begründen. In den allermeisten Fällen haben die SR aber korrekt entschieden.
-
Was wäre denn die angemessene Sperre für einen Spieler, der einen Berufskollegen ins Krankenhaus bringt, dessen Karriere gefährdet und für unabsehbare Zeit außer Gefecht setzt?
-
Geht es nur mir so oder ist tatsächlich bei der Mannschaft keine spielerische Weiterentwicklung erkennbar?
-
Ich habe den Beitrag von Lernender zitiert, nicht Deinen.
Aber was, bitte, ist denn an dem Sachverhalt strittig? Gibt es irgendeine Situation, in der das Verhalten von Horvath den Regeln entspricht? War da irgendetwas, was man als korrektes oder spieltypisches Abwehrverhalten bezeichnen könnte?
-
Ich habe schon Spiele erlebt, wo da nur 2 Minuten gepfiffen wurde. Leider auch Spiele, wo das nur ein Freiwurf war. Das waren aber auch schlechte Schiris.
Ich kann verstehen, dass das auch Rot sein kann.
Aber diese lange Sperre ist für mich übertrieben. Er hilft doch gegen den Ballhalter aus und tötet nicht einen Spieler, der zehn Meter vom Spielgeschehen entfernt steht.
Wenn dies der Maßstab sein soll, dann dürfen in jeder Oberliga und Regionalliga zukünftig 5Spieler pro Saison eine zweijährige Pause machen.
Eine solche Aktion habe in der Oberliga oder Regionalliga noch nicht gesehen.
Liebe Leute, was muss denn passieren, damit eine solch lange Sperre gerechtfertigt wäre? Muss der Spieler erst mit eingdrücktem Kehlkopf vom Platz getragen werden? Das ist ein Angriff gegen den Kopf, direkt drauf ohne jede erkennbare Zielrichtung Ball, es geht nur darum dem Angreifer eine reinzuhauen, es geht um nichts anderes. Ihr wollt doch nicht ernsthaft verkaufen, ein Spieler auf diesem Niveau weiß nicht was er tut. Der wusste ganz genau, was er da macht und solche Leute will kein Mensch auf der Platte sehen.
Ich gehe davon aus, dass die Strafe im Berufungsverfahren vielleicht noch auf 18 Monate reduziert wird, aber weniger sollte es nicht werden.
Hört, bitte, mal auf Spieler, die so agieren, zu entschuldigen und eine Rechtfertigung zu suchen, es gibt keine.
-
Keine Absicht, ernsthaft? Für so eine Attacke kann man auch schon mal 12 Monate auf Bewährung wegen Körperverletzung bekommen.
in einem Zivilverfahren hat Mahr gute Chancen Schmerzensgeld zu bekommen, dass überschreitet das sporttypische Risiko bei weitem.
-
Erst am 22.6. stehen die Aufsteiger der Frauen in die 3.Liga fest, d.h. bis dahin herrscht in den unteren Klassen Ungewissheit. Wie soll man da planen? Auf-und Abstieg müssen einfach früher feststehen, m.E. muss Mitte Mai feststehen, wer in der nächsten Runde in welcher Klasse antritt.
-
Ab der Regionalliga aufwärts ist Handball ein anderer Sport, unten drunter hast Du in der Breite gar nicht die Menge an Spielerinnen und Spielern, die die neuen Regularien umsetzen können und häufig auch gar nicht wollen. Konsequenz: Wer leistungsorientiert spielen will, muss frühzeitig zu höherklassigen Vereinen wechseln, weil im unteren Bereich eine entsprechende Förderung gar nicht stattfinden kann. Damit blutet der unterklassige Bereich personalmäßig aus, weniger Mannschaften, weniger Ligen, aber Hauptsache die Premium-Events funktionieren. IHF, EHF und DHB haben immer nur die Spitze im Blick, was die Konsequenzen an der Basis bedeuten, wird überhaupt nicht beachtet.
-
Es ist immer wieder schön, dass Auf-und Abstieg erst dann feststehen, wenn die Saison in den Landesverbänden schon gelaufen ist, das erschwert die Planungen für die kommende Saison enorm, wenn man nicht weiß, in welcher Klasse man antritt. Dazu noch die ganzen Relegations- und Qualifikationsspiele, die keiner mehr mitbekommt.
Für den Fall der Eulen schlägt das in der Pfalz durch bis in die Verbandsliga.
Ich bezweifle stark, dass dieses ganze Szenario das Bild des Handballs positiv fördert.
-
Man muss das auch mal positiv sehen, wenigstens beim ESC bringt Deutschland eine konstante Leistung.
-
Lasst doch einfach eine KI über die Videobilder laufen, die dann die Entscheidung trifft.
Offenbar sind Menschen nicht mehr in der Lage die richtige Entscheidung zu treffen. Vielleicht wird die Entscheidung der KI eher akzeptiert.
-
Im Bereich bis Oberliga hat doch kaum ein Team 16 Spieler, je weiter es runter geht desto weniger, wenn derzeit 14 Spieler auf der Bank sitzen ist es schon eine Besonderheit.
Im gleichen Bereich gibt es weder Trainer noch Mannschaften, die über taktische Fähigkeiten verfügen, die mit einer dritten Auszeit aktiviert werden könnten. Trainer und Spieler, die über diese taktischen Fähigkeiten verfügen, agieren nicht im Amateurbereich. Was nicht vorhanden ist, kann auch durch ein drittes TTO nicht abgerufen werden.
-
Ich glaub nicht, dass die SR Mitleid brauchen.
Das Problem liegt m.E. eher darin, dass die jungen Nachwuchsgespanne zu schnell hochgepuscht werden. Wenn da ein Gespann halbwegs talentiert ist, wird es direkt in irgendwelche Förderprogramme des DHB hochgezogen und auf Linie gebracht, da gibt es keine Möglichkeit sich erstmal durch Ober- oder Regionalliga ein entsprechendes Persönlichkeitsprofil zu erarbeiten. Gerade dieser Bereich ist harte Schule, da muss man erstmal bestehen. Die früheren Top-Gespanne Tetens/Schäfer, Bülow/Lübker, Thomas/Thomas etc. sind alle durch diese Schule gegangen, die hatten das Standing und das Rückgrat um auch auf Top-Niveau zu bestehen, egal in welchem Spiel.
-
Man muss ja keine 16 Spieler eintragen und im unteren Bereich stellt sich die Frage eh nicht.
Die drei Auszeiten sind sowieso nur für den Werbeblock gemacht worden, im Amateurbereich ist das dritte TTO so überflüssig wie Fußpilz.
Sind alles wieder mal Regeln von oben für oben ohne Blick für die Realität des Sports.
-
Der Ticker läuft noch, das Spiel ist längst beendet.
Unterhalb der Bezirksliga kann man keine Liga auswählen.
Jede Liga einzeln, getrennt nach Männlein und Weiblein, keine Relegation oder Qualispiele...
Die Liste ist endlos, diese Pull-Down-Menus nervig und die graphische Darstellung fordert ein ständiges Scrollen.
Vielleicht hätte der DHB jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt und nicht irgendwelche Praktikanten auf der Suche nach dem nächsten besseren Job.
-
-
Blaibt doch aber dabei, dass das nur bei einem alleinigen reintreten der Fall ist. Ein im Kontakt rein geschoben werden ist ja weiter was anderes.
Das weißt Du, das weiß ich, das wissen auch viele andere hier, aber der Spieler auf dem Feld, der Trainer auf der Bank und der Zuschauer auf der Tribüne, der weiß das nicht, für die ist Kreis Kreis, genauso wie Fuß Fuß ist. Die Diskussionen werden hochkochen, wenn man künftig 2 cm auf der Torraumlinie steht und dafür einen 7m bekommt bzw. keinen bekommt. Das Geschrei "Aber der steht doch im Kreis!" höre ich jetzt schon und dann muss man wieder erklären, warum wieso weshalb. Und das nervt ohne Ende.
-
Die ANpassung mit dem Torraum finde ich passend. Im Gegensatz zu den Schritten wurde es nun einfacher gemacht, man muss nun nicht mehr unterscheiden ob Vorteil oder nicht (Aktion ausgehend vom Verteidiger). Wenn der Angreifer den Spieler reinschiebt (ohne Ausgleichsschritte) ist es immer noch kein 7m.
Doch, doch, das Betreten des Torraums muss immer noch erfolgen, um sich einen Vorteil zu verschaffen und eine klare Torgelegenheit zu vereiteln. Nur bei der Dynamik des Spiels kannst Du es gar nicht verhindern, dass Du bei der Abwehr mal auf die Torraumlinie trittst. Bisher war das kein 7m, jetzt ist es einer und ich befürchte eine Flut von 7m-Entscheidungen.
Aber warten wir es mal ab, demnächst ist Tagung in Halberstadt, da erfahren die Lehrwarte genaueres.
-