Germanicus
Ein Tor, dem eine Regelwidrigkkeit, z.B. Stürmerfoul, etc.vorausgeht, zählt nicht. Hier war es eine grobe Regelwidrigkeit, diedem Tor vorausging, das muss aberkannt werden.
Beiträge von Pro Handball
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Das Tor hat gezählt, ay caramba, Regelfehler im EM-Finale, das hatten wir auch noch nicht. Da sitzt doch Jutta Ehrmann als Delegierte, die hätte das doch korrigieren müssen. Wenn das Spiel mit einem Tor für Frankreich ausgeht, dann geht aber die Luzie ab.
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Arcosh
Ja genau, da bin ich auch gerade am knobeln. Ich meine, das Tor hätte nicht gegeben werden dürfen. -
Hat das Tor gezählt ? Wenn auf grobe Unsportlichkeit entschieden, hätte das Tor doch nicht zählen dürfen,oder?
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Ohne das Spanien-Spiel sind das nach meiner Rechnung folgende aktuelle Tordifferenzen
Norwegen +17
Rumänien +6
Niederlande -3
Ungarn -13
Deutschland -5
Für HF bräuchte es einen Sieg mit 12 Toren, für Spiel um Platz 5 einen mit 9.
Rechnung ohne Gewähr -
Folgende Spielsituation:
Mannschaft A im Angriff, Arm geht zum passiven Vorwarnzeichen hoch. Trainer Mannschaft B zählt von der Bank lautstark und gestikulierend die Pässe mit, Richtung Spielfeld, so dass es die angreifende Mannschaft A voll mitbekommt. Regelwidrigkeit ? Sanktion ? -
Wieso haben die SR und die ungarischen Torhüterinnen gelb an ? Ist das eine dunkelgelb und das andere hellgelb ?
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Rheiner
Da ist klar, der Pfiff unterbricht und damit 7m und Rot, durch das Springen wird die Ausführung verzögert.Meine Aussage bezieht sich auf den Fortgang, wenn die SR den Vorteil hätten laufen lassen.
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Neue Richtlinien:
Wenn der Wurf (z. B.) ausgeführt ist und von einem zu nahestehenden Spieler geblockt wird, der das Wurfergebnis aktiv zerstört oder den Werfer während der Ausführung stört, ist die Regel 8:10c ebenfalls anzuwenden.
Im Video ist deutlich zu sehen,dass der Abwehrspieler zu nah steht und blockt, es gelingt ihm aber weder die Wurfausführung zu behindern noch nach der Ausführung den Wurf zu blocken. Der Werfer spielt einen kontrollierten Pass, der auch beim Mitspieler ankommt und diesen in eine klare Torgelegenheit bringt. Nach meiner Auffassung ist Regel 8:10c nicht erfüllt (Tatsachenentscheidung).Daher nur 2 Minuten. Anders wäre es, wenn durch die Behinderung der Mitspieler den Ball zwar bekommt, aber keine klare Torgelegenheit erhält,weil ein anderer Abwehrspieler rechtzeitig eingreifen kann,ob regelkonform oder nicht, spielt dann keine Rolle.Für die letzte Aktion müsste der Abwehrspieler aber Rot nach 8:5 bekommen, Der Angreifer ist in vollem Lauf, bereits abgesprungen und jetzt kommt die Aktion von der Seite ohne jede erkennbare Absicht oder Möglichkeit den Ball zu erreichen. Dafür gäbe es auch innerhalb der normalen Spielzeit Rot, so dass hier Regel 8:10d zum Tragen käme. 7m natürlich noch dazu, da kein Torerfolg.
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dann müsste ja ....hagi....falsch zitiert haben- denn dort stand bei "jederzeit" nichts von "ball im spiel"
und das was du da schilderst, würde ich ja auch nicht so handhaben......
wenn du also schon so extreme beispiele nennst.....wie denn folgt:
der 7m schütze sagt zu dir als schieri eine beleidigung vor dem wurf und anpfiff...ich denke rot.....und trotzdem 7m......nun beleidigt dich jeder weitere aufgerufen
7m schütze....alle rot....was dann ?
wirft dann der zeugwart....?4:1 Eine Mannschaft besteht aus bis zu 14 Spielern.
Auf der Spielfläche dürfen sich gleichzeitig höchstens 7 Spieler befinden. Die übrigen Spieler sind Auswechselspieler.
Ein Spieler, der als Torwart gekennzeichnet ist, kann jederzeit die Position als Feldspieler einnehmen (beachte jedoch Regel 8:5 Kommentar Absatz 2). Ebenso kann ein als Torwart gekennzeichneter Feldspieler jederzeit die Position des Torwarts einnehmen (beachte Regeln 4:4 und 4:7).
Spielt eine Mannschaft ohne Torwart, dürfen sich auf der Spielfläche gleichzeitig höchstens 7 Feldspieler befinden (beachte Regeln 4:7, 6:1, 6:2c, 6:3, 8:7f, 14:1a).
Für den Wechsel zwischen Torwart und Feldspieler gelten die Regeln 4:4-4:7.
Zu Spielbeginn müssen wenigstens 5 Spieler auf der Spielfläche antreten.
Die Anzahl der Spieler einer Mannschaft darf im Spielverlauf - einschließlich der Verlängerungen - jederzeit auf bis zu 14 Spieler ergänzt werden.Sinkt die Anzahl der Spieler einer Mannschaft auf der Spielfläche unter 5, kann weitergespielt werden. Es liegt im Ermessen des Schiedsrichters, ob und wann ein Spiel abzubrechen ist (17:12).
Problem gelöst. Wenn keiner mehr da ist, der das Spiel fortsetzen kann, wird abgebrochen.
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pro...
vergleichst du da jetzt gleiche situationen....?ich hätte die ausführung von hagi immer dem "unter passivem vorwarnzeichen" zugeordnet und wenn dann die schiris zu dem
ergebnis kommen es wird bewusst verzögert.....
freiwurf für den gegner....
denn wenn ich das von vorher "iederzeit" zugrunde lege, wäre das möglich....
TCLIP
Du kannst nur auf Passives Spiel entscheid, wenn der Ball im Spiel ist und dann jederzeit. Ich habe die Regel 15:5 zitiert, bei Verzögerung ist der FW anzupfeifen, bis dahin ist der Ball nicht im Spiel,also kann es auch kein passives Spiel sein. Was nach dem Anpfiff passiert, steht auf einem anderen Blatt, du kannst direkt nach der Ausführung pfeifen oder wenn der Ball nochmal quer gespielt wird oder wenn die Angreifer wieder in die Abwehr rennen, um sich festmachen zu lassen, aber den FW musst Du ihnen geben.Den haben sie wegen einer Regelwidrigkeit der Anwehr bekommen und der wird nicht durch eine eigene Regelwidrigkeit wieder aufgehoben.
Beispiel: Nach dem 6.Pass erfolgt ein Torwurf, der erfolglos bleibt, es gibt aber 7m wegen Abwehr im Kreis. Der Ball liegt im Torraum,die Angreifer sind sich uneinig, wer wirft, irgendwann erfolgt ein Wechsel, damit ein Werfer antreten kann. Den 7m kannst Du der Mannschaft wegen der verzögerten Ausführung nicht wegnehmen, Du kannst nur TO geben und den 7m ausführen lassen. Mit Deiner Interpretation von jederzeit könntest Du denen den 7m wegnehmen. Das wäre eine Belohnung für die Abwehr trotz ihrer Vereitelung der klaren Torgelegenheit. Mach das bei 59:55 und einem Tor Rückstand, ich garantiere Dir, Du kommst nicht lebend aus der Halle. -
Das ist seit geraumer Zeit eben nicht mehr so, ist bspw. die Freiwurfposition durch einen Spieler eingenommen und das Spiel könnte weitergehen und er begeht einen Ausführungsfehler bspw. durch prellen des Balles am Freiwurfort oder mehrfach bewusstes verschieben des Ausführungsortes dreht sich durch Entscheidung des SR der Ballbesitz zur abwehrenden Mannschaft die dann selbst mit Freiwurf weitermachen kann.
Das ist so pauschal nicht richtig.
15:2 Ein Wurf ist ausgeführt, wenn der Ball die Hand des Werfers verlassen hat (siehe jedoch 12:2).
Der Werfer darf den Ball erst wieder berühren, nachdem dieser einen anderen Spieler oder das Tor berührt hat (15:7, 15:8, siehe auch weitere Beschränkungen gemäß 14:6).
15:7 Die Konsequenzen von Fehlern des Werfers oder seiner Mitspieler während der Wurfausführung (15:1-3) sind davon abhängig, ob die Ausführung des Wurfs angepfiffen war oder nicht.
Bei einer Wurfausführung ohne Anpfiff sind grundsätzlich alle Fehler zu korrigieren; anschließend ist der Wurf zur Spielfortsetzung anzupfeifen. Allerdings ist der Vorteilsgedanke nach 13:2 zu beachten. Falls die Mannschaft unmittelbar nach einer falschen Ausführung den Ball verliert, gilt der Wurf als ausgeführt, das Spiel läuft weiter.
Bei einer Wurfausführung mit Anpfiff sind grundsätzlich ebenfalls alle Regelwidrigkeiten zu ahnden, z.B. wenn der Werfer springt, den Ball länger als 3 Sekunden hält oder seine korrekte Position verlässt, bevor der Ball gespielt ist. Dies gilt auch, wenn die Mitspieler nach dem Anpfiff, aber bevor der Ball die Hand verlassen hat, eine unkorrekte Position einnehmen (ausgenommen 10:3 Absatz 2). In diesen Fällen gilt der Wurf als ausgeführt und die andere Mannschaft erhält einen Freiwurf (13:1a) am Ort des Vergehens (siehe auch 2:6).
Stehen alle Spieler richtig und der FW wird nicht angepfiffen und der Werfer prellt, dann gilt 15:2, denn er berührt den Ball wieder ohne dass ein anderer diesen berührt hat. Der Wurf selber wurde korrekt ausgeführt. Steht er am falschen Ort wird korrigiert und angepfiffen.
Wird der FW angepfiffen und der Spieler rennt los ohne abzuspielen gibts direkt FW für den Gegner nach Regel 15:7. -
pro handball.....
ich hab mit schieri-wesen nichts zu tun....also kein lehrwart....
ich wusste, dass dein vorschlag-der ja eigentlich ganz gut ist- schon vor der 1. nachfrage von unserem hochgeschätzten rheiner
negiert wird, weil er allein festlegen möchte, welcher lehrwart denn nun kompetent ist oder nicht...genauso kam es dann......
TCLIP
Ich bin Lehrwart,schon allein deswegen wende ich mich in kritischen Fragen an obere Instanzen, damit ich meinen Leuten nichts falsches mit auf den Weg gebe. Und ich denke schon, dass die Jungs aus Liga 3 und Oberliga regeltechnisch den Durchblick haben, die kriegen ja direkt die Infos von den allerobersten, da darf man sich dann auch drauf verlassen. -
Wieso ist das unsportlich, ich darf doch innerhalb der 3 Sekunden mit dem Ball machen was ich will. War das nicht Dein Wortlaut? Wenn ich einen Wurf antäusche und er den Kopf nicht wegzieht, ist er doch selbst schuld. Was machen wir denn jetzt mit dem Antäuschen? Rosinen rauspicken oder eine klare Linie verfolgen?
Es gibt einen Unterschied, ob ich einen Pass zum Mitspieler antäusche, der erlaubt ist oder dem Abwehrspieler direkt auf den Kopf ziele, was nicht erlaubt ist. Ebenso ist Antäuschen kein Vergehen nach Regel 8:7d, das ist die Neymar-Regel für die Spieler mit Ganzkörpergesicht, die bei jedem Körperkontakt so tun, als hätte man ihnen gerade alle Zähne ausgeschlagen. Das ist eine ganz andere Situation
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Ich habe auch nur das wiedergegeben, was mir seitens der Kollegen aus Liga 3 und Oberliga mitgeteilt wurde.
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Einfache Lösung des Problems: Frank, hagi, TCLIP und gummiball fragen mal bei ihren Lehrwarten nach und teilen uns deren Antworten mit. Spätestens dann ist doch jeder Disput, wer jetzt Recht hat, erledigt. rheiner macht das gleiche.
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Das Problem liegt darin, dass Frank zuvor auf FW entschieden hat und damit die Spielfortsetzung festlegt. Der Ballbesitz nach Entscheidung auf einen formellen Wurf kann niemals wechseln, bevor dieser Wurf ausgeführt wurde, ansonsten hätten es ja die Mannschaften durch ihr Verhalten in der Hand, eine Entscheidung des SR über die Spielfortsetzung zu revidieren und das ist nicht möglich.
Beispiel: FW für A, Spieler A2 täuscht einen direkten Wurf gegen den Kopf des Abwehrspielers an, ohne dass der Ball die Hand verlässt. Unsportlich, Bestrafung gegen A, aber kein Ballbesetzwechsel, da der FW noch nicht ausgeführt ist. Der Ball ist nicht spielbar und muss durch die FW-Ausführung erst wieder spielbar gemacht werden. Und das gilt auch für passives Spiel, nach einer FW-Entscheidung kann es keine Entscheidung gegen die ballbesitzende Mannschaft geben, bevor diese nicht den Ball ins Spiel gebracht hat.
Beispiel TTO: Ein Spieler der beantragenden Mannschaft begeht während des TTO eine Regelwidrigkeit, trotzdem geht das Spiel mit FW für seine Mannschaft weiter. Der Ballbesitz wechselt nicht. -
Dann sieh es mir bitte nach, aber ich würde nicht gerne von Dir gepfiffen werden, denn Du bevorzugst die Belohnung für Provokateure, anstatt für fairen Sport zu arbeiten.

Handelt denn derjenige, der den Abstand nicht einhält fair und sportlich ? Regelkonform und fair ist nicht immer dasselbe, siehe dazu den Festspiel-Thread.
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Man kann aber nur anpfeifen wenn alle die korrekte Position haben und ein Spieler den Ball in der Hand. Wenn diesen keiner hat geht das wohl nicht, oder? Bitte vor der Antwort erst die Situation überlegen, hatte ich ausführlich geschildert.
Richtig, aber in Deiner Situation hast Du auf passives Spiel entschieden, bevor die korrekte Position von der ausführenden Mannschaft eingenommen war, sie hatte also gar keine Zeit sich richtig zu positionieren, damit der FW angepfiffen werden konnte.
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Wie gehst Du denn mit der Situation um, wenn sich der Spieler beim Anwurf hinstellt, den Arm seitlich rausstreckt, damit der zurücklaufende Spieler dagegen läuft?
Und dann den Ball mitnimmt ? Abstandsvergehen, wenn der Zurücklaufende nicht in der Lage ist, 3 Meter vom Ausführenden wegzubleiben ist das sein Risiko. Genauso, wenn der Zurücklaufende angespielt wird. Ist vom Ausführenden einfach clever gemacht. Ausnahme: Der Zurücklaufende ist schon vorbei und bekommt den Ball in den Rücken. Alles andere ist, sorry, die Dummheit des Zurücklaufenden, er macht den Fehler.