Es ist einfach ein Rechenbeispiel, was kommt den Steuerzahler günstiger, Helfen oder Untergehen lassen. Wenn man sich anschaut, was bei Lufthansa alles noch dranhängt, Z.B der Frankfurter Flughafen, dann kommt eine Hilfe günstiger. Außerdem gibt es die Hilfe nicht zum Nulltarif, der Bund erwirbt eine Sperrminorität und er zahlt einen wesentlich billigeren Preis für die Aktien als sie wert sind.
Dazu kommt noch die Überlegung, wenn die Lufthansa aus dem Netz geht, bricht das Luftverkehrsnetz zusammen, die Linien können niemals durch andere Gesellschaften bedient werden. Bei einem Ausverkauf droht die Übernahme durch irgendwelche Never-come-back-Airlines aus Taka-tuka-Land, deren Arbeitsbedingungen wesentlich schlechter sind, siehe Billig-Airline von der grünen Insel.
Wirtschaft ist ein Gesamtkonstrukt, da gibt es Unternehmen, die sind too big to leave, wenn die crashen,ziehen sie alle mit runter.
Und dann brüllt erst recht alles nach staatlichen Maßnahmen, die wesentlich teurer sind.
Das lässt sich erst auflösen, wenn sich die EU-Staaten mal auf eine einheitliche Steuerpolitik einigen könnten, aber da sind immer wieder nationale Egoismen im Weg, das ist kein Fehler der EU, sondern der einzelnen Staaten, z.B. die Transaktionssteuer könnte längst da sein, wenn nicht immer wieder einzelne Staaten querschießen. Der größte Quertreiber, die Briten, ist immerhin schon weg.