Holly
Direkt,sonst wird der Beitrag zu lang.
Das Atemwegsauffälligkeiten direkt ins KH kommen, habe ich hier bei uns noch nicht festgestellt. Wer auffällig ist, wird zum Hausarzt geschickt, der macht einen Abstrich und dann wartet man zu hause auf das Ergebnis. Ins KH gehts nur, wenn es kritisch wird. Wird regional vielleicht auch anders gehandhabt.
Ich habe schon eine 2wöchige Quarantände als Kontaktperson Kategorie 1 hinter mir und bin seit dem 1.11. permanent im Kategorie 2-Modus und das auch nur, weil ich im Dienst FFP2-Maske trage, auf Abstand achte und die Lüftungsregeln einhalte und dokumentiere. Meine Frau beendet morgen ihre K1-Quarantäne und meine nächste K2-Phase beginnt morgen. An FFP2 habe ich mich gewöhnt, 45 Minuten reden mit flacher Atmung, dann raus 5 Minuten durchatmen, dann wieder reden,große Pause 15 Minuten durchatmen an der frischen Luft. Ich bin nicht begeistert, habe mich aber damit arrangiert, weil ich lieber so agiere, als möglicherweise 3 Wochen im KH zu liegen. Von den Corona-Fällen in meinem Umkreis sind 2 Todesfälle, zwei schwere Verläufe, ein mittelschwerer Verlauf und zwei mit leichter Symptomatik. Daher fällt es mir nicht so schwer, meine Priorität zu setzen. Es wird auch wieder anders und gerechnet auf durchschnittlich 77 Lebensjahre habe ich keine Probleme damit,mich für 1 Jahr oder auch 18 Monate einzuschränken, es bleibt immer noch genug Zeit übrig, das Leben zu genießen.
Und beim Thema Ängste schüren, das wird seitens der Querdenker und der AfD doch auch zur Genüge praktiziert, dort wird eine permanente Angst vor Grundrechtsentzügen angefacht, die jeglicher Grundlage entbehrt.