Gibt doch seit letzter Saison individualisierte Training vornehmlich zur Verletzungsprofilaxe und es gibt ja seitdem auch etwas weniger Verletzungen, selbst Weinhold hat weniger Ausfallzeiten als zuvor.
2 Athletiktrainer, hm, wann sollen die denn mit den Spielern trainieren, wenn alle 2 bis 3 Tage ein Spiel ist?
Paris hat nun also Modellathleten, aber die CL haben immer andere gewonnen.
Was Verletzungsprävention angeht hat man sich definitiv verbessert. Auch in dieser Saison mit unfassbar hoher Belastung nur wenige Verletzungen. Weinhold ist dabei eben so etwas wie das schwächste Glied. Dabei volle Zustimmung.
Ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass H.B. mit den Spielern individuell im Kraftraum arbeitet, kommt ja auch aus der Leichtathletik und wirkt für mich eher wie eine Art Rehatrainer. Zudem weiß ich auch nicht, wie oft er bei der Mannschaft.
Gerade auf dem Terminkalender baut meine Argumentation ja auf. So muss man doch individueller auf die Belastung der einzelnen Spieler eingehen. Wer viel auf der Bank gesessen hat , muss dann eben individuell härter arbeiten und die stärker beanspruchten Spieler eben regenerativer. Ist bei dieser Termindichte überhaupt die einzige Möglichkeit nicht nur zu verwalten, sondern auch zu entwickeln bzw. aufzubauen.
Und gerade das kann ein Jicha (allein oder auch mit Sprenger im Team) logischerweise nicht leisten, wenn noch Sachen wie Videoanalyse usw. hinzukommen. Im Fußball ist es Standard das die Ersatzspieler am nächsten Tag trainieren und die Startelf “ausläuft”. Auch beim THW gibt es genug Spieler, die keine 15 min pro Spiel spielen und dementsprechend nicht die Belastung in gleicher Höhe haben.
Zum letzten Punkt noch: Ich bin weit davon entfernt zu glauben, nur weil man sich aufpumpt spielt man automatisch besser oder gewinnt die CL. Aber Athletik wird nunmal immer wichtiger und ist eine essenzielle Grundlage, auch für junge Spieler die man an das Profiniveau heranführen möchte. Da kann meiner Meinung ein individuellerer Ansatz durchaus hilfreich sein.