Beiträge von michaelb

    Folgende Situation (5. Liga NRW):

    Mannschaft A unter passivem Spiel, 40 Minuten gespielt, Führung mit 4 Toren für A, keine Unter/Überzahl. Ein Rückraumspieler von A versucht aus ca. 9 m einen Unterarmwurf und trifft einen Abwehrspieler von B aus zwei Metern an der Hüfte. Der geht schmerzverzehrt zu Boden. Es war durchaus eine Lücke vorhanden, der Abwehrspieler bewegte sich seitwärts, wie als Abwehrspieler eben üblich. Der Torschiedsrichter eilt nun zum Tatort und verhängt eine Zeitstrafe gegen den Spieler von A. Es war der erste Körpertreffer überhaupt im Spiel.

    Allgemeines Rätselraten auf der Tribüne. Es wurde von "gefährlichem Spiel" gesprochen. Dazu habe ich erstmal im Regelwerk nichts gefunden.

    Wie könnte man diese Entscheidung begründen? Ich bin der Meinung, dass dem Angreifer zunächst einmal zugebilligt werden muss, dass er ein Tor erzielen will. Daher fand ich die Zeitstrafe sagen wir mal "überzogen".

    PS: Das sind die Fakten. Dass es diskussionswürdig ist, wenn der Torschiedsrichter die Zeitstrafe (ohne Absprache) verteilt, ist für mich nicht von Belang, sondern nur die o.g. Situation.

    Mindestens musss jetzt mal Feierabend sein mit den dauernden Rücktritts-Rücktritten und Rückholaktionen. Nix gegen Schwarzer, aber jetzt ist halt gut gewesen. Auch Spieler wie Klimovets haben ihren Zenit überschritten. Aber Brandt traut den Jüngeren einfach nichts zu. Wo sollen die denn auch Selbstverttrauen her bekommen, wenn ihnen immer wieder die "Alten" vor die Nase gesetzt werden. Vielleicht will der DHB auch einfach nicht einsehen, dass man nicht jedes Turnier mit der Maxime Turniersieg angehen muss.Jede Nation hat die Zeit genutzt, erfahrene Kräfte durch jüngere zu ersetzen und dabei auch Rückschläge in Kauf genommen. Diesen Absturz haben wir jetzt auch, aber die jüngeren Spieler haben nichts gelernt, weil nicht gespielt.

    In einem Jugendspiel wird das Spiel unterbrochen, um einem verletzten Spieler von A das Verlassen des Spielfeldes zu verlassen. Sein Team befindet sich NICHT im Ballbesitz. Der "Ersatzmann" von A ist nicht sofort einsatzbereit,so wird das Spiel wieder angepfiffen. Bei weiter Ballbesitz von B betritt nun der "Ersatzmann" das Spielfeld. Der Zeitnehmer pfeift und weist auf einen Wechselfehler hin. Ist das ein Wechselfehler?

    Zitat

    Original von TLpz
    Technische Delegierte unterbrechen das Spiel nur, wenn Verstöße gegen das Auswechsel- und Bankreglement vorliegen. Sie können nie eine Tatsachenendscheidung zu Geschehnissen auf dem Feld treffen. Wäre ja noch schöner, wenn die Spielaufsicht von der Mitte der Seitenlinie aus mal eben einen 7m gibt.

    Es kommt darauf an, ob es sich um einen technischen Delegierten/Spielaufsicht oder um Uwe Stemberg handelt. :/:

    Folgende Situationen passierten in einem Spiel, in dem ich Trainer war:

    Situation 1: Spieler von A wird zum wiederholten Mal rüde gefoult. (Schlag ins Gesicht beim Sprungwurf) Nachdem er sich aufgerappelt hat, stößt er den Übertäter um. Konsequenz: Rot für den Gefoulten (Kein Ausschluss, Reflexhandlung gem. Kommentar Regel 8:6 und Erläuterungen 6d). 2min für den Foulenden.

    Situation 2: Ähnliche Situation auf der Gegenseite: Nur jetzt rappelt sich der Gefoulte auf und schreit seinen Gegenspieler an: "Jetzt reicht es aber, du Sack!" Konsequenz: Auch hier rot und 2min für den Foulenden. (Erläuterungen 6d) Aber nach Eintrag der Beleidigung im Spielprotokoll folgte eine Sperre von einer Woche durch Staffelleiter.

    Heißt das in der Konsequenz: Wenn ich durch das Verhalten in ersten Fall wie auch immer den Gegenspieler beim Wegstoßen verletze, bleibt dies ohne weitere Konsequenzen (ausser "Rot").

    Vergesse ich beim zweiten Fall jedoch die gute Kinderstube werde ich härter bestraft???

    Für mich ist auch die Beleidigung im zweiten Fall ebenfalls eine Reflexhandlung, die dem Wegstossen gleichzusetzen ist.

    Zitat

    Original von Carllson
    Ich verfasse bei uns im Verein auch die Berichte für die Homepage sowie die für unser lokales Blättchen.
    Die Berichte über die Spiele, die ich nicht selbst gesehen habe, kriege ich von den Mannschaftsverantwortlichen und da steht auch hin und wieder was über den Schiri drin. Wenn derjenige top gepfiffen hat, findet das natürlich nie Erwähnung.
    Ich persönlich halte es so, dass ich sowas nicht veröffentliche. Weder online, noch im Käseblatt.
    Ich weiß, was sich Schiris bei uns in der Halle anhören müssen. Da muss ich sie auch nicht noch zusätzlich wo angreifen, wo sie sich nicht wehren können. Im Allgemeinen geht es ja dabei nämlich nicht um konstruktive Kritik sondern darum, dass man sich ungerecht behandelt fühlt und meist auch noch daneben liegt.
    Wenn ein Schiri gut war, sag ich ihm das nach dem Spiel, wenn er das nicht war, hat ihm meistens unser Trainer eh schon die Meinung gegeigt. :D

    Das ist abschließend gesagt meine Meinung. Die Feigheit, online/per Zeitung nachzukarten, finde ich dabei am Sschlimmsten. Wer einen Arsch in der Hose hat, spricht Schiris selber an.

    Es gibt in unserer Region einen (Jugend-)Trainer, der selber aktiver Schiedsrichter ist. In den Berichten zu den Spielen seiner Mannschaft, die auf der Vereinswebseite erscheinen, kritisiert er fast immer die Schiedsrichter. Es fallen keine Beleidigungen, nur werden die SR-Entscheidungen regelmäßig, besonders bei Niederlagen, kritisiert. (Zumindest unterschreibt er jedesmal mit seinen Namen.)

    Natürlich hat er das Recht, seine Meinung zu äußern. Natürlich wird dies nur von verhältnismäßig wenigen Leuten gelesen. Fragt sich nur: "Macht man sowas?" Ist es nicht "Ehrensache", auf öffentliche Kameradenschelte zu verzichten? Gibt es andere Möglichkeiten, auf ihn einzuwirken? Ich selber hab es nämlich schon persönlich versucht, es fruchtet nicht.

    Wundert mich, dass das hier solche Wellen schlägt. In Westfalen, wie von Todde erläutert, schon länger Standard. Es gab weder mehr 7m in der C/D/E-Jugend, auch haben nicht wesentlich mehr Schiedsrichter den Schein abgegeben. Wenn die Trainer den Sinn der offensiven Abwehr einsehen, gibt es überhaupt keine Probleme. Wenn nicht, sind konsequente und regelsichere Schiedsrichter gefragt. Und spätestens dann läuft es....

    Hallo Gemeinde,

    bei Kontrolle der Spielausweise stelle ich fest: 3 Spielausweise sind keine Originale, sondern ausgezeichnete Farbkopien. Ich habe den Mannschaftsverantwortlichen gebeten, den Besitz eines gültigen Spielerpasses durch die Spieler im Spielbericht unterschreiben zu lassen.

    Da mir dies bereits zum zweiten Mal passierte, meine Frage:

    Darf ich dem Mannschaftsverantwortlichen vor Spielbeginn für sein Verhalten disqualifizieren? Ich denke, daß er bewußt Kopien vorliegt, damit ist dies ein Betrugsversuch und grob unsportlich.

    Freue mich auf Antworten.

    Man sollte da nicht sofort Vereinsbeitritte erwarten. Die Kids probieren jetzt mal Handball aus, wenn es ihnen gefällt, bleiben sie dabei, sonst ziehen sie weiter. In einem halben Jahr weiß man mehr.

    Es werden ja nicht plötzlich neue Hallen gebaut, die anderen Sportarten geben ja auch nur wegen einem zu erwartenden Boom ihre Hallenzeiten ab. Kompetente Trainer wachsen auch nicht auf den Bäumen. Wer vorher seine Hausaufgaben nicht gemacht hat, wird von einem Boom nichts haben.

    Zitat

    Original von Andre
    Und in Burgdorf... der TSV Burgdorf organisiert etwas. Morgen wird da handball-world.com sicher noch Infos zu bringen... also immer mal reinschauen

    .. und wehe ihr brüllt für Tomek :( :)

    Ach ja..... in Emsdetten im ungarischen Restaurant von Alpar am Vennweg.