Beiträge von Statler69

    vfl sicherlich verdienter sieger-
    aber zumindest gibts in der hbl wirklich 3 mannschaften die im schnitt bis jetzt erheblich schlechter waren als der rest...

    Der VfL hat wirklich Glück, dass es nur 2 Absteiger gibt. Ich hoffe aber, dass daraus endlich die richtigen Konsequenzen gezogen werden.

    Die Saison bietet für den VfL nur 3-4 Spiele in denen was geht. Für Bietigheim und die Eulen wird es schon sehr schwer, wenn sie die direkten Duelle gewinnen. Es gibt also reichlich Spiele, die man dazu nutzen kann, den jungen Spielern Einsatzzeiten zu geben. Vielleicht macht ein Köpp ja den nächsten Schritt und legt seine Unsicherheit ab, wenn er regelmäßig seine zwanzig Minuten Einsatzzeit bekommt. Aber selbst wenn das nicht passiert, wäre ein Zhukov in den entscheidenden Spielern wahrscheinlich deutlich frischer, wenn er nicht Woche für Woche 60 min gehen muss.

    Woher weißt du, dass Paul Drux nicht schonend aufgebaut wurde? Was soll diese Spitze gegen Hanning? Das Rufen im Walde vor dem Abstieg? Falls Gummersbach weiter auf dem bisher gezeigten Niveau spielt, für mich zweiter Absteiger neben Eulen.

    Welche Spitze gegen den VfL? Richtig lesen, bitte. Ich habe gegen Statler argumentiert. Und dass für mich Gummersbach erster Anwärter auf den Abstieg nach den gezeigten Leistungen ist, ist keine Spitze, sondern eine Meinungsäußerung.

    ...wo war jetzt das Argument?

    Wenn man sich die Verletztenmisere der Füchse anschaut, dann können nur sehr eingefleischte Fans von Zufall oder Pech sprechen. Insbesondere bei Paul Drux hat man den Eindruck, dass ein etwas schonenderer Umgang mit dem Körper mittelfristig zielführender sein könnte.

    Die Einschätzung, dass der VfL in Abstiegsnöten ist, ist sicher zutreffend. Sie hat für mich aber erst einmal wenig mit dem Thema zu tun.

    Bin ja mal gespannt, ob Paul Drux geschont wird. Nach der Verletzung von Simon Ernst hatte Bob Hanning sich ja für einen schonenden Aufbau von verletzten Spielern ausgesprochen...

    Auf das Spiel bin ich auch gespannt. Die von den vielen Ausfällen gebeutelten Füchse sind natürlich immer noch viel besser besetzt als der VfL, aber verständlicherweise in ihren Leistungen nicht so stabil. Vielleicht gibt es vom VfL ja eine ähnliche Reaktion wie nach dem Desaster in Lemgo. Das wäre zu wünschen, weil auswärts in dieser Saison ja wieder einmal wenig läuft und es schon noch ein paar Pünktchen vor der WM-Pause geben sollte...

    Zu Gummersbach gibts nicht mehr viel zu sagen. Eine Handschrift des Trainers ist nicht existent. Da können die auch einen Mülleimer hinstellen.
    Vielleicht findet sich ja noch ein Sponsor, der den 3. Trainer zahlt. Der Aussendarstellung des VfL würde es jedenfalls mehr als gut tun.

    ...vielleicht Andy Schmid als Spielertrainer...

    Ich fürchte, dass mit dem Kader keine Wunder zu erwarten sind. Die Situation ist ja nicht so wie beispielsweise in Leipzig, wo man den eigenen Ansprüchen deutlich hinterher läuft.

    ...was holt der VfL denn aus den restlichen Spielen in diesem Jahr?

    Für Flensburg wird es kaum reichen, Minden hat zuhause nur gegen Kiel und Flensburg verloren... Aber dann wird es entscheidend: Gegen die dezimierten Füchse und/oder in Ludwigshafen sollten sie schon was mitnehmen, sonst wird es mehr als eng..

    ...ist schon ganz amüsant, dass man auf Strukturen hinweist und es dann direkt persönlich wird. Natürlich ist es einfach Gunnar Jäger vorzuwerfen nur das Wohl der Söhne im Blick zu haben.

    Er hat vielleicht diese Motivation gehabt, allerdings hat seine Kritik trotzdem Substanz.


    1.) Was spricht dagegen Kooperationen mit Zweitligisten einzugehen, wenn man der Auffassung ist, dass ein Spieler einen Zwischenschritt zur BuLi braucht?

    2.) Weshalb ist es sinnvoll Spieler mit Profiverträgen auszustatten und ihnen dann keine Spielzeit im Profibereich zu geben? Das ist schlicht verschwendetes Kapital. Man hat diese Spieler über Jahre ausgebildet und verweigert den letzten Schritt.

    3.) Wie soll sich ein Spieler nach der A-Jugend beim VfL weiterentwickeln? Liegen der DHB und führende Bundesligavereine völlig falsch, wenn sie die Anschlussförderung ernst nehmen?

    Jetzt wird doch tatsächlich den jungen Spielern, die den VfL nicht direkt nach der A-Jugend verlassen haben, vorgeworfen, dass sie über Aussitzen einen Vertrag erwirken wollen. Absurder geht es kaum! Sie haben alle Möglichkeiten genutzt, die ihnen der VfL geboten hat. Darüber hinaus hat ihnen der VfL einen Profivertrag gegeben, was der Laie als vorsichtiges Signal interpretieren darf, dass man mit ihnen in Zukunft plant.

    Der BHC Spieler Stutzke darf sich bei Dormagen die nötige Matchpraxis holen, kein einziger mit dem VfL assoziierter Spieler hat die gleiche Chance. Darum geht es, nicht um einen einzelnen Spieler.

    Natürlich ist es risikoreich, auf die Entwicklung eines Jugendspielers zu setzen - ich sehe nur nicht, welche alternativen Lösungen der VfL derzeit erfolgreich verfolgt. Man kann ja einfach mal die Kategorien herausragender Bundesligaspieler, etablierter Spieler und Perspektivspieler durchgehen. Nach meiner Zählweise hat der VfL keine erste Sechs, die sich mit Spielern aus den ersten beiden Kategorien zusammensetzt. Deshalb wird man sich Wohl oder Übel damit beschäftigen müssen, wie man finanzierbare Spieler an BuLi-Niveau heranführt. Einfach so verpflichten kann sie der VfL nicht mehr.

    Der Schritt sich woanders zu beweisen ist in meinen Augen der einzig richtige gewesen. Insbesondere, wenn er dort offensichtlich als Allrounder aufgebaut wird.
    Dass der VfL quasi ohne zweiten Linksaussen spielt, ist natürlich subtoptimal und mal wieder Wasser auf die Mühlen der... Aber damit muss man halt leben.

    Nein, das ist selbstgewählt. Schindler WOLLTE damit leben, er musste nicht. Er verpflichtet lieber einen Spieler, der Riesendefizite im technisch-taktischen Bereich hat, als den Akademiespielern eine Eingewöhnungszeit in Liga 1 zuzugestehen.

    Tatsächlich ist es wohl so, dass es für Max Jäger die richtige Entscheidung war, sich ein anderes Umfeld zu suchen. Es sollte aber langsam auffallen, dass die Veränderungen, die Schindler durchgesetzt hat, den Verein noch nicht zu neuer Blüte geführt haben.

    Ich kann mich ehrlich gesagt an keinen Spieler erinnern, der durch bloßes Aussitzen irgendwann in die Nr. 1 Rolle geschlüpft ist, sich aber auch während des Wartens und nicht Spielens stetig verbessert hat und die Rolle dann auch sehr gut ausfüllen konnte, als er gebraucht wurde.

    Was soll die Formulierung mit dem Aussitzen? Wirfst du den Nachwuchsspielern jetzt vor, dass sie sich nicht selbst einsetzen? Lies doch einfach noch einmal nach, was Gunnar Jäger gesagt hat.


    “Die nicht funktionierende Anschlussförderung und der mangelnde Mut, in der Bundesliga die Talente auch wirklich einzubauen wie in Berlin, Leipzig oder bei den Eulen Ludwigshafen, enttäuscht mich. Andere Vereine trauen sich einfach mehr und so ist der VfL für junge Spieler keine wirklich attraktive Adresse“”


    Ist das falsch? Bekommen Busch, Villgrattner und Dayan diesmal Spielzeiten?


    “Wenn eine Entwicklung in der zweiten Liga für sinnvoll gehalten wird, müsse man versuchen, den Weg des Talents als VfL zu koordinieren und die Spieler dennoch binden durch zum Beispiel Ausleihe, Rückhol-Optionen und sie nicht durch mangelhafte Wertschätzung zu vergraulen.”


    Gibt es das beim VfL? Gibt es einen einzigen Spieler, dem man eine Brücke zur Buli-Mannschaft baut? Es reicht definitiv nicht, ihnen einen Sitzplatz am Spielfeldrand zu reservieren.

    Erfreulich die Entwicklung von Max Jäger in Coburg - er macht beim Tabellenführer der 2. Liga im Schnitt drei Tore, bekommt offenbar Spielzeit.

    Sieht so aus, als würde er den Schritt zum BL-Spieler schaffen - leider nicht in Gummersbach.

    Kann es sein, dass Gunnar Jäger trotz seiner Befangenheit das Potenzial der Nachwuchsspieler realistischer eingeschätzt hat, als der Nachwuchs-Sportdirektor?

    Ich wäre jetzt mal auf das erste selbstkritische Wort von Schindler gespannt. Unfassbar, dass er so eine Verpflichtung macht und dann die Chuzpe besitzt den Nachwuchsspielern die Bundesligatauglichkeit abzusprechen.

    Er hat unzweifelhaft den VfL in einer schwierigen Situation übernommen, aber Dank seiner Tätigkeit hat sich die Situation noch einmal dramatisch zugespitzt: In der Akademie Strukturen nicht verbessert, sondern abgebaut. Der Reputation des Vereins geschadet, indem er ohne Not den Ruf von Nachwuchsspielern schädigt. Durch eine unsensible Preiserhöhung den Zuschauerschwund forciert. Den Kader der Profimannschaft geschwächt....

    Da war Beuchler etwas experementierfreudiger.

    Ist das die alte Hasanefendic-Schule oder warum machen diese beiden Trainer das so?

    Der Unterschied zwischen den Trainern ist in erster Linie, dass Dirk Beuchler kaum Struktur vorgibt. Das kann man machen, wenn man Spieler hat, die besser sind als der Gegner und dazu noch flexibel einsetzbar.

    Aus meiner Sicht passt dieses Vorgehen nicht so recht zum jetzigen Kader des VfL - wenn es gegen die flexiblen Deckungsformationen überhaupt noch Erfolg verspricht.

    Ein Trainer kann ja nur solche Varianten spielen lassen, die auch zum Tor führen können. Beim VfL bedeutet das beispielsweise, dass das effektiv nutzbare Spielfeld schon einmal 2 m schmaler ist, als beim SCM oder bei der MT. Dazu kommt, dass Zhukov gegen die Hand Probleme beim Abschluss hat, der RM auf technisch-taktischem Niveau enormen Nachholbedarf hat etc.

    Mit diesen Einschränkungen muss der VfL Trainer leben.

    Mich würde daher interessieren, wie denn die Varianten aussehen, die euch vorschweben?

    na ja....
    findest du nicht- dass er insgesamt schon eine verdammt lange durststrecke hat bis jetzt.....unterbrochen von wenigen erfolgserlebnissen...

    Ich finde in jedem Fall, dass der VfL nicht nur eine lange Durststrecke hinter sich hat, sondern dass er sich auch weiter vom Mittelfeld weg bewegt.

    und die nachwuchsspieler...wie oft ist hier moniert worden, dass die angestammten spieler sich so n sch..zusammenspielten-
    und der nachwuchs trotzdem kaum ne chance bekam....

    Da bin ich bei dir - es fehlt seit Jahren eine systematische Karriereplanung für die Nachwuchsspieler ab der A-Jugend. Im Bereich des Profikaders macht Denis das hinsichtlich der Spielanteile auch nicht besser.

    für den kader letztes jahr konnte er nun gar nichts-
    für den kader diese saison ist er selbstverständlich mit verantwortlich-
    mir fehlt dabei auch auch ein erkennen von deutlichen fortschritten bei den spielern, die er nun fast 1 jahr trainiert inklusive
    einer kompletten vorbereitung...muss und kann nciht jeder sein....aber mir fällt da jetzt so i.a. gar keiner ein, der sichtbar
    deutlich besser spielt..

    Zumindest in der Außendarstellung verantwortet Schindler den Kader und auch die Änderungen in der Akademie - insbesondere letzteres finde ich extrem kritisch. Was ist eine Akademie ohne Anschlussförderung?

    Ein gestandener BuLi-Trainer hätte dem Reformeifer des Herrn Schindler wahrscheinlich etwas mehr entgegenzusetzen. Es ist nur zu hoffen, dass im Verein endlich der Fokus auf die mittelfristige Entwicklung der Mannschaft gelegt wird. Dazu muss man seine Möglichkeiten realistisch einschätzen und dem Umfeld sagen, dass man Spiele gegen Mannschaften aus dem oberen Drittel dazu nutzt, um junge Spieler näher an die erste Sechs zu bringen. Man kann ihnen nicht einfach einen Profivertrag geben und sich dann nicht um sie kümmern.

    Es ist einfach egal, ob man mit 10 oder 15 Toren Unterschied verliert. Für die Tabelle ist in erster Linie wichtig, dass man möglichst alle Spieler gegen die Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel zur Verfügung hat und in diesen Spielen punktet.

    mir tut er nicht leid....

    ...dazu gibt es sicher keinen Anlass - er hat einen der 25 besten Trainerjobs in Deutschland.

    nach der übernahme und den ersten erfolgen, hat er sich weit aus dem fenster gelehnt und gemeint,
    man sehe doch, dass man mitdem kader mehr herausholen kann...

    Und spricht natürlich auch jetzt sehr optimistisch von den Möglichkeiten der Spieler. Aber das ist ja auch Teil seines Jobs. Er kann ja schlecht in der Öffentlichkeit sagen, dass man mit den Spielern nichts anfangen kann.

    und ein guter trainer...richtet sein spielsystem nach den spielern aus- was soll er auch sonst machen...
    und da etwas hoch anzurechnen...na ja- da muss die eigene erwartungshaltung aber extrem niedrig sein-
    er ist profi- wird dafür bezhalt...wofür also mitleid ?
    noch dazu nachs einen ersten äusserungen...

    ...da ist die Welt m.E. nicht schwarz-weiß. In Hannover versucht Carlos Ortega ja auch gerade die spanische Version der 6:0 zu spielen. Das klappt mit Zauberfuß Patrail nur durchschnittlich. Trotzdem gilt für mich: Gute Deckung, guter Trainer. Aber mit manchen Spielern ein langer Weg zum Erfolg.

    In Gummersbach ist es ähnlich: In der U23 hatte der Trainer eine Mannschaft mit der er seine taktischen Ideen umsetzen konnte. Jetzt hat man ihm einen Mittelmann vorgesetzt, der noch Defizite im individualtaktischen Bereich hat. Das macht den Job für den Trainer nicht einfacher.

    und die erfolge bei den junioren...
    dazu hört man in gummersbach auch anderes...
    und bei seinem aufstieg zu den profis standen die schlechter da als beim trainer danach..

    Die unrealistischen Erwartungen an die Junioren sehe ich als das zentrale Problem in Gummersbach an. Hier hat man in den vergangenen Jahren durch eine zu geringe Wertschätzung der Nachwuchsspieler eine bessere sportliche Zukunft verbaut.

    Es ist ein bemerkenswerter Erfolg, wenn eine Mannschaft im ersten Jahr der Senioren ohne Hilfe von erfahrenen Spielern den Klassenerhalt in Liga 3 souverän schafft! Wenn man dafür gesorgt hätte, dass zumindest die Leistungsträger der U23 Spielzeit im Profibereich bekommen hätten (siehe die Kooperation von BHC und Dormagen), hätte man heute zumindest einige Alternativen für die erste Sechs.

    ich weiss- es sind alles nur indizien-
    aber ehrlich- bis mir da nicht mal nachhaltig was positives auffällt, glaub ich nicht so richtig an den
    positiv durchstartenden trainer...
    ein durchgehendes spielsystem kann ich bis jetzt nicht erkennen-
    sein merkmal bis jetzt ist doch bei den meisten, die teilweise extrem negativ zu hörenden auszeiten-
    wenn man so etwas beim trainerlehrgang lernt...dann gute nacht..

    ...nun Vukovic ist dafür gelobt worden, dass er Tacheles redet...Gemeinhin sind Auszeiten von Mannschaften, die nicht gut spielen und sich nicht an die taktischen Vorgaben halten, nicht von Harmonie geprägt.

    und wenn seine fans schon anführen müssen, dass bestimmte spieler die bei ihm regelmässig eingesetzt werden
    und noch nicht kurz vor der rente stehen, nicht mehr formbart sind....na ja...bezeichnend..

    Das stimmt ja auch so nicht - ich bin beispielsweise durchaus angetan von der Entwicklung von Zhukov. Leider haben die Magdeburger das ja auch so gesehen. Sie haben offenbar ihr Augenmerk darauf gelegt, die beiden Halbspieler schon bei der Ballanahme zu stören und sie in schlechte Räume zu bringen. Das klappt immer dann gut, wenn die Passqualität des RM eher durchschnittlich ist. Die im Spiel stark kritisierten Halbspieler können sich dann oft nur noch zwischen Stürmerfoul und Fehlwurf unterscheiden.

    Ist das ein Trainerproblem? Das hängt von seinem Einfluss auf die Kaderplanung ab. Die Probleme von Pouya konnte man sich schon auf Youtube anschauen und von Vukovic zu erwarten, dass er 60 min lang Innenblock und RM spielt, ist ebenfalls nicht realistisch.

    Gefreut hat mich, dass die Nachwuchsspieler am Wochenende Einsatzzeiten bekommen haben. Die fehlenden Einsatzzeiten sehe ich bislang als das Manko der Arbeit von Denis an - vielleicht wird sich in dieser Beziehung ja noch etwas verbessern.

    vlt. ist er nur zur falschen zeit am falschen ort- vlt. kann er unter andere voraussetzungen viel
    mehr entwickeln- hoffen wir es...bis jetzt ist seine leistung für mich mit ganz viel luft nach oben....

    Er hat die Mannschaft sicher in einer schwierigen Situation übernommen und die Transfermöglichkeiten halten sich auch in Grenzen. Wie viel Luft nach oben besteht, hängt sicher davon ab, wie realistisch das Umfeld die Situation in Gummersbach einschätzt. Wenn sich Spieler wie Köpp, Baumgärtner und die Eigengewächse gut entwickeln, dann sieht die Zukunft auch wieder besser aus. Dazu muss man dem Trainer aber auch eine längere Durststrecke bei den Resultaten einräumen.


    Klar, hat man die. Aber trotzdem empfinde ich das als zu dünn. Auch quantitativ.
    Und ja klar, junge deutsche Spieler - Die fehlen mir wirklich.
    Ich glaube schon das es junge Spieler gibt die nicht alle das große Geld vor die 1. Liga stellen. Und hey, wir reden von gummersbach, der Name kann doch auch ziehen oder?
    Aber wenn man seine Richtung beim vfl geändert hat und halt mittelmäßige Spieler aus Osteuropa dann vor den evtl mittelmäßigen spielern aus der 2, Liga verpflichtet dann ja. Aber ob die bei persönlichem Erfolg länger bleiben das ist die Frage.

    Mich Reißt halt einfach keiner mit beim vfl.... irgendwas fehlt.


    ...klar fehlt was - der Wille Spieler zu entwickeln. In Gummersbach müssen sie von Anfang an liefern. Das kann man natürlich so machen, dann muss man aber Modelle fahren, beispielsweise wie der BHC mit Stutzke, der sich in Dormagen in der 2. Liga beweisen kann.

    Martinovic hat sich in der österreichischen Liga entwickeln können, aber der Schritt aus der Jugend in das Bundesligateam des VfL bleibt den Nachwuchsleuten verwehrt. In der vergangenen Saison durfte Marcel Timm in 16 Spielen 3x aufs Tor werfen - alle drin, aber genützt hat es ihm nichts. Bei Schöneseiffen waren es 2 Treffer aus drei Versuchen und Max Jäger konnte bei seinen Kurzeinsätzen immerhin 9 Treffer erzielen und das bei einer besseren Trefferquote als Sommer.

    Diesen Spielern hat man zunächst einen Vertrag gegeben und sie dann für nicht bundesligatauglich erklärt. Das wäre vielleicht gerechtfertigt gewesen, wenn sie die Chance zum Versagen gehabt hätten. Man hat aber offenbar von ihnen erwartet, dass sie durch Zuschauen zu Bundesligaprofis werden. Ich fürchte, dass wird auch Dayan, Busch und Vilgrattner nicht gelingen.

    Ich denke auch, dass man mit dem Torwartwechsel leben kann, wenn man jemanden findet, der eine echte Nr. 1 für den VfL sein kann. Das volle Ausmaß der Kaderentwicklung sieht man aber im Vergleich zur Saison 16/17. Da standen noch Spieler wie Kühn, Ernst, Pevnov, Schindler (als Backup!), Nyokas, und Schmidt im Kader.

    Auf KM, LA und RR hat man die Qualität wahrscheinlich halten können, aber die absoluten Spitzenspieler (Kühn, Ernst) sind eben nicht mehr da, bzw. einer geht am Ende der Saison (Preuss). Offenbar fehlt auch das Geld, um sie gleichwertig zu ersetzen.

    Der wesentliche Rückschritt ist durch die Verpflichtungen in der Vorsaison gemacht worden, aber ich sehe auch in dieser Saison keine Trendwende. Um die zu erreichen, muss der VfL Perspektivspieler aufbauen - meiner Meinung nach notfalls auch über Liga 2.

    Gefördert wird derzeit aber nur Martinovic, die Spielminuten der übrigen Nachwuchsspieler tendieren in der BuLi gegen 0. Sie haben darüberhinaus keine echte U23 mehr, von einer systematischen Anschlussförderung hat sich der VfL ja seit dieser Saison verabschiedet.

    Für mich ist es fraglich, mit welchen Argumenten der VfL junge talentierte Spieler verpflichten oder auch nur halten möchte, wenn sie sehen, was mit ihren Vorgängern passiert ist.

    Ich frage mich was immer nach Pujol gerufen wird!? 8o

    Es wird wahrscheinlich gerufen, weil nun Pouya die Referenz ist. Natürlich ist Pujol kein Andy Schmid, aber sein Nachfolger spielt technisch und taktisch nicht auf BuLi Niveau.


    Das ist aus meiner Sicht ein typisches Problem von Schindler: Es reicht halt nicht Dinge zu verändern, man muss sie auch verbessern. Das ist ihm zwar bei Martinovic gelungen, darüberhinaus ist Vukovic ebenfalls ein sinnvoller Transfer, aber trotzdem hat die Qualität des Kaders aus meiner Sicht insgesamt gelitten. Er hat an Breite verloren und ist in der Spitze nicht besser geworden.

    Der VfL hat gestern wohl TROTZ Norouzi gewonnen. Was der da teilweise gespielt hat, war ähnlich vogelwild wie gegen Lemgo. Ich hab in der ersten Halbzeit mal mitgezählt. Es waren 1/5 vorne und 3 technische Fehler, zudem hatte er Weiß in der Abwehr absolut nicht im Griff. In der zweiten Halbzeit wechselten sich Licht und Schatten zum Glück etwas mehr ab und er hat ein paar schöne Tore gemacht, aber in der Gesamtbilanz war das trotzdem deutlich mehr Schatten als Licht. Am Ende hätte er es ja fast noch verhaun..

    Allerdings! Mit ihm scheint man die Geduld zu haben, die man mit den Spielern aus der Akademie nicht hatte. Er hat wahrscheinlich jetzt schon mehr Spielzeit als die Nachwuchsleute in der vergangenen Saison.

    Es sind ja nicht nur die verlorenen Zweikämpfe beim Mismatch mit Weiß. Er spielt auch sehr intuitiv - eine Eigenschaft, die Vukovic richtig auf die Palme gebracht hat...

    Wenn eine als schwach eingeschätzte Mannschaft gegen eine etwas stärker eingeschätzte Mannschaft gewinnt, sieht es oft so aus, als würde die schlechtere Mannschaft etwas besser und die bessere Mannschaft grottenschlecht spielen. Aber es ist auch möglich, dass die vermeintlich schwächere Mannschaft der stärkeren einfach den Zahn zieht, indem sie taktisch super auf den Gegner eingestellt ist - und so war es doch gestern.

    Einige malen jetzt sicher trotzdem wieder alles schwarz. Ich glaube allerdings an die Mannschaft und den Trainer. In der Kombination steckt noch einiges an Potential, das es zu heben gilt. Köpp, Baumgärtner, Dayan und Villgrattner müssen in den nächsten Spielen wirklich mal mehr spielen, aber dazu hat man ja gegen den SCM und Melsungen reichlich Gelegenheiten, da wir da ja wahrscheinlich eh nicht in Punktereichweite kommen können. Danach kann man gegen Leipzig zu Hause wieder nachlegen. Danach von den RNL lernen und dann zu Hause Bietigheim schlagen. Sollte dies gelingen und man zu diesem Zeitpunkt 6 Punkte haben, wäre ich mehr als zufrieden. 4 Punkte wären zur Not auch noch ok.

    Ist es so, dass alles schwarz gemalt wird? Aus meiner Sicht sind sich die meisten darüber einig, dass es der VfL in dieser Saison sehr schwer haben wird. Gestern war wahrscheinlich nur Schweikardt der Meinung, dass Maier für Bitter spielen soll. Mit der Quote von Bitter hätte der TVB schon gewonnen...

    Gleichzeitig gibt es ja wirklich einige positive Meldungen aus dem Spiel - Vukovic will offensichtlich was bewegen. Das zeigt das Interview nach dem Spiel in Lemgo, aber auch der Umgang mit weniger erfahrenen Spielern, die er offenbar führen möchte. Weiterhin war es auch gut zu sehen, dass Preuss sich richtig reinhängt. Wenn die Konstellation wie gestern günstig ist, kann der VfL natürlich den ein oder anderen Punkt gewinnen und am Ende sogar die Klasse halten.

    Allerdings sollte am Ende der Saison vor allem vernünftiger Handball gespielt werden, damit man den Abgang des letzten Topspielers verkraften kann.

    Ob jetzt die Weltuntergangsstimnung einiger VFL Foristen ( Abstieg des VFL ist quasi schon sicher) erstmal beendet ist?


    In dem Spiel haben die Einstellung und das Ergebnis gestimmt. Die Leistung sicher nicht - aus meiner Sicht gibt es daher keinen Grund für Entwarnung beim VfL.

    Aus meiner Sicht war aber die beste Nachricht des Spiels, dass der VfL endlich auch den Vorsprung über die Zeit gebracht hat. Wenn die Spieler wie gegen Hannover am Ende noch die Punkte aus der Hand gegeben hätten, wäre das sehr bitter gewesen...

    Schwierig ist nach wie vor, dass die Spielanteile nicht besser verteilt werden. In einem Spiel wie gegen Stuttgart ist das angemessen, aber auf Dauer kann das nicht gutgehen. Vielleicht sollte man Köpp in der Abwehr bringen - das würde die Rückraumspieler entlasten und ihm die Gelegenheit geben, seine Wurfgewalt in der zweiten Welle auszunutzen.

    PS: Die Welt geht durch einen Abstieg des VfL nicht unter, nicht einmal der VfL...

    Den Abstieg in dieser Saison herbeizureden ist viel zu verfrüht. Es gibt nur 2 Absteiger und mit Ludwigshafen sowie Bietigheim gibt es zwei Teams, die auch nicht stärker als der VFL einzuschätzen sind

    Zumal gerade mal 3 von 34 Spielen absolviert sind. Es hat in der Vergangenheit schon ähnlich desaströse VfL-Vorstellungen gegeben (0:11-Rückstand in Nettelstedt, Rekordheimniederlage in der Schwalbe-Arena gegen die Füchse), ohne dass es zum Abstieg kam. Am Spiel gegen Lemgo gibt es nichts schönzureden, hier aber gleich schon mit dem Neuaufbau in Liga 2 beginnen zu wollen, ist doch arg verfrüht.

    Es nicht um den freiwilligen Abstieg in Liga 2, man sollte aber die Prioritäten verschieben: Im Vordergrund sollte die Entwicklung der Mannschaft stehen und nicht der kurzfristige Erfolg! Aus meiner Sicht würde das nicht einmal die Chancen auf den Klassenerhalt verringern. Mit der Rückrunde des BHC aus der Abstiegssaison bleibt man diesmal drin.

    Nilsson durfte in Kiel 2 Jahre lang Fehler machen und sogar das Final Four wegwerfen. Jetzt beginnt er zurückzuzahlen. Gislason hat sich auch in der vergangenen Saison sicher nicht hingestellt und gesagt:" Jetzt habt mal Spaß und wir gucken was rauskommt." Er hat aber einem Perspektivspieler in der Crunchtime des CL-Viertelfinales Vertrauen gegeben. Der Perspektivspieler hat einen entscheidenden Fehler gemacht, obwohl es im Kieler Luxuskader jede Menge Alternativen gegeben hätte. Trotzdem hat der Trainer weiter auf ihn gebaut.

    Ähnlich sollte man mit in GM mit den jungen Spielern verfahren. Köpp macht beispielsweise immer wieder Fehler, hat aber einen beängstigenden Wurf. Wenn es schafft, ihm Laufwege zu eröffnen und seine Fehlerquote zu verringern, wird die gegnerische Abwehr nicht mehr einfach nur hinten bleiben können.


    Junge Spieler können sich aber nicht in drei Minuten Spielzeit pro Woche entwickeln. Sie brauchen mindestens ein Spiel pro Woche, in dem sie herausgefordert sind. Wenn das in der BL nicht geht, muss man sie systematisch in Liga 2 oder 3 einsetzen. Alles Andere wird der Verantwortung gegenüber den Nachwuchsleuten nicht gerecht.