Zitat[…] Trotz Aufforderung des Hallensprechers, gute Gastgeber zu sein und allen Teams Respekt zu zollen, verließen die Bördeländer größtenteils die Arena. Weder Applaus noch stille Anerkennung mochten sie den Nachbarn aus Berlin entgegenbringen. […]
[…] Von Beginn an feuerten knapp 6000 Menschen St. Raphael nicht nur an, sie buhten und pfiffen die Füchse sogar aus. "Die Grenzen sind überschritten worden. So etwas habe ich selbst im Fußball noch nicht erlebt", sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning, der bereits am Tag zuvor in einer Magdeburger Sporthalle beschimpft worden war, nachdem er mit der A-Jugend den Meistertitel gegen den SCM-Nachwuchs gewonnen hatte.
Dass ein deutscher Klub in einem Finalspiel auf deutschem Boden derart respektlos behandelt wird, war irritierend und beschämend für den deutschen Handball. […]
Quelle: https://www.morgenpost.de/sport/fuechse/…igeschmack.html
Grandios, es fehlte nur noch anstatt Grenzen überschritten, die politisch allseits so geliebten roten Linien. Wann genau das Magdeburger Publikum die Halle verlässt, wen sie anfeuern oder auspfeifen, wen sie beschimpfen oder wie in diesem Fall verachten … bleibt ihnen überlassen.
Wenn dem DKB-Fan das alles nicht passt, möge er doch bitte im armen, aber sexy Berlin bleiben. Außerhalb wird ihn kaum einer vermissen.
Und bei Wiegert lese ich nach jedem Versagen die gleichen Erkenntnisse. Das Problem ist, dass nach dem Erkennen eigentlich das Beheben kommen müsste. Da liegt noch viel Arbeit vor ihm. Er könnte damit anfangen, sein unsägliches Taktik-Täfelchen zumindest bei Auszeiten ab und an mal auf der Bank zu lassen und nicht gefühlte fünf Spielzüge oder Varianten den Spielern einbläuen zu wollen.
Eine Saison würde ich ihm noch geben, mehr aber nicht.