Ich finde bei der ganzen Diskussion kommt ein wenig der gesellschaftliche Aspekt zu kurz. Es ist eben nicht nur Hinfahren, Handball gucken, zurückfahren. Viele treffen sich eben auch gerne ne Stunde vorm Spiel, trinken ein paar Bierchen zusammen, fachsimpeln ein bisschen und bleiben auch nach dem Spiel noch auf ein paar Getränke - vor allem die richtigen Fans. Das kann ich zumindest für den BHC bestätigen. Und dafür war der Samstagstermin immer optimal.
Der Donnerstag hingegen ist für viele Stress pur, überhaupt erstmal um 19 Uhr in der Halle zu sein. Ob man sich das auf Dauer antut? Da geht es auch nicht darum ob es 5, 8 oder 17 Mal in der Saison der Fall ist. Es ist für viele ein Hobby, was in dem Moment nicht mehr so viel Spaß macht.
Ich finde mit dem modifizierten Sonntags-Nachmittagstermin hat man in dieser Hinsicht einen halbwegs erträglichen Kompromiss gefunden. Auf Dauer wäre man mit der Telekom als Partner deutlich besser gefahren, behaupte ich.
Was wäre denn besser bei der Telekom? Geringere Reichweite, weniger Quote = besser für den Handball? Die Telekom ist doch kein Samariter, auch die wollen Gewinne.
Und geht es gar nicht, einfach am Spieltag eine Stunde eher zu arbeiten? Der nächste argumentiert bei Anwurf 20 Uhr, er muss 6 Uhr schon wieder auf der Arbeit sein. Mein Vorschlag: Anwurf 19:22 Uhr.