Beiträge von Daski

    kopiert aus E-Paper Frankfurter Rundschau vom 14.7.2005

    Endlich ist jetzt Schluss mit dem negativen Gerede und es kann jetzt vorwärts gehen. :bigok: :bigok:

    Daski

    Ist es nicht jetzt wirklich an der Zeit, mit dem saublöden Gequake und gegenseitigem Schuld zuwerfen auf zuhören? :pillepalle:
    Es macht doch wirklich keinen Sinn mehr über dieses Thema zu diskutieren,eine Einsicht erfolgt bei manchen Personen so wie so nicht. :pillepalle:

    :schrei: Das neue Ziel sollte jetzt Regionalliga sein und nicht gegenseitiges Zerfleischen.

    Also unterstützt die " Neue " SG , es gibt bestimmt genug zu tun.

    Tschööö

    Willi

    Wallau feiert historischen Tag

    Titelgewinn setzt Emotionen frei / Schermuly hält fünf Siebenmeter


    Seht her, wir haben es geschafft: Wallau/Massenheims A-Jugend freut sich ausgelassen über die Deutsche Meisterschaft.
    Foto: rscp
    Vom 27.06.2005

    KORNWESTHEIM Am 25. Juni exakt um 21.06 Uhr war das Märchen wahr geworden. Die A-Jugend der SG Wallau/Massenheim ist Deutscher Meister, hat mit dem 35:32 (15:14) im Final-Rückspiel beim TV Kornwestheim Handball-Geschichte geschrieben.
    Von

    Jürgen Möcks

    Thomas Scherer stand inmitten der völlig losgelösten 200 SG-Anhänger auf dem Parkett. Ausgepumpt. Leer. Aber stolz wie Oskar. Gezeichnet von den Strapazen des Spiels, den subtropischen Temperaturen in der mit 1200 Zuschauern aus allen Nähten platzenden Sporthalle Ost. Klatschnass. Frisch geduscht. Von Julian Waldorf, Marc Fäth und Mihailo Djurdjevic während der improvisierten Pressekonferenz. Flaschenweise hatte das Trio Thomas Scherer wie auch seinem Trainerkollegen Mike Fuhrig Gerstensaft übers Haupt geschüttet.

    Ein kleiner Mann ganz groß. Der Schweiß perlte dem 43-Jährigen nur so von der Stirn, während er den Journalisten immer und immer wieder in die Notizblöcke diktierte, dass der Titel der Erfolg harter Arbeit in den vergangenen zwei Jahren sei, dass sich das Quälen im Fitness-Studio ausgezahlt habe. Dazwischen ein Schulterklopfen hier, ein Händeschütteln da. Und immer wieder Spieler, die Scherer in die Arme sprangen. In der Stunde des großen Triumphs ließ sich der Erfolgscoach selbst von Abteilungsleiter Hans-Dieter Großkurth herzen. Auch beim Feiern zeigte Scherer, wer Chef im Ring ist. Beim obligatorischen Siegerfoto legten die Wallauer auf Scherers Kommando so richtig los, hüpften und sprangen zu Samba-Rhythmen schier um die Wette.

    Ein anderer Held stand eher bescheiden am Spielfeldrand, Freundin Miriam an der Hand. Die durch einen Kopftreffer lädierte Nase mit einem Wattetampon gestopft. Ebenso ausgepumpt, aber einfach nur glücklich. Sebastian Schermuly. Der Spielführer war ebenso wie die gesamte Wallauer Abwehr um die aufopferungsvoll kämpfenden Eisenhauer und Quilitzsch im Vergleich zum 45:41 im Hinspiel nicht wiederzuerkennen gewesen. Als er den Siebenmeter von Kornwestheims überragendem Jugend-Nationalspieler Gunnar Dietrich (12/2 Tore) beim 25:26 (50.) pariert habe, hätte er gewusst, dass es reichen würde. Und signalisierte es auch den völlig entfesselten Wallauer Anhängern. Zwei gespreizte Finger als Zeichen des sicheren Sieges. Der an diesem Tag unglücklich agierende Michael Allendorf konnte es kaum fassen: "Ich wusste gar nicht, dass Schermu Siebenmeter halten kann." Die von seinem Kollegen angedeuteten zwei Jahre wollte Wallaus Keeper zwar nicht bestätigen, "aber es ist schon verdammt lang her, dass ich einen gehalten habe." Doch der 19-Jährige entschärfte nicht einen, nicht zwei, nein, sage und schreibe fünf der neun Kornwestheimer Strafwürfe. Und eben auch jenen beim 25:26. Kurz nachdem den Wallauern beim 22:26 (46.) ebenso wie schon beim 7:11 (16.) der Titel aus den Händen zu gleiten schien. Doch binnen weniger Minuten wurde aus dem Vier-Tore-Rückstand ein 29:26. Das Startsignal für die Meisterfeier. Plakate wurden ausgerollt, T-Shirts mit dem Aufdruck: "Deutscher Meister 2005. Wir machen´s mit der Hand" übergezogen. Schon Sekunden vor dem Abpfiff stürmten die ersten Fans aufs Parkett. Da begrub Papa Hahn seinen durch einen Meniskuseinriss gehandicapten Filius Tobias unter sich, spritzten Sektfontänen, lag sich jeder mit jedem in den Armen. Ob der in der Kabine kahl geschorene Tobias Schimmelbauer, Christopher Prinz, der nach seiner Roten Karte (48.) erst mal frustriert aus der Halle ins Freie gestapft war, oder Mihailo Djurdjevic. Beim 18-Jährigen kam allerdings auch ein wenig Wehmut auf. Schließlich tritt er nach der viertägigen Abschlussfahrt nach Mallorca bereits am kommenden Montag seinen (Handball-)Dienst in Gelnhausen an, zerstreut sich auch die übrige Mannschaft in alle Winde. "Aber wir wollen uns an jedem 25. Juni treffen." Und auch Mike Fuhrig gestand: "Die Jungs sind mir alle unheimlich ans Herz gewachsen." Doch zum Trübsal blasen blieb an diesem für Wallau historischen Tag keine Zeit. Um Viertel nach eins in der Nacht ließen sich die Helden in der Ländcheshalle von 200 Fans feiern, am Sonntag ging es von Massenheim im Festwagen mit Polizeieskorte nach Wallau. Und auch da schallte es oft genug: "So seh´n Sieger aus."

    SG Wallau/Massenheim: Schermuly; Waldorf (n.e.), Gramlich (1), Hahn (4), Prinz (5), Schimmelbauer, Eisenhauer (4), Heidelmann (2), Schwarz (1), Allendorf (5/1), Djurdjevic (8), Quilitzsch (5/1).- Spielfilm: 1:2, 4:4, 6:5, 9:6, 11:7, 12:9, 12:12, 13:14, 14:15 - 14:16, 18:18, 21:20, 23:22, 26:22, 26:29, 30:32, 32:35.- Schiedsrichter: Geipel/Helbig (Halle).- Zuschauer: 1200.- Besondere Vorkommnisse: Zeitstrafen: 2:8.- Rote Karte: Prinz (48.) nach dritter Zeitstrafe.- Siebenmeter: 9/4:4/2

    kopiert aus http://www.wiesbadener-kurier.de

    :ball::ball::ball::ball::ball::ball::ball::ball:

    A1-Jugend der SG Wallau/Massenheim deutscher Meister 2005
    Über 200 stimmungsvolle SG-Fans verwandeln die Halle zur längsten Theke

    TV Kornwestheim : SG Wallau/Massenheim 32:35 (14:15)

    JJJJaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa. Wahnsinn. Sensationell. Die A-Jugend der SG Wallau/Massenheim ist deutscher Meister 2005. Vor 1200 Zuschauer in der proppenvollen Sporthalle Ost besiegte das Team von Thomas Scherer und Mike Fuhrig den TV Kornwestheim mit 35:32. Nachdem 45:41 Hinspielerfolg spielten sich beim Abpfiff unbeschreibliche Jubelszenen ab. 45 Sekunden vor dem Abpfiff realisierte Mihailo Djurdjevic als erstes den Titelgewinn, als er knieend am eigenen Kreis, beide Arme gen Hallendecke reckte.

    Von Beginn an entwickelte sich in Deutschlands größter Sauna ein offener Schlagabtausch. Beim 11:7 war der vier Tore Vorsprung egalisiert. Es folgten die knapp vierzig sensationellen Minuten von Sebastian Schermuly. Der SG-Keeper mutierte sich zum Mann des Spiels, hielt fünf Strafwürfe und zahllose Großchancen der Gastgeber. Jede Faser seines Nervenkostüms stand unter Hochspannung. Er war der große Rückhalt der SG Wallau/Massenheim. Nochmals Hoffnung keimte in der 46. Minute auf, als Wallau in Unterzahl das 26:22 kassierte. Der TVK mit beiden Händen am Titel ? Mitnichten. Nur für drei Sekunden, dann trat der sehr agile Christopher Prinz mit dem 26:24 aufs Gaspedal. Pech für den Rechtshänder als er kurz darauf, seine dritte Zeitstrafe kassierte. Wallau/Massenheim in Unterzahl, das war an diesem Abend kein Problem. Die Mannschaft lebte von ihrer einzigartigen Leidenschaft. Ob Hahn, Heidelmann, der starke Quilitzsch oder Wallaus Rückraumkanonier Djurdjevic erzielten, zahlenmäßig unterlegen, Torerfolge.

    Die Entscheidung fiel den letzten zehn Minuten. Schermuly parierte seinen fünften Strafwurf und auf der Gegenseite schafft Hahn mit einem irren Rückhänder die 27:26 Führung. Eisenhauer und Djurdjevic setzten noch einen drauf. Die Gelb/Schwarzen resignierten, obendrein fand Allendorf in der Schlussphase seine Treffsicherheit wieder. Djurdjevic krönte seine Leistung mit dem 35:32, acht Sekunden vor dem Ende. Um exakt 21:18 stemmte Kapitän Sebastian Schermuly den Meisterschaftpokal in die Höhe. Eine Sektdusche jagte die andere. Haare fielen Schere und Rasierer zum Opfer. In der Halle war der Teufel los. Ruck-Zuck war das Bier alle.

    Das wars. Jetzt wird gefeiert.

    Ich feier mit !!!

    aus http://www.diepanther.de

    Sorry Ina,Felix,Michael aber auf einmal wollte der Bus weg.

    Daski

    Martin Schwalb unterschreibt Vertrag bei der HSG Wetzlar
    Vertrag gilt nur, wenn Wallau keine Lizenz erhält

    Martin Schwalb hat bei der HSG Wetzlar einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben. Er folgt Holger Schneider, dessen Kontrakt vorzeitig einvernehmlich aufgelöst worden war.
    Allerdings gilt der Vertrag nur, wenn die SG WALLAU/MASSENHEIM am Donnerstag vor die Schiedsgericht keine Lizenz erhält.
    "Wenn Wallau eine Lizenz bekommt, werden wir uns nochmal unterhalten müssen", so Martin Schwalb
    aus http://www.diepanther.de


    Ja was denn nun, wenn am Donnerstag doch das unerwartete eintritt.

    Großer Bahnhof für A-Jugend SG WALLAU/MASSENHEIM

    Egal wie das Finalspiel in Kornwestheim ausgeht, daß "Ländche" wird seine
    Jungs gebührend feiern.
    Bereits Samstagnacht ab 24.00Uhr können alle Handball-Fans an die
    Ländcheshalle kommen und den (Vize-)Deutschen Meister erwartet.
    Zum großen Bahnhof kommt es dann am Sonntag den 26. Juni. Um 12.00Uhr wird
    das Team von Trainer Thomas Scherer und Mike Fuhrig am Ortsmittelpunkt von
    Massenheim empfangen. Neben Vertretern der Stadt Hochheim (Bürgermeisterin
    Frau Munk, Vereinsreferent Klaus-Dieter Jung) werden auch Ortsvorsteher
    Edwin Kahl und der Vereinsvorstand des TuS Massenheim der erfolgreichsten
    Jugendmannschaft der SG WALLAU/MASSENHEIM gratulieren. Von Massenheim wird
    die Mannschaft auf dem Festwagen von einer Polizei-Eskorte nach Wallau
    begleitet. Nach einer Rundfahrt durch den Wallauer Ort wird der Tross um ca.
    14.00Uhr an der Ländcheshalle ankommen. Im großen Biergarten vor der
    Ländcheshalle werden die Vertreter der Stadt Hofheim, die Ortsvorsteherin
    Frau Fleischmann-Wolf und das Präsidium des TV Wallau die Mannschaft um
    Spielführer Sebastian Schermuley ehren.
    Alle Handball-Fans der Region sind hiermit herzlich eingeladen um gemeinsam
    mit der Mannschaft eine äußerst erfolgreiche Saison zu feiern.

    Also last uns feiern, mit und ohne Pott

    :jump: :jump:


    :bier: :bier: :bier: :bier: :bier: :bier: :bier: :bier:


    Daski

    @ Moses, sowie es im Moment aussieht, fahren 2 Busse nach Kornwestheim.
    Wegen der Stimmung von Wallauerseite lass Dich mal überraschen in Magdeburg waren wir auch die stärkste Fraktion. Schätze wir werden so gegen 17.30 Uhr / 18.00 Uhr in Kornwestheim eintreffen. Stellt schon mal die Getränke kalt, ich weiss zwar nicht was in den Pokal ( oder ist es nur ein Teller :pillepalle:-) reingeht, aber wir werden ihn schon ein paar mal leeren. :saufen: :saufen:

    Bis Samstag

    Daski

    Kartenboom fürs Rückspiel in Kornwestheim
    Nur noch wenige Stehplatzkarten verfügbar

    Der Run auf die Tickets im Rahmen der Finalspiele um die A Jugend deutsche Meisterschaft läßt nicht nach. Das Kontingent an Sitzplatzkarten für die SG Wallau/Massenheim war noch am Samstagabend in der Walter-Köbel-Halle bereits restlos ausverkauft. Beide Busse sind bereits vollbesetzt. Der TV Kornwestheim stellte auf Anfrage nochmals 50 Stehplatzkarten zur Verfügung. Auch hier gibt es erste Warnmeldungen. Am Montagmorgen gingen bereits über 30 Karten an SG-Anhänger.


    kopiert aus http://www.diepanther.de

    Schiedsgericht verhandelt SG Einspruch am 30. Juni

    Das Schiedsgerichtsverfahren zwischen der HBL e.V. und Tusem Essen, bzw. SG WALLAU/MASSENHEIM findet am Donnerstag, den 30. Juni 2005 statt.
    Die HBL e.V. hatte die Lizenzanträge der beiden Vereine für die Saison 2005/2006 abgelehnt und auch den anschließenden Beschwerden der betroffenen Vereine nicht abgeholfen. Daraufhin hatten die Vereine das ständige Schiedsgericht als letzte Instanz angerufen.
    Die Termine für die Schiedsgerichtsverfahren der Vereine Reinickendorfer Füchse und TV Willstätt, die ebenfalls die abgelehnten Lizenzanträge zum Gegenstand haben, sind noch nicht anberaumt worden. Die SG Werratal wird in der Saison 2005/2006 nach eigenen Angaben in der Regionalliga Südwest starten.

    aus http://www.diepanther.de

    und dann ist hoffentlich eine Entscheidung gefallen, damit man endlich für die neue Saison planen kann.

    Daski

    möx. MAGDEBURG Der Wahnsinn geht weiter. Die Handballer der SG Wallau/Massenheim stehen im Endspiel um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft. Trotz eines 26:28 (10:11) beim haushohen Favoriten SC Magdeburg im Halbfinal-Rückspiel.


    Unglaubliche Szenen spielten sich nach dem Thriller ab. Selbst Alfred Hitchcock hätte seine wahre Freude gehabt. Umjubelter Held in der Menschentraube: Tobias Hahn. Mit dem Schlusspfiff verwandelte der frisch gebackene Jugend-Nationalspieler einen Siebenmeter zum Endstand, rettete den Wallauern nach dem 36:33 im Hinspiel den Einzug ins Finale. Dort treffen sie im ersten Match am Samstag ab 19.30 Uhr in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle auf den TV Kornwestheim, der sich gegen den VfL Bad Schwartau (41:38/34:36) durchsetzte.

    13 Sekunden vor Schluss waren die Mienen auf der Wallauer Bank und bei den mitgereisten 100 Anhängern unter den gerade mal 350 Zuschauern zu Eis erstarrt, hatte Magdeburgs Bester, Niklas Kupfer (9/3 Tore), gerade das 28:25 erzielt. Das Aus für Wallau? Nein, Michael Allendorf - im Hinspiel noch tragischer Held - tankte sich, von Mihailo Djurdjevic bedient, am Kreis durch, konnte nur äußerst rüde gestoppt werden. Ein Pfiff, Siebenmeter. Und Hahn, zuvor schon einmal gescheitert, schnappte sich sofort die Kugel. "Sicher war ich mir nicht", gestand der zweitjüngste Wallauer Akteur. Wohin er gezielt hatte, wusste der 17-Jährige später nicht mehr, nur "dass er drin war". Torhüter Sebastian Schermuly, gegenüber dem Hinspiel ebenso wie die gesamte Wallauer Abwehr deutlich verbessert, gestand: "Ich habe gezittert wie noch nie in meinem Leben."

    Und Trainer Mike Fuhrig erinnerte sich: "1980 bin ich hier mit der B-Jugend von Aue Meister geworden. Diesmal war es einfach wieder genial." Kompagnon Thomas Scherer ist überzeugt, dass die bessere Mannschaft im Endspiel steht. "Das Team hat Charakter gezeigt und sich weder von der ruppigen Gangart des Gegners noch den Verletzungen umwerfen lassen." Mihailo Djurdjevic formulierte es drastischer: "60 Minuten lang gab es nur auf die Fresse." Den 18-Jährige selbst zierte ein schillerndes Veilchen am rechten Auge.

    Vor allem nach der Wallauer 23:20-Führung (50.) packten die Bördeländer die Keule aus, sahen nach der ersten Saisonniederlage im Hinspiel (SG-Betreuer Arno von Ferro: "Das war Majestätsbeleidigung") auf dem Weg zur neunten Meisterschaft in zehn Jahren ihre Felle davonschwimmen. Das SG-Lager glich am Ende einem Lazarett. Ob Djurdjevic, Eisenhauer (Bluterguss am Knie), Prinz (dicker Knöchel), Waldorf (umgeknickt), Gramlich (blutende Wunde am Oberschenkel) oder Allendorf, auf Tobias Labermeier, Physiotheraupeut des Regio-Teams, wartet in den nächsten Tagen reichlich Arbeit. Dass es am Ende zum spannenden Showdown kam, hatten sich die Gäste selbst zuzuschreiben. In der vorletzten Minute warf Schermuly - frustriert über das 25:25 - den Ball unbeherrscht nach vorn. Konsequenz: eine in den Augen von Thomas Scherer völlig überzogene Zeitstrafe. Und in den 96 Sekunden bis zum 28:25 stellten sich die Wallauer alles andere als geschickt an. Sehr zum Ärger des Coachs, der der Situation angesichts des Happy-Ends dennoch etwas Positives abgewann. "Darüber werden wir reden. Dann wissen die Jungs, dass bis zum Finale noch einiges zu tun ist."

    SG Wallau/Massenheim: Schermuly, Fäth: Allendorf (5), Hahn (7/4), Djurdjevic (5), Gramlich, Eisenhauer (2), Heidelmann (3), Prinz (2), Quilitzsch (1), Schwarz, Waldorf (1).- SR: Heinz/Hock (Waiblingen).- ZS: 350.- Spielfilm: 0:4, 4:4, 4:6, 6:7, 8:9, 10:9, 10:10, 11:10 - 12:10, 14:13, 17:20, 20:23, 22:23, 23:24, 24:24, 24:25, 28:25, 28:26.

    Karten fürs Finale in Rüsselsheim gibt es am Dienstag (18 bis 19.30 Uhr) in der Geschäftsstelle des TV Wallau (Rückseite Ländcheshalle) und ab Mittwoch (ab 9 Uhr) in der SG-Geschäftsstelle.


    kopiert aus http://www. wiesbadener-Kurier.de

    A-Jugend der SG Wallau/Massenheim im Endspiel um die deutsche Meisterschaft
    Tobias Hahn trifft in allerletzter Sekunde/TV Kornwestheim ist der Gegner

    SC Magdeburg : SG Wallau/Massenheim 28:26 (11:10)

    Genial einfach, einfach genial.
    <<Finale oho!>> So skandierten nicht nur die Wallauer Spieler nach dem Abpfiff, auch die über 100, in Bus, Kleinbus, Autos, mitgereisten SG-Fans stimmten lautstark ein. Sie hatten es geschafft. Der Slogan eines Plakats <<Obacht die Hesse komme>> umkreiste die glücklichen SGler. Der SCM, Seriensieger in Sachen A-Jugend Meisterschaft musste Servus sagen. Die SG Wallau/Massenheim trifft nun im Endspiel um die deutsche Meisterschaft 2005 auf den TV Kornwestheim. Es war ein großer Kampf. Die Spuren der Partie war vielen SG-Spielern im Gesicht abzulesen, so marschierte Djurdjievic mit einem schönen Veilchen am Auge, frisch geduscht in Richtung Mannschaftsbus.

    Wallau/Massenheim erwischte den besseren Start, Torhüter Sebastian Schermuly war voll auf der Höhe und das Ländchesteam führte schnell mit 4:0 Toren. Pech für Mittelmann Sebastian Eisenhauer, der mit einer Prellung am Oberschenkel verletzt ausschied, ähnlich erging es Julian Walldorf (Bänderdehnung). Dafür biß der verletzte Christopher Prinz richtig auf die Zähne. Magdeburg drehte auf und schaffte kurz vor dem Halbzeitpfiff die 11:10 Pausenführung.

    Im zweiten Abschnitt erhöhten beide Teams die Schlagzahl und die SG Wallau/Massenheim lag in der 45. Minute mit 20:17 in Front. Die Gastgeber schlugen nun eine rustikalere Gangart ein und kamen fünf Minuten vor dem Abpfiff zum 23:23 Ausgleich. Die Schlussphase war wirklich nichts für schwache Nerven. Zwei Minuten vor dem Ende gab es zwei Minuten für Eric Heidelmann, nur Sekunden später traf es SG-Keeper Schermuly der nach einer zweifelhaften Zeitstrafe ebenfalls die Platte räumte. Dreizehn Sekunden vor dem Abpfiff die bittere Pille als Magdeburgs Bester, Niklas Kupfer zum 28:25 traf. Alles aus und vorbei. Nein. Das Wallauer Kämpferherz ist riesengroß. Mit zwei Mann Unterzahl packten die SG-Youngster ihre Chance beim Schopfe. In letzter Sekunde tankte sich Michael Allendorf durch und die Unparteiischen zeigten unmissverständlich auf die Siebenmetermarke. Es kam die Sekunde von Tobias Hahn. Eiskalt versenkte er die Kugel, unter dem Riesenjubel des DSG-Anhangs im Netz des SC Magdeburg. Was dann folgte war eine Jubelarie auf hessisch und auch der Gerstensaft kam schwer in Mode.

    kopiert aus http://www.diepanther.de

    Daski