Die Variante mit Fäth und Kühn gleichzeitig auf dem Feld ist auch ne gute Idee.
Beiträge von MiniMe
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So muss das aussehen. Deckung bewegen und Fäth / Kühn aus dem Lauf einsetzen. Gensheimer vorher .. ähh. Abwehr steht. Noch ein bischen Sicherheit entwickeln, und dann ist das halt was wir können. Wenn das nicht reicht, dann ist das eben so.
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Man muss ja auch nicht immer gleich Spieler und Trainer rausschmeissen wenn was suboptimal läuft. Aber mit "einfach weiter so" bedient man eher Leute die keine Ahnung haben. Wenn es ein System gibt, dann ist das zugeschnitten auf kleinere schnellere Leute, aus der Not geboren weil er im Verein keine grosse Wahl hatte. Wir haben aber jetzt ENDLICH mehrere grosse starke Werfer, und binden die einfach nicht richtig ein. Nimmt mal einer davon den falschen Wurf sitzt er 30 Minuten oder das ganze Spiel auf der Bank. Sowas MUSS man im DHB ansprechen, nicht über die Bildzeitung aber intern. Und das muss man auch abstellen. Wir haben unterschiedliche Spielertypen, wir haben starke Spielertypen, wir müssen nicht krampfhaft ein System spielen das man mit lauter 1,60-Gartenzwergen spielt. Wir müssen nicht jeden Angriff jeden Wurf durch ein Eins-gegen-drei durch Drux, Weinhold oder Weber abschliessen. Das sah gegen Island viel besser aus, und die Frage ist *warum*. Wenn an der Stelle gearbeitet wird, prima. Wenn man stattdessen Kühn und Fäth rausschmeisst, weiter auf Wiede verzichtet, und lieber noch ein paar 1,60-Gartenzwerge sucht die sich bitte ans System halten, dann a) gute Nacht, und dann möchte ich b) keine Spiele dieser Mannschaft mehr sehen.
Das Zauberwort heisst "Arbeit", und "gemeinsam". Nicht Prokop raus.
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Nein, aber es könnte vielleicht mit der bekloppten Wechselei, den Bankstrafen für einzelne Fehler, und einer extremen Bevorzugung von 1vs1 bis der Arzt kommt liegen. Das "Scheitern" bei der WM war ein *einzelnes* Spiel in dem man irgendwie Larifari gespielt hat. Das war natürlich symptomatisch, die starke Vorrunde spielt keine Rolle, und jetzt ist sowieso alles besser.
Das angebrachte Wort das ich in der Halle verwenden würde lasse ich mal weg.
Wieso gerade in der Halbzeitpause?

Wenn es in der 1. Halbzeit nicht besser ist, wird man in der 2. auch nicht plötzlich eine ganz andere Spielqualität entwickeln. Das wird dann eher Monate brauchen statt nen Tag.
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Heute um 19:00 wird man sehen wo die Reise hingeht. Wenn man da wieder den "alten" Handball Marke Dagur sieht, viel Bewegung, geduldig mal 20 Sekunden ohne eins gegen eins kämpfen die Abwehr beschäftigen, und dann vier Optionen Kreisanspiel, Mittelmann/RR wirft selbst, holt den Shooter oder sucht den Aussen, wird das auch wieder anzusehen sein. Damit haben wir schon mal richtig stark ausgesehen. In der 1. Halbzeit gegen Mazedonien gab es ja schon Ansätze dazu und wir haben aus nem 2:5 ein 10:7 und 13:10 gemacht. Aufhören muss das hektische Reagieren wenn einer mal nen Wurf versemmelt oder Abspielfehler macht. Wie sollen Kühn und Fäth ihr Spiel finden wenn sie für "Fehler" sofort auf die Bank gesetzt werden. Janke ist offensichtlich eben keine Alternative, macht keine Tore und spielt auch keine Chancen heraus.
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Das sind die nackten Zahlen, die lügen nicht.In dem Fall schon, wenn Bälle die an die Latte oder vorbei gehen nicht gezählt werden. Zumindest wenn man das als Maßstab nimmt "Wolff war wieder schlecht".
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Bälle die an der Abwehr hängen bleiben, an Latte, Pfosten oder daneben gehen gegen den Torhüter zu rechnen ist Quatsch. Heinevetter hat gegen Mazedonien wenig Hände dranbekommen, Wolff sah lange sehr gut aus. Bei ihm war nur viel was gar nicht auf's Tor kam. Gegen SLO war er richtig nicht gut, was aber auch am Tag der offenen Tür lag.
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Sigurdsson war doch DER Griff überhaupt in den letzten 100 Jahren, da gibt es ja nun überhaupt nichts zu kritisieren. Es wäre nur schön, wenn man seine Arbeit weiterführen und nicht umstossen würde, für "was eigenes". Dafür kann man Vereinstrainer bleiben. Das Spiel von Sigurdsson mit einem hybriden Aufbau (rechts schnell und 1vs1, von links kommen die Keulen dahinter) hat sowas von klasse funktioniert, das hat man zig Jahre nicht gesehen in Deutschland.
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Es hängt doch nicht an den Spielern, sondern daran:
- wie werden Chancen im Rückraum herausgespielt - SPIELAUFBAU
- wie wird für den Shooter - egal wer - der Wurf vorbereitet vom VERBUND
- wie werden die Minuten gemanaged, von ALLEN (nicht 2 min für Spieler A und 58 für B weil Fehlwurf A in der 2. Minute)Darauf müssen die Antworten gefunden und erprobt werden heute. Und nicht in der Bild sondern in der Trainingshalle untereinander, ohne Meldungen nach Aussen.
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Die Art der Formulierungen und der Fadenaufbau von Gessner gehen überhaupt nicht. Deutschland hat ne Mille für dich hingelegt, du Hirni, hetzt liefer ma, aber zack zack !!!
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Auch Fäth und Häfner brauchen ne anderen Grundlage als Andribbeln, und dann "was machen".
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Was mich alarmiert ist, dass an sich unersetzliche Spieler mit hohem positivem Impact wenn es entweder nicht nach 2 Sekunden "funktioniert" oder sie nicht zu irgendeiner "Idee" passen sofort praktisch aussortiert werden. Fäth, Kühn, Häfner. Die haben alle ihre Spielweise die sie stark machen, sollen dann auf einmal den 1,60-Wuseler geben der ständig 1vs1 geht, klappt natürlich nicht, und dann ab damit in den Umkleideschrank, auf die Strafbank. Dass die das demotiviert und verunsichert, wer hätte das gedacht ??? Damit konnte keiner rechnen.

Das Schlimme ist, alle diese Spieler haben doch in der Vorbereitung gegen Island funktioniert, teilweise sogar super. Und jetzt totale Planänderung, 1vs1 statt Laufspiele, Fäth und Kühn dürfen nicht mehr aus dem Rückraum werfen, Häfner soll sich gegen Typen die nen Kopf grösser sind "durchsetzen" ?
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Weiß nicht ob das auf Seite 39/40 evtl schon steht, aber hab mir gerade die Auszeit nochmal angehört. CP macht seine Ansage. Und gegen Ende sprechen Weber und Weinhold genau das ab was dann auch passiert.
Weinhold: soll ich zum Kempe gehen?
Weber: Täusch das an... weil dann kann ich den Pass nach Außen spielen.
So machen wirs.Währenddessen ist übrigens CP immer noch am Anweisungen geben. (Hätte er sich sparen können)
Ok, dann war das tatsächlich Webers Schuld, ich nehme den Vorwurf gegen Prokop zurück. Dachte der hätte das so angesagt. Sowas geht überhaupt nicht, nicht nur ne absolut krass blöde Idee, sondern auch gegen das was der Trainer in der Sekunde gerade ansagt (was auch Sinn gemacht hätte).
Insgesamt muss das Spiel im Rückraum vom TRAINER neu geordnet werden. Weniger 1vs1 und Würfe gegen 3 Mann aus dem Dribbeln und Zweikampf nehmen, wieder so wie schon mal erprobt viel Bewegung, sichere Pässe, geduldig mal die Abwehr bewegen, und nach ein bischen Unordnung schaffen Anspiel auf die - guten - Kreisläufer oder einen anlaufenden Halben der direkt steigen und knallen kann, ohne wartenden 3er-Block. Das 1vs1 mit Durchbruch muss wieder überraschend kommen, und nicht jeden Angriff. Wir haben so viele variable Mittel, dieses konfuse ich-weiss-nicht-was-wir-spielen-also-halte-ich-jetzt-mal-selbst-drauf muss aufhören.
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ALF: +1
Ich denke auch es wird zu sehr versucht, geniale Kniffe zu finden mit denen man ohne starke Spieler gewinnen kann. Die haben wir aber, also muss man eigentlich nur das spielen was die Mannschaft bisher erfolgreich gemacht hat. Schnelle Laufspiele, gute Kombinationen, und am Ende ein starkes Anspiel an den Kreis oder ein relativ freier Wurf von den Halben die sich diesen Wurf aber nicht erdribbeln oder erkämpfen müssen sondern von den beweglicheren Spielern geholt werden. Weinhold und Drux nur sparsam 1vs1, damit das auch eine Überraschung bleibt, und nicht der Standard in jedem Angriff, und damit die sich nicht aufreiben.
Potential ist jedenfalls da für mehr. Man muss Mannschaften wie Slowenien oder Mazedonien nicht bei 17 Toren halten, sondern einfach selbst näher an die 30 Tore kommen. Die Möglichkeiten sind da, aber es muss dafür gesorgt werden dass Weinhold, Drux und Weber sich nicht im Zweikampf mit teils drei Mann so aufreiben müssen. Das muss mehr verteilt werden, auch wenn Fäth, Kühn oder Häfner mal ne schlechte Aktion dabei haben. Die darf man dann nicht bestrafen mit 15 Minuten Bank pro Fehler. Unsere Stärke ist die Breite und Vielseitigkeit, und nicht der eine 1vs1-Knaller der jeden Angriff reisst.
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Bei der EM 2016 haben Dissinger, Fäth und Kühn uns mit zig einfachen Toren aus dem Rückraum geholfen, und mussten nicht ständig selbst andribbeln. Es wird jetzt einfach viel zu sehr auf 1 gegen 1 mit "schnellfüssigen Spielern" gesetzt, und die Shooter müssen sich die Bälle immer selbst holen. Dadurch verbrauchen sich Weinhold und Drux stark, und Kühn und Fäth kommen nicht zu guten Abschlüssen aus dem Lauf gegen einen Einzelblock. Da ist einfach das Konzept falsch, Sigurdsson hat den Shootern zu guten Wurfpositionen verholfen die jetzt fehlen. Immer wieder 1 gegen 1, 1 gegen 1, 1 gegen 1. Bzw, genauer gesagt eins gegen drei, wo Weinhold dann mit nem Arm um den Hals von hinten und einem Mann vor sich aus dem Clinch werfen muss.
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Ein Pass der mehrere Sekunden in der Luft ist ist doch keine "sichere Option" für nen Wurf von Aussen wenn der Gegner keine Zeitstrafe hat. Entscheidende Situationen auf die letzte Sekunde spielt man in der Mitte aus, für nen klaren Hammer aus dem Rückraum oder Anspiel an den Kreis. Siehe Häfner gegen Norwegen 2016.
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Hat sich bemüht den Anforderungen zu entsprechen.
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So ein Schei$$angriff bei 11 Sekunden mit langem Pass auf den toten Aussen, allein dafür müsste man Prokop rauswerfen. Doppeltes Kreuzen auf der Mitte, und Wurf von der Halbposition oder Anspiel an den Kreis. Aber nicht so ein Dreck den man macht wenn man 5 vor ist.
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Er hat mitgelesen.

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Heinevetter hatte keinen Save die letzten 20 Angriffe, wieso bleibt der drin ???