@nuvola: +1
Das "Material" ist da, die Erfahrung mit diesen Spielern auch, ein paar kommende Alternativen gibt es (die man aber bitte gezielt einsetzen und einarbeiten muss). Da muss man kein brandneues System zugeschnitten auf 20 brandneue Spieler erfinden. Die Spieler sind so wie sie sind, da muss man nur wenige Dinge optimieren.
Kein Spekulieren (Häfner), Position und Verband halten. Sich was gegen die vier, fünf stärksten Kreisläufer der Welt überlegen, die konnte man bis jetzt nicht verteidigen - oder damit leben dass sich solche Leuten nunmal auch gelegentlich durchsetzen. Nur die Rate muss man mehr stören, dass das kein Freifahrtschein ist. Starken Aussen einen Tick weniger Platz anbieten, da muss der Aussen einfach disziplinierter agieren aber ohne 7m/2min-Fouls. Die Tore die dann immer noch fallen muss man halt nehmen, die sind aber weniger leicht als vom Rückraumspieler der auf 6m durchlaufen kann.
Vorne muss man sich an sein Spielsystem mit viel Bewegung halten, keine festen Spielzüge sondern Laufwege und Positionen die für jeden Rückraumspieler halt 3-4 Optionen ergeben (weiterspielen, werfen, Kreisanspiel, 1vs1). Die Aussen sollten dann ins Spiel kommen wenn sich durch Unordnung zufällig Platz ergibt, sonst sieht das der Abwehrverband auf dem Niveau dass für die gespielt wird und schiebt die zu. Das hat ja phasenweise schon gut geklappt, da muss Sicherheit rein. Für den Abschluss muss man sich ein paar Maßnahmen überlegen um die Rate nach oben zu bringen, damit man nicht mehr so viel liegen lässt was eigentlich super rausgespielt ist.
Was dabei rauskommt ist es dann halt. Kann für den Olympiasieg reichen, oder auch "nur" für Platz 3-5. Aber eben auf dem Niveau das man bringen kann, und nicht für die Fantasie eines brandgeilen ultrainnovativen Systems das was man kann über Bord werfen und 12. werden, um dann auf die Spieler zu schimpfen.