Ich frage mich wo die Idee herkommt, dass man mit "Tempo-Handball" mal eben Mannschaften wie Spanien, Frankreich, Dänemark, Schweden überfahren hätte. Leipzig wurde 16/17 Achter in der Bundesliga, nicht 1., 2. oder 3., und auch nicht Pokalsieger. Wo nimmt man die Chuzpe her dass man damit als NM besser besetzte Teams schlagen kann, indem man "langsame" Spieler zuhause lässt die diese Mannschaften geschlagen haben, und stattdessen mit Spielern spielt die sich nicht mal in der Bundesliga durchsetzen ? Nur weil's so cool klingt.
Beiträge von MiniMe
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Also ich lese in dem Artikel die Worte:
Verbrannt, Überfordert und wenn man jetzt nicht handelt kann diese folgen für die Zukunft haben.
Er begründet sogar warum er ihn als verbrannt sieht.
Diese Gründe kann ich auch nachvollziehen.Das sind aber Formulierungen, die man über Trainerkollegen vielleicht hinter verschlossener Tür äussern kann wenn die nicht dabei sind. Aber nicht in überregionalen Zeitungen und im Fernsehen, in epischer Breite.
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Deshalb ist es auch so wichtig, dass wir mehrere alternative Systeme vorbereiten, die man dann nur noch abrufen muss, die aber bekannt und einstudiert im Sinne von gut trainiert sind. Das vermeidet, dass Spieler im Rückraum zu "genialen" Reaktionen und Ideen gezwungen werden, Spieler die das können haben wir nämlich nicht. Das war aber bei der EM 2016 auch so, und da hatte man diese Abläufe wo 6 verschiedene Spieler die Rolle des Scorers übernommen haben, weil sie in die Bewegung gebracht wurden wo sie relativ leicht ohne 3er-Block gegen sich abschliessen konnten.
Das ist aber ne technische Aufgabe die jetzt zu lösen ist, mit den entsprechenden Spielern (da gehört auch Wiede zu, und der eine oder andere Spieler ganz sicher nicht nur weil man ihn persönlich gut kennt), und das ohne vorher monatelang in epischer Breite im ZDF und in der Bild auf Prokop einzuprügeln. Nur wenn der sich dieser Lösung verweigert muss man reagieren, aber bitte nicht vorher schon aus allen Rohren schiessen. Diese Gespräche muss Hanning mit Mannschaft und Trainer führen, und wird das hoffentlich auch tun. Und das bitte in aller Ruhe.
P.S.: Fäth ist durchaus, wenn die Abwehr in Bewegung ist, gut für ne coole Idee und unorthodoxe Aktionen. Was er nicht kann ist, mit nem Terrier an sich dran den abschütteln, und mit Lichtgeschwindigkeit Tempo aufnehmen und noch gegen drei Mann an den Kreis durchuzbrechen. Ich weiss auch nicht wieso man herbeireden will, dass man nur mit solchen Leuten was reissen kann.
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Die Aufarbeitung, so nötig sie ist, wird aber jetzt tatsächlich in einer furchtbaren Form vorgenommen. Sowohl menschlich gesehen gegenüber Prokop, als auch von der Öffentlichkeitswirkung (die ist für mich aber sekundär), als auch signalgebend für das ganze Umfeld von (Nachwuchs-)Spielern und Funktionären. Der Begriff "Hetzjagd" ist da nicht verkehrt. Da fehlt mir dann auch die Toleranz, sowas macht man nicht. Egal wie sehr man sich vorher gestritten hat.
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Man kann über Fehler von Prokop denken was man will, und auch meiner Meinung nach wurden da ein paar viele gemacht.
Aber diese Jagdszene, mit täglichen neuen "Vorwürfen" und Aktionsforderungen, ist unter aller Kanone. Man kann hinter verschlossenen Türen manches äussern, insbesondere wenn der Betroffene nicht im Raum ist, um seinem Ärger Luft zu machen. Aber in der Öffentlichkeit, oder wenn derjenige anwesend ist, muss man anders mit Leuten umgehen. Ich kann zwar denken "du bist ein Idiot und hast keine Ahnung", so geht man aber nicht professionell miteinander um. Die Geschichten breit in allen Details zu lancieren ist Nachtreten und der Versuch zu erzwingen dass er abgeschossen wird. Da müsste schon was richtig Übles gelaufen sein dass man das noch rechtfertigen könnte, und dafür waren die Äusserungen der Spieler selbst doch zu zahm.
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Es gibt diverse mittel- bis langfristige Projekte besonders in der Unternehmens-IT die nach 2 Jahren eingestellt werden, weil man zu hohe Kosten erwartet, technische Schwierigkeiten, oder sich zwischenzeitlich wieder anders entschieden hat. Nicht so selten wider besseren Wissens bei den Fachleuten, in beide Richtungen (Dinge durchziehen die man sein lassen müsste, oder solche die eigentlich gut sind und nur Arbeit brauchen einstampfen mit riesigen Verlusten an Geld, Zeit und Qualität).
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Vielleicht sollte mal einer hier Hanning anrufen, und ihm erklären dass Lemke nur die Ärmchen hochhalten kann, und man den nicht nur nicht braucht sondern ohne ihn viel besser ist.
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Und wie soll das ein neuer Trainer mit den gleichen paar Freundschaftsspielen hinbekommen ? Mehr Zeit hat der auch nicht.
Die Frage ist jetzt, ob die IDEEN von Prokop so sind, dass man das riskieren kann, mit besserer handwerklicher Ausführung. Und ob die Menschenführung so gestaltet werden kann, dass sie Menschen gerecht wird. Dass es Leute gibt die zu Menschenführung völlig unfähig sind, haben diverse Beiträge hier ja bewiesen. Wenn Prokop zur lernfähigen Kategorie gehört, kann man eher einen Neustart riskieren und das was gegen Island prima geklappt hat aufgreifen, als dass man bei Null anfängt mit neuem Trainer von dem man auch zunächst nicht so viel weiss. Es sei denn Sigurdsson beendet sein Japan-Abenteuer und kommt zurück.
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Wenn man einfach mal meine entsprechenden Beiträge lesen würde, dann käme man auch nicht auf diese Irrtümer. Ich habe sogar vorher geschrieben dass ich die Idee von Prokop nachvollziehen kann mit Roschek, dass es aber schwierig wird wenn das nicht funktioniert. Sowas muss man EINSPIELEN, über Monate, genauso wie das auch die Spanier gemacht haben mit Jordi Ribera. Lemke ist nicht mein Lieblingsspieler, es nervt mich nur wenn Prokop-Cheerleader vom Merkelmussweg labern er könnte ja nur die Ärmchen heben, würde links, rechts, oben und untern überworfen, und wäre allein für alles verantwortlich, wenn das einfach nur gelogen ist. Tribünensprüche kenne ich seit 40 Jahren, die muss ich jetzt nicht auch noch hier lesen.
Die Spieler haben phasenweise funktioniert, wenn sie das gespielt haben was sie kannten. Kühn, Fäth, Weber, Häfner, alle haben plötzlich angefangen zu treffen. Man kann die aber nicht jeden Tag auffordern doch einfach mal ganz anders zu spielen, direkt vor dem Anpfiff, in der Halbzeit, oder mitten im Spiel. Und ja, das ist die Verantwortung des Trainers und von sonst niemandem. Wenn vorne die Spieler noch einfache Bälle verballern, ist das deren Schuld, so weit geht die Verantwortung vom Trainer dann doch nicht. Das ist auch das was gegen Katar bei der WM passiert ist, trotz Dagur.
Egal ob mit oder ohne Lemke muss jetzt jedenfalls a) Sicherheit ins Spiel, und b) zwei Systeme für Angriff und Abwehr mit klaren Aufgaben und einer klaren Spielweise. Ohne ständige Änderei. Und da Dagur-Ball schlicht erprobt ist und funktioniert hat, würde ich favorisieren einfach dabei zu bleiben und das zu optimieren, statt das Rad neu zu erfinden und 20 neue Spieler zu suchen. Man kann aus Kühn und Fäth keine "schnellen wendigen Spieler" machen, und die ohne Not wegzuwerfen ist einfach bekloppt. Man hat auch keinen 115-Kilo-Brecher am Kreis der bei den Spaniern Plan B ist wenn das mit schnell und wendig nicht klappt. Die schnellen wendigen Spieler bei uns heissen Wiede, Häfner, Weber, Drux, Weinhold, dazu gibt es noch nen Niclas Pieczkowski der nur gerade verletzt ist. So "langsam" sind wir also gar nicht. Schnell spielen klappt aber nur, wenn sich die Spieler blind auf die Laufwege verlassen können, und sich nicht ständig orientieren müssen. Das muss man vor dem Turnier einspielen und dabei bleiben, und genau das sollte man jetzt auch tun. Und auch dafür ist erstmal der Trainerstab zuständig, und nicht der Spielerrat.
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Man kann auch anders formulieren, dass man bisher totalen Quatsch erzählt hat, und es sich dann hinterher dreht wie es gut klingt.
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Oder, ein Trainer egal wie alt und egal mit welchem Konzept behandelt Spieler nicht wie Hauptschüler auf Klassenfahrt, studiert irgendein System in der Vorbereitung ein das er dann auch im Turnier HÄLT, erfindet keine neuen noch nie erprobten Systeme auf dem Weg von der Kabine zum Anspielkreis, und benimmt sich auch ansonsten überwiegend freundlich und motivierend. Also, was völlig neues, bahnbrechend, noch nie im Mannschaftssport vorher erblickt.
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Es würde völlig ausreichen, wenn Trainer und Co-Trainer sich mit der Mannschaft zusammensetzen würden, zugeben Mist gebaut zu haben mit Systemwechsel mit fliegender Kutsche im Galopp, und man sich dann einigt ein System zu finden und das im VORFELD jetzt einzustudieren bis zum nächsten Turnier. Alle sprechen sich aus und geloben Besserung, ohne Kindergarten, böser Onkel und in die Ecke stellen. Da gehören auch so Sachen zu dass man Spieler nicht mehr mit Matchstrafe bestraft wenn sie einen Fehlwurf haben.
Und das muss man dann auch so umsetzen, sprich man einig sich auf IRGENDEIN System (oder wie die Spanier zwei) in Abwehr und Angriff, und das studiert man dann, gerne "akribisch", über Monate ein, und nicht über Minuten. So können alle das Gesicht wahren, und wieder zum Spielspass zurückkehren und Sicherheit entwickeln.
Auf zwei, drei Positionen wird man immer neue bzw. andere Leute haben, weil man bei einem 14-Mann-Kader gezwungen wird zu Kompromissen. Der 3. RL, RR, RM fehlt dann einfach. Ich würde eher den 3. Kreis und den 2. Rechtsaussen weg lassen und dafür im Rückraum mehr wechseln können, aber das muss das Trainerteam selbst wissen. Manche Teams spielen aus gutem Grund mit einem Halben der auch Aussen spielen kann, aus dem Grund.
Ich hoffe man kommt auf so eine vernünftige Lösung und wurschtelt sich nicht irgendwie durch, oder verfällt in Panik- und Kneejerk-Moves ala "ich habe nichts falsch-gemacht und mache so weiter! Ab jetzt mit Eselsmütze für schwache Spieler !!!"
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Da ist auch viel Laberei dabei. Tempogegenstösse spielt JEDE Mannschaft, spätestens ab Landesliga auch richtig gut. Entscheidend dafür ist der Ballgewinn, und davon hatte man eigentlich nur in der ersten Halbzeit gegen Spanien erkennbar einige. Übrigens nicht wegen offensiv, sondern wegen aggressiv im Verband auf 7m verschieben, die Leute anpacken, und aus diesem Verband nach Bällen fischen. Dafür muss aber jeder mitverschieben und nicht rauslaufen und spekulieren. Diese Ballgewinne waren auch bei der EM2016 typisch für das deutsche Spiel in der Abwehr, aber halt mit ihrer eigenen (bzw. Dagurs) Methodik und nicht mit der von Frankreich oder Brasilien. Sowas stellt man nicht am Tag vor dem Turnierstart um.
Insgesamt wird zu viel an den Karren gefahren und werden Schuldige gesucht die öffentlich angeprangert werden, obwohl es rein fachliche Fehler waren die im Vorfeld gemacht wurden, und dann nicht mehr einzufangen waren. Spielsysteme gibt es verschiedene, aber man muss sich mal für eins frühzeitig entscheiden, den Kader entsprechend auswählen, und dann über Monate genau diese Systeme einstudieren, mit DIESEM Kader. Und nicht bis EM-Start das eine machen was bis Island prima geklappt hat, und dann in letzter Sekunde wesentliche Spieler tauschen und sowohl offensiv als auch defensiv völlig andere Systeme spielen wollen.
Und an der Stelle sind nicht die Spieler verantwortlich, sondern Trainer, Co-Trainer und der Vorstand der diese Vorgehensweise abgenickt hat bevor es uns während der EM in die Fr... explodiert ist. "Trainer raus!"-Rufe sind an der Stelle trotzdem deplaziert, weil sein Vorgehen eben vorher abgenickt wurde, um es dann zu kritisieren wenn es scheitert. Wenn das so klar war hätte man vorher was sagen müssen, und nicht erst versuchen die Spieler per Gehirn-Download in 2 Stunden Training auf ganz andere Systeme zu setzen. Und dann noch vollmundig als Versager kasteien wenn das nicht klappt, sowas kennt man allerdings von jeder Tribüne von den Leuten die selbst nix können.
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Wie war das noch mit dem "modernen" Handball den alle ausser Deutschland spielen, besonders gelobt Frankreich, Dänemark, Schweden ? Wieso haben die anderen denn dann alles falsch gemacht, wenn das so sonnenklar ist dass man NUR so gewinnen kann, und das eigentlich auch total einfach ist und mit praktisch jedem Zweitligaspieler geht ? Und es eigentlich nur und ausschliesslich an Lemke lag ? Hat der mit Perücke bei den Schweden mitgespielt ?
Es ist eigentlich ein Witz, Schweden kommt immer wieder zu guten Abschlüssen trotz dieser Art von Abwehr, Sterbik hält wie ein Wahnsinniger (Chapeau!) die unmöglichsten Dinger, und dann wird schwadroniert vonwegen dass das alles nur dieses Abwehrsystem ist was praktisch auch ohne Torhüter jeden Angriff stoppt, indem man genialerweise keine Bälle blockt sondern alles auf's Tor durchlässt für den direkten Gegenstoss. Dass so eine Abwehr nur funktioniert wenn man die Spieler dafür hat, diese Spieler auch total darauf eingespielt sind, und es dann immer noch einen Torhüter braucht der extrem gut antizipiert und die Kiste zunagelt, iwo. Geht alles von alleine, und man kann es 5 Minuten vor Anpfiff mal auf das Taktikbrett malen und es klappt sofort super. 2020 geht der Olympiasieg nur über Takatukaland.
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Was ist eigentlich so schwer zu verstehen an "er ist sehr sehr speziell", was nicht nur von einem Spieler sondern von allen möglichen Seiten kommt, auch von Leuten die früher mit ihm zusammengearbeitet haben. Aber nein, es sind immer nur die Spieler, geht ja gar nicht anders. Heiligsprechung ist angesetzt für Ostermontag 2018.
Die Spieler sind zu langsam, die Spieler sind zu schlecht, die Spieler sind zu dumm, die Spieler sind zu divenhaft, die Spieler sind launisch und spielen gegen ihren Trainer. Habe ich noch was vergessen ?
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Was ich an dem Interview absolut nicht gut fand war, wie die Dame ernsthaft von Hanning verlangt hat, nicht nur in der Kabine zu sein, sondern dem Trainer auch gleich noch vorzuschreiben wen er nominieren muss, und die Taktik vorzugeben. Was soll der Trainer denn bitte schön dann noch machen, die Leibchen verteilen ? Man stelle sich vor, der DFB-Chef taucht bei Löw auf, und gibt ihm die Nominierungen für die WM 2018 durch, und erklärt ihm bei der Gelegenheit auch gleich noch dass das mit der 3er-Kette doch doof sei und er "bitteschön" ne Viererkette mit folgenden Spielern aufzustellen hat. Das möchte ich sehen dass ein Moderator das im Sportstudio verlangt, mit Löw oder Grindel in der Sendung. Die prügeln den mit den Schuhen aus dem Studio.
Die Hofnarrengehilfenanalysen dazu wie schlecht Lemke war, auf dem Niveau von Russen-Forentrollen aus St. Petersburg, lasse ich mal so stehen, auch wenn man sich an den Kopf packt. Selbst ein Kreisligaspieler schreibt so einen Quatsch nicht, wenn es sich um einen handelt der auch auf's Feld darf. Dass Putin sich so für Handball interessiert dass er seine Leute auf deutsche Handballforen schickt ist allerdings interessant, dachte der schaut lieber Eishockey.
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Sollen wir lieber nen Thread machen "wieso leben die Kollaborateure noch, und warum darf Lemke eine Sporthalle betreten", Teufel ?
Für mich ist eins klar: wenn sich in der 6wöchigen Aufarbeitung keine Lösung abzeichnet, die von ALLEN getragen wird, AUCH von der Mannschaft, und es zu einer negativen Trotzreaktion kommt "ich habe nichts falsch gemacht, ich ziehe das jetzt so durch wie ICH will, wer nicht spurt fliegt raus", dann darf man so nicht noch Monate weitermachen. Entweder man findet jetzt diese positive Lösung, prima, dann kann es weitergehen. Oder es gibt keine positive Lösung auf der Basis von Spielfreude und Begeisterung, dann muss die so aussehen dass man SCHNELL eine Alternative findet, die nachgewiesen hat positiv mit Menschen umzugehen und kriselnde, schwächelnde Teams wiederzubeleben. Ob das Petkovic ist oder ein Skandinavier, mir egal, Hauptsache kein Vorzeige-"Kompromisskandidat" ala Ancelotti der in kürzester Zeit sämtliche Leistungsträger gegen sich aufbringt und bei Trainingsexperten nur Kopfschütteln verursacht.
Und bitte alles ohne Schmutzige-Wäsche-waschen in der Öffentlichkeit, bei Bild und Co. und im Fernsehen.
Das war dann auch mein letzter Beitrag in dieser Gerichtsverhandlung, ich bin nicht so der Daumen-runter-Typ der den Gladiatoren die Löwen auf den Hals hetzt weil sie nicht brutal genug gekämpft haben. Dafür sind hier andere zuständig.
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Ich persönlich würde mich, aus aktuellen Erfahrungen, freuen wenn man sowas wie ein reinigendes Gewitter hinter verschlossenen Türen veranstalten würde, sich Prokop die Unmutsbekundungen zu entsprechenden Unmöglichkeiten die ich nicht weiter ausführen möchte zu Herzen nimmt und abstellt, Bundestrainer bleibt und anschliessend wie sich das gehört gemeinsam, positiv und ohne Gutsherrenattitüde mit Spass und Spielfreude den positiven Motivator und Coach einer tollen Mannschaftssportart gibt. Das Interview klang als hätte Hanning seine Zweifel, aber manchmal darf man ja hoffen. Die Alternative hat Hanning ja offenbar - und hier gibt es wortwörtliche Äusserungen von ihm - schon ins Auge gefasst, ich hoffe er bricht die nicht über's Knie.
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Den Rest deines unseligen Geschreibsels will ich gar nicht kommentieren, da es nach meiner Ansicht so unsachlich und beleidigend formuliert ist, dass es ins KLO gehört!!!Lieber Nord-Häse, zitier doch bitte demnächst keine Bullsh*t-Posts von Leuten, die ich aus gutem Grund auf Ignore habe damit ich den Kappes nicht lesen muss. Danke!

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Man kann es auch andersherum sehen - wie wurde denn groß in der Suppe rumgerührt und welche Spieler konnten denn nicht das spielen, was sie können und was war denn so "brandgeil und ultrainnnovativ", dass es alles zerstört hätte?Es ging um die Idee für die Zukunft hier, dass man auf gar keinen Fall mehr den schrecklichen Dagur-Ball so spielen darf wie es gegen Dänemark lange und gegen Spanien streckenweise gut geklappt hat ("rückraumlastig" mit Weber, Kühn, Fäth und Weinhold als Haupttorschützen, aber aus der Bewegung und nicht per Andribbeln 1vs3, hinten extrem kompakt stehen), sondern mit ganz anderen Spielern ein ganz anderes System (Totrennen und irgendwie "schnellfüssig" den Ball ins Tor tragen, hat ja super geklappt bei Janke, hinten total offensive 3-2-1 ohne Block). Ich halte diese Idee für Schwachsinn.
Wenn es stimmt dass Prokop intern angekündigt hat, seine Schlussfolgerung wäre genau diese Dagur-Ball-Reste auch noch in die Tonne zu treten, und nur noch sein System durchzuziehen mit noch zu findenden "schnelleren Spielern", komme was da wolle, dann wird das einen Riesenknall geben. Mit den richtigen Konsequenzen durch Hanning hoffentlich. Ich warte das mal ab.
P.S.: Ich halte Weber für einen Mann der noch richtig gut werden kann, werfen kann er ja jetzt schon, und 1vs1 wenn er Mut hat ebenso.