Die "neue" Spielweise mit den "schnellen Füssen" ist GESCHEITERT, und das sieht selbst der Bundestrainer inzwischen so. Pipi Langstrumpf im Xtreme Bootmode, mit Flux-Kompensator. Mit noch schnelleren Füssen wären wir Olympiameister geworden !!! Aber nur wenn der komplette Leipzig-Kader aufgelaufen wäre, schliesslich sind die ja auch CL-Sieger 2017. Gestört haben da nur die Melsungen-Gurken Fäth, Kühn, Weinhold, Drux, Pekeler und Wiencek.
Beiträge von MiniMe
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Ok, ich nehm's zurück. Habe das Feld nochmal nachgesehen, so viele Top-Mannschaften haben gar nicht gefehlt.
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Man kann drüber nachdenken ob es der Mannschaft hilft, wenn man als Ziel "Finalrunde" ausgibt, und dann nur von Spiel zu Spiel denkt. Trotzdem ist auch ein Ziel "Olympiasieg" weil man das noch nicht war (wenn man die Stadtmeisterschaft 1980 aussen vor lässt) nicht gleichbedeutend damit, sich als Topfavorit vor allen anderen zu sehen. Das ist einfach nur ein hochgestecktes Ziel. Die Weltspitze ist so ausgeglichen, da ist jede Mannschaft ohne grosse Verletzungsprobleme in der Lage zu gewinnen.
Manche Mannschaften motiviert so ein Ziel, manche lähmt es. Ich würde so ein Ziel aber eher intern als Motivation ausgeben, und nicht gross in den Medien lancieren.
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Ich finde, egal ob im Fussball oder irgendeiner anderen Mannschaftssportart, eine Frage an einen Spieler "ist der Trainer ein Idiot, und was will die Mannschaft gegen ihn unternehmen??" für tendenziösen Mist der sich leider in den maximalinvestigativen Möchtegernjournaillen eingebürgert hat. Sowas kann man einen Vorstand fragen, und auch das ist eigentlich schon übel dass sowas eingerissen ist. Man kann Fragen stellen wie "ist der Vorstand mit dem Ergebnis zufrieden, und was wollen sie dafür tun damit die WM19 erfolgreich verläuft". Aber dieses "wie scheisse auf einer Skala von 1 bis 10 ist Ancelotti, und warum lassen sie den noch in die Kabine ???" ist einfach nur der gleiche Dreck wie Bashing, Hetzjagden, Russentrollerei und Shitstorms auf Facetagram. Lasst die Löwen rein, irgendeiner muss hier bluten. Wer ist mir egal!
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Wo steht, dass da etwas vorgefallen wäre?
Weil man kein klärendes Gespräch braucht, wenn gar nichts gewesen ist. Er sagt aber auch dass es nicht so schlimm war wie von manchen behauptet.
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Was soll der Quatsch mit "falschen Zielen" ? Man war Europameister, Dritter bei Olympia. Die Mannschaft ist nicht auf der letzten Rille sondern extrem breit und kommt gerade erst ins beste Handballeralter. Man hat 6 Shooter die alle einfache Tore machen können, 4 starke Aussen, 3 gute Kreisläufer, und zwei Top-Torhüter. Man hat grosse Leute, schnelle Leute, von jeder Sorte fünf. Soll man da als Ziel ausgeben "Quali muss reichen", nur weil man partout Spinnerball sehen will mit ganz tollen Konzepten aus dem Elfenbeinturm in Takatukaland ? Ich kann auf solche "Fans" extrem gut verzichten, die absolut überhaupt gar keine Ahnung von Handball zu haben scheinen, die absolut keine Taktik einordnen können, keine Spielverläufe, keine Spielzüge erkennen, und nur labern können von Puderzucker und hasse nich gesehen. Und sich bei dem Blödsinn noch gegenseitig auf die Schulter klopfen.
Gut dass Kühn klarstellt, dass er - und vermutlich dann auch der Rest der Mannschaft - meint, dass man das was vorgefallen ist (und das deutet er so ja an) durch ein klärendes Gespräch in der Halle aus der Welt schaffen kann. Und dass nicht alles schlecht war bis dahin. Ich hoffe mal, dass man sich mit Mannschaft, Trainer und Vorstand hinsetzt, und die taktische Herangehensweise für die WM19 jetzt klärt. Man sieht ja wie gut Spanien damit gefahren ist, zwei Systeme für die Abwehr zu haben, und überraschend wechseln zu können und damit auch gute Angriffsreihen irritieren. Es spricht also nichts dagegen, neben der extrem bewährten Abwehrtaktik die ein 24:17 gegen die gleichen Spanier erreicht hat noch ein zweites System mit offensiver 1 oder sogar 3-2-1 zu etablieren, auf das man wechseln kann. Das muss dann aber auch ausreichend tief einstudiert werden, und nicht überfallartig vor dem Anpfiff ausgegeben werden. Und auf die defensive Formation die als es noch tief drin als Automatismus war die Spanier komplett dominiert hat darf man auch nicht einfach verzichten, das ist schlicht der Plan B wenn man es braucht. Wenn man die Mannschaft bei solchen Überlegungen und Planungen mitnimmt, dann kommt auch nicht so eine Unruhe auf.
Spontane Spielerwechsel sollten sich in Zukunft aber auf Leute konzentrieren, die gerade einen Lauf in der Liga haben, und bärenstark aufspielen. Und nicht Leute von denen man sich irgendwas erhofft was die vorher nie gezeigt haben, nur weil man sie persönlich kennt. Und dann im Spiel 0 Tore und nen Hemmschuh liefern.
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Was hat Prokop denn eigentlich gesagt beim Allstar-Game ?
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Das ist auch eine Frage die man einem Sportler an sich nicht stellt, schon gar nicht in dieser Situation. Reichmann ist auch nicht "die Mannschaft", oder der Sprecher.
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Prokop hat Lemke nicht nominiert und keine kleinen Kinder gefressen.
Die Diskussion geht doch nicht allein um Lemke und ob er spielen muss oder nicht. Sondern darum, was sich Prokop überhaupt gedacht hat welches System er offensiv und defensiv spielen will.
- wie wahrscheinlich ist, dass so ein System überhaupt funktioniert
- haben wir die Leute dafür die das umsetzen können
- ist die Umsetzung richtig gemacht und geplant
- reicht der Zeithorizont aus um solche Systeme in ausreichender Tiefe bis zur WM19 einzustudieren
- ist die Menschenführung für Leistungssport in einer Mannschaftssportart geeignet (Tuchel-Ancelotti-Syndrom)Die Beantwortung der Fragen ist etwas das nur der DHB-Vorstand im Gespräch mit diversen Parteien vornehmen kann, und das wird schon ein paar Tage dauern. Es war doch gar nicht erkennbar, welches System offensiv und defensiv überhaupt geplant war, um sagen zu können ob das klappen kann und was da noch gemacht werden muss.
Wenn tatsächlich geplant war, im letzten Moment im fliegenden Galopp die Abwehr von kompakt auf total offensiv umzustellen, dann muss man im DHB darüber diskutieren, ob das angesichts des Erfolgs mit dem kompakten Dagur-System und der völligen Unklarheit ob man die Spieler für so ein System 2019 überhaupt hat eine richtige Idee ist. Man kann nicht einfach sagen "man hat Prokop zum Bundestrainer gemacht, der sagt ab jetzt alles an, und zwar völlig alleine ohne dass irgendjemand auch nur mitdiskutieren darf, und wenn wir dabei total scheitern und bei der WM19 in der Vorrunde ausscheiden ist das halt so!". Führerkult revisited 80 Jahre danach.
Ich würde so ein extremes Risiko nicht eingehen, und offenbar die HBL auch nicht. Dass die Art und Weise wie man das ausdrückt und Veränderungen anschiebt nicht richtig ist, ist ein anderes Thema, das Kind ist sicherlich in den Brunnen gefallen, und sollte sich so nicht wiederholen. Auch da muss man hinter den Kulissen eine entsprechende Diskussion anstossen, und den Leuten klar sagen dass man so nicht mit Menschen umgeht. Selbst wenn man in der Sache recht hat.
Joda: prima Beitrag!
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und besorgen den Staubzucker - bad boys jedem einen persönlichen Therapeuten und Motivator, richten ein Sorgentelefon,einen Kummerkasten mit Michael Roth, Axel Geerken und Daniel Stephan ein.
Das Spielerbashing dieser Art ist genauso unterste Schublade, unsachlich, unbegründet und nicht gerade zielführend um positiv zu verbessern. Leute die dabei "jawoll !!!" johlen findet man immer genug.
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Das sind so'ne Sätze, die ich in Diskussionen liebe. Wie genau will man denn vorher feststellen, ob einer anschließend keinen "Mist" mehr baut? Soll er es ganz fest versprechen, oder wie stellst du dir das vor?

Was meinst du denn wie oft das im industriellen Bereich vorkommt, dass Mitarbeiter auch längerfristig komische Dinge tun, und man sich dann zusammensetzt und versucht eine Lösung zu finden, statt diese Leute sofort rauszuwerfen ? Man nennt das Menschenführung, Menschenkenntnis, Vertrauen. Wenn so ein Mitarbeiter komplett uneinsichtig ist, jeden Fehler verteidigt, vorgibt immer weiter das gleiche zu machen, dann muss man reagieren. Ich habe aber auch schon sehr negative Verläufe erlebt.
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Ich halte Kehrmann für intelligenter und authentischer als Schwarzer, was natürlich rein Gefühlssache ist. Es geht um jemanden der selbst jahrzehntelange Erfahrung als Weltklassespieler auf allen wichtigen Turnieren hat, und als Mediator für die Mannschaft den Ombudsmann / Stabilisator gibt der krude Ideen abfängt bevor sie alles mit dem Ar$ch einreissen was andere jahrelang aufgebaut haben. Wenn der ultraerfahrene Prokop vorsichtig ausgedrückt charismatischer mit den Spielern umgehen würde, bräuchte man einen Kehrmann nicht. Man braucht aber auch keinen Ja-Sager der alles gut findet, jede Taktik, jede Änderung, jede Aufstellung, jede Nominierung. Da kann man dann auch einen Pantomimen hinstellen der das Klatschen-Zeichen mimisch darstellt.
Wer immer noch meint Prokop hat alles richtig gemacht und trifft immer die richtigen Entscheidungen ist echt nicht zu retten, oder bösartig. Wenn man die Forderung stellt, entweder 100% Prokop solo natur extra vergine oder gar kein Prokop, dann eben gar keiner. 100% Prokop möchte ich nicht mehr haben, es sei denn er hat wirklich gelernt und macht keinen Mist mehr. Danke.
P.S.: Zwei Eierköpfe als Trainerteam sind absolut schädlich, genauso wie zwei Entertainer. Kehrmann kann Prokop authentischen Feedback liefern, bevor das irgendjemanden erreicht. Der muss das aber auch wollen und als positive Erleichterung akzeptieren wenn das klappen soll.
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Endlich mal ein tatsächlich kompetentes Interview. Die Frage ist, ob Prokop neben sich einen erfahrenen ehemals starken Spieler dulden würde, der nicht nur Ja sagt. Wüsste auch nicht wer das Profil und die Klasse dafür hat. Kehrmann ? Thiel als Torwarttrainer / -betreuer ?
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Durch häufiges Wiederholen forenakzeptierter Fakenews werden die auch nicht richtiger. Man hatte ein System das nicht aus 70er-Jahre-Kolben und 1gegen1-bis-der-Arzt-kommt bestand, sondern eins mit Einlaufen, paar Wechsel im Rückraum, und dann auf die Situation reagieren und entweder den Kreis anspielen wenn der zuviel Platz hat, werfen wenn man selbts zuviel Platz hat, oder eben weiterspielen bis man eine richtige Chance bekommt. Erst wenn Zeitspiel droht geht man auf Plan B mit 1gegen1 von Weinhold. Das hat prima funktioniert, und sieht absolut nicht anders aus als bei anderen Mannschaften. Nur dass wir nicht immer auf Hansen, Lauge oder Lindberg spielen, oder jeden Angriff auf Aguinagalde, sondern eine grosse Breite haben wo halt immer ein anderer mal den guten Tag hat und sich die Würfe nimmt. Das ist unsere Stärke und keine Schwäche, und das niederzureden ist schlicht böswillig.
Gegen Katar ist man schlicht daran gescheitert, dass man relativ locker zu sehr vielen Chancen kam, aber Saric nen starken Tag hatte und wir nicht mehr von Larifari-Abschlüssen ala Gensheimer runterkamen. Wir haben den Torhüter viereckig geschossen, und nicht zu wenige Chancen generiert. Dazu kam eine überheblich-lasche Einstellung gegenüber den Katar-Leistungsträgern. Nebenbei spielte man wegen Verletzungen mit einem alten reaktivierten Holger Glandorf. Trotzdem lag man in der 46. noch 17:13 vorne, und hat dann auf austrudeln geschaltet. Das war reine Kopfsache und kein schwaches System, auch wenn man das noch hundertmal behauptet.
Prokop muss von dieser Laberei runterkommen die der auch scheinbar geglaubt hat, dass dieses System keins ist oder "nicht funktioniert", und dass er mit seinem Leipzig-System den Handball revolutionieren und auf Jahrzehnte hinaus beherrschen wird. Das ist irgendwie klar geworden dass Leipzig immer noch 8. ist, und man eben keinen Aguinagalde hat der 3 Mann mitreisst. Ausserdem lebt das Spanien-System von einer starken Abwehr, und unsere existierende starke Abwehr wurde unnötig zerrissen ohne dass das revolutionäre neue Spanien-System jemals einstudiert wurde.
Soviel übrigens zu "unser System war total schlecht und überholt":
Zitat
Auf ihre Deckung um Abwehrchef Finn Lemke und den starken Schlussmann Wolff konnte sich die DHB-Auswahl, die Katar im Viertelfinale der Olympischen Spiele in Rio klar geschlagen hatte (34:22), aber verlassen. Lemke und Wiencek blockten immer wieder Würfe, dahinter war Wolff nur schwer zu überwinden. Bis zur Halbzeit parierte der Keeper 60 Prozent der auf sein Tor abgegebenen Würfe, darunter zwei Siebenmeter. Das erste Turniertor des nachnominierten Ex-Weltmeisters Glandorf bescherte dem Favoriten eine knappe Pausenführung. -
Um die Nominierung von Lemke darf es überhaupt nicht gehen. Die Idee war nachvollziehbar. Sie ist allerdings wirklich total, auf ganzer Breite, krachend, im Flammenmeer und mit den Trompeten von Jericho im Hintergrund, gescheitert. Janke und Roschek waren zu keiner Zeit in irgendeiner Beziehung in irgendwas besser als Lemke oder auch nur annähernd, mit zugedrückten Augen und Fingern hinter dem Rücken gekreuzt, wirksam in der Abwehr, dafür kleiner, körperlich schwächer. Wenn man das Witzargument wenn man nicht blockt ist das ein sicheres TG-Tor weglässt, gibt es nichts was eine Wiederholung des Experiments rechtfertigt.
Das weiss man aber erst nachdem man es ausprobiert hat. Fehler bzw. Erkenntnisse kommen vor, man korrigiert sie, und fertig. Es ist nicht so dass man Neuer zuhause gelassen und Sepp Maier ins Tor gestellt hat. So ein Fehlgriff sollte nichts sein für das man anschliessend rausgeworfen wird, wenn vorher NIEMAND in der DHB-Führung widersprochen hat.
Es war aber zu vernehmen, dass das bei weitem nicht das Einzige war das vorgefallen ist. Diese Dinge muss man eruieren, absichern, versuchen zu klären und abzustellen. Es wenn letzteres, die Klärung und Korrektur, nicht möglich ist, oder verweigert wird, und nur dann, ist eine Demissionierung sinnvoll. Aber ohne Kakophonie im Vorfeld auf allen Kanälen.
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Auch nicht wenn man mit Pauken und Trompeten scheitert, und das eigene "Konzept" sowas von zerlegt wird und nicht funktioniert dass es auch ein E-Jugend-Spieler erkennt ? Der Trainer hat immer Recht, und wenn die Spieler das nicht "umsetzen" können dann wirft man die halt alle raus und spielt mit Leuten aus der 3. Liga ? Ich glaube die Spieler von Langenfeld sind eher mittelgross, lauf- und sprungstark, die haben jetzt auch mehr Zeit.
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Die HBL - bzw. deren Sponsoren - hat sicher die Befürchtung, dass der Image-Schaden der NM während des Turniers auch zu einem Image-Schaden des Handballs und damit des eigenen Produkts führt. Wodurch sich dann auch Sponsoren zurückziehen könnten und man mit weniger Geld auskommen müsste, oder ganz ohne Sponsoring.
Andererseits zelebriert man jetzt selbst diesen Image-Schaden, indem man völlig unnötig eine öffentliche Hexenjagd veranstaltet, und jedes Detail, jede Befürchtung, jede Kritik ausführlich auf allen Kanälen präsentiert, damit es auch jeder vier mal hört. Den Image-Schaden führt man so selbst herbei.
Ich kann mir auch vorstellen, dass bei der Aufarbeitung KO-Kriterien auftauchen. Aber sowas bespricht man intern, und formuliert das entsprechend zurückhaltend wenn man sich entschieden hat ("haben wir uns nach reiflicher Überlegeung gemeinsam entschieden, einen Neustart mit einem mit einem anderen Konzept zu versuchen"). Und zerredet nicht tagelang Personen für deren längerfristige persönliche Zukunft.
Ich halte die Idee von "Tempo-Handball ohne diese langsamen Dicken" immer noch für Blödsinn, und würde das alte Dagur-System als Kern nur punktuell verstärken, durch zusätzliche Elemente die man aber langfristig integriert und ausführlichst einstudiert. Wenn Prokop sowas nicht mittragen will, dann halt mit einem Trainerwechsel. Aber ohne diese öffentliche Treibjagd die menschlich untragbar ist.
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Ich denke dass die Leute die vehement nach einer Totaloperation mit lauter neuen Spielern verlangen absolut überhaupt kein wie auch immer geartetes Restinteresse haben, sich tatsächlich mit dieser Leistung und dem System auseinanderzusetzen. Alles Zufall, jugendlicher Überschwang und wird niemals nie jemals wieder funktionieren. Vereinsbrille, Lokalbrille, Hassbrille.
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Das beste, was ich bisher zu dem Thema gelesen und gehört habe.
Was mich stört, neben vielen richtigen Feststellungen (Jugendarbeit, Ausnahmespieler), ist die Behauptung dass es für ein anderes Deckungskonzept andere, bessere Spieler in der Bundesliga gibt, mit mehr "Qualität".
Janke HAT Halblinks gespielt, Janke KONNTE "offensiv" raustreten. Hat es funktioniert gegen Spanien, war die Qualität erkennbar, konnte er seinen Mann halten ? Dass man so spielen kann geht sicher, aber diese Spieler die gleichzeitig auch offensiv STARK sind haben wir nicht. Also kann man derzeit auch nicht so spielen, es sei denn man will partout mit so einem Konzept glänzen indem man knapp 7. wird.
Das kann nicht ernsthaft der Ansatz für Olympia 2020 sein, nachdem man 2016 mit diesen grossen, kräftigen Spielern die nur werfen und 1vs1 können Europameister wurde und Spanien komplett demontiert hat im Finale. Mit dem starken defensiven Verbund der zwischen 6 und 9 Metern hart arbeitet und - was da noch weil es einstudiert war geklappt hat - permanent nach den Bällen fischt ohne rauszurennen. 24:17 mit DIESER Defensive ist ein Wort, das kann man nicht einfach wegwischen weil es einem nicht in den Kram passt.
Hier nochmal dieser glückliche, unverdiente Sieg der nur durch Zufall zustande kam, zum Ansehen und dann weiter Lamentieren dass wir was ganz anderes brauchen:
https://www.youtube.com/watch?v=HVTUSszeoBQDer deutsche Trieb - Dinge schlechtreden die funktionieren, gut und /odernötig sind, und stattdessen lautstark Dinge verlangen die nur in der Theorie gut klingen, aber das mit alle Mann auf allen Kanälen und allen sozialen Medien. #merkelmusswegweilsohaltneegalwillichhalt
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Die Chupze nimmt man daher, dass man mit der NM bessere Spieler zur Verfügung hat als in Leipzig.
Ich meinte auch hier im Forum. Man nimmt also "schnellere" Spieler als Fäth und Kühn die nicht bei den Top-Mannschaften der Bundesliga oder im Ausland spielen, sich nicht mal da durchgesetzt haben, spielt sich ne Woche auf "Tempo-Handball" ein und schlägt dann Spanien. Tolle Idee, das machen wir!
Am besten nehmen wir die dann noch aus dem Kader von Leipzig, weil die sind ja eingespielt und mehrfach deutscher Meister geworden.