Beiträge von Rentner

    Geht Horstmann?

    FC kämpft um seinen Garde-Offizier

    Plant Horstmann seinen Abschied? Overath bietet neuen Vertrag.

    Von LARS WERNER

    Köln – Er ist ein Fachmann. Gilt als eine der wenigen Konstanten im Verein, die für Seriösität stehen. Genießt trotz seines Jobs im schwierigen Umfeld des Klubs einen guten Ruf. Nun zittert der FC um einen Verbleib von Claus Horstmann. Denn: Der Vertrag des Finanz-Geschäftsführers läuft im Sommer 2008 aus.

    Diese Tatsache nährt Spekulationen. Auch der EXPRESS berichtete zuvor über einen möglichen Abgang des 42-Jährigen. Am Donnerstag nun wurde der kicker definitiv: „Horstmann geht zum Saisonende“, stand da als Faktum. Das Dementi des Vereins folgte prompt.

    „Was da geschrieben wurde, ist reine Spekulation. Ich fühle mich derzeit wohl beim FC. Dass mein Vertrag ausläuft, ist Fakt. Das heißt aber nicht, dass ich den FC automatisch verlasse. Was nach dem 30. Juni 2008 ist, weiß ich noch nicht. Ich habe mir einen Zeitraum zur Entscheidung gesetzt, aktuell ist das aber kein Thema“, sagt Horstmann dem EXPRESS.

    Der FC sollte alles daran setzen, den Vertrag mit dem Geschäftsführer zu verlängern. Der FC kämpft um seinen Garde-Offizier. Im Gespräch mit dem EXPRESS kündigte Präsident Wolfgang Overath an, den Vertrag mit dem ehemaligen Bundeswehr-Offizier verlängern zu wollen.

    „Claus Horstmann leistet hervorragende Arbeit und ist fachlich und menschlich ein Top-Mann, der sicherlich auch andere Angebote hat. Sein Herz hängt aber am FC, das hat er in Gesprächen mit mir immer wieder betont. Er hat alle Entscheidungen des Vorstandes immer mitgetragen. Klar ist, dass wir mit ihm verlängern wollen. Wir haben schon vor einiger Zeit mit ihm darüber gesprochen und haben uns auf einen späteren Zeitpunkt vertagt.“

    Doch es ist gut möglich, dass Horstmann den FC verlässt. Er hat seit 1999 insgesamt zehn Trainer und Hunderte Spieler kommen und gehen sehen. Miss-Management, das in drei Abstiege mündete, machte seine Arbeit nicht einfacher.

    In einem EXPRESS-Interview kurz vor dem Saisonstart hatte er betont, dass nach einem möglichen Nicht-Aufstieg ein weiterer finanzieller Kraftakt nicht drin sei. Zudem machte Horstmann aus seinem Herzen keine Mördergrube:

    „Über die Jahre gesehen ärgert es mich immer am meisten, dass nicht alle Menschen, die hier im Klub tätig sind oder waren, ihre eigene Person den Zielen des Klubs unterordnen. Mich ärgern persönliche Profilierungs-Absichten und die Austragung von Unstimmigkeiten in der Öffentlichkeit extrem.“
    [23.08.2007]

    Quelle:http://www.express.de)

    Der VfL hat auch in der Berufung verloren.
    Hier die EHF-News von heute:

    Official Statement: Daniel Narcisse Transfer Case

    Vienna, 23 August 2007 – The EHF Court of Appeal (COA) has dealt with the transfer case of Daniel Narcisse/FRA as already published on 10th July.

    The COA, as Body of 2nd Instance in Transfer Matters, herewith confirms the decision of the Body of 1st Instance. The player is hence released to the French Handball Federation. The player’s contractual status with the club, Chambery Savoie Handball has been confirmed, which means that the player in question has been officially released from the German Handball Federation (club: Vfl Gummersbach) in accordance with this decision.

    (Quelle:http://www.eurohandball.com/)

    21.08.2007 - VfL gewinnt den letzten Härtetest vor dem Saisonstart

    Der Pulheimer SC feierte sein Jubiläum und konnte sich über eine volle Halle freuen, denn der VfL und der TSV Bayer 04 Dormagen lockten 800 Zuschauer in die fast ausverkaufte Halle. Für beide Mannschaften war es ein willkommener letzter Härtetest vor dem Bundesligastart, am Ende hatte das Team von Alfred Gislason gegen den engagierten Zweitligisten mit 32:29 (19:15) klarer gewonnen, als es das Ergebnis ausdrückt. Denn nach der 30:23-Führung in der 50. Minute agierte der VfL zu unkonzentriert, ließ einfach die Zügel schleifen und beendete das Spiel so, wie er es begonnen hatte.

    In den ersten zehn Minuten gab Dormagen den Ton an, weil der VfL eine miserable Chancenauswertung hatte, immer wieder am überragenden Bayer-Schlussmann Joachim Kurth gescheitert war und auf der anderen Seite in der Deckung die nötige Abstimmung vermissen ließ und nicht ordentlich zupackte. Nach einer Viertelstunde gelang der Ausgleich zum 9:9, das 11:10 bedeutete wenig später die erste Führung überhaupt. Dormagen hatte mit einer offensiven Deckung den Spielfluß gestört. Als sich der VfL darauf besser einstellte, wurde der Vorsprung bis zur Pause auf vier Tore ausgebaut. Nach einer schwachen Viertelstunde ohne Abschluss hatte sich auch Alexis Alvanos steigern können und mit sieben Toren bis zur Schlusssirene einen wesentlichen Anteil am Erfolg.

    Bester Werfer an diesem Abend war jedoch Momir Ilic mit 12/6 Toren. Außerdem trafen Roman Pungartnik (6), Geoffroy Krantz (3), Kevin Jahn (2) und Ole Rahmel (2). Eingesetzt wurden noch Kenneth Klev, Sverri Jakobsson, Adrian Rother, Robin Teppich und Torwart Stanislaw Gorobtschuk. In diesem vorletzten Testspiel fehlte weiterhin Oleg Kuleschow. Nachwuchsspieler Robin Teppich spielte vierzig Minuten, Adrian Rother konnte zwanzig Minuten Erfahrungen sammeln. Im Tor war einmal mehr auf Nándor Fazekas Verlass, denn der Ungarn stand 55 Minuten zwischen den Pfosten und hielt fünfzehn Bälle. Mit unverändertem Aufgebot wird der VfL am Freitag das letzte Vorbereitungsspiel in Krombach gegen den TuS Ferndorf bestreiten.


    Alfred Gislason (VfL Gummersbach):
    „Das war der letzte ernsthafte Gegner vor dem Spiel gegen Kronau-Östringen. Am Freitag werden wir es etwas lockerer angehen lassen. Insgesamt war die Leistung in Ordnung zwischen der 10. und 50. Minute. Die ersten und die letzten zehn Minuten waren schlecht, da haben wir kopflos gespielt. Allerdings hat uns zu Beginn auch der Dormagener Schlussmann große Probleme gemacht, Joachim Kurth konnte ja in der ersten Viertelstunde allein 15 Bälle halten. Erfreulich war heute, dass sich Alexis Alvanos steigern konnte und dass der Mittelblock der 6-0-Abwehr mit Kenneth Klev und Sverri Jakobsson immer besser harmoniert und heute eine sehr gute Leistung zeigte. Oleg Kuleschow wird am Freitag noch nicht spielen. Er ist aber fester Kandidat für das Spiel gegen Kronau-Östringen, für das ich auch auf Goran Stojanovic und Robert Gunnarsson baue.“

    (Quelle:http://www.vfl-gummersbach.de)

    17.08.2007 - dpa
    Großwallstadt mit Verletzungspech - Muskelfaserris bei Oechsler

    Handball-Bundesligist TV Großwallstadt beklagt in der Vorbereitung auf die neue Saison großes Verletzungspech. Nach den Ausfällen von Gregor Schmeißer (Patellasehnenanriss) und Neuzugang Michael Spatz (Fingerbruch) wird auch Anders Oechsler seiner Mannschaft in den nächsten Wochen fehlen.

    Der dänische Nationalspieler hat sich einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen. Er muss in der nächsten Woche operiert werden, da gleichzeitig der Verdacht auf eine «weiche Leiste» besteht. Oechsler wird voraussichtlich vier Wochen ausfallen.

    6.08.2007 - "Nach der OP keine Schmerzen mehr": Vedran Zrnic auf dem Weg der Besserung

    VfL-Mannschaftskapitän Gudjon Valur Sigurdsson war zuletzt neu auf die Verletztenliste geraten, Rechtsaußen Vedran Zrnic ist schon seit Anfang 2007 angeschlagen. Beide wurden jetzt operiert, VfL-Mannschaftsarzt Dr. Thomas Koppelberg gab heute Aktuelles über den Stand der Dinge bei beiden VfL-Profis durch.

    "Gokir" Sigurdsson ist heute erfolgreich in der Kölner Praxis von Dr. Höher, einem Knie-Spezialisten, ambulant operiert worden. Der Eingriff war erfolgreich, im Knie befanden sich freie Gelenkkörper, die nun entfernt sind. "Wann genau er wieder einsatzbereit ist, kann man schwer voraussagen", informiert Dr. Koppelberg, "voraussichtlich wird das drei Wochen dauern".

    Deutlich weiter ausholen muss der Mediziner bei der Beschreibung der "Krankenakte Zrnic", die hoffentlich in zwei Wochen geschlossen werden kann, während Vedran momentan noch seine Muskulatur mit Reha-Maßnahmen stärkt.

    Erstmalig war er im April 2007 wegen seiner Beschwerden am Schienbein von Dr. Koppelberg untersucht worden. "Auf dem Röntgenbild habe ich einen Defekt an der vorderen Schienbeinkante gesehen und daraufhin eine Kernspintomographie veranlasst, die am 3. Mai in Gummersbach stattfand", berichtet der Sportmediziner. Diese Untersuchung zeigte ein Unterschenkel-Stresssyndrom durch Überbelastung. Daraufhin erfolgte zunächst eine konservative Behandlung durch Schonung und Physiotherapie, die auch eine Besserung brachte. "Wir hofften damals alle, dass durch die Beruhigung in der Sommerpause die endgültige Heilung eintreten würde", so Dr. Koppelberg.

    Als Vedran sich jedoch zur Saisonvorbereitung beim VfL zurückmeldete, beklagte er sich wieder über schlimmer werdende Schmerzen. Er hatte sich während der Sommerpause in Kroatien weiter konservativ behandeln lassen, um topfit in das Training mit der Mannschaft einsteigen zu können. Die VfL-Mediziner veranlassten dann eine weitere Kernspintomographie, als deren Ergebnis der Verdacht auf ein Osteoid-Osteom herauskam, einen gutartigen, aber schmerzhaften Knochentumor (als solchen bezeichnet man eine "fehlerhafte" Knochenneubildung).

    Sofort ließen die VfL-Ärzte eine weitergehende Untersuchung, eine Skelett-Szintigraphie durchführen, die diese Diagnose wieder in Frage stellte. Um endlich Klarheit zu gewinnen und für Vedran eine Lösung herbeizuführen, stelle Dr. Koppelberg ihn dem Paderborner Knochentumor-Spezialisten Prof. Lindner vor. Dieser führte eine Operation unter CT-Kontrolle durch.

    Es handelte sich um einen minimalen, punktuellen Eingriff. Die entnommene Knochenprobe führte zu dem histologischen Ergebnis einer lokalen Knochen-Nekrose – ein vermutlich alter, vernarbter und nicht durchbluteter Defekt, der mittels einer Herdsanierung behandelt wurde. Der betroffene Bereich am Schienbein wird jetzt wieder durchblutet. "Eine solche lokale Knochen-Nekrose ist sehr, sehr selten und auch schwierig zu diagnostizieren, selbst der ausgewiesene Spezialist Prof. Lindner, der schon viel gesehen hat, kannte sie an dieser Stelle am Schienbein noch nicht", sagt Dr. Koppelberg.

    "Ich habe seit der Operation keine Schmerzen mehr", freut sich Vedran. "Die Stelle ist noch ein bisschen geschwollen, aber das ist normal." Vedran geht jetzt, momentan noch auf Krücken, jeden Tag für verschiedenste Maßnahmen und das Krafttraining in Urban Wronas Reha-Zentrum "Rehaktiv" – und er schätzt seine Heilung ein wie Dr. Koppelberg: "Ich werde nach zwei Wochen wieder mit der Mannschaft trainieren können und brauche dann vielleicht noch zehn Tage, bis ich wieder richtig drin bin."

    (Quelle:http://www.vfl-gummersbach.de)

    16.08.2007 - Testspiel Sieg gegen HSG Mülheim-Kärlich/B.

    Gestern Abend gewann der VfL Gummersbach sein Vorbereitungsspiel bei der HSG Mülheim-Kärlich/B. 41:27 (22:17). Der Regionalligist zeigte eine starke Spieleröffnung und lag zunächst in Führung, dann aber nahm der VfL das Spiel in die Hand. Wieder kamen die Nachwuchsspieler zu vielen Spielanteilen.

    Die VfL-Torschützen:
    Krantz 4
    Jahn 10
    Klev 1
    Pungartnik 6
    Ilic 7
    Teppich 3
    Rother 3
    Alvanos 5
    Rahmel 2

    Zitat

    Original von ForeverTSV
    Die Höhner sind für mich gestorben, scheiss Komerz Vfl !!! GM is 40 km entfernt hat keine Halle, und die Höhner machen für so nen Verein ein Lied!!!


    ?( :nein:

    Zitat

    Original von loona2606
    Also Grosswallstadt seh ich auch so im mittelfeld.. denke bzw. hoffe so wie letztes jahr..

    Kiel ist der klare titelfavorit, gefolgt von hamburg und flensburg.. Danach kommen magdeburg und lemgo..

    abstiegs"favoriten": Wallau und Minden..

    Der rest verteilt sich auf die restlichen plätze..

    gruß Steffi


    ?(

    11.08.2007 - dpa
    Magdeburger Handball-GmbH will Ex-Manager Hildebrandt anzeigen

    Die Handball Magdeburg GmbH, die ausgegliederte Profi-Abteilung des Bundesligisten SC Magdeburg, will in der kommenden Woche Strafanzeige gegen den früheren SCM-Manager Bernd-Uwe Hildebrandt stellen. Das bestätigte der Rechtsanwalt der Handball GmbH, Peter Groß. Es bestehe der Verdacht der Untreue, sagte er der "Magdeburger Volksstimme" (Samstag-Ausgabe).

    Grundlage der angekündigten Anzeige sei eine erst jetzt in den Geschäftsräumen der Handball-GmbH entdeckte Rechnung vom 28. Juli 2005. Als alleiniger Geschäftsführer der HCM Consulting und Marketing GmbH stellte Hildebrandt der Handball-GmbH, deren Geschäftsführer er zu diesem Zeitpunkt auch war, 4.988 Euro in Rechnung. Er begründete das mit Betreuungsleistungen in Vorbereitung der Saison 2005/2006 inklusive Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Umbau der Bördelandhalle.

    Groß sagte, die von Hildebrandt als HCM-Geschäftsführer in Rechnung gestellten Leistungen hätten zu dessen "ureigenen Aufgaben als SCM- Manager gehört". Zwei Monate später stellte Hildebrandt für Betreuungsleistungen im Zusammenhang mit dem Umbau der Bördelandhalle noch Mal 5.046 Euro in Rechnung. Laut Groß muss geprüft werden, ob dieses Geld überwiesen wurde.

    Hildebrandts Rechtsanwalt Frank Schneider teilte mit, dass die Gesellschafterversammlung der Handball-GmbH alle Jahresabschlüsse abgesegnet habe. Mithin seien die Rechnungen allen bekannt. "Ich sehe nichts Schlimmes darin, wenn wechselseitig Leistungen erbracht und abgerechnet werden", sagte Anwalt Schneider.

    Mitte März hatte die Staatsanwaltschaft nach einer anonymen Anzeige die Ermittlungen gegen Hildebrandt wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Daraufhin war Hildebrandt als Manager des SCM zurückgetreten und als Leiter des Olympiastützpunktes (OSP) Halle/Magdeburg suspendiert worden. Sein Amt als Vorsitzender der Handball-Bundesliga (HBL) ruht. Am Dienstag befasst sich in Hamburg der HBL-Vorstand mit diesem Thema.

    (Quelle:http://www.handball-world.com/o.red.c/news.p…=1&auswahl=9951

    ........Im Fall Daniel Narcisse waren Rechtsanwalt Andreas Thiel und Sportdirektor François-Xavier Houlet gestern bei der EHF-Berufungsverhandlung in Wien. Eine Entscheidung des Gerichts gibt es laut Thiel aber erst in zwei Wochen. Houlet berichtete dem Gericht, Narcisse habe ihm zugesagt, für den VfL noch ein Jahr spielen zu wollen, wenn er dafür eine Summe X erhalte. "Und dieses Geld hat der VfL ihm auch zugesichert", so Thiel. Doch davon wolle Narcisse nichts mehr wissen.....

    (Quelle: Ausschnitt aus dem Artikel: "Stojanovic bricht sich den Finger" aus OVZ-Printausgabe vom 11.08.2007)


    Das bringt meiner Meinung nach eine ganz neue Qualität in das Verfahren. Aber es stehen wohl Aussage von Narcisse gegen einige Aussagen der VfL-Führungsriege.
    Es bleibt spannend.

    "Geißbock" Horstmann wird neuer VfL-Boss

    FC-Geschäftsführer mit "Nebenjob"

    GUMMERSBACH. Die gestrige turnusmäßige Aufsichtsratssitzung des Handball-Bundesligisten VfL Gummersbach ist aus Sicht von Jochen Kienbaum ausgesprochen gut verlaufen: "Wir haben frischen Wind reingebracht für die Zukunft", meinte das gut gelaunte Gremiumsmitglied gegenüber dieser Zeitung. Diese eher bildhafte als informative Darstellung der Ereignisse hat einen gewissen Hang zur Untertreibung, denn die gestern Abend vollzogene Aufstockung des bislang vierköpfigen Aufsichtsrates auf nunmehr sieben handelnde Personen ist ein mehr oder weniger deutlicher Umbruch in der Gummersbacher Führungsetage.

    Der bisherige Vorsitzende Hans Peter Krämer gab wie schon seit langem angekündigt seinen leitenden Posten ab und fungiert jetzt nicht mehr als allgewaltiger Macher, sondern nur noch als einfaches Mitglied des Aufsichtsrates. Ihm zur Seite stehen wie bisher Jochen Kienbaum, Gerd Rosendahl sowie Gerhard Breidenbach. Wer die drei neuen Mitglieder sind und wer den Chefposten übernimmt, will der VfL heute in einer Presseerklärung offiziell mitteilen.

    Nach Rundschau-Informationen kommt der neue Handball-Boss aus Köln, heißt Claus Horstmann und ist im Hauptberuf Geschäftsführer des Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln. Horstmann war gestern zu einer Stellungnahme nicht zu erreichen. (ank)

    (Quelle:OVZ-Printausgabe vom 10.08.2007)

    "Handballwelt spricht über unser Konzept"

    Die ersten Spieler der Handballakademie des VfL wechseln zu den Bundesliga-Profis

    Stanislaw Gorobtschuk ist der Erste aus der Handballakademie, der jetzt zu den Profis wechselte. Ihm folgten drei weitere Handballer als Perspektivspieler. Darüber sprach Andrea Knitter mit Jochen Kienbaum, Peter Kammer und Axel Renner.

    Die Handballakademie wurde erst vor zwei Jahren gegründet. Jetzt gehört bereits ein Spieler fest zum Kader. Mit Robin Teppich, Adrian Rother, Ole Rahmel und Jan Gaubatz sind vier weitere Spieler mit den Profis des VfL Gummersbach ins Trainingslager gefahren. Kam die schnelle Entwicklung für Sie überraschend?

    Kienbaum:

    Wir hatten nicht gedacht, dass es so schnell gehen würde. Und wir sind unheimlich glücklich zu zeigen, dass unser Konzept greift. Dazu gehört die Ausbildung der Spieler ebenso wie die psychologische Betreuung. Im Moment spricht die ganze Handballwelt über das Konzept.

    Renner:

    Es war wie es sein sollte: Die Profis des VfL Gummersbach brauchten Hilfe, die wir geben konnten.

    Die öffentliche Anerkennung war aber nicht immer so.

    Kienbaum:

    Anfangs gab es schon Eifersüchteleien der übergeordneten Verbände.

    Kammer:

    Das Umfeld hatte Schwierigkeiten, uns einzuordnen. Das hat sich in den letzten beiden Jahren aber geändert. Heute haben wir eine Kooperation mit der Gesamtschule Marienheide, und die Realschule Nümbrecht ist an uns herangetreten, dort ebenfalls eine Kooperation aufzubauen. Wie gut die Zusammenarbeit klappt, zeigt der TV Strombach, mit dem wir gemeinsam jahrgangsbezogen ausbilden. Wir mussten beweisen, dass es uns ernst ist.

    Dann hat mit der Zeit auch die Zusammenarbeit mit der GmbH, also dem Profibereich im VfL Gummersbach, besser funktioniert?

    Kienbaum:

    François-Xavier Houlet, der seit dieser Saison sportlicher Leiter des VfL ist, hat die Arbeit der Akademie von Beginn an verfolgt. Und Trainer Alfred Gislason hat bereits in Magdeburg junge Spieler an die Bundesliga herangeführt. Beide haben gesehen, dass die Qualität stimmt.

    Wird sich in Zukunft etwas an der Arbeit der Akademie ändern?

    Kienbaum:

    Wir werden in Zusammenarbeit mit der GmbH unsere Struktur zur Verfügung stellen und bei Bedarf junge Spiele der GmbH aufnehmen, um deren Integration zu erleichtern. Unser Betreuungskonzept kann so viel intensiver genutzt werden.

    Kammer:

    Wir werden die 20 Plätze, die wir für externe Spieler haben, in Zukunft viel restriktiver besetzen. Denn der Schwerpunkt der Akademie soll die Arbeit mit heimischen Handballern sein. Die wenigen Spieler, die von außerhalb kommen, müssen dann eine Topp-Prognose haben. Wollen wir bestehen, müssen wir nach allen Seiten offen sein. Unsere Aufgabe ist es nicht nur, Talente auszubilden, sondern junge Spieler auch zu integrieren.

    Renner:

    In den Jahrgängen 1991/92 haben wir in diesem Jahr nur drei externe Spieler aufgenommen.

    Die stärkere Vernetzung mit der GmbH fordert doch auch eine stärkere Zusammenarbeit. Wird es dazu personelle Veränderungen geben?

    Kienbaum:

    Es ist ja bekannt, dass sich Geschäftsführer Stefan Hecker auf lange Sicht vor allem um die Sponsoren kümmern und von einigen Geschäftsführeraufgaben entbunden werden möchte. Mit der Umstrukturierung im Management muss es dann auch eine 100-prozentige Vernetzung mit der Handballakademie geben.

    Dass jetzt gleich mehrere Spieler aus der Handballakademie ins Blickfeld der Profis gekommen sind, hat doch auch für einen Imagegewinn des VfL gesorgt, der nach den Diskussionen der Vergangenheit dem Verein auch gut tut.

    Kammer:

    Viele Menschen und vor allem Sponsoren, die an die Handballakademie geglaubt haben, werden nun bestätigt. Die oberbergische Wirtschaft hat einen enormen Beitrag zum Gelingen des Projekts beigetragen. Ist die Basis gesund, wird die Spitze auch scharf.

    Renner:

    Intern ist es für die Jungs in der Handballakademie natürlich toll, dass es einige aus ihren Reihen geschafft haben. Damit wird ihr Ziel greifbarer. Das bringt uns in der Akademie weiter.

    Bringt es Sie auch beim Hallenbau weiter?

    Kienbaum:

    Ich bin optimistisch, dass wir eine Halle bekommen. Die Entscheidung muss aber noch in diesem Jahr fallen. Was wir wollen, ist klar. Die Halle soll ein Zentrum für den gesamten Handball in der Region sein. Die Halle kann ein Glaubensbekenntnis für die gesamte Region sein und ein Beschäftigungsmotor.

    Die Bundesliga hat ein Jugendzertifikat verabschiedet. Profitiert davon auch der VfL Gummersbach?

    Kammer:

    Vereine, die keine Jugendarbeit machen, müssen einen Beitrag an die Bundesliga-Kasse zahlen. Wir sind aber einer der wenigen Vereine, die alle Auflagen erfüllen, und wir werden wohl auch bei bestimmten Projekten Anträge auf Zuschüsse stellen.

    (Quelle:OVZ-Printausgabe vom 07.08.2007)

    EHF-Gericht: Anhörung im Fall Narcisse

    GUMMERSBACH. Die Entscheidung im Fall von Daniel Narcisse steht an: Am Freitag, 11 Uhr, tritt das EHF-Berufungsgericht in Wien zur Anhörung der beiden Parteien zusammen. In erster Instanz hatte die EHF Narcisse für Chambery als spielberechtigt erklärt. Der Franzose hatte beim VfL eine Option unterschrieben, die ihn ein weiteres Jahr an den Verein gebunden hätte. Die EHF berief sich in ihrem Urteil aber auf das Recht auf freie Wahl des Arbeitsplatzes. "Nach der Anhörung wird es rund eine Woche dauern, bis das Urteil gefällt und schriftlich formuliert den Verein zugeht", sagte gestern Charlotte Andersen, Rechtsabteilung der EHF. (ank)

    (Quelle:OVZ-Printausgabe vom 07.08.2007)

    04.08.2007 -Turnier in Ilsenburg, 1. Tag: VfL erreicht das Finale

    Der VfL Gummersbach hat am heutigen Tag seine zwei Spiele im Klaus-Miesner-Gedenkturnier in Ilsenburg gewonnen und somit das morgige Finale erreicht. BM Antequera aus Spanien schlug der VfL 30:22 (16:9), der Erstliga-Aufsteiger Füchse Berlin musste sich gegen die Gummersbacher mit 36:22 (20:19) geschlagen geben.
    Der Gegner im Finale, das morgen um 15:00 Uhr stattfindet, wird heute Abend zwischen dem SC Magdeburg und den Kadetten Schaffhausen GCZ (Schweiz) ermittelt.

    Die Torschützen im Spiel gegen BM Antequera:

    Krantz 2
    Pungartnik 3/1
    Ilic 6/3
    Gunnarsson 3
    Alvanos 5
    Sigurdsson 4
    Rother 2
    Jahn 1
    Teppich 2
    Klev 2

    Nándor Fazekas und Goran Stojanovic spielten jeweils eine Halbzeit und hielten beide 9 Bälle.


    Die Torschützen im Spiel gegen Füchse Berlin::

    Krantz 5
    Klev 3
    Pungartnik 13/5
    Ilic 6/2
    Gunnarsson 3
    Alvanos 4
    Sigurdsson 2

    Torwartparaden (jew. Eine Halbzeit):
    Fazekas 12
    Stojanovic 10

    03.08.2007 - Testspiel-Ergebnisse Teil 3
    Die „Deutschland-Tournee“ führte den VfL Gummersbach heute nach Westeregeln, wo zwei Freundschaftsspiele stattfanden.
    Die Partie gegen den Fünftligisten Wacker 09 Westeregeln lief über eine Halbzeit, der VfL gewann 27:11. Gleich im Anschluss folgte das Spiel gegen den Regionalligisten Concordia Staßfurt, das auf 20 x 20 Minuten angesetzt war. Der VfL gewann mit 30:19 (17:6).

    Alfred Gislason hatte Robbi Gunnarsson für das Wochenende noch einmal mitgenommen, bevor dieser am Montag am Meniskus operiert wird.

    Der Trainer gab den jungen Außen Robin Teppich und Adrian Rother viel Einsatzzeit und wechselte ansonsten munter durch.

    Die Torschützen:

    Westeregeln – VfL:

    Krantz 2
    Teppich 5
    Jahn 5
    Klev 1
    Pungartnik 2
    Ilic 2
    Gunnarsson 1
    Sigurdsson 2
    Rother 7

    Staßfurt – VfL:

    Krantz 1
    Teppich 2
    Jahn 3
    Klev 4
    Pungartnik 2
    Ilic 5/2
    Gunnarsson 5
    Alvanos 3
    Sigurdsson 2
    Rother 2

    (Quelle:http://www.vfl-gummersbach.de)