Beiträge von Rentner

    Zitat

    Original von TSV-Fuchs


    ....Aber: Was war das denn für eine Kulisse? Laut [HW]hw[/HW] waren bei dieser durchaus attraktiven Partie ganze 2975 Zuschauer in der Kölnarena - ich bin geschockt.... .

    Wo sind die , die jahrelang von den Freikarten provitierten? Wo sind die Lehrer von den Schulen in GM die mit der gesamten Familie die Freikarten genossen. Aber an deren Anstand zu appellieren ist wohl verschwendete Energie. Diese Leute sollten sich schämen.

    17.10.2007 - Arnulf Beckmann - PM HBL

    "Die Champions League kann nicht unser Ziel sein" - Bernd Rigterink im Gespräch


    Eigentlich kann Bernd Rigterink rundum zufrieden sein. Als Manager der HSG Nordhorn darf sich Bernd Rigterink über den unerwartet guten Tabellenstand seines Teams freuen. Mit Platz drei und 15:3-Punkten kann Rigterink ein durchweg positives Fazit nach dem ersten Saisonviertel ziehen. Alles wäre gut in der Grafschaft, wäre da nicht das zähe Ringen um eine Vertragsverlängerung mit Weltmeister Holger Glandorf. Die Integrationsfigur der HSG wird seit Monaten von zahlreichen Klubs umworben. Doch noch hat Rigterink den Nationalspieler nicht aufgegeben. Arnulf Beckmann sprach mit dem HSG-Manager.

    Als Manager der HSG Nordhorn dürfte Ihnen beim Blick auf die Tabelle gegenwärtig das Herz aufgehen.

    Rigterink:
    Keine Frage. Platz drei nach neun Spieltagen ist ganz sicher mehr, als wir zu Saisonbeginn erwarten durften. Wir haben daheim gegen Magdeburg und – vor allem – bei den Rhein-Neckar Löwen gepunktet. Das sind Erfolge gegen Teams, mit denen wir uns nun absolut auf gleicher Augenhöhe sehen.


    Aber es gab auch ärgerliche Resultate. Hätte die HSG daheim gegen Göppingen und in Großwallstadt nicht gepatzt, wären die Grafschafter nun sogar Tabellenführer.

    Rigterink:
    Erstens haben wir diese Spiele bestritten, als unser Team noch in einer Art Findungsphase war. Wir mussten in der Vorbereitung gleich vier neue Spieler integrieren und hatten zugleich mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen. Da braucht es einfach seine Zeit, bis ein Team funktioniert.


    Und zweitens?

    Rigterink:
    Zweitens haben wir im Heimspiel gegen Göppingen eine Halbzeit überhaupt nicht stattgefunden, in der zweiten Hälfte aber sensationell gespielt und noch ein Remis erkämpft. Nur bei der Niederlage in Großwallstadt hatten wir einen kollektiven Durchhänger. Ohnehin war der Saisonstart eher holprig. In den ersten Begegnungen konnten wir zwar gewinnen, haben aber noch nicht überzeugt. Wir mussten einen Mittelmann von der Qualität eines Börge Lund ersetzen, der die skandinavische Spielweise unseres Teams voll verinnerlicht hatte. Mit Peter Kukucka haben wir wieder einen internationalen Hochkaräter auf der Spielmacherposition, der allerdings in ganz anderen Spielsystemen groß geworden ist. Aber das wird sich entwickeln. So wie Maik Machulla, der in dieser Saison auf der Mittelposition großartig spielt.


    Schon erstaunlich, wie Sie Jahr für Jahr mit bescheidenen Mitteln Ihre Mannschaft immer wieder an die Ligaspitze heranführen.

    Rigterink:
    Das ist in erster Linie das Verdienst unseres Trainers Ola Lindgren, der ein exzellenter Handball-Fachmann ist und einen ausgezeichneten Blick für herausragende Spieler besitzt, die eben noch nicht so populär sind. Schon nach dem Wechsel von Ljubomir Vranjes zur SG Flensburg-Handewitt haben uns viele prophezeit, dass die HSG gewaltig an Qualität verlieren würde. Doch dann zauberte Ola den Norweger Börge Lund aus dem Hut. Gleiches passierte nach dem Bekanntwerden des Wechsels von Lund nach Kiel. Doch siehe da: Wir sind immer noch oben dabei.


    Schon im vergangenen Jahr schrammte die HSG nur knapp am vierten Tabellenplatz und der damit verbundenen Champions-League-Qualifikation vorbei. Wird es diesmal gelingen?

    Rigterink:
    Das kann doch nicht unser Ziel sein. Unser Etat ist nicht einmal halb so groß wie der von Kiel, Flensburg, Hamburg oder den Rhein-Neckar Löwen. Und selbst gegenüber Vereinen wie Lemgo, Gummersbach oder Magdeburg hinken wir hinterher. Es ist toll, wenn wir – wie es gerade passiert – in diese Phalanx einbrechen können, weil es uns eine wirklich hervorragende Arbeit attestiert. Aber um ganz oben anzugreifen, bedarf es viel mehr Geld. Und das haben wir nicht.


    Mit dem heutigen Gastspiel in Gummersbach und den darauf folgenden Auseinandersetzungen mit der SG Flensburg-Handewitt in Liga und Pokal könnte die zweite Monatshälfte zu den Wochen der Wahrheit werden.

    Rigterink:
    Das kann man so sehen. Gewinnen wir in Gummersbach, wird unsere Ausgangsposition glänzend sein. Aber selbst wenn wir alle drei Spiele verlieren, liegen wir noch immer über dem Soll. Das ist ja gerade unser Vorteil: Anders als andere haben wir nicht den Druck des Gewinnen-Müssens.


    Zum Saisonende droht ein weiterer gewaltiger Qualitätsverlust. Holger Glandorfs Vertrag läuft und die halbe Liga jagt ihn.

    Rigterink:
    Die halbe Liga? Sie haben keine Ahnung, wie viele Vereine aus dem In- und Ausland angefragt haben.


    Also geht er?

    Rigterink:
    Das ist noch lange nicht entschieden.


    Aber Flensburg und Hamburg haben offen ihr Interesse bekundet. Welche Chancen hat die HSG im Kampf um Glandorf?

    Rigterink:
    Ich sehe uns immer noch vorne mit einer 60:40-Chance.

    (Quelle:http://www.handball-world.de)

    Zitat

    Original von Marc

    Wenn nicht die ausschließlichen...
    Ich vermute Hamburg wird in Anbetracht der Yoon Abgangs ordentlich Geld geboten haben, wohingegen die sportliche Perspektive in Flensburg besser ist, sich dort als Deutscher Nationalspieler mal durchzusetzen.


    Holger Glandorf gab dem VfL vergangene Woche einen Korb.

    TUSEM Essen - THW Kiel
    HBW Balingen-Weilstetten - HSV Hamburg
    VfL Gummersbach - HSG Nordhorn
    SC Magdeburg - MT Melsungen
    TV Großwallstadt - TuS N-Lübbecke
    SG Flensburg-Handewitt - HSG Nordhorn
    VfL Gummersbach - TBV Lemgo
    Wilhelmshavener HV - Füchse Berlin
    Rhein-Neckar-Löwen - HSG Wetzlar
    GWD Minden - FA Göppingen

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    Original von Wöller

    ... Zumal er gegen Celje nicht wirklich überragend gedeckt hat. (z.B.: der verursachte Siebenmeter gegen RL kurz vor Schluss, einfach "unclever").
    D....

    Das war aber eine absolute Fehlentscheidung der dänischen Schiedsrichter. Klev stand am Kreis und der Celjer (ich meine es war der "Eiserne" Koksarov) hakte sich im Gesicht von Klev ein. Da konnte Klev nichts machen. Das war deutlich mehrmals auf dem "Würfel" zu sehen.

    „Wenn wir uns weiter so verbessern, ist alles möglich“

    Gudjon Valur Sigurdsson – „Goggi“, der Mannschaftskapitän, muss seit seiner Schulterverletzung vom 22. September mit anschließender Operation mehrere Monate pausieren.

    Goggi, wie geht es deiner Schulter?
    Nachdem ich in der ersten Woche noch richtig Schmerzen hatte, wird es jetzt von Tag zu Tag besser. Ich konnte nicht richtig schlafen, da habe ich Medikamente bekommen, die mich aber schlapp gemacht haben und die ich dann nach fünf Tagen abgesetzt habe.

    Wie verkraftest du diese Situation psychisch?
    Ich muss so denken: Es gibt sehr viele Leute auf der Welt, die es viel schwerer haben als ich durch schwere Krankheiten oder andere Schicksale. Ich bin aber im Grunde noch gesund, und ich habe meine Familie, der es sehr gut geht. Es ist zwar schwer zu akzeptieren, dass ich jetzt nicht spielen kann, aber ich reagiere darauf mit einer positiven Einstellung.

    Gehst du zu jedem Training?
    Nein, nicht immer. Morgens habe ich meistens Reha, aber ich versuche abends dabei zu sein. Ich bin froh, wenn ich dabei sein kann, und es hält meinen Kopf fit, wenn ich mit den Jungs lachen kann. So verliere ich auch den Anschluss nicht und komme dann in ein paar Monaten nicht als Fremder zurück.

    Kannst du der Mannschaft denn helfen?
    Nein, das ist ganz schwer für mich, das kann nur der Trainer. Wenn ich bestimmte Dinge beobachte, spreche ich mit den Leuten darüber – und ich muss der Mannschaft wirklich ein Riesenkompliment machen, dass sie so eine Geduld mit mir zeigt. Sie ertragen es, wenn ich ihnen ab und zu vielleicht ein bisschen zu viel erzähle.

    Wie zufrieden bist du mit den Spielen, die du von außen gesehen hast?
    Ich habe über vier Jahre kein Spiel verpasst, da ist es jetzt schon ein sehr seltsames Gefühl, an das ich mich erst gewöhnen muss, das Spiel von außen zu sehen. Gegen Kiel war das schon heftig. In den letzten drei, vier Minuten der ersten Halbzeit sind wir – wie ich meine, nicht aus eigener Schuld – in Rückstand geraten, und es war schwer, wieder zurück zu kommen. Aber die Mannschaft ist intakt, die Spieler kämpfen zusammen. Ich fand es bisher gut, wie sie gespielt haben.

    Manche Beobachter meinen, die Gesamtleistung ist noch zu sehr von der Tagesform einzelner Spieler abhängig.
    Das sehe ich ganz anders! Wenn damit zum Beispiel „Momo“ Ilic gemeint ist, der gegen Kiel 16 Tore macht und gegen Veszprém nur vier: In diesem Spiel hat er auch super gearbeitet und Situationen für die anderen vorbereitet. Es hängt nicht an zwei, drei Spielern. Alleine kannst du nicht gewinnen. Das hat mich auch gestört, als ich als Torschützenkönig so in den Vordergrund gestellt wurde. Deine Tore helfen nämlich niemandem etwas, wenn du am Ende nicht gewinnst.

    Was ist dir denn besonders positiv aufgefallen in deiner Rolle als Beobachter?
    Dass wir immer besser werden. Jetzt kann jeder Spieler reinkommen und helfen. Am Anfang war das schwieriger, weil wir noch nicht so eingespielt waren. Jetzt kann jeder die Absprachen im Angriff und in der Abwehr umsetzen. Das ist gut für Alfred, weil er variieren kann, ohne dass etwas schief geht. Am positivsten finde ich, wie wie wir uns als Mannschaft präsentieren. Das ist der einzige Weg zum Erfolg.

    Wie aussagekräftig ist die Bundesliga-Tabelle im Moment? Wer wird sich oben halten, wer rückt vielleicht noch nach?
    Es gibt vier Mannschaften, die bilden eine Klasse für sich, das sind Kiel, Hamburg und Flensburg als die drei stärksten – und die Rhein-Neckar Löwen, von denen ich aber mehr erwartet hätte. Trotzdem sind sie die vierte Kraft, wir werden sehen, wie sie sich jetzt entwickeln. Dahinter kommen Nordhorn, Lemgo, Magdeburg und wir. Nordhorn ist immer für eine Überraschung gut, Lemgo ist jetzt im Umbruch, und Magdeburg auch, wobei das bei denen nächstes Jahr noch spürbarer wird. Wir sind ja eigentlich auch im zweiten Jahr eines Umbruchs. Kiel, Hamburg und Flensburg haben dagegen eine unheimliche Routine über längere Zeit, besonders bei den Leistungsträgern.

    Was bedeutet das für das Abschneiden des VfL Gummersbach?
    Wir haben die Möglichkeit, jeden Gegner in der Bundesliga zu schlagen. Es ist aber sehr schwierig, eine ganze Saison mit dem THW Kiel mitzuhalten. Wir werden alles tun, um uns wieder für die Champions League zu qualifizieren, obwohl das, was ich ganz deutlich sage, richtig schwer wird. Wenn wir uns weiter so verbessern, ist aber alles möglich. Wichtig ist, dass wir diesen schweren Oktober gut überstehen, unsere Punkte zu Hause holen und auswärts die, die möglich sind.

    Wie schätzt du die Situation in der Champions League ein?
    Ich gehe davon aus, dass wir Reykjavik zu Hause schlagen. Die Auswärtsspiele in Celje und Veszprém sind von einem anderen Kaliber. Wenn uns da etwas gelingt, ist alles in Ordnung. Wobei ich mich darauf sogar freue, hier einmal die Wahnsinns-Atmosphäre als Zuschauer erleben zu können. Ich war übrigens letztens in der Kölnarena überrascht, wie viel Stimmung auch 2000 Zuschauer bei uns machen können. Es war toll, wie uns die treuesten Fans unterstützt haben.

    Was machst du in der spielfreien Zeit, die demnächst kommt?
    Ich werde nach Island fliegen, die Medizinische Abteilung der Nationalmannschaft hat mich darum gebeten. Dann bin ich dabei, wenn wir zwei Spiele gegen Ungarn haben. Ansonsten mache ich zwei bis vier Stunden Reha am Tag, um so schnell wie möglich zurück zu kommen. Darauf will ich mich in Ruhe konzentrieren, und es sieht ja jetzt auch schon wieder viel positiver aus als am Anfang. Das wird schon alles!


    - Interview aus dem VfL-Magazin Nr. 3 Nordorn/Lemgo -

    AUSZEIT > STEFAN HECKER, GESCHÄFTSFÜHRER VFL GUMMERSBACH

    „Wieder Ruhe im Verein" Eine exklusive Auszeit mit Stefan Hecker

    GUMMERSBACH/KÖLN

    Er ist ein Urgestein der Liga. 561 Mal stand Stefan Hecker bei einer Liga-Partie im Tor. Kein Wunder, dass der 48-Jährige nicht mehr ohne
    Handball kann. Nach der aktiven Laufbahn wechselte er deshalb ins Management und ist seit April 2004 beim VfL Gummersbach tätig. Vor
    einigen Wochen aber überraschte er die Fachwelt mit seinem Rücktritt. - Nur Tage später distanzierte er sich dann wieder davon. Nach
    dem Rücktritt vom Rücktritt als Geschäftsführer des VfLGummersbach sprach HANDBALLWOCHE - Mitarbeiter
    Dieter Lange mit dem 157-fachen Nationaltorhüter

    > Herr Hecker, Sie haben die Fachwelt in den letzten Wochen überrascht.
    Erst kündigten Sie Ihren Geschäftsführervertrag beim VfLGummersbach zum 1. März 2008, dann zogen Sie Ihre Kündigung wieder zurück.

    Stefan Hecker: Zunächst einmal: Meine Kündigung als Geschäftsführer war nicht als Abkehr vom VfL gedacht, vielmehr wollte ich mit diesem Schritt nur klar machen, dass es nicht so weiter ging wie bisher. Im letzten Jahr war ich beim VfL Geschäftsführer, Sportlicher Leiter und für das komplette Sponsoring einschließlich der Sponsorenbetreuung verantwortlich. Das war zeitlich einfach nicht mehr machbar.

    > Was hat Sie zum Rücktritt vom Rücktritt bewegt?

    Durch den neuen Aufsichtsrat ist einmal wieder Ruhe in den Verein
    gekommen. Außerdem ist mir in einem Gespräch mit dem neuen Aufsichtsratschef Claus Horstmann eine Entlastung zugesagt worden. Durch die Anstellung von Francois-Xavier Houlet als Sportdirektor ist dies im
    sportlichen Bereich schon vollzogen, und in den nächsten Tagen soll auch
    ein neuer kaufmännischer Leiter eingestellt werden.

    >Sie wohnen nach wie vor in Essen, ihr Ex-Club TUSEM ist wieder erstklassig. War für Sie TUSEM Essen ein Thema?

    Ich hätte sicherlich eine Alternative zum VfL gehabt, aber ein konkretes
    Angebot von Essen gibt es nicht

    > Wo liegen künftig die Schxverpunkte Ihrer Arbeit beim VfL?

    Ich bin 2004 von Hans-Peter Krämer angesprochen worden, um mich um die Betreuung der Business-Partner zu kümmern. Damals hatten wir nur knapp 20 Business-Partner, heute sind es über 160, die immerhin über eine Millionen Euro zahlen. Mein Ziel ist es, die Zahl auf 250 zu steigern. Das ist möglich, es erfordert aber den vollen Einsatz, ist quasi ein Full-Iime-Job.

    > Apropos Sponsoren: Nach dem Wegfall der beiden Hauptsponsoren TUI und ISE hat der VfL immer noch keinen neuen Trikotsponsor gefunden, die Lösung mit der Krombacher Brauerei auf der Brust ist nur eine Ubergangslösung. Wann und wen wird der VfL als neuen Trikotsponsor präsentieren?

    Zu diesem Thema kein Kommentar von mir. Fakt ist, dass es zu diesem
    Zeitpunkt nicht leicht ist, einen neuen Hauptsponsor zu akquirieren,
    da bei fast allen potenziellen Interessenten die Werbeetats schon
    verplant sind.

    > Hat der VfL die Begeisterung für den Handball nach dem Gewinn der Wetmeisterschqft verschlafen?

    Keineswegs, aber auch der WM-Titel hat die Sponsorensuche zu keinem
    Selbstläufer gemacht Es ist nach wie vor ein hartes Geschäft, obwohl die WM deutlich gemacht hat, wieattraktiv der Handballsport ist.

    > Ist der VfL durch das Fehlen eines Trikotsponsors in finanziellen
    Schwierigkeiten?

    Das nicht direkt, schließlich haben wir neben neuen Partnern im Business-
    Club auch neue Premiumpartner gewonnen, aber wir müssen noch um neue Sponsoren kämpfen. Und eins ist auch klar: Vereine wie Kiel, Flensburg, Hamburg, Kronau und auch Lemgo spielen derzeit noch in einer anderen Liga als der VfL, was die finanziellen Möglichkeiten angeht.

    > Der VfL bestreitet in dieser Saison alle Heimspiele in der Kölnarena. Hat sich der Schritt gelohnt?

    Dieser Schritt ist - hoffentlich- keine endgültige Abkehr von Gummersbach. Fakt ist nun ein mal, dass die alt-ehrwürdige Eugen-Haas-Sporthalle nicht mehr standesgemäß ist. Unser großes Ziel ist es deshalb nach wie vor, in Gummersbach eine neue Halle mit einer Kapazität von rund 4.000 Zuschauern zu bauen. Und trotz aller Schwierigkeiten habe ich dies
    bezüglich die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

    > Aber die aktuellen Zuschauer zahlen in der Kölnarena bleiben
    hinter Ihren Erwartungen zurück -oder?

    Es ist richtig, dass wir bei den Zuschauerzahlen noch ein großes Potenzial nach oben haben. Aber diesbezüglich muss man auch bedenken, dass wir unsere Geschäftspolitik in dieser Saison geändert haben. Im Gegensatz zu
    den vergangenen Jahren verschenken wir für die Spiele in der Kömarena
    nicht mehr die meisten Karten. Das war in der Anfangsphase sicherlich
    richtig, um in der Domstadt am Rhein Interesse für den Handball zu
    entfachen, aber mit der Ausgabe von Freikarten haben wir es etwas
    übertrieben. Es braucht jetzt eine gewisse Zeit, um die Handballfans
    umzugewöhnen, aber die jetzigen Zuschauerzahlen sind echt.

    > Trotzdem, halten Sie eine Rückkehr nach Gummersbach mit den Spielen gegen unattraktive Gegner möglich?

    In dieser Saison nicht, denn alle Termine, sowohl für die Bundesliga als
    auch in der Champions League, sind mit der Kölnarena abgestimmt und
    dort für uns geblockt.

    > Zum sportlichen Teil: Der VfL ist sehr holprig in die Saison gestartet. Der Weggang von Daniel Narcisse konnte natürlich nicht kompensiert werden. Wie sieht Ihr Saisonziel aus?

    Klar, einen Daniel Narcisse kann keine Mannschaft der Welt gleichwertig
    kompensieren. Außerdem hatten wir in der Vorbereitung und auch in der Anfangsphase mit großem Verletzungspech zu kämpfen. Und der aktuelle Ausfall von Gudjon Valur Sigurdsson trifft uns auch sehr hart. Natürlich wäre es schön, wenn wir es wieder in die Champions League schaffen würden, aber das ist ein sehr, sehr schweres Unterfangen, zumal auch die Spitze in der Bundesliga noch stärker geworden ist und es noch mehr potenzielle Anwärter für die Königsklasse gibt.

    > Rächen sich jetzt die hausge machten Querelen im Führungsgremium, wodurch der VfL in der vergangenen Saison mehrere Monate quasi handlungsunfähig war und ein Wunschspieler nach dem anderen von Trainer Alfred Gislason von der Fahne ging?

    Dazu möchte ich mich nicht äußern. Ich bin aber froh, dass wir durch die Neubesetzung des Aufsichtsrates jetzt wieder Ruhe im Verein haben, und mit Claus Horstmann einen Mann an der Spitze haben, der dank seiner fachlichen und menschlichen Qualitäten von allen respektiert wird.

    > Trotzdem, die Spieler, die Alfred Gislason als Verstärkung gerne geholt hätte, hat er nicht bekommen.

    Nachkarten nützt nichts, es ist aber unübersehbar, dass die Mannschaft nach anfänglichen Schwierigkeiten zusammenwächst und sich von Spiel zu Spiel gesteigert hat.

    > Abschließend: Wie sehen Ihe Ziele und Wünsche beim VfL aus?

    Ich hoffe einmal auf steigende Zuschauerzahlen in Köln; diesbezüglich müssen wir unsere Hausaufgaben noch machen. Dann hoffe ich immer noch auf eine neue Halle in Gummersbach. Beim Sponsoring gehören wir schon jetzt zu den Topadressen der Bundesliga, können uns aber noch
    steigern. Sportlich hoffe ich, dass wir in der Champions League die zweite Gruppenphase erreichen und unsin der Bundesliga wieder für einen
    internationalen Wettbewerb qualifizieren

    (Quelle:Handballwoche Nr.41 vom 9.10.2007)

    Zitat

    Original von Snuffmaster


    klar...oder man kann auch sagen, die Gummersbacher waren teilweise zu arrogant...Zrinic mit nem Heber an die Latte...ist nur ein Beispiel...

    In so einem Fall von Arroganz zu reden ist schon sehr weit her geholt. Dann kann auch nachgefragt werden ob Ilic mit seinem Innenpfosten-Innenpfostenwurf nicht arrogant war. :/:
    Das Problem war, dass reihenweise Tempogegenstösse nicht verwertet wurden.

    Wirbel um Momir Ilic
    Narcisse-Berater wehrt sich

    Bhakti Ong wird beschuldigt, VfL-Spieler Momir Ilic mit SMS bombardiert zu haben. Falsche Vorwürfe, bestätigte auch Ilic selbst. Der VfL-Zoff - HIER die Hintergründe.

    Köln – Wirbel um Bhakti Ong beim VfL Gummersbach. Der Berater von Ex-VfL-Star Daniel Narcisse soll auch dem Serben Momir Ilic mit Angeboten anderer Klubs den Kopf verdrehen.

    Ilic-Berater Sascha Bratic hatte Ong vorgeworfen, seinen Klienten mit SMS zu bombardieren (EXPRESS berichtete). „Er soll Momi in Ruhe lassen“, sagt Bratic.

    Jetzt wehrt sich Ong. „Die Vorwürfe sind lächerlich. Ich habe ihm lediglich per SMS Glück gewünscht und ein gutes Spiel.“ Auch Ilic bestätigt dies inzwischen.

    Er könne ja verstehen, dass der VfL sauer sei wegen des Falls Narcisse, sagt Ong. „Aber da müssen sie sich an die eigene Nase fassen. Narcisse konnte gehen, weil die Option nicht rechtmäßig war. Und die hat der VfL gemacht – nicht ich.“

    (Quelle:http://www.express.de)

    HSV Hamburg - VfL Gummersbach
    HSG Wetzlar - SC Magdeburg
    HSG Nordhorn - GWD Minden
    TBV Lemgo - Wilhelmshavener HV
    TuS N-Lübbecke - TUSEM Essen
    MT Melsungen - TV Großwallstadt
    FA Göppingen - Rhein-Neckar-Löwen
    THW Kiel - HBW Balingen-Weilstetten
    Füchse Berlin - SG Flensburg-Handewitt

    Zitat

    Original von Snuffmaster

    Das habe ich vorher abklären lassen. Der Verfasser sitzt auf JEDEN Fall in Frankreich!

    Ich hatte vorgestern den Express-Arikel in das Forum von Chambery Savoie Handball gesetzt. Heute ist er ohne Kommentar entfernt worden.
    Ein Schalk, der Böses dabei vermutet.

    Interview mit Frank von Behren

    07.10.2007

    Interview mit Frank von Behren (SG Flensburg-Handewitt): Der sportliche Alltag ist für die Deutsche Handball-Nationalmannschaft eingekehrt und für das Team um Bundestrainer Heiner Brand.

    Nach dem Gewinn des WM-Titels steht nun die im Januar 2008 in Norwegen stattfindende Europameisterschaft im Fokus der Vorbereitungen. Von daher bekommt auch der bevorstehende 15. QS-Supercup für Brand eine besondere Bedeutung.

    Dieser findet vom 24. bis 28. Oktober statt und neben Dortmund wird am 26. (Freitag) und 27. (Samstag) Oktober 2007 im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen gespielt. Gastgeber Deutschland begrüßt mit dem WM-Zweiten Polen, Rekord-Olympiasieger Russland sowie das individuell starke serbische Team als Vertreter des ehemaligen Handball-Weltmeisters Jugoslawien, Rekord-Europameister Schweden und Ex-Weltmeister Tschechien sechs der weltbesten Mannschaften.

    Nach seiner verletzungsbedingten Auszeit hofft Frank von Behren (SG Flensburg-Handewitt), der bereits 158 Länderspiele absolviert hat, wieder in den Kreis der Nationalmannschaft berufen zu werden. In den letzten Jahren warfen den heute 31-jährigen Ostwestfalen zwei schwere Knieverletzungen und ein Daumenbruch immer wieder zurück, inzwischen ist der Rückraumspieler allerdings wieder fit. Nachfolgend ein Interview mit den Kapitän der Nationalmannschaft.

    Gerade haben Sie ihr Saisondebüt für die SG Flensburg-Handewitt gegeben. Wie weit sind Sie und wo fehlt es noch?

    Frank von Behren: „Auf einer Skala von 0 bis 10, wenn 10 topfit wäre, bin ich vielleicht auf einer 6. Ich laufe viel, aber was mir fehlt ist die Spielausdauer. Und bei den vielen englischen Wochen in der Bundesliga wird ja auch nicht soviel trainiert, wie mir vielleicht gut tun würde. Aber es wird."

    Mit welchen großen oder kleinen Schritten oder Zielen geht es jetzt weiter?

    Frank von Behren: „Ich habe wieder reinschnuppern können, mehr nicht. Jetzt setze ich alles daran, wieder eine richtige Verstärkung für die Mannschaft zu werden."

    Nach zwei schweren Knieoperationen und jetzt dem Daumenbruch haben Sie in den letzten Jahren viele Monate Rehatraining hinter dir. Wie motiviert man sich da?

    Frank von Behren: „Es gibt Tage, da bist du ganz unten. Du kannst dich nicht richtig bewegen, siehst ein perfektes Spiel und denkst, da komme ich nie wieder hin. Aber dann gibt es auch Spiele, in denen du erkennst, dass du deiner Mannschaft bestimmt helfen könntest. Wenn du dann langsam wieder fitter wirst und dir die ersten Tore beim Fußball gelingen, bist du wieder heiß."

    Diesen Monat steht für die Nationalmannschaft der QS-Supercup in Dortmund und in Halle in Westfalen auf dem Programm. Rechnen Sie damit, dass der Bundestrainer Sie da schon wieder in den Kader beruft?

    Frank von Behren: „Ich weiß nicht, ob er sich damit einen Gefallen tun würde. Realistisch gesehen, bin ich wohl noch nicht soweit. Aber natürlich wäre ich wieder gern dabei. Noch sind es ein paar Tage bis zum Start des Supercups. Vielleicht kann ich bis dahin noch etwas Spielpraxis sammeln und mache schnell Fortschritte."

    1997 begann ihre Nationalmannschafts-Karriere mit einem Kurzeinsatz gegen Spanien. Als Durchbruch im DHB-Team gilt aber der 10. März 1998 mit der Partie gegen Schweden in Ellwangen. Sie haben damals beim Supercup mit der deutschen B-Mannschaft das schwedische A-Team geschlagen.

    Frank von Behren: „Klar, weiß ich das noch. In der Nacht vor dem Spiel habe ich vor Aufregung kaum ein Auge zugemacht. Im Spiel sind mir dann fünf Tore gelungen. Das war toll."

    Welche Erinnerung haben Sie sonst noch an den Supercup?

    Frank von Behren: „Das ist das wichtigste Turnier nach den großen Meisterschaften. Immer hochkarätig besetzt. 2001 haben wir den Pott geholt. Ein Turnier, das man schon mal gewonnen hat, besitzt immer einen besonders hohen Stellenwert. Aber auch andere Nationen sind beim Supercup äußerst ehrgeizig. Ich weiß noch, dass sich 2003 in Riesa die Spanier nach dem Finale gegen uns wie die Schneekönige über den Turniersieg gefreut haben."

    (Quelle:http://www.handballwoche.de)

    Zitat

    Original von meteokoebes
    Eben und da eine solche Datenbank nicht existiert, kann Ong ja gar nicht wissen, dass Ilic doch schon einen Berater hat. Es gibt ja immer noch Spieler, die ohne Berater agieren.

    Wenn er Interesse an dem Spieler hatt(e), muss er aber gewusst haben, dass Momir Ilic seinen Vertrag beim VfL vorzeitig bis 2010 verlängert hat. Sonst macht so ein Angebot incl. Ablösesumme keinen Sinn.

    VfL Gummersbach
    Das miese Spiel des Narcisse-Beraters

    Bhakti Ong verdreht 16-Tore-Bomber Ilic mit Spanien-Offerte den Kopf

    Von ALEXANDER HAUBRICHS

    Köln – Er ist Gummersbachs große Hoffnung: Topstar Momir Ilic lief bei der 31:33-Pleite gegen den THW Kiel endlich zu Topform auf, warf 16 Treffer.

    Doch nun gibt es vor dem Champions-League-Duell am Samstag gegen den ungarischen Spitzenklub Veszprem (17 Uhr, Kölnarena) Riesenwirbel um den 16-Tore-Bomber.

    Denn der französische Spielerberater Bhakti Ong verdreht dem Serben den Kopf. In den beiden Wochen vor dem Spiel gegen Kiel schrieb der Agent gleich 16 (!) SMS.

    Der Inhalt: Ein angebliches Angebot von Spaniens Branchenführer Ciudad Real. Die Königlichen wollen demnach 1 Mio. Euro Ablöse und 1 Mio. Euro für drei Jahre Vertrag bezahlen.

    Dabei hat Ilic bereits einen Berater: Sascha Bratic, der auch Vedran Zrnic und Goran Stojanovic zum VfL brachte, betreut seine Karriere seit langem. „Ich weiß, wie Momi atmet. Deshalb habe ich keine Angst. Aber es ist eine Frechheit, wie Ong arbeitet. Dieser Typ geht über Leichen.“

    In der Tat sollte der ehemalige L‘Oreal-Manager längst auf dem Gummersbacher Index stehen. Denn er linkte den VfL bereits im Fall Daniel Narcisse. Erst vereinbarte Ong mit den Oberbergischen einen Vertrag inklusive einer einseitigen Option. Dann verhandelte er zum Schein über eine Verlängerung bis 2011 – um den Star vorzeitig nach Chambéry zu transferieren.

    Der VfL klagte vergeblich. Vom Verlust des Regisseurs, der unter Alfred Gislason groß wurde und sich dann verdrückte, hat man sich noch nicht erholt. Jetzt plauderte Chambéry-Boss Alain Poncet im kleinen Kreis über einen möglichen Wechsel von Narcisse nach Spanien.

    Kommt es zum Millionendeal, kassieren die Franzosen – und Ong.

    „Ich frage mich, wer ihm eine Karte für den VIP-Raum gegeben hat“, schimpft Gislason, der mit versteinerter Miene verfolgte, wie Ong mit seinen Spielern schäkerte. Immerhin blieb Ilic standhaft: „Ich habe hier gerade verlängert und fühle mich sehr wohl.“

    (Quelle:http://www.express.de)