Beiträge von Rentner

    Ziel: Pokalgewinn und neue VfL-Halle

    Marc Schroeder wurde als Mitglied des Business-Clubs in den Aufsichtsrat des VfL berufen

    Seit der neuen Saison gehört Marc Schroeder als Vertreter des Business-Clubs dem Aufsichtsrat des VfL Gummersbach an. Mit dem Unternehmer aus Mittelagger sprach Andrea Knitter.

    Wie kam es zu Ihrem Engagement bei den Bundesliga-Handballern?

    Als gebürtiger Gummersbacher bin ich langjähriger Fan und Dauerkarteninhaber. Vor drei oder vier Jahren wurde ich dann von VfL-Geschäftsführer Stefan Hecker für den Business-Club geworben, den es damals seit einem Jahr gab.

    Im Laufe der Jahre hat der Business-Club immer mehr an Bedeutung gewonnen.

    Ja, mittlerweile haben wir rund 150 Mitglieder, die insgesamt 1,5 Millionen Euro aufbringen und damit ein Drittel des Etats stellen. Daher kam wohl auch die Idee, dass jemand die Interessen des Business-Clubs im Aufsichtsrat vertritt. Nach Vorgesprächen hat mich Jochen Kienbaum als Kandidat vorgeschlagen.

    Wie hat sich denn der Zusammenhalt im Business-Club entwickelt? Zu Beginn gab es immer wieder Kritik, dass für die Unternehmer keine Möglichkeit zum Austausch gab.

    Mittlerweile gibt es einen Stammtisch. Zum letzten Treffen für die Unternehmer gab es über 100 Zusagen. Den Stammtisch organisiere ich zusammen mit Jürgen Berg, Werner Lettgen, Andreas Linneboden und Christian Canisius. Anwesend sind auch Funktionäre oder Spieler des VfL Gummersbach. Abgelehnt haben wir dagegen die Anfrage eines Unternehmens, das sich an einem solchen Abend präsentieren wollte. Der Stammtisch soll keine Werbeveranstaltung sein, sondern dem Austausch der Unternehmer dienen.

    Es sind ganz unterschiedliche Unternehmen, die den VfL unterstützen.

    Ja. Vom Einzelunternehmer bis zum großen, mittelständischen Unternehmen ist alles vertreten. Das finanzielle Engagement reicht von knapp 4000 bis 60 000 Euro. Wir brauchen jeden einzelnen. Außerdem würde ich es begrüßen, wenn noch mehr Premiumsponsoren aus Oberberg wie die Firmen Bohle oder Voss sich engagieren würden.

    Im Business-Club sind in der Mehrheit oberbergische Unternehmen. Wie stehen die denn zum Umzug in die Kölnarena?

    Grundsätzlich würden die meisten oberbergischen Unternehmer Gummersbach als Austragungsort bevorzugen. Die Eugen-Haas-Halle kann für Business-Partner aber keine angemessene Plattform mehr bieten. Die Kölnarena bietet da ein ganz anderes Ambiente und auch Platzangebote ganz andere Plattform. Als Gummersbacher hoffe ich natürlich, dass der VfL hier eine neue Halle bekommt.

    Wie groß schätzen Sie denn die Chancen für eine Halle ein?

    Es wird schwierig, in Gummersbach eine neue Halle zu realisieren. Angedacht ist, dass der VfL mit der Wirtschaft zusammen bis zu 3 Millionen Euro aufbringt, um damit dann auf die Stadt und das Land zuzugehen. Dazu werden im Moment Konzepte ausgearbeitet, wie sich die Unternehmen beteiligen können. Eine Überlegung war beispielsweise, über den langfristigen Verkauf von Business-Seats Mittel zu sichern.

    Sie nutzen die Kölnarena als Plattform, da kann es Sie nicht glücklich machen, dass im Moment viele Plätze leer bleiben.

    Nein. Keiner ist glücklich, dass die Halle teilweise nur zu 30 Prozent belegt ist. Wir haben im Aufsichtsrat aber auch die klare Entscheidung gefällt, keine Freitickets mehr zu verteilen. Natürlich laden wir auch weiterhin Schulklassen oder Handballvereine ein. Dass aber allein in Gummersbach bis 3000 Tickets verschenkt wurden, die man anschließend bei Ebay kaufen konnte, oder die einem von Schwarzhändlern vor der Arena angeboten wurden, das wird es nicht mehr geben. Es war sicher sinnvoll, in den ersten Jahren mit Freikarten zu werben, heute geht es aber auch um den Schutz der Besucher, die regulär für ihre Ticket bezahlen.

    Im Aufsichtsrat hat es einige Veränderungen gegeben.

    Ja, der Aufsichtsrat wurde von bisher vier auf sieben Mitglieder aufgestockt, und mit Claus Horstmann haben wir einen erfahrenen Profi an der Spitze. In den vergangenen Monaten ist es uns gelungen, mit der Firma Moeller als Hauptsponsor und neuen Premiumsponsoren den Verein wieder auf eine solide Basis zu stellen. Nur für die Verlängerung des Vertrags von Gudjon Valur Sigurdsson hat es nicht gereicht. Da können wir mit Vereinen wie Kronau oder Hamburg, die einen Großsponsor im Rücken haben, nicht mithalten. Dennoch sind wir optimistisch, schon zur neuen Saison eine starke Mannschaft präsentieren zu können.

    Was wollen Sie ändern, damit wieder mehr Zuschauer in die Kölnarena kommen?

    Wir planen ab der neuen Saison mit einem professionellen Vermarkter zusammen zu arbeiten, der neue Werbekonzepte entwickeln soll.

    Weil die Kölnarena besetzt ist, weichen Sie mit dem Champions-League-Spiel gegen Montpellier im März sogar wieder in die Eugen-Haas-Halle aus.

    Und da hoffen wir auf viele Zuschauer. Immerhin geht es auch darum zu zeigen, dass wir in Gummersbach eine neue Halle wollen. Sportlich wird es ein interessantes Spiel, weil die Gruppe sicher noch nicht entschieden sein wird, denn das Rückspiel bei den favorisierten Spaniern von Ciudad Real findet erst danach statt.

    Sie sind für fünf Jahre gewählt. Was wünschen Sie sich für diese Zeit?

    Dass der VfL wieder einmal einen Pokal hochhält, wäre schon schön. Ich denke, die Qualifikation für die Teilnahme am EHF-Pokal ist ein realistisches Ziel. Auch in der Champions League ist noch alles drin. Auch wenn das Losglück bisher selten auf unserer Seite war.

    Und was haben Sie sich organisatorisch vorgenommen?

    Der VfL könnte sich noch anders in der Öffentlichkeit präsentieren als in der Vergangenheit. Was die Bewerbung der Spiele oder die Vermarktung der Partien angeht, gibt es noch Potenzial. Die Füchse Berlin haben beispielsweise Karten für ein Spiel über eine Supermarktkette angeboten und haben damit 12 000 Zuschauer angezogen.

    Wo spielt der VfL in fünf Jahren?

    Die Topspiele finden in Köln statt, die anderen Partien in einer neuen Halle in Gummersbach.

    Zurück in die Gegenwart: Sie planen ein Benefizspiel für ein tödlich verunglücktes Business-Mitglied?

    In der Vorbereitung auf die neue Saison planen wir ein Benefizspiel, dessen Erlös an die Familie von Florian Benjamino gehen soll. Als Gegner ist TuSEM Essen im Gespräch.


    (Quelle:OVZ-Print vom 02.02.2008)

    VfL-Schock
    Rückrunden-Aus für Olympiasieger Zrnic?

    Von ALEX HAUBRICHS
    Gummersbach – Schock beim VfL Gummersbach: Olympiasieger Vedran Zrnic (28) droht das Rückrunden-Aus! Der Rechtsaußen ist extrem wichtig für die Oberbergischen: Als er wegen eines Ermüdungsbruchs fehlte, ging der Saisonstart in die Hose. Als der flinke Kroate wieder fit war, startete der VfL die Aufholjagd.

    Nun sind die Schmerzen zurück. Zrnic sagte die EM ab, wollte für Gummersbach fit sein. Nun die schlimme Nachricht: Die Schmerzen sind immer noch da. „Es droht eine Operation. Die Ärzte sind unterschiedlicher Ansicht. Einer sagt: Konservativ behandeln. Der andere rät die Stelle gleich in einer Operation festzumachen“, sagt Sportchef Francois-Xavier Houlet. „Wenn er unters Messer muss, dann brauchen wir nicht mehr mit ihm zu rechnen. Dann kann er frühestens zu Olympia im August wieder spielen.“

    Das wäre schlimm, denn Zrnic ist der coolste vom Siebenmeter-Punkt, pfeilschnell auch bei den Gegenstößen.

    Das weitere Vorgehen soll der Merheimer Privat-Dozent Professor Dr. Jürgen Höher bestimmen. Der Spezialist hatte auch schon Robert Gunnarsson und Gudjon Sigurdsson operiert. Robbie: „Er ist echt der Beste. Ich hatte zwei Jahre Schmerzen, ehe ich zu ihm kam. Seitdem geht es mir gut. Wenn einer ihm helfen kann, dann er.“

    (Quelle:http://www.express.de)

    Heute im Forum des SCM gefunden.

    ZITAT aus der BILD:
    Die Tage von Silvio Heinevetter beim Bundesligisten SC Magdeburg sind gezählt. Der Torwart wird den Club trotz Vertrages bis 2009 im Sommer 2008 verlassen. Allerdings: Heinevetter verzockte sich jetzt beim Poker mit Rekordmeister Kiel. Schwenker: "Die Gespräche sind definitiv gescheitert. Was die Gehaltsvorstellungen angeht, lagen wir Welten auseinander."
    Wer kann ihn bezahlen - auch die die Ablöse? Heinevetter wird prompt als Sommerzugang in Gummersbach gehandelt, soll sich mit Alfred Gislason so gut wie einig sein. Doch auch Lemgo und Flensburg sind noch im Rennen. Die Gespräche, wegen Kiel auf Eis gelegt, sollen im März wieder neu aufgenommen werden.

    HSG Wetzlar - Füchse Berlin
    MT Melsungen - TBV Lemgo
    TV Großwallstadt - HSV Hamburg
    SC Magdeburg - THW Kiel
    Rhein-Neckar-Löwen - TUSEM Essen
    GWD Minden - HBW Balingen-Weilstetten
    FA Göppingen - HSG Nordhorn

    29.01.2008: Garcia verlängert bei Göppingen

    Frisch Auf Göppingen hat den Vertrag mit seinem Kapitän Jaliesky Garcia um ein Jahr verlängert. Der isländische Nationalspieler bleibe damit bis 2009 beim schwäbischen Traditionsverein, teilte Frisch Auf mit. Der Rückraumspieler spielt seit 2003 für die Göppinger.

    (Quelle:http://www.handballwoche.de)

    Die Wut des Bundestrainers nach dem Turnier
    VON CHRISTOPH PLUSCHKE, 28.01.08, 20:03h
    Konsequenzen
    Heiner Brand erhöht vor den Olympischen Spielen den Druck auf die DHB-Spieler.

    Lillehammer - Als die dänischen Handballer in diversen Lokalitäten von Lillehammer längst die Gläser klingen ließen und ihren Triumph bei der soeben gewonnenen Europameisterschaft kräftig begossen, scharte Heiner Brand im Teamquartier die deutschen Nationalspieler ein letztes Mal um sich, um ihnen ein paar Worte mit auf den Weg zu geben, der sie am Montagmorgen wieder in die Heimat führte. Also ließ der Bundestrainer die vergangenen elf Tage und acht Spiele noch einmal Revue passieren, lobte hier und tadelte da, wie er das halt so tut in seiner obligatorischen Manöverkritik nach einem großen Turnier. Ungewöhnlich aber war, dass er diesmal sein Fazit mit dem Verkünden personeller Konsequenzen beendete: Demnach werden Lars Kaufmann und Rolf Hermann einstweilen keine Einladung mehr zur Nationalmannschaft erhalten, und auch Michael Kraus wurde eine von Brand selbst so genannte „Denkpause“ verordnet.

    Die betroffenen Profis des TBV Lemgo mussten erst mal kräftig schlucken, und auch unter den danebensitzenden Kollegen herrschte Betroffenheit wegen der doch überraschenden Maßnahme des DHB-Chefcoachs, der schon in den vergangenen Tagen mit Blick auf seine personellen Dispositionen für die Olympischen Spiele in Peking hatte wissen lassen: „Von mir erhält keiner aus der Weltmeistermannschaft einen Freibrief.“

    Im Falle Kaufmann und Hermann war der Rauswurf vor allem die Reaktion auf ihr ungenügendes Engagement im desaströs mit 26:36 verlorenen Spiel um Platz drei gegen Frankreich. Schon unmittelbar nach der Partie hatte Brand beanstandet, dass „einige Spieler aus der zweiten Reihe nicht das Feuer gezeigt haben, das ich von ihnen erwartet hätte“, zu diesem Zeitpunkt aber noch keine Namen genannt. Gestern präzisierte er: „Bei den nächsten Maßnahmen werde ich Hermann und Kaufmann nicht berücksichtigen. Das war einfach zu wenig. Ich habe bei ihren Einsätzen nicht erkennen können, dass sie ihre Chance unbedingt beim Schopf packen wollen.“

    Dass der Zorn des Bundestrainers aber auch Michael Kraus in dieser krassen Form treffen würde, war noch weniger erwartet worden. Der 24-Jährige, bei der WM im eigenen Land noch als bester Mittelmann ins All-Star-Team gewählt, muss sich erst wieder neu für Einsätze in der DHB-Auswahl empfehlen. „Mimi zeigt derzeit nicht einmal 30 Prozent seines Könnens, er muss lernen, sich voll und ganz auf den Handball zu konzentrieren. Da gilt auch kein WM-Bonus mehr“, sagte Brand.

    Auf einen baldigen Gnadenakt oder eine Form von Milde aus Vergesslichkeit brauchen die drei aus Lemgo übrigens nicht zu hoffen - der in Gummersbach beheimatete Nationalcoach bezeichnet sich selbst als ziemlich nachtragenden Menschen: „Wenn mich jemand enttäuscht, erinnere ich mich lange daran. Da bin ich ein oberbergischer Sturkopp.“

    Dazu ein Kommentar:
    Kluge Maßnahme
    VON CHRISTOPH PLUSCHKE, 28.01.08, 20:03h

    Was sind sie gefeiert worden nach dem triumphalen Gewinn des Weltmeistertitels, und das ja auch zu Recht. Von einem Empfang ging's zum nächsten, eine Ehrung jagte die andere, der Bundespräsident überreichte jedem das Silberne Lorbeerblatt, als „Mannschaft des Jahres“ wurden die deutschen Handballer zum Ausklang desselben gekürt.

    Nun sind sie mal wieder sportlich in Aktion getreten, haben sich bei der EM in Norwegen - diversen personellen Widrigkeiten zum Trotz - bis ins Halbfinale vorgekämpft und schließlich Rang vier belegt. Gar nicht mal schlecht.

    Heiner Brand weiß das Geleistete auch durchaus zu würdigen. Gleichzeitig aber ist der Bundestrainer verstimmt, weil er bei einigen seiner Spieler einen gewissen Hang zur Genügsamkeit ausgemacht haben will. Und seine Reaktion darauf ist überraschend heftig ausgefallen - gleich drei Akteure werden von ihm vorerst nicht mehr berücksichtigt. Dass es nicht nur Spieler der zweiten Garnitur - oder nennen wir sie Mitläufer - wie Lars Kaufmann und Rolf Hermann, sondern auch einen Leistungsträger aus dem WM-Team wie Michael Kraus trifft, ist umso bemerkenswerter.

    Mit Blick auf die Olympischen Spiele ist des Bundestrainers Maßnahme, den weltmeisterlichen Laden mal so richtig aufzumischen, gewiss nicht unklug. Ein erhöhter Konkurrenzkampf ist dem Leistungsniveau in aller Regel förderlich. Andererseits darf und wird er es dabei auch nicht übertreiben. Denn das Reservoir an tauglichen deutschen Handballern, die überhaupt für internationale Einsätze in Frage kommen, ist überschaubar.


    (Quelle:http://www.ksta.de)

    25.01.2008
    Das Ende der Champions League?
    Trondheim/Lillehammer - Der 26. Januar wird für den europäischen Handball zu einem wegweisenden Datum.

    Europas Handball vor der Zerreißprobe: Die Top-Klubs proben den Aufstand.
    Vorschau Europas Handball vor der Zerreißprobe: Die Top-Klubs proben den Aufstand.
    In der Olympiastadt Lillehammer entscheidet sich am Samstag beim Außerordentlichen Kongress des Kontinentalverbands EHF die zukünftige Ausrichtung.
    Die besten Klubs Europas, vereint in der "Group Club Handball" (GCH), fordern mehr Mitspracherechte.
    Ihre Interessen wurden in einem Gemeinschaftsantrag des Deutschen Handballbundes (DHB) und der Handball-Bundesliga (HBL) formuliert, der zur Abstimmung steht.
    Wird der Antrag von den EHF-Mitgliedsverbänden abgelehnt, wollen die besten Klubs Europas eine eigene Liga gründen. Das wäre das Ende der Champions League.
    "Es gibt kein Zurück mehr. Wir können nicht mehr anders, denn wir sind kein Papiertiger", sagt Kiels Manager Uwe Schwenker, Vize-Präsident der GCH, im Gespräch mit Sport1.de.
    Verhärtete Fronten
    Die Fronten sind verhärtet. Die EHF hatte auf ihrem Dezember-Kongress in Rom eine Mitbestimmung der Klubs abgelehnt.
    "Wir sind abgewatscht worden", sagt Schwenker.
    Nun gibt es einen neuen Vorstoß. Die Klubs wollen eingebunden werden in die Entscheidungsprozesse des Verbands.
    Ein Katalog an Themen
    Ihnen geht es um den Terminkalender, Abstellprämien für Nationalspieler, einen neunen Vier-Jahres-Rhythmus für große Turniere, längere Lohnfortzahlungen für Spieler, die sich bei Länderspielen verletzen.
    Um eine stärkere Beteiligung der nationalen Verbände an den Einnahmen der EHF.
    Und um die Verlegung von Europameisterschaften und Weltmeisterschaften ans Saisonende.
    Eine Linie
    Ein erster Schritt auf dem Weg dorthin ist der Gemeinschaftsantrag von DHB und HBL. Inhalt soll unter anderem die Schaffung eines Beirats im europäischen Verband sein, der die EHF-Marketing GmbH leitet.
    In diesem Gremium sollen die Vereine vier der sieben Mitglieder stellen. Das Premiumprodukt der Marketing GmbH ist die Champions League.
    Im Vorfeld wurden die größten Verbände während der EM in Drammen über den DHB/HBL-Antrag informiert. Alle Vertreter der elf anwesenden Verbände - unter anderem Spanien, Dänemark und Kroatien - unterstützen den Antrag, bestätigt HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann gegenüber Sport1.de. "Ich bin vorsichtig optimistisch", sagte Bohmann.

    Problem: die kleinen Verbände
    Das Problem nämlich sind nicht die großen Nationen in der EHF, sondern die vielen kleinen der 49 Mitgliedsverbände.
    Jeder hat nur eine Stimme, unabhängig von seiner Größe.
    "Rad ist überdeht"
    Doch die GCH tritt gestärkt auf.
    Am vergangenen Samstag trafen sich die 15 Mitglieder (unter anderem Kiel, Flensburg, Magdeburg, Barcelona, Ciudad Real) mit zehn weiteren Klubs (dabei waren Vertreter des HSV, der Rhein-Neckar Löwen) am Flughafen Oslo, um die Vorgehensweise noch einmal abzustimmen.
    "Wir sind uns einig. Das Rad ist überdreht", sagt Schwenker. "Was mich zuversichtlich stimmt, sind die Aussagen der Spieler, die sich klar zu unseren Forderungen bekannt haben."
    Die Stars sprechen sich vor allem für eine Entzerrung des Terminkalenders aus, ganz im Sinne ihrer Vereine.
    "Wir sind vorbereitet"
    Schwenker baut der EHF eine Brücke: "Wir hoffen auf einen vernünftigen Dialog. Wir sind jedoch wirtschaftliche Unternehmen, aber der Verband wird geführt von ehrenamtlichen Vertretern. Wir wollen in einem Boot bleiben, wenn es aber nicht anders geht, dann ziehen wir die Konsequenzen."
    Sollte der HBL/DHB-Antrag abgeschmettert werden, scheren die Klubs aus. Dann kommt die Europaliga schon zur neuen Saison.
    "Wir sind vorbereitet, sollte der Kongress unsere Vorstellungen weiter ablehnen", sagt Gerd Butzeck, Geschäftsführer der GCH. Die Klubs lassen die Muskeln spielen. Jetzt sind die Verbände am Zug.

    (Quelle:http://www.sport1.de)

    23.01.2008: Velyky fällt halbes Jahr aus
    Oleg Velyky ist in Heidelberg am Knie operiert worden. Wie der HSV Hamburg auf seiner Internetseite mitteilte, verlief der Eingriff erfolgreich. Während der Operation sei ein Riss des vorderen Kreuzbandes sowie ein Einriss des Außenmeniskus festgestellt und behandelt worden. HSV-Mannschaftsarzt Oliver Dierk rechnet in einem halben Jahr mit einem Comeback des gebürtigen Ukrainers.

    (Quelle:http://www.handballwoche.de)

    23.01.2008
    Narcisse nicht zurück zum VfL

    Daniel Narcisse wird nicht zum VfL Gummersbach zurückkehren.
    Gerüchte über eine Rückkehr in die Bundesliga bezeichnete der französische Nationalspieler als reine Spekulation.
    "Ja, ich habe von den Berichten gehört. Aber ich kehre nicht nach Gummersbach zurück", so der Spielmacher im Gespräch mit Sport1.de.
    Narcisse hatte den Rekordmeister im vergangenen Sommer nach Streitigkeiten über die Gültigkeit seines Vertrags in Richtung seines Heimatvereins Chambery verlassen.

    (Quelle:http://www.sport1.de)

    Drei Neue?
    Gummersbach im Kaufrausch

    Von A. HAUBRICHS

    Gummersbach – Lange suchte der VfL Gummersbach nach einem Nachfolger für Kyung-Shin Yoon, jetzt versuchen sie es gleich mit einem Doppelpack für die Königsrolle: Der Serbe Marko Vujin komplettiert offenbar spätestens ab 2009 die Balkan-Connection des VfL.

    Schon im Sommer soll mit Adrian Pfahl von Zweitliga-Spitzenreiter Bayer Dormagen ein weiterer Linkshänder kommen. Für den lange verletzten Denis Sacharow stehen die Zeichen dagegen auf Abschied. Mit heißer Nadel gestrickt wird derzeit am Thema Marko Vujin. Der dann fünfte Profi aus dem früherern Jugoslawien spielt derzeit in Veszprém und hat noch Vertrag bis 2009.

    Allerdings soll er seit Monaten kein Gehalt mehr bekommen haben – und will weg. Doch haben die Ungarn noch ein Lockmittel. Der 23-Jährige, mit dem serbischen Verband tief zerstritten, würde gerne für Ungarn auflaufen. „Den ungarischen Pass halten die ihm als Köder vor die Nase, damit er seinen Vertrag verlängert“, weiß ein VfL-Insider. Trotzdem hofft man auf eine schnelle Einigung.

    Die könnte am Mittwoch schon mit Adrian Pfahl (25) erfolgen. Der Dormagener war schon im Probetraining – und überzeugte. „Er kann den Schritt packen“, glaubt Trainer Alfred Gislason.

    [22.01.2008]

    (Quelle:http://www.express.de)

    Gummersbach
    Löwen starten neuen Sigurdsson-Poker

    Von A. HAUBRICHS

    Gummersbach – Neuer Angriff auf Gudjon Sigurdsson! Der Isländer verlässt den VfL Gummersbach, hat für 2009 bei den Rhein-Neckar-Löwen unterschrieben.

    Aber EXPRESS erfuhr: Deren Manager Thorsten Storm will den Eis-Krieger so schnell wie möglich haben – und verkaufte dafür vielleicht sogar alle Chancen auf den Pokalsieg!

    Denn unmittelbar vor der Europameisterschaft ließ Storm Nationalspieler Oleg Velyky Richtung Hamburg ziehen. Rund 300.000 Euro soll der schwerreiche HSV nach Mannheim überwiesen haben. „Aber was nutzt mir der Pokalsieg, wenn ich das Geld für etwas anderes brauche? Wir wollen Sigurdsson und werden noch einmal das Gespräch mit den VfL-Verantwortlichen suchen“, sagt der Löwen-Manager dem EXPRESS.

    Die Kurpfälzer hatten im Dezember eine Offerte über 230.000 Euro im Winter abgegeben. „Indiskutabel“, sagt Sportchef Francois-Xavier Houlet. „Für den Betrag lassen wir ihn nicht ziehen. Dann behalten wir ihn lieber noch ein Jahr.“ Bislang fordert der VfL 500.000 Euro für den Linksaußen (EXPRESS berichtete).

    So geht der Poker nochmal von vorne los. Während der Europameisterschaft sollen die Gespräche wieder aufgenommen werden. Und die Gummersbacher sind gesprächsbereiter, als sie zugeben: Zwar hat der Klub es noch nicht offiziell vermeldet, aber mit Audrey Tuzolana ist schon längst ein Nachfolger gefunden.

    Und ein weiterer Star hat unterschrieben: Drago Vukovic, für Kroatien bei der EM am Start, hat sich mit dem VfL über einen Kontrakt bis 2012 geeinigt. „Alles ist fix! Sein Vertrag gilt in jedem Fall ab 2009“, sagt Houlet. Aber EXPRESS erfuhr: Der 24-jährige Rückraum-Kracher hat auch für 2008 schon seine Zusage gegeben – unter der Voraussetzung, dass sich der VfL mit Gorenje Velenje über einen vorzeitigen Wechsel einigt.

    „Damit hat sich das Thema Narcisse für uns erledigt“, sagt Houlet. Und auch die Rhein-Neckar-Löwen haben einen Transfer des Franzosen wegen der zu hohen Ablöse fürs erste zu den Akten gelegt…

    (Quelle:http://www.express.de)

    Zitat

    Original von wintermute
    Im Zusammenhang mit dem Vukovic-Transfer muss ich jetzt noch einmal ganz dumm nachfragen: waren es nicht die Kölner, die bei der Verpflichtung Sigurdssons durch Mannheim meinten, dass so frühe Vertragsunterzeichnungen verboten werden sollten!? Oder meinte man damit nur Wechsel innerhalb der Bundesliga? ;) :D

    1.Der VfL spielt zwar z.Z. fast ausnahmslos in Köln, ist aber noch immer der VfL Gummersbach. Das müsste doch auch ein Hamburger Hirn schnallen

    2. Nach dem Velyky-Transfer des HSV, der ja schon in der letzten Saison beschlossen war, nach dem Sigurdsson-Transfer der RNG für die Saison 2009 sieht man sich wohl auch in Gummersbach gezwungen mit den selben Mitteln zu arbeiten um nicht nur 2. bzw. 3. Wahl auf dem Spielermarkt zu bekommen.

    Totzdem sollte eine Regelung ähnlich der Fussball-Bundesligagetroffen werden. Ich würde es begrüssen.

    Balingens Ramota
    Autoknacker klaute seine Sport-Trikots

    Von KLAUS HENRICH

    Nach der Winterpause wird Christian Ramota (35) Handball-Bundesligist HBW Balingen-Weilstetten verstärken. BILD sprach mit dem 146fachen Nationaltorwart, der 2004 Olympia-Silber holte und zuletzt für den VfL Gummersbach im Kasten stand.

    BILD: Was sind Ihre ersten Eindrücke in Balingen?

    Ramota: (grinst) „Richtig aufregend hier. Gleich in der ersten Nacht wurde mein Auto aufgebrochen und meine komplette Handballausrüstung geklaut.“
    Hat viel vor in Balingen: der neue Torwart Christian Ramota

    BILD: Vielleicht ein erstes Indiz für Ihre Beliebtheit...

    Ramota: Okay, wenn der Einbrecher wirklich Handballfan ist, bekommt er noch ein Autogramm dazu...“ (lacht)

    BILD: Im Ernst: Was gab den Ausschlag für Balingen?

    Ramota: Trainer Rolf Brack und auch Manager Günther Kirschbaum – die beiden stehen für erstklassige Arbeit.“

    BILD: Was macht Sie sicher, dass sie nicht zu einem Absteiger wechseln?

    Ramota: „Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere jungen Wilden das Potenzial haben, die Klasse zu halten.“

    BILD: ...und mit Ihnen als erfahrenen Torwart sogar zum Sprung nach oben ansetzen können?

    Ramota: „Das ist spekulativ. Ich habe ein primäres Ziel: Ich will mein eigenes Niveau als Torwart wiederfinden – und die Nr.1 im Tor werden.“

    BILD: Spielt Balingen nächstes Jahr vielleicht sogar um den Einzug in den Europapokal?

    Ramota: „Wir müssen uns in erster Linie weiter in der Liga etablieren und Konstanz finden.“

    BILD: Ihr Trainer lobt nach den ersten Trainingseinheiten ihre große Motivation.

    Ramota: „Dieses Kompliment gebe ich sehr gerne zurück. Brack ist ein Ausnahmetrainer, der mal die Leine lang lässt, mal zum Schleifer wird.“

    Quelle:http://www.bild.de)

    VfL intern: Drei-Jahres-Kontrakt mit Vukovic perfekt

    (pl/17.1.2008-15:55) Gummersbach – Drago Vukovic wird ab 2009 für drei Jahre beim VfL Gummersbach auf Torejagd gehen.

    Nun ist es amtlich, der kroatische Spielmacher Drago Vukovic wird, wie bereits am Montag berichtet, ab 2009 für zunächst drei Jahre das Trikot des VfL tragen. „Seit heute liegt der unterschriebene Vertrag auf meinen Schreibtisch“, freut sich VfL-Sportdirektor Francois-Xavier Houlet. Der 24-jährige Vukovic tritt derzeit mit der kroatischen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Norwegen an.

    Derweil hofft Houlet, dass die Verletzung von Vedran Zrnic doch nicht so schlimm ist, dass er erneut operiert werden muss. Der VfL-Rechtsaußen musste nach erneuten Problemen mit dem Schienbein (Ermüdungsbruch) die EM-Teilnahme absagen. In den vergangenen Tagen war er bei einem Heilpraktiker in Slowenien in Behandlung, was ihm offenbar sehr gut bekommen ist. Nun soll er in Paderborn, wo er vergangenes Jahr bereits operiert worden war, noch einmal genauer untersucht werden.

    (Quelle:oberberg-online.de)