Beiträge von Rentner

    THW Kiel: Gislason-Verpflichtung steht kurz bevor

    Der THW Kiel ist auf der Suche nach einem Nachfolger für den am Donnerstag freigestellten Trainer Zvonimir Serdarusic offenbar fündig geworden. Nach Informationen der NDR 1 Welle Nord wird der Isländer Alfred Gislason den Bosnier ersetzen. Demnach soll der 48-Jährige bereits am Montag einen Vertrag bei den Schleswig-Holsteinern unterschreiben. Für Gislason muss der deutsche Meister und Pokalsieger eine sechsstellige Ablösesumme an dessen aktuellen Arbeitgeber VfL Gummersbach überweisen, bei dem der Isländer noch bis 2010 unter Vertrag steht. Im Gespräch sind 750.000 Euro. "Ich kann uneingeschränkt sagen, dass für mich und große Teile der Mannschaft Alfred Gislason der erklärte Favorit ist", erklärte der Kieler Manager Uwe Schwenker, der die Verpflichtung jedoch noch nicht bestätigen wollte. Sollte der Transfer doch noch platzen, wäre Ola Lindgren vom Ligakonkurrenten HSG Nordhorn die erste Alternative.

    (http://www1.ndr.de/sport/handball/serdarusic102.html)

    28.06.2008 - red
    Falscher TUSEM-Sponsor wegen Betrug verurteilt

    Im Prozess gegen den falschen TUSEM-Sponsor (wir berichteten) wurde ein Urteil gesprochen. Eine Haftstrafe von vier Jahren wegen Betruges verhängte die 1. Strafkammer des Essener Landgerichtes gegen Georg Weiner. Richter Edgar Loch ging aber auch mit dem damaligen Geschäftsführer Klaus Schorn ins Gericht, denn dem Angeklagten sei es nicht besonders schwer gemacht worden.

    Der 58-jährige Oberhausener soll im April 2004 per E-Mail Kontakt mit der TUSEM-Geschäftsleitung aufgenommen haben. Zu diesem Zeitpunkt war der Handballverein in finanzielle Schwierigkeiten geraten, weil sich mit der Deutschen Post der langjährige Hauptsponsor zurückgezogen hatte. Diesen Umstand soll Weiner ausgenutzt haben. Nach Erkenntnissen der Ermittler soll er als Präsident einer Firma aus Athen aufgetreten sein, die unter anderem schon Sportanlagen und Krankenhäuser gebaut und bei den Olympischen Spielen in Athen (2004) im Projektmanagement gesessen habe. Außerdem soll er angegeben haben, dass er schon Großprojekte in Malaysia, Weißrussland und Kuwait abgewickelt habe.

    Im April 2004 wurde das Engagement des Unternehmens beim Essener Bundesligisten erstmals bekanntgegeben. Das Sponsoring sollte einen Zeitraum von drei Jahren umfassen und den Traditionsverein wieder in die Spitzengruppe der Bundesliga führen. "Ich habe gewisse Vorstellungen. Mittel- bis langfristig können wir in Essen etwas Entscheidendes mit meiner Hilfe aufbauen", so Georg Weiner im September 2004 gegenüber der Neuen Ruhr Zeitung.

    In den folgenden Monaten hat der Unternehmer seine Zahlungen an den damaligen Europapokalteilnehmer immer wieder hinausgezögert, doch die Überweisungen der Beträge stets in Aussicht gestellt. "Ich stehe zu meinem Wort. Meine Bank hat bestätigt, dass das Geld bis Montag frei ist", so der Oberhausener im März 2005 gegenüber der NRZ, der mehrfach Probleme im internationalen Finanzverkehr für die Verzögerungen verantwortlich machte. Nach Ansicht der Ermittler wusste der Oberhausener, dass die angeblich von ihm vertretenen Firmen die zugesagten Sponsorengelder zu keinem Zeitpunkt hätten aufbringen können.

    Im Juli 2005 musste die damalige Spielbetriebs-GmbH des TUSEM Essen Insolvenz anmelden. Die Mannschaft trat unter der Führung der neu gegründeten TUSEM-HSB GmbH den Weg in die dritte Liga an, kehrte inzwischen aber in die Bundesliga zurück. Schwerwiegender waren unterdessen die Folgen für den damaligen Manager Klaus Schorn, der für einen Großteil der Verbindlichkeiten gerade stehen musste. Weiner verpflichtete sich nun, Schorn 29.000 Euro aus einer Lebensversicherung zu geben.

    Schorn versicherte gegenüber dem Gericht, dass er nicht "blauäugig" gewesen sei, doch Sponsorenbeziehungen entstünden "auf Grundlage enormen Vertrauens". Er habe sich auch die "hochgeachtete Familie" Weiners angeschaut, so arbeite die Frau "in der Vorstandsetage". Während die Staatsanwaltschaft im Betrug gegen den Erstligisten ein "großes Ganovenstück, eine Nummer, die an Dreistigkeit ihresgleichen sucht" sieht, vertrat die Verteidigung die Ansicht, dass das Leben der finanziell maroden Spielbetriebs-GmbH "um Monate verlängert" wurde.

    Die Lizenz für die Handball-Bundesliga verlor der TUSEM dennoch und musste einen Neuanfang in der Regionalliga starten. Nach Gründung einer neuen Spielbetriebs-GmbH unter der Führung von Horst-Gerhard Edelmeier schaffte der TUSEM innerhalb von zwei Jahren die Rückkehr in die Beletage, wo man am Ende der vergangenen Spielzeit in der Relegation den Klassenerhalt sicherstellte.

    (http://www.handball-world.com/o.red.c/news.p…1&auswahl=15379)

    Riesensumme
    VfL gibt Gislason frei
    Von ALEXANDER HAUBRICHS

    Gummersbach - Schockzustand beim VfL Gummersbach: Star-Trainer Alfred Gislason macht den Abflug. Der Isländer, der Vertrag bis 2010 hatte, geht zum Rekordmeister nach Kiel.

    Der THW soll dafür die schier unglaubliche Summe von 750.000 Euro als Ablöse zahlen. Gemeinsam mit der Abfindung für Ex-Coach Noka Serdarusic (rund 400.000 Euro) ist das der teuerste Transfer der Handballgeschichte!

    In der Nacht zum Donnerstag hatte Kiels Manager Uwe Schwenker die sofortige Trennung von Serdarusic bekanntgegeben. „Jetzt brauchen wir einen Trainer. Und Gislason steht auf unserer Liste“, sagte der Kieler dem EXPRESS.

    Er steht nicht nur drauf. Gislason ist die Liste. Der Wechsel ist perfekt. Aber: Soviel Geld der Wechsel den Oberbergischen auch bringen mag. Nach Kyung-Shin Yoon, Daniel Narcisse und Gudjon Sigurdsson ist der Verlust der vierten Identifikationsfigur für den VfL kaum zu verkraften.

    Die Ära der Isländer ist beendet, der Absturz in die Bedeutungslosigkeit droht. Die Parallelen zu Basketball-Erstligist Kön 99er und Ex-Coach Sasa Obradovic sind unverkennbar.

    Gislason hatte bereits mehrere Angebote abgelehnt. Er blieb. Doch den Ruf aus Kiel konnte Gislason kaum ausschlagen, schließlich bekommt er dort das beste Team der Welt zur Verfügung gestellt. Hin- und hergerissen zwischen vertraglicher Verpflichtung und Riesenchance überließ er die Entscheidung dem VfL.

    Die nahmen das Geld. „Ich bin stolz, einen Trainer verpflichtet zu haben, der für Kiel interessant ist“, sagte VfL-Geschäftsführer Stefan Hecker. Und der Nachfolger steht auch schon fest. Nach EXPRESS-Informationen wird Sead Hasanefendic neuer Trainer des VfL. Der Bosnier war bislang tunesischer Nationalcoach, wohnte aber noch in Gummersbach – und blieb dem VfL stets treu.

    (Quelle:http://www.express.de)


    So eine bittere Nachricht! Ich bin schon sehr traurig. Aber ich muss mich wohl damit abfinden, dass Handballspieler und -trainer zu Nomaden geworden sind und sich die grünsten Oasen aussuchen.
    Aber Hasanafendic ist auch kein schlechter Trainer.Er wusste wohl, weshalb er seinen Wohnsitz in Gummersbach behält.

    Zitat

    Original von Alphadex
    Hat geklappt: Reiner Witte wurde zum Vorsitzenden des HBL-Vorstands gewählt.

    Handball-World.com

    ergänzend dazu:

    Ligaversammlung wählt neuen Aufsichtsrat

    Auf der Ligaversammlung der Handball-Bundesliga e. V. wurde heute im Dortmunder Hotel Hilton ein neuer Aufsichtsrat gewählt. In den deutlich aufgewerteten Aufsichtsrat wurde Manfred Werner (SG Flensburg-Handewitt), bisher Finanzvorstand des Ligaverbandes, gewählt. Außerdem besteht der Aufsichtsrat der Handball-Bundesliga e. V. aus sechs weiteren Mitgliedern, drei Vertreter kommen direkt aus den Clubs:

    Andreas Rudolph, HSV Hamburg, Dieter Matheis, Rhein-Neckar Löwen und Hans-Peter Krämer, VfL Gummersbach. Drei Aufsichtsratmitglieder, die nicht direkt aus den Klubs kommen, verstärken das Gremium mit ihrer Kompetenz: Ralf Uhding, Jan Zilius und Torsten Burmester.

    Die Funktion des Aufsichtsrates wird deutlich gestärkt. Es wird eine klare Trennung zwischen Präsidium und Aufsichtsrat geben. Die Aufgabe des Aufsichtsrates ist es, die Liga GmbH als Kontrollinstanz zu begleiten. Dazu gehört, dass der Aufsichtsrat wichtige strategische Entscheidungen beratend und unter Umständen korrigierend beeinflussen wird.

    (Quelle:http://www.toyota-handball-bundesliga.de)

    23.06.2008
    MT Melsungen holt Griechen
    MT Melsungen hat seine Personalplanungen für die kommende Saison abgeschlossen.

    Als letzten Neuzugang nahmen die Hessen den Griechen Dimitrios Tzimourtos vom Nord-Zweitligisten Eintracht Hildesheim für zwei Jahre unter Vertrag.
    "Wir haben Dimitrios Tzimourtos im Blickfeld seitdem er in Deutschland ist. Er ist ein richtiges Kraftpaket, sehr schnell, torgefährlich und vor allem ein Pfundskerl", erklärte Sportchef Alexander Fölker.

    Quelle:http://www.sport1.de)

    Ein wichtiger Hamburger Sieg

    München/Hamburg - Aufatmen an der Elbe: Ein WM-Held wird auch in Zukunft für den HSV Handball spielen!

    Johannes Bitter wurde mit dem deutschen Nationalteam Weltmeister
    Vorschau Johannes Bitter wurde mit dem deutschen Nationalteam Weltmeister
    Einem Bericht der "Bild" zufolge hat sich Johannes Bitter entschieden, seinen bis 2009 laufenden Vertrag langfristig bis 2011 zu verlängern.
    Noch seien die Gespräche nicht abgeschlossen, sagte Bitter, aber: "Ich habe immer gesagt, dass ich mich in Hamburg sehr wohl fühle. Der HSV ist mein Traumverein."

    Zahlreiche Top-Klubs hatten in den vergangenen Monaten Kontakt zu Bitter und dessen Berater aufgenommen.
    Neben den Rhein-Neckar Löwen und dem TBV Lemgo bemühten sich mit Portland San Antonio und dem FC Barcelona zwei frühere Champions-League-Sieger um den 2,04 Meter großen Torhüter, der seit 2007 an der Elbe spielt.

    Gute Entwicklung
    In Hamburg entwickelte sich Bitter zur deutschen Nummer zwei.
    Bei der EM 2008 in Norwegen nahm er "Hexer" Henning Fritz weitere Spielanteile ab.

    Die Entwicklung blieb auch in Spanien nicht unbemerkt.

    In Europa angreifen
    Doch der HSV schnürte ein attraktives Paket zusammen, um "Jogi" zu halten: Fragen über Gehalt und Privat-Ausrüster sollen geklärt sein.

    Und Bitter sieht gute Perspektiven mit den Hanseaten:
    "Wir haben eine schlagkräftige Truppe. Der HSV ist das Team, das in den nächsten Jahren in Europa ganz oben angreift. Da möchte ich gern dabei sein."

    Michael Schwartz

    (Quelle:http://www.sport1.de)

    Interview mit Heiner Brand

    12.06.2008

    Herr Brand, der Deutsche Fußball-Bund investiert 20 Millionen Euro in den Gipfelsturm bei der Europameisterschaft. Wie teuer kommt den Deutschen Handball-Bund die "Operation Olympia"?

    Heiner Brand: Alles in allem 600 000 Euro.

    Kein Top-Hotel mit Golfplatz in der Vorbereitung?

    Heiner Brand: Wir starten am Montag mit Konditionsarbeit in Köln, gehen anschließend in die Sportschule Kaiserau und werden ab 9. Juli für elf Tage in Meran in Südtirol während des Trainingslagers im Hotel wohnen, aber in einem bescheidenen. Handballer wollen solchen Luxus gar nicht.

    Sie haben ein Problem, Ihnen fehlt nach dem Abschied von Markus Baur und dem Kreuzbandriss von Oleg Velyky ein Klassemann auf der Mittelposition.

    Heiner Brand: Ja, in diesem Bereich haben wir einige Schwierigkeiten. Velyky befindet sich im Aufbautraining, es macht keinen Sinn, sich mit Spekulationen zu beschäftigen, ob er es vielleicht noch schafft. Baur ist schon wegen seiner Persönlichkeit und als Kapitän nicht zu ersetzen. Aber mit 'Mimi' Kraus haben wir ja eine Alternative...

    ... die Sie nach der Europameisterschaft mit einer Strafmaßnahme aus dem Nationalteam verbannt haben...

    Heiner Brand: ... das war keine Strafmaßnahme, er sollte nur über gewisse Dinge nachdenken. Ist Ihre Botschaft bei ihm angekommen?

    Heiner Brand: Ja, Kraus hat außergewöhnliche Fähigkeiten, die er abrufen muss. Das weiß er. Aber auch dann wird er in Peking keine Führungsrolle übernehmen, dafür ist er noch zu jung. Christian Schwarzer, den Sie während des WM-Turniers 2007 reaktiviert hatten, könnte eine solche Persönlichkeit sein.

    Spielt er wirklich keine Rolle mehr?

    Heiner Brand: Wir sind am Kreis am internationalen Maßstab gemessen nicht erstklassig besetzt. Schwarzer ist eine Option. Der Olympia-Kader muss spätestens am 23. Juli nominiert werden. Die Entscheidung muss also vorher fallen.

    In Ihrem vorläufigen 22-Mann-Kader stehen mit Dominik Klein und Christian Zeitz zwei Kieler. Was trauen Sie beiden in Peking zu?

    Heiner Brand: Zeitzi ist endlich wieder schmerzfrei, was er bei der Europameisterschaft nicht war. Ich kenne ihn noch aus der Jugend-Nationalmannschaft, als er ungefähr 120 Kilo wog und einen Bauch hatte, aber schon einen tollen Armzug. Er und Holger Glanzdorf ergänzen sich ideal im rechten Rückraum. Ihre Spielweise ist total verschieden, das macht es jeder Abwehr schwer, sich darauf einzustellen.

    Und Dominik Klein?

    Heiner Brand: Er hat sich in Kiel sehr gut entwickelt, was sein Wurfverhalten anbetrifft, aber auch mit seiner professionellen Einstellung, die ihm Noka Serdarusic vermittelt hat. Er ist die Nummer zwei hinter Torsten Jansen, aber er ist auch vielseitig einsetzbar.

    Sie fahren als Weltmeister nach Peking. Erhöht das den Druck?

    Heiner Brand: Vor der WM im eigenen Land war der Druck größer. Andere Mannschaften sind individuell besser besetzt. Das müssen wir mit Teamgeist ausgleichen. Ob es dann reicht für ganz oben, wir werden es versuchen, es muss unser Anspruch sein.

    Wie werden Sie mit ihren Spielern das Verhalten in China bezüglich der Tibet-Frage klären?

    Heiner Brand: Sie sind alle erwachsen genug, sich eine eigene Meinung zu bilden und die auch kund zu tun. Wir werden uns während der Vorbereitung mit einem China-Experten zusammensetzen, um möglichst viele Informationen zu erhalten.

    Stichwort Informationen, bei den Fußballern gibt es mittlerweile für alle möglichen Bereiche Spezialtrainer. Wie sieht das bei Ihnen aus?

    Heiner Brand: Wir werden auf jeden Fall mit einem Psychologen zusammenarbeiten und wieder mit Mentaltrainer Jörg Löhr. Noka Serdarusic hat mir während der WM 2007 mit Videos geholfen, das wird in Peking schwieriger, weil wir beide nicht die großen Technik-Freaks sind. Aber es gibt ja Telefon.

    (Das Gespräch führte Gerhard Müller, Sportchef der Kieler Nachrichten)

    Viel Rauch um nichts

    11.06.2008

    Von Burchard Forth

    Was für eine Aufregung! Der Meistermacher Noka Serdarusic sprach im Frust nach dem verlorenen Champions League-Finale ein Tabuthema an: Das Ende seines Engagements beim THW Kiel - und verschwand. Und so schossen Spekulationen ins Land. Endet die Verbindung Serdarusic/THW tatsächlich nach dann 16 Jahren im Juni 2009? Verlängert der THW Kiel jetzt vorzeitig mit seinem Trainer? Oder, trennen sich die Wege von Coach und Club bereits vor der Saison 2008/2009?

    Doch keine Panik. Serdarusic meldete sich aus seinem Urlaubsdomizil und beruhigte die erhitzten Gemüter im hohen Norden. Er lieferte eine eindeutiges Bekenntnis zum THW, ja sogar eine Liebeserklärung an seine so erfolgreiche Mannschaft. Also viel Rauch um nichts und ein schönes Sommerloch-Thema.

    Doch eines ist auch klar: Jede noch so funktionierende Beziehung ist nicht vor einer Trennung gefeit - auch nicht die von Noka Serdarusic mit dem THW Kiel.

    (Quelle:http://www.handballwoche.de)

    HANDBALL
    08.06.2008
    Nationalcoach aus der Bundesliga?
    München/Flensburg - Die bislang ungeklärte Trainerfrage in Schweden beschäftigt jetzt auch die Bundesliga.

    Laut Medienberichten kommen der Flensburger Trainer Kent-Harry Andersson und der Nordhorner Coach Ola Lindgren für die Position als Nationaltrainer des Ex-Weltmeisters in Betracht.
    Neben den beiden Bundesliga-Trainern gelten Magnus Andersson (Kopenhagen) und Staffan Olssen (Hammarby) als Kandidaten für die Nachfolge von Ingemar Linnell, der mit den Schweden in der Olympia-Qualifikation gescheitert war und im September seinen Posten räumen wird.
    Von Gerüchten gehört
    Andersson hat von den Gerüchten auch gehört, sagt der Flensburger im Gespräch mit Sport1.de.

    Er hätte gelesen, er sei zu teuer und käme daher nicht in Betracht, erzählt der 59-Jährige, der derzeit im Urlaub in der Heimat weilt.
    Darüber muss er schmunzeln.
    Andersson betont: "Ich habe noch zwei Jahre Vertrag in Flensburg und mache mir keine Gedanken über andere Themen."
    Schwedens Nationaltrainer zu werden, stehe nicht zur Diskussion.
    "Reizvolle Aufgabe"

    Allerdings sagt Andersson, der Flensburg zur Meisterschaft 2004 und zwei Pokalsiegen sowie zweimal in das Finale der Champions League geführt hatte, auch:
    "Natürlich ist es reizvoll, einmal Nationaltrainer zu sein. Nach meiner Karriere als Vereinstrainer kann ich mir vorstellen, noch einmal für zwei, drei Jahre eine Nationalmannschaft zu übernehmen."
    Das aber müsse nicht die schwedische sein.
    Einen Favoriten auf die Linnell-Nachfolge will Andersson nicht nennen.
    Er sagt nur: "Es gibt viele gute Trainer in Schweden."

    (Quelle:http://www.sport1.de)

    Ich würde eher sagen, das der VfL eine schwache Leistung bot.
    Gewonnen wurde das Spiel von den Krösties auf der Torhüterposition. Bei beiden Mannschaften fehlte ein effektiver Rückraum. Die meisten Tore wurden von beiden Mannschaften von den Kreispositionen erzielt.
    Alles in allem ein verdienter Sieg der Krösties, der um einige Tore zu hoch ausfiel.
    Beim VfL gefiel mir OLe Rahmel gut.

    Dennis Zakharov?

    06.06.2008 - Oliver Schulz / mak
    Göppingen findet Ersatz für Galia

    Erstligist Frisch Auf Göppingen ist offensichtlich bei der suche nach einem Nachfolger für den nach Lemgo abgewanderten Torwart Martin Galia fündig geworden. Wie das Fachportal balkan-handball.com vermeldete, wird Enid Tahirovic in den kommenden zwei Jahren das Team von Trainer Velimir Petkovic verstärken. Tahirovic, der 2006/07 zum „Handballer des Jahres“ in Bosnien ernannt wurde, kommt vom slowenischen Spitzenclub RK Cimos Koper und hat auch schon den TBV Lemgo beeindruckt. Im EHF-Duell der Lippe gegen Koper zählte Tahirovic zu den besten Akteuren auf Seiten der letztlich auch siegreichen Slowenen.

    Der 36-jährige Tahirovic wechselte erst zu Saisonbeginn vom bosnischen Spitzenklub RK Bosna Sarajevo nach Slowenien zu Cimos Koper. Dort hinterließ er bereits nach kurzer Zeit eine beachtliche Spur: letzte Woche wurde er zum besten Torhüter der slowenischen Liga ausersehen, seine Quote war mitverantwortlich dafür, dass Koper die Qualifikation zur Champions League erreichte. In seiner Heimat ist der Routinier Kapitän der Nationalmannschaft und wurde 2006 zum "Handballer des Jahres" gewählt.

    Tahirovic, am 22. Juli 1972 geboren, bringt bei 1,88 m Köpergröße 95 Kilo auf die Waage. Nach RK Bijeljina und RK Sloboda Tuzla zog es den Torhüter zunächst nach Deutschland (HC Bad Vosslau, HG Fürth, TSV Ansbach). Zurück in der bosnischen Heimat trug er zunächst das Trikot von RK Željezni
    ar und später das von RK Bosna Sarajevo. Der Klassetorhüter lief bislang 68 Mal für Bosnien auf und gewann jeweils dreimal die Meisterschaft und den Pokal des Landes.

    (Quelle:http://www.handball-world.com)

    Zitat

    Original von MobyDick87
    Hört sich um einiges schlimmer an wie "Sparkassen-Arena".

    Wird aber sicherlich auch wie selbige einige Zeit gebrauchen, bis sie so genannt wird, wie sie nach der Änderung heisst. Viele Kieler reden immer noch von der Ostseehalle, in einem Jahr werden sicherlich auch noch viele "Kölnarena" benutzen.

    Ein scheusslicher Name :nein: :nein:

    Wie bitte? Kölnarena ein scheusslicher Name? :pillepalle:
    Oder meintest Du damit die Lachsarena oder so? :hi:

    Ich gehe einfach weiterhin ins "Henkelmännche" ;)

    "Haben zu wenig für die Werbung getan"

    Geschäftsführer Stefan Hecker über Veränderungen, die die Zuschauerzahlen steigern sollen

    Auch wenn der Einzug in den EHF-Pokal versöhnlich stimmte, zufrieden war keiner beim VfL Gummersbach. Was sich ändert, darüber sprach Andrea Knitter mit Geschäftsführer Stefan Hecker.

    Was für ein Resümee ziehen Sie für die abgelaufene Saison?

    Die Saison ist nicht so verlaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Das lag auf der einen Seite am katastrophalen Spielplan, auf der anderen Seite am Verletzungspech. Beides haben wir wie einen Rattenschwanz durch die gesamte Saison hinter uns hergezogen.

    Haben Sie geglaubt, dass der Umzug in die Kölnarena ein Selbstläufer wird?

    Wir haben sicher viel zu wenig für die Werbung getan. Außerdem wurden keine Karten mehr verschenkt, sondern nur noch verkauft. Und die vielen Mittwochspiele trugen auch nicht unbedingt dazu bei, dass die Zuschauer kamen.

    Was wird sich in der kommenden Saison ändern?

    Wir werden deutlich mehr werben. Ströer-Stadtwerbung wird uns bei drei Aktionen wie vor dem letzten Saisonspiel gegen den SC Magdeburg wieder Werbetafeln zur Verfügung stellen. Der Vorstandsvorsitzende Udo Müller ist ein Ex-Spieler der Füchse Berlin. Wir werden vor der Saison flächendeckend auf Plakaten vertreten sein ebenso während der WM-Pause und vor den letzten Spielen. Dazu werden wir wie der FC und die Haie ein eigenes Magazin auf den Kölner Fernsehsender Center TV bekommen. Hinzu kommt der neue Spielplan mit nur noch drei Mittwochsspielen, von denen zwei gegen Hamburg und Flensburg sind. Außerdem überlegen wir, Spiele am Freitagabend stattfinden zu lassen.

    Wie lange läuft der Vertrag mit der Kölnarena noch?

    Noch ein Jahr. Und in dieser Zeit wollen wir die Zuschauerzahlen deutlich steigern. Darin sehen wir das größte Potential. Die Ideallösung bleibt, eine Halle in Gummersbach und die Topspiele in Köln. Ich glaube, wir sind auf einem richtigen Weg. Vor einigen Tagen haben wir wieder zusammen gesessen. Die Stadt und der VfL Gummersbach sitzen im selben Boot, und es gibt in Gummersbach mittlerweile Unternehmer, die sich den Bau der Halle auf die Fahne geschrieben haben.

    Wie hat sich bisher die Zusammenarbeit mit dem Sportvermarkter IMG ausgezahlt?

    Wir sind der erste Handballverein, der mit IMG zusammenarbeitet und die Zusammenarbeit ist absolut top. Die Art der Präsentation ist einfach klasse, das erlebe ich immer wieder in den Gesprächen mit Sponsoren. Mit der vollen Belegschaft wird IMG aber erst nach der Fußball-Europameisterschaft arbeiten. Auch dieses Ergebnis wird von IMG betreut.

    Wird es in der neuen Saison wieder ein Rahmenprogramm in der Kölnarena geben?

    Wir werden sicher neue Wege gehen. Wir wollen das Programm rund ums Spiel attraktiver machen, da lief ja zum Schluss so gut wie gar nichts mehr.

    Steht die Mannschaft für die kommende Saison oder wird es noch Veränderungen geben?

    Nein, die Verpflichtungen sind abgeschlossen.

    Wie schwer wiegt der Wechsel von Gudjon Valur Sigurdsson, der in Gummersbach ein Pubikumsliebling war?

    Der Weggang ist natürlich schade, gerade für mich, der ihn damals aus Essen geholt hat. Letztendlich haben wir für ihn aber auch eine gute Ablösesumme bekommen. Sportlich wird ihn Audrey Tuzolana aber halbwegs ersetzen. An Typen haben wir ja auch noch Roman Pungartnik oder Momir Ilic, dazu kommen Viktor Szilagyi und Drago Vukovic. Wir sind eben wirtschaftlich noch nicht so weit, uns einen Glandorf oder Heinevetter leisten zu können.

    Dazu kam die schallende Ohrfeige der Handball-Bundesliga die schallende Ohrfeige, dass der VfL die Lizenz nur unter der Erfüllung einer Bedingung bekommt. Was vermuten Sie hinter dieser offene Drohung?

    Das ist aus unserer Sicht sehr unglücklich gelaufen. Es geht um Dinge aus der Vergangenheit. Warum die HBL so drastisch reagierte, ist mir nicht ganz klar. Es ist wichtig, dass die Vereine vernünftig wirtschaften und das tun wir auch. Wir haben in dieser Saison schwarze Zahlen geschrieben und werden auch die Bedingungen der HBL erfüllen. Das ist kein Thema.

    Mitte letzter Saison hatten Sie die Kündigung schon unterschrieben. Warum hat sich das Bleiben gelohnt?

    Ich hänge sehr am VfL. Dazu kam die Verpflichtung von Claus Horstmann als Aufsichtsratsvorsitzender, der ungeheure Professionalität in den VfL gebracht hat. Daraufhin hat Alfred Gislason seinen Vertrag frühzeitig verlängert. Beides war extrem wichtig.

    Wie wird der VfL die nächste Saison beenden?

    Besser als in diesem Jahr.

    (Quelle:OVZ-Printausgabe vom 29.05.2008)

    Zitat

    Original von Rentner

    Der Wechsel erfolgt zur Saison 2009/2010!

    In der Handballwoche der letzten Woche ist zum Spiel RNL-MKB Vesprem auf Seite 10 im Abschnitt:

    Besonderer Triumph für Mocsai:

    ......Die Spieler von MKB Vesprem wurden nach dem Erfolg in der SAP-Arena von den rund 800 mitgereisten Fans eine Stund lang frenetisch bejubelt. "Das ist der schönste Tag in meiner Karriere. Einfach traumhaft", sagte Marko Vujin. Der rechte Rückraumspieler will 2009 zum VfL Gummersbach wechseln - vielleicht sogar früher. "Aber ich glaube, bei dieser Euphorie bleibt er noch eine Saison", hofft Mocsai.

    Zitat

    Original von Wöller
    Geb ich dir recht, aber kann man es nicht auch so sehen:


    4 Mannschaften bekommen Auflagen
    PLUS
    VfL Gummersbach muß Bedingungen erfüllen.

    Könnten z.B. auch noch fehlende Unterlagen sein, die zur Lizenzerteilung notwendig sind.

    Da alles rein spelulativ hier im Forum, sollten wir die offizielle Stellungnahme abwarten, gell?!! ;)

    Vielleicht war auch alles in "Sütterlin" geschrieben und für die Herren nicht lesbar :lol: