Beiträge von Rentner

    "Kein anderer ist größer"

    Mannschaftskapitän Gunnarsson über das Phänomen VfL Gummersbach

    Seit dieser Saison ist Robert Gunnarsson Kapitän der Handballer des VfL Gummersbach. Vor dem Spiel am Samstag gegen Minden sprach Ulrich Klein mit ihm über die erstaunliche Entwicklung des Traditionsvereins.

    Herr Gunnarsson, erklären Sie doch einmal das aktuelle Phänomen VfL Gummersbach . . .

    Wieso Phänomen?!

    Immerhin können Sie mit einem Heimsieg am Samstag gegen Minden das erste Saisondrittel in der Bundesliga auf Platz drei, einem Champions-League-Rang, beenden. Und das mit einem Minikader . . .

    Natürlich besitzen wir nicht so viele Alternativen wie andere Clubs. Aber die begrenzten personellen Möglichkeiten haben auch Vorteile: Dadurch, dass wir kaum wechseln, ist die Stammformation unheimlich gut eingespielt. Wir kennen unsere Laufwege beinahe blind und unsere Mitspieler fast besser als unsere Frauen. Allerdings müssen wir möglichst ohne Verletzungen durch die Saison kommen, wenn wir unser Niveau halten wollen. Das jetzige Fehlen von Adrian Pfahl stellt uns zum Beispiel schon vor Probleme.

    Werden Sie und die anderen Jungs nie müde?

    Klar müssen wir auch oft beißen. Aber der Teamgeist in dieser Truppe ist sensationell. Es mag sich komisch anhören: Aber wir sind einfach Freunde. Wir haben das Glück, ausnahmslos richtig gute Typen in der Mannschaft zu haben. Da gibt es keinen einzigen, der einen schwierigen Charakter hätte.

    Allerdings: Als das Thema Gehaltsreduzierung im September akut war, haben einige doch länger gezögert, da zuzustimmen. Mussten Sie als Kapitän viel Überzeugungsarbeit leisten?

    Klar wurde über das Thema gesprochen - wir sind schließlich Profis. Letztlich musste aber jeder für sich selbst entscheiden, was richtig für ihn ist. Niemand hätte deshalb sauer auf einen anderen sein können, wenn dieser die Einbußen nicht akzeptiert hätte.

    Sind Sie eigentlich stolz Kapitän zu sein, oder ist das Amt eher eine Belastung?

    Abgesehen vom Thema Gehalt, das jetzt erledigt ist, haben wir fast keine Baustellen. Für mich ist es eine Riesen-Ehre, Kapitän der Mannschaft eines solchen Traditionsvereins zu sein. Jedem hier, auch den Leuten im Umfeld muss allerdings bewusst sein, dass keine Person größer sein kann, als der VfL Gummersbach.

    Ein Traditionsverein, der freilich um eine vernünftige sportliche Heimat kämpft. Das Thema neue Halle in Gummersbach ist schon eine große Baustelle beim VfL . . .

    Ich habe mir längst abgewöhnt, darüber zu spekulieren. Zu oft wurde eine Entscheidung angekündigt und nichts ist passiert. Generell finde ich es eine ideale Kombination, wenn sich die Spielorte Köln und Gummersbach ergänzen. In der Lanxess-Arena macht es Riesenspaß, wenn zu großen Spielen, wie unserem Europcup-Finale gegen Gorenje Velenje im letzten Sommer 14 000 Zuschauer kommen. Aber auch Gummersbach hat was. Ich kriege jedenfalls bei unseren Spielen immer noch das große Kribbeln im Bauch, wenn ich daran denke, dass ich in diesem Moment am gleichen Ort spiele wie die großen Stars des VfL in früheren Zeiten.


    (Printausgabe der Kölnischen Rundschau vom 27.11.2009)

    Zitat

    Original von Jasmin1986
    Das war total dumm von Müller, dass Spiel war verloren, und er lässt sich zu sowas hinreissen.. :nein:
    Trotzdem Danke nach Flensburg, wenigstens einmal in dieser Saison stehen wir vor RNL. :D

    Noch nicht. Erst muss ein Sieg gegen Minden feststehen.

    HBW Balingen-Weilstetten - Füchse Berlin
    Rhein-Neckar-Löwen - SG Flensburg-Handewitt
    HSV Hamburg - TSV Dormagen
    MT Melsungen - FA Göppingen
    TV Großwallstadt - SC Magdeburg
    VfL Gummersbach - GWD Minden
    TuS N-Lübbecke - TSV Hannover-Burgdorf
    MT Melsungen - Füchse Berlin
    THW Kiel - HSG Wetzlar TSV Dormagen - TBV Lemgo
    HSV Hamburg - HSG Düsseldorf

    4000 Plätze tun es auch

    VfL-Halle: Im Rathaus wird bereits an einem Plan B gearbeitet

    Mitte Dezember will die Stadt Gummersbach die Weichen für das weitere Vorgehen beim geplanten Einkaufszentrum und einer neuen VfL-Halle endgültig stellen.

    ANDREAS ARNOLD

    GUMMERSBACH. Bis dahin wird sich zeigen, ob sich die Vorstellungen der Stadt und der drei Interessenten angenähert haben. Zuletzt lagen sie weit auseinander, weil sich der spätere EKZ-Investor auch finanziell an der Halle beteiligen soll. Daher hat man im Rathaus vorsorglich mit den Arbeiten an einem Plan B begonnen, der zwar eine kleinere, dafür aber bezahlbare VfL-Halle zum Ziel hat.

    Baudezernent Ulrich Stücker hat sich schon die Artland Arena in Quakenbrück angesehen. Die 2003 eröffnete Multifunktionshalle bietet knapp 3000 Zuschauern Platz und ist Heimat der Bundesliga-Basketballer "Artland Dragons". Die Baukosten betrugen 3,5 Millionen Euro.

    Wäre so eine Halle eine Alternative für den VfL? Stücker winkt ab und sagt, die Halle sei zwar interessant, biete aber keinen Businessbereich. Der werde in Quakenbrück für jedes Spiel als Zelt neu aufgebaut. Also doch die große Lösung für Gummersbach? Offenbar nicht mehr.

    Denn seit Wochen schon bringt Bürgermeister Frank Helmenstein eine kleinere Halle ins Gespräch - auch um die Reaktion darauf zu testen. Man müsse zu einem veränderten Anforderungsprofil für die Halle kommen, sagt er. Es mache keinen Sinn, "von einem Schloss Neuschwanstein zu träumen". Ziel sei eine attraktive Spielstätte. "Und da muss es eine Lösung geben zwischen Billigbunker und Hochglanzarena."

    Und die Reaktionen auf seinen Vorstoß sind positiv. So will auch VfL-Chef und Aufsichtsrats-Vize Jochen Kienbaum jetzt eine kleinere Lösung durchrechnen. Dazu gehört für ihn auch die Frage, ob nicht vier- anstatt fünftausend Sitzplätze genügen. Kienbaum geht noch einen Schritt weiter. "Wenn wir uns dann noch von der Multifunktionshalle verabschieden und zu einer reinen Ballsporthalle kommen, sollten noch einige Millionen purzeln." Zwölf Millionen würden dafür reichen.

    Somit wäre auch die Lücke zu der Summe, auf die man in Gummersbach bereits bauen kann, nicht mehr so groß. Denn vier Millionen hat das Land fest zugesagt, ging dabei aber von 17 Millionen aus. Zwei Millionen würde die Sparkasse für die Namensrechte bezahlen und für die Finanzierung weiterer vier Millionen hat Jochen Kienbaum Sponsoren gewonnen.

    Gegen eine abgespeckte Halle hat auch VfL-Aufsichtsratschef Claus Horstmann nichts einzuwenden. Immerhin gehe es um die wichtigste Entscheidung, die es für den VfL zurzeit gibt. Allerdings müsse der Neubau Sinn machen und den Erwartungen von Sponsoren und Zuschauern gerecht werden. Bis zu 80 Prozent seiner Einnahmen beziehe der VfL aus Sponsorengeldern. Denen müsse man auch etwas bieten.

    (OVZ-Printausgabe vom 21.11.2009)

    Zitat

    Original von Diddi
    Express berichtet da ganz anders zu! Danach hat der Trainer nach einer Beschwerde von Szylagi an den selben Szylagi ein Bein gestellt! Danach gab es diese tumultartigen Szenen!


    Naja, wer weiß es schon! Sollte es so gewesen sein, wäre es natürlich ein HAmmer!

    Hier der Express-Artikel:

    Tumult in Hannover
    VfL sauer auf Skandal-Coach
    Von A. HAUBRICHS


    „So etwas habe ich in meiner ganzen Karriere noch nicht erlebt.“ VfL-Regisseur Viktor Szilagyi ist noch am Tag nach dem Arbeits-Sieg gegen Hannover aufgebracht über die Aktion von deren Coach Frank Carstens.

    Der hatte ihm beim Gang in die Kabine von hinten ein Bein wegtreten. „Während der ersten Halbzeit hat Hannovers Rydergaard Adi Wagner mehrmals übel gefoult. Da habe ich ihm die Meinung gesagt. Plötzlich kam der Tritt“, erzählt Szilagyi.

    Tumultartige Szenen waren die Folge, auch Kapitän Robert Gunnarsson mischte mit. Geschäftsführer Francois-Xavier Houlet: „Was auf dem Feld passiert, ist das eine. Aber einem Trainer darf keine Tätlichkeit unterlaufen.“

    Da das Schiedsrichter-Gespann die Szene nicht mitbekam, beschwerten sich die Gäste bei Spielleiter Peter Rauchfuß.

    13.11.09
    Anwurf zum Minden-Spiel von 19 auf 15 Uhr verlegt

    Wie Spielleiter Uwe Stemberg heute mitgeteilt hat, ist der Anwurf des Spiels der TOYOTA Handballbundesliga zwischen dem VfL Gummersbach und GWD Minden am Samstag, 28. November, in der Eugen Haas-Halle auf 15 Uhr vorverlegt worden. Ursprünglich war das Spiel für 19 Uhr angesetzt. Ein Bericht des Spiels wird im WDR-Fernsehen zu sehen sein.

    (http://www.vfl-gummersbach.de)

    Zitat

    Original von hektor
    Es sollte zwei Geschäftsführer geben. Ursprünglich Schmedt für den kaufmännsichen, Schneider für den sportlichen Teil.

    Ist den "Stabbel" Stiebler auch so ausgebootet worden wie Kretsche?
    Er sollte doch der kaufmännische Geschäftsführer sein. Ist er auch schon Geschichte?