Wieso muss man auch Vorrundenspiele ohne Beteiligung der Gastgebermannschaft in so riesigen Arenen spielen? Selbst bei einer Fußball-WM bekäme man nicht bei jedem Spiel das Olympiastadion voll. Gastgeber - und Spiele, wo eine hohe Zuschauerzahl absehbar ist - in einer großen Arena, alles andere in einer kleineren Halle in der Nähe. Dazu noch ein paar Prozent runter mit den Ticketpreisen, und siehe da, man hat diese Geisterkulissen nicht.
Beiträge von BHC06-JST
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Bergner macht zumindest wieder ein bisschen Sport. Es sieht aber nicht wirklich danach aus, dass das besonders schnell wieder für Profisport reichen würde. Ich fürchte, bei Schönningsen ist es ähnlich, da hat man auch schon länger nichts mehr gehört. Aber bis Sommer ist ja nunmal noch etwas hin, auch wenn ich mich wahrlich nicht über zu viele Spieler beschweren will. Wir sind ja fast schon traditionell verletzungsanfällig.
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Freundschaft!
32 Mannschaften haben nicht das Niveau, das stimmt. Ich finde die 32er WM trotzdem gut, weil das andere Teams ranführt. Das Niveau wird sich dadurch in weiteren Ländern erhöhen. Ohne die Erweiterung wären Teams wie Belgien, Cap Verde oder wahrscheinlich auch die Niederlande nicht dabei.
Die Kap Verden waren Vize-Afrikameister, die wären auch so dabei gewesen.
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Ich finde es schon sehr respektlos ,in diesem Kontext von Kanonenfutter zu reden und nur die Sicht der "arrivierten" Mannschaften einzunehmen.
Ich könnte mir vorstellen ,dass es für die leistungsschwächeren Teams das Größte ist, sich mit den Besten der Welt zu messen und mit ihnen zu interagieren. Spieler ,die man sonst nur aus den Medien kennt. Aus meiner Sicht geht es bei einer Weltmeisterschaft eben nicht nur darum,wer wen wie hoch aus der Halle knüppelt und wie lästig es ist,solche einseitigen Spiele zu absolvieren , sondern dass die weltweite Community des Handballs zusammenkommt und ihren Sport feiert . Und vielleicht ihn dadurch in Ländern bekannter macht, wo er noch in den Kinderschuhen steckt. Dass das Leistungsgefälle dann durchaus groß sein kann ,ist verständlich , aber finde ich auch nicht schlimm.
Richtig. Aber mir erschließt sich nicht, warum man Ozeanien - die gehören auch zu einer Weltmeisterschaft - ihren Platz wegnimmt und dann vier an Südamerika gibt, wo Uruguay wohl auch nicht viel weniger abfällt als Australien es würde.
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Und daran ist genau was ungewöhnlich?
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Ehrlich gesagt, ob man jetzt bei der EM in der Gruppenphase mit +15 gewinnt oder bei der WM mit +35 ist doch Latte. Es kommt Kanonenfutter dazu, andererseits auch Mannschaften wie in erster Linie Ägypten, aber auch Brasilien oder 2021 Argentinien, die die Europäer ärgern können. Ich finde das hält sich insgesamt die Waage. Der Grat zwischen nachvollziehbarem Interesse an einer Popularitätssteigerung des Sports und Verwässerung des sportlichen Wertes des Turniers ist halt schmal. Aber bei den Leistungen der Uruguayer hätte man Ozeanien (ergo Australien) ehrlich gesagt nicht den Startplatz wegnehmen müssen. Alle anderen Mannschaften konnten zumindest in einem Spiel mithalten.
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Ein Linkshänder ist auf jeden Fall sehr gut. Mit der Zweifachbesetzung ist man dieses Jahr ein bisschen auf die Fresse gefallen. Gegen Seesing spricht wahrlich auch nichts, aber man hat Nikolaisen, Ladefoged, Bergner und Szücs, der quasi nur Abwehr spielt. Das erscheint mir schon sehr viel im Hinblick auf Spielanteile.
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Zumal er auch mit seiner ursprünglichen Meinung falsch lag: Frauen sollen Frauen pfeifen und Männer Männer, war schon immer gut so. Frauen wurden schon immer mehrheitlich von Männern gepfiffen.
Tja, das hat mich auch gewundert. „Frauen sollen nicht bei den Männern pfeifen“, gut, kann er der Meinung sein, ich muss sie ja nicht teilen. Aber warum jetzt die Auslassung und nicht schon früher, angesichts des völlig berechtigten Einwandes, dass bei Frauen seit Ewigkeiten oft Männer pfeifen? Wenn es ihm wirklich um “Frauen bei Frauen” und “Männer bei Männer” ginge ergäbe das keinen Sinn. Interessant war auch seine Argumentation: Ich kann nichts gegen Frauen haben, ich hab ja selber eine.


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Nicht besonders überraschend, dass eine Mannschaft, die vor 3 Jahren zum überhaupt ersten Mal irgendwie in Erscheinung getreten ist, nicht mit dem amtierenden Europameister mithalten kann. Das Potential erscheint mir aber größer als bei manch anderen Nationen, die seit Ewigkeiten immer auf zweistelligen Plätzen landen.
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Dafür heute (bzw. gestern..) aber ein echt guter Auftritt der Chilenen.
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Und wer erdet Elison jetzt?
Ungarn

Auch im Spiel gegen Südkorea war die Deutlichkeit des Siegs nicht lediglich dem gegnerischen Unvermögen zu verdanken.
Auf keinen Fall, hat man heute ja auch gesehen, die Südkoreaner haben es nicht schlecht gemacht gegen Portugal.
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Der, der am prominentesten rumgebrüllt hat, war aber schon Isländer, oder?

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Vielleicht sollte sich Elisson das Rumgebrülle sparen, bis die Isländer dann mal tatsächlich was gewonnen haben.
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Doch, mich, weil bei Kap Verde mit BHC-Beteiligung, wenn auch aus der 2. Mannschaft.

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Ich sehe die Kap Verden vor Uruguay, und das eigentlich auch relativ deutlich. Warum Südamerika vier Plätze braucht ist mir ein Rätsel.
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Strategisch ist es gut ein Vorbereitungsspiel knapp zu verlieren.
So hat man es sich in der Vergangenheit aber schon des Öfteren schöngeredet, Ergebnis bekannt…
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Wenn das die oberste Priorität des DHB gewesen wäre, hätte man sich nicht Island als Gegner aussuchen dürfen.
Weil ein Sieg gegen die U21 des Südsudan dann soviel Selbstvertrauen gebracht hätte?
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Klar hätte Alfred die erste Reihe im Rückraum durchspielen lassen, hätte man wohl gewonnen.
Kann er in einem do or die Spielen machen, aber nicht eine ganze WM lang. Also muss er wechseln und testen, dafür ist das Spiel ja da.
Dahmke dann noch mit dem unklugen Fehlwurf und der noch unklügeren Aktion in der Abwehr und das Spiel war gekippt.
Hätte trotzdem noch was werden können, dann kamen Knorrs Harakiri Kreisanspiele.
Solche Spiele sind aber genauso dafür da, möglichst gewonnen zu werden und daraus Selbstbewusstsein zu entwickeln. Und das passiert so eher nicht.
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Wir können erstmal festhalten, dass Gislason schon wieder eine Niederlage eingefahren hat .
Ja, und zwar vor allem Gislason. Woher ansatzweise sowas wie Selbstbewusstsein kommen soll, wenn man dank des Gewechsels selbst so ein Spiel noch verliert, ist mir schleierhaft. Das hätte Prokop mal machen sollen.