Beiträge von BHC06-JST

    Du meine Güte. Was ist denn hier los ?
    Drei Seiten gelöscht ?
    Die Mods haben bestimmt auch besseres zu tun.
    Wenn das nicht hilft, zumal ja immer die gleichen Namen vor "gelöscht" stehen, würd ich einfach mal User auf die Strafbank schicken.


    Ey, aber bitte nicht jeden, mein Beitrag war in dem Gewirr auch drin, aber ich hab nichts getan, ich schwöre! :hi: Ich war nur ehrlicher Makler in bismarckscher Manier, um das Forum mal geschichtlich etwas zu bereichern. ;)
    Um (hoffentlich?) zum Thema zurückzukehren, hier 301 Moved ein Artikel aus ein Artikel aus der Hamburger Morgenpost. Die Impfgegner treffen anscheinend schon präventive Maßnahmen... Was sagt ihr, Impfpflicht, ja, nein? Ich für meinen Teil bin bei ja, aber manche wissen wahrscheinlich wieder mehr...

    Wäre es andersherum, hätten wir die gleiche Diskussion mit umgekehrten Rollen... so ehrlich sollte man schon sein können, dass man bei der Bewertung der Entscheidung eine ganz dicke Vereinsbrille aufhat. Aber in diesen Zeiten keine anderen Probleme zu haben ist ja immerhin auch etwas. :hi:

    Ich hatte das hier gar nicht gepostet, aber meinen Tabellentipp aus der privaten Runde will ich nicht vorenthalten.

    Tipp.....Abschlusstabelle
    1.THW - THW 0
    2.SGF - SGF 0
    3.RNL - SCM 1
    4.SCM - HAN 6
    5.BER - RNL 2
    6.MEL - BER 1
    7.GÖP - MEL 1
    8.BHC - LEI 1
    9.LEI - WET 4
    10.HAN - TBV 2
    11.ERL - GÖP 4
    12.TBV - TVB 3
    13.WET - BHC 5
    14.GWD - ERL 3
    15.TVB - GWD 1
    16.HBW - HBW 0
    17.LUD - LUD 0
    18.NOL - NOL 0
    =34

    Glaub mir BHC.

    Die Lehrerschaft, so wie ich sie kenne, wird sehr wohlwollend korrigieren. Wir schauen auf richtige und gute Gedankengänge und suchen nicht krampfhaft nach Fehlern. Unsere Abiturienten ärgern sich am meisten darüber, dass es nicht längst losgegangen ist. Einzelfälle (ein Diabetiker etc) haben wir im Blick. Da würden ja mündliche Prüfungen risikoloser sein, aber wer fragt schon uns Lehrer nach Alternativen. Wir werden diesem Schüler wahlweise einen Einzelraum zur Verfügung stellen. Man hätte die leeren Schulen zzgl. Sporthallen etc jetzt nutzen sollen mit vielen Lehrern für ein hygieneoptimiertes Abitur.

    Chance verpasst! Typisch!

    Ach übrigens BHC. Die größte Gefahr sehe ich vor und nach den Prüfungen, wenn die Meute sich trifft. Da muss man sie zur Vernunft anhalten und auseinander treiben. ;) Das ist mit Abstand die kniffligste Situation.


    Ja, darauf hoffe und vertraue ich auch. Nein, die Lehrer werden nicht gefragt, aber das die, die es betrifft, nicht gefragt werden, ist ja leider oft so. Treffen sind zu vermeiden, klar, aber man kann es ihnen ja eigentlich dann auch kaum verübeln... Danke dir für die Einblicke und ein sorry meinerseits für die Fehleinschätzung - ich hatte dich aufgrund deines Beitrages zu voreilig eher als einen notorischen „Auf die Jugend-Schimpfer“ eingeschätzt, was ja offensichtlich nicht der Fall ist. Sorry dafür und danke für deinen Einsatz, bring die Jungs und Mädels gut durch‘s Abitur und bleib gesund! :hi:

    @BHC
    Antwort auf deine Frage zu meiner Nähe zum Thema.

    Obwohl zur Risikogruppe gehörend, werde ich auf eigene Verantwortung meine Abiturienten nun noch etwas vorbereiten. Wer nicht kommen möchte, erhält Stundenprotokolle online. 99% des Mathestoffs ist längst durch. In großen Räumen mit notfalls von mir selbst desinfizierten Tischen und Stühlen werden diese wenigen Blöcke stattfinden. Sollte ich infiziert werden trotz sehr großer Abstände und Maske, hoffe ich nicht zu sterben. Das Abitur wird dann in vielen zusätzlichen Räumen mit sehr viel Platz und zusätzlichen Aufsichten organisiert sein. Die sofortige Desinfektion der Toiletten (Klobrille/Türgriffe) wird organisiert werden. Ob diesen Standard jeder im privaten Bereich einhält, wage ich zu bezweifeln.

    Meinetwegen könnte man ja die Abiturprüfung freiwillig machen. Wer die Prüfungen nicht macht, erhält dann eben ein Durchschnittsabitur.

    Das Durchschnittsabitur könnte man dann auf den Bildungsmarkt schmeißen. Wenn es sich dann durchsetzt, dann wäre das doch folgenlos und prima. Eine Aufwertung und Sicherstellung der Vergleichbarkeit von gymnasialen Abschlüssen würde so sicher nicht erfolgen. Das wäre der Nachteil.


    Die freiwillige Regelung war auch Thema - auch darauf ist keiner eingegangen, genau so wie auf die meisten anderen Argumente eigentlich auch nicht. Vergleichbarkeit haben wir ja ohnehin nicht. Keiner will ein Durchschnittsabitur auf den Bildungsmarkt schmeißen, es sei denn, wir haben jetzt jedes Jahr eine Pandemie...
    Das was du beschreibst ist natürlich vorbildlich, aber es ist nunmal so, dass es genug Schulen geben wird, wo das nicht so gut abläuft, sei es im Hinblick auf Hygiene, Online-Versorgung oder Sonstiges. Und den ohnehin schon Benachteiligten dann mit den Abiturprüfungen unter den derzeitigen Umständen nochmal eine massive Benachteiligung reinzudrücken - ich weiß nicht. Ohne oder zumindest mit freiwilligen Prüfungen könnte ich wenigstens eine Vergleichbarkeit zu anderen europäischen Ländern herstellen. Eine Vergleichbarkeit mit anderen Abiturjahrgängen zu schaffen geht schlicht und ergreifend nicht, da ist dann nur die Frage, ob ich die vorherigen oder den jetzigen Abiturjahrgang benachteilige.

    Die Abiturprüfungen sind nur ein Teil der Abitur-Gesamtwertung sozusagen. Das variert in den Ländern, aber meistens ist es das Ergebnis der letzten beiden Schuljahre die dabei einfließen. Die Prüfungen haben hier eine vergleichsweise hohe Gewichtung, aber wenn du wissen willst wie gut die Schüler in den Prüfungsfächern sind, hast du eine gute Möglichkeit das zu sehen.

    Da meiner Meinung nach die üblichen Möglichkeiten der Prüfungsvorbereitung, sei es nun nachbereiten in den Prüfungsfächern in der Schule, Lerngruppen, Nachhilfe usw. massiv erschwert worden sind bzw. nicht möglich waren, finde ich es schon schwierig zu argumentieren das die da durch müssen. Die Schüler der neunten, zehnten bzw. Abiturklassen die jetzt geprüft werden, sind klar benachteiligt und das sollte berücksichtigt werden.

    Zum Argument "Lektion fürs Leben" oder sowas...ich wüsste nicht was die Abschlussprüfungen mir gebracht hat. Ich finde sie im nachhinein äußerst unnatürlich und habe vorher und nachher nie mehr so etwas absolviert. Das ist nicht mit Herausforderungen im späteren Beruf vergleichbar. Nur mit diesem Argument könnte man meiner Meinung nach gerne auf die Prüfungen verzichten und zwar immer. ;)


    Dito! Aber unser Zuständigkeitsbereich ist das nicht. Wie gesagt, es ist zu hoffen, dass die Krise mehr Aufmerksamkeit für die zweifelsohne schon vorhandene Chancenungleichheit im Bereich Bildung schafft und alle Abiturienten und anderen Absolventen von etwaigen Abschlüssen gut durch ihre Prüfungen kommen! :hi:

    Dieser Eiertanz in der Bundesrepublik wegen der Maskenpflicht ist aktuell die Krönung im Coronatheater, ja, nein, vielleicht, eventuell, ja doch, unbedingt :wall:


    Die Krönung von der Krönung ist für mich noch, dass NRW als am zweitmeisten betroffenes Bundesland keine Maskenpflicht einführt.

    Ja ja die Bildungsgerechtigkeit...die gibt es nicht mit und auch nicht ohne Corona. Unterschiedliche Vorbereitungschancen wegen fehlender medialer Ausstattung, häuslicher oder familiärer Bedingungen sind doch an der Tagesordnung, nur juckt das im Normalfall nicht die Masse, weil die Benachteiligten eventuell nicht die Lobby haben? Bei diesen Gründen fällt mir unweigerlich ein alter weiser Professor ein, der mal sagte: Wer Gerechtigkeit fordert, der fordert nur mehr für sich selbst. Bei den Ausführungen zur Hygiene o.ä. sehe ich es so wie TCLIP. Wie gesagt über bestimmte Zugeständnisse kann man gern reden - konstruktiv.


    Vielleicht taugt die Krise ja dazu, dass diese Problematik mal mehr in den Fokus rückt. Das wäre wenigstens etwas. Eine grundsätzliche Absage der Abiturprüfungen habe ich hier ja auch nicht gefordert (warum sollte ich das auch?), Problem ist aber, dass im Schulwesen auch die Bereitschaft zu etwaigen Sonderregelungen - gerade bei der Koryphäe Abiturprüfungen - traditionell relativ gering ist. Ursprung war ja auch eigentlich nur der - mMn, und dazu stehe ich auch weiterhin - zumindest in der Formulierung und Verallgemeinerung bescheidend Beitrag von nuvolo. Eine Absage mag nicht der Weisheit letzter Schluss sein, aber es gibt für mich schon genug gute Gründe, die Prüfungen dieses Jahr nicht einfach genau so zu bewerten wie die vorherigen und zukünftigen.

    Was für Anpassungen & Zugeständnisse denn genau? Beim Wegfallen geb ich dir schon recht, aber das Problem ist, dass die Kultusminister auch für andere Optionen (dezentrale Aufgaben, geringere Gewichtung der Prüfungen etc.) in keinster Weise zugänglich sind. Und da kann ich jeden verstehen, der sich - auch im europäischen Vergleich, denn da ist die Risiko-Nutzen-Abwägung a la Arcosh anscheinend anders ausgefallen - unfair behandelt oder auf gut Deutsch gesagt verarscht fühlt.


    Ist das in der EU schon mal Thema gewesen? Wenn die Mehrheit der Länder keine Prüfungen macht, würde ich mich an der Mehrheit orientieren. Zwischen Spanien, Italien und Finnland ist zwar auch bei Corona ein Riesenunterschied, aber die Wissensstände hängen ja nicht an den Prüfungen, högschdens die nochmalige Überprüfung der Wissensstände "unter Wettkampfbedingungen".
    Also wenn schon falsch, dann wenigstens einheitlich und alle falsch.


    Keine Ahnung, aber da wird wohl kaum ein Entscheidungsträger in Deutschland für empfänglich sein. Ich habe das Gefühl, die Kultusminister sind auch - Pardon - einfach ziemlich abiturprüfungsgeil. :lol:

    Dass man über die Prüfungen und den Zeitrahmen diskutiert, ist ja völlig in Ordnung. Nur, wenn die (einzige) Alternative für die protestierenden Schüler darin besteht, ein Abitur ohne Prüfung zu bekommen, ist das etwas dürftig. Wir reden immerhin über den höchsten Abschluss der allgemeinbildenden Schulen und die Prüfungsverordnungen und Coronaanpassungen geben schon einige Möglichkeiten, angefangen vom freiwilligen Wiederholen. Wer letztlich den Prüfungsanforderungen - aus welchen Gründen auch immer - nicht gewachsen ist, kann den Abschluss dann eben nicht bekommen. Insofern finde ich @ nuvolos Ausführungen zu den Abiturienten schon angebracht.
    Wenn ich da an meine Abschlusszeit denke, die blöderweise genau in die Wendezeit fiel. Abschluss 10. Klasse 1990 und zwei Jahre später Abi...wir waren da mental auch alles andere als auf der Höhe und bei beiden Prüfungszeiträumen gab es teils aberwitzige Zustände, Verlegungen, kurzfristige Änderungen u.a. in den Durchführungsbestimmungen usw. Das war vieles, nur sicher nicht einfach und fair, trotzdem gab's bei Studienzugängen keinen Bonus o.ä. eben dumm gelaufen, weil zu einer falschen Zeit dran gewesen. Da hilft kein lamentieren.


    Ich weiß nicht, sollte ein Fehler nicht dazu führen, daraus zu lernen, und nicht dazu, ihn nochmal zu machen, weil man ihn ja eh schon mal gemacht hat?

    Soweit ich das mitbekommen habe, würde auch ein Abitur ohne Prüfungen zum Studium berechtigen. Man darf auch nicht vergessen, dass die Abiturienten (oder wie auch immer das dann jeweils heißt) aus anderen europäischen Ländern mit ihren „Durchschnittsabschlüssen“ ganz regulär an deutschen Universitäten und Hochschulen studieren dürfen. Auch da reden wir dann wieder über Vergleichbarkeit.

    Von Vergleichbarkeit braucht hier doch beim besten Willen keiner reden, die mag ohne Prüfungen nicht gegeben sein, mit Prüfungen während einer Pandemie ist sie es aber ganz sicher auch nicht, nur dann eben zum Leidwesen der anderen Seite. Das mit den Verkehrsunfällen, ja ist ein Argument, aber das kann ich nunmal nicht verhindern, ganz im Gegensatz zu einer möglichen Infektion, und den psychischen Aspekt hab ich bei einem Verkehrsunfall auch nicht. Ich will hier nicht für eine bestimmte Ansicht eintreten, aber derartig eindimensionale, gegenüber Leuten, die er gar nicht kennt, persönlich werdende und letztlich einfach sinnlose Beiträge wie den von nuvolo (oder niveaulos? Kleiner Spaß ;)) werde ich so sicher nicht stehen lassen.