Beiträge von BHC06-JST

    Sind natürlich starke Summen. Aber sie so alle ganz beisammen zu haben scheint der gute Mann ja nicht immer, und dass Mäzenatentum auf Dauer eigentlich nie gut geht, ist ja auch bekannt. Wird aber natürlich trotzdem sehr interessant zu beobachten sein...

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    Keine Hoffnung auf Konjunkturpaket - "Tropfen auf heißen Stein"
    Die Zuschauer müssten lauf Bohmann auch deswegen bald zurück in die Hallen, weil er sich vom Konjunkturpaket für den Sport wenig Hilfe erwartet. Die große Koalition aus CDU und SPD will zwar noch am Donnerstag verabschieden, dass auch Profivereine aus Sportarten wie Handball, Volleyball oder Eishockey vom 25-Millarden-Paket des Bundes als Überbrückungshilfen für corona-bedingte Umsatzausfälle profitieren können. Doch, so Bohmann: "Das wird nur ein Tropfen auf einen heißen Stein sein. Wir haben uns etwas anderes vorgestellt. So wie es jetzt ist, ist es keine Hilfe. Es geht um Betriebskostenzuschüsse von April bis Mitte August - da haben wir aber gar nicht gespielt. Den Nachweis können wir gar nicht führen."

    Also einerseits sagt Bohmann, mehr als fünf oder sechs Geisterspiele sind nicht drin, und dabei müssten die Spieler auf 40% (!) des Gehalts verzichten. Andererseits sagt er aber dann, er rechnet erst gegen Ende der Saison wieder mit vollen Hallen, man müsste mit wenig Zuschauern anfangen und sich dann nach und nach steigern. Also ob das finanziell so aufgehen wird weiß ich nicht, ich glaube da müsste man sich schon recht schnell steigern. Ich kann schlecht beurteilen, wie viel 1/4 der normalen Zuschaueranzahl einem Verein wirklich hilft. Aber hoffen wir das beste.

    Man muss realistisch sein. Spiele mit einer auf 1/3 der Kapazität reduzierten Zuschauerzahl sind Geisterspiele deluxe. Das ist weder stimmungstechnisch noch finanziell das Wahre, vor allem auf lange Sicht nicht. Wenn in der nächsten Saison nicht irgendwann wieder mit regulärer Zuschauerzahl gespielt werden kann, glaube ich kaum, dass alle Vereine das überleben.

    Naja, ob da nichts darauf hindeutet, lassen wir mal dahingestellt. Ich habe extra ausdrücklich im Konjunktiv und von Profivereinen geredet, und du verdrehst das und behauptest, ich würde bei Zuschüssen für Breitensportvereine mit Wettbewerbsverzerrung ankommen (irgendwo vielleicht auch, nur ein paar Ligen tiefer, aber lassen wir das ;)). Aufregen? Nö. Aber lassen wir es gut sein.

    Wenn wir von Breitensportvereinen bzw. Stammvereinen reden und sich die Stadt Stuttgart hier entscheidet rettend einzugreifen, dann ist es für mich auf keinen Fall Wettbewerbsverzerrung. Was für ein Wettbewerb denn? Den Wettbewerb um Mitglieder? Die Logik wäre dann alles ausbluten zu lassen, weil das fair wäre?

    Dann könnte man sich doch viel eher darüber aufregen das Städte und Länder Profivereinen neue Stadien und Hallen mitfinanzieren, wo kein gesamtgesellschaftlicher Gedanke erkennbar ist. Das ist ganz normal ohne Corona eine Lotterie welche Stadt denn fähig und willens ist sowas zu leisten.


    Ja, WENN wir von Breitensport- bzw. Stammvereinen reden. Wenn wir von Profiabteilungen reden sollten, ist es nichts anders als Beschiss auf gut Deutsch gesagt. Das mit den Hallen ist richtig, ist eigentlich auch Beschiss, aber einmal Beschiss reicht ja. :lol:

    Sicher, weil es auf gar keinen Fall (auch) um Profisport gehen soll, spricht Schweikardt auch davon. Und wenn der eine Verein, bei dem es 10 nach 12 ist, von der Stadt Geld kriegt und sich dadurch rettet, der andere aber nicht und dann Insolvenz anmelden muss, ist es keine Wettbewerbsverzerrung. Ok, verstanden.

    BHC06-JST: Bisher hat man für Veranstaltungen mit Zuschauern immer eine Obergrenze festgelegt, z.B. 1.000 Zuschauer. Würde man pauschal 1/3 der Hallenkapazität genehmigen, dann wären das z. T. deutlich mehr. Eben je nach Kapazität.


    Ok, verstanden. Sich verändernde Kriterien muss man der Wissenschaft bei sowas aber auch zugestehen, so gar keine Erkenntnisse wären deutlich schlimmer. Es ist halt die Frage, ab welchem Zeitpunkt der Corona-Infektionsschutz nicht mehr das Ende jeglicher Profiligen (außer Fußball) rechtfertigt. Denn der hat seine alles dominierende Rolle angesichts des regelrechten Lockerungs-Wettbewerbs ja ohnehin schon wieder verloren...