Es wird wohl kaum dauerhaft bei den günstigen Konditionen für DYN bleiben. Da sollte man realistisch sein, auch wenn ich jetzt Wasser in den Wein gieße. Die attraktiven Lockangebote zum Start, waren doch zu erwarten. Wachstum ist das Zauberwort und gilt auch für DYN. Am Ende möchten die Gesellschafter, auch irgendwann kassieren. Jetzt nimmt man die Vorteile als Abonnent erst einmal mit. Später wird man sehen, was kommt.
C. Seifert hat immer betont, dass es sich dabei nicht um eine Charity-Veranstaltung handelt. Dieses Start-Up soll irgendwann profitabel sein.
Zugleich hat er aber deutliche Erhöhungen der Abogebühren in nächster Zeit ausgeschlossen.
Preise bis 15 Euro könnten also erstmal stabil bleiben. Sie müssen versuchen über den Hebel "Erhöhung Anzahl der Abonnenten" erfolgreich zu werden (Menge x Preis).
Dyn hat zudem den Vorteil im Vergleich zu DAZN und Sky, dass sie keine Fußball-Lizenzgebühren refinanzieren müssen.
Um am Ende des Jahrzehnts wird Dyn sicherlich noch einmal versuchen die DEL-Rechte zu bekommen. Dann hätte man alle relevanten Mannschaftssportarten abseits des Fußballs im Portfolio.
In Richtung 2030 werden wir alle wissen, ob Dyn zusammen mit den genannten Sportarten gewachsen und profitabel geworden ist.