Beiträge von HansMeiser

    Eggert wirft einen 7m am Tor vorbei. Mahe trifft das leere Tor ca. 3,5 Minuten vor Schluss nicht einmal von fast der Mittelline zum vermeintlichen 22:22 Ausgleich. Und bei dem letzten Wurf von Schmid, so genial er auch war, ist auch eine Portion Glück dabei, dass der nicht geblockt wird. Da kommen "Kleinigkeiten" zusammen, die in der Summe heute dazu geführt haben, dass die weniger schlechte Mannschaft verdient gewonnen hat. Gehen nur diese drei Situationen anders aus ist Flensburg vorne. Das alles nur am Trainer fest zu machen finde ich schwierig. Natürlich hatte Flensburg Probleme gegen 7 Feldspieler der Löwen. Wenn die angreifende Mannschaft die Überzahl gut ausspielt, hat sie zwangsläufig einen Vorteil. Was ist da der Vorwurf an den Trainer? Es ist auch eine Frage der Psyche bei den Spielern in solchen Situationen/Spielen die sich bietenden Chancen zu nutzen.

    Noch ist das Rennen nicht gelaufen. Das Restpogramm der Löwen ist schwer und wirklich überzeugt haben sie heute nicht. Gegen die Wundertüte THW, in Wetzlar und abschießend gegen Melsungen muss erstmal gewonnen werden. Und wenn sie das meistern, sind sie einfach verdient wieder Meister. Und wer hätte das für möglich gehalten, dass sie den Titel wirklich verteidigen können?

    Ich sehe Vardar vor Barcelona. Was Barcelona heute gezeigt hat war auch nicht wirklich großartig. Bei einem Paraden-Verhältnis von 23:11 für Barcelona und nur 23 geworfenen Toren hat der THW das Spiel eher durch Fehlwürfe verloren als Barcelona durch Klasse gewonnen heute. Es waren ja genug freie Würfe dabei um trotz schlechterem Paraden-Verhältnis das Spiel ausgeglichen gestalten zu können.
    Vardar war wirklich beeindruckend in den Spielen gegen Flensburg. Wenn Vardar es in Köln schafft die Fehlerquote so gering zu halten wie in den Spielen gegen Flensburg, wird es schwer sie zu schlagen.

    Ich bin gespannt auf das Final4.

    Ich sehe Handball so gerne weil es schnell ist und es wenig Unterbrechungen gibt. Wenn ich Handball schaue und danch auf Fußball umschalte ist das ein schönes Einschlafprogramm ;-).

    Bei 3 Videobeweisen pro Halbzeit, pro Team, kann das schnell ausarten. Wenn davon 3 erfolgreich sind und dann 3 nicht, und das dann bei beiden Teams, haben wir 12 Unterbrechungen pro Halbzeit. Die sind ja auch nicht in 5 Sekunden abgehandelt. Es gibt doch viele abgestandene Würfe von Außen oder vom Kreis wo dann der Unterschenkel/das Knie schon auf dem Boden ist. Viele tendenzielle Schrittfehler die man anfechten könnte.

    Ich hätte bei so einer Regelung große Sorge, dass es wie beim American Football wird. An sich auch sehr gut anzuschauen, aber es dauert mir einfach zu lange wenn aus 60 Minuten Netto-Spielzeit dann 4 Stunden werden.

    Videobeweis ist so 80er ;) :irony: Ich habe da eine andere technische Vision, die Schiri-Brille, die sofort anzeigt: Abgestanden, Schrittfehler etc. ;)

    Puh, okay, danke für das Regel-Zitat. Das hat zumindest mich was lernen lassen. Und ja, ich kenne das Regelheft nicht auswendig, ich bin nur Handball-afin.

    Das würde doch dann aber in diesem Fall bedeuten: Der Wurf war vor dem Abpfiff und die Parade danach, oder nicht?

    Das kann man ja niemand zumuten das zu beurteilen. Wenn das wirklich so war, dann muss ich sagen Hut ab an die Schiris. Bei einem 80 km/h Wurf auf 3,5 Meter Entfernung ist das Zeitfenster relativ klein ;)

    Da ließe sich sicher eine bessere Regelung finden für diese spezielle Situation.

    Wir saßen gestern in großer Runde aktiver und ehemaliger Handballer, Trainer und Schiedrichter zusammen. Die haben unisono die Meinung vertreten, dass die Wiederholung nicht korrekt ist. Hier sei angemerkt, dass von den Beteiligten niemand ein Anhänger der beiden beteiligten Mannschaften ist.

    Die Argumentation dazu fand ich aber ziemlich schlüssig:

    Der Schütze kann die Zeit ablaufen lassen, da nicht sichergestellt ist, dass er ein reguläres Tor erzielt. Wenn er bei 59:59,99 regelkonform geworfen hat, kann es sein, dass der Ball nach Ablauf der Spielzeit im Tor landet. Lässt der Schütze die Zeit also ablaufen ertönt der Abpfiff und der 7m kommt dann nach Ablauf der Spielzeit wie gewohnt zur Ausführung.
    Entscheidet sich der Spieler aber zu werfen, dann muss das hingenommen werden und mit dem Ausgang gelebt werden. Er hat ja in dieser speziellen Situation auch die Möglichkeit quasi mit dem Pfiff zu werfen um einen eventuellen Abpraller noch im Nachwurf zu verwerten, was in 2 Sekunden ja durchaus möglich ist. Zumal in dieser speziellen Situation ein weiterer Gegentreffer egal ist - den ich aber auch aufgrund der Kürze der Restspielzeit für unmöglich halte.

    Der Schiedsrichter hat jedenfalls keine Grundlage für eine Entscheidung den 7m wiederholen zu lassen. Ebenso wenig hat er eine Grundlage dem Schützen den Wurf in diesen 3 Sekunden zu untersagen.
    Ich lasse mich auch gerne eine besseren Belehren, was die Grundlage
    angeht unter denen der Schiedsrichter hier dem Schützen die Ausführung
    verwehrt und ebenso dafür, den Wurf wiederholen zu lassen. In unserer Runde gestern jedenfalls war niemand in der Lage eine solche Grundlage zu finden.

    Ich finde diese spezielle Situation einfach spannend, und zeitgleich unschön, denn für Handball-afine aber unkundige Zuschauer ist so eine Situation nur schwer erklärbar und macht nicht unbedingt mehr Lust auf Handball.

    Nein, weil es nicht mehr als drei Sekunden sind, sondern 2kommairgendwas.

    Nein, weil es nicht mehr als drei Sekunden sind, sondern 2kommairgendwas.

    Seit wann gibt es im Handball 2,irgendwas? Sport1 korrigiert nach dem
    abgebrochenem 1. Antritt des 7-M Schützen die Spielzeit auf 59:57. Dann
    gibt es einen Schwenk durch die Halle wo die Hallenanzeige zu sehen ist,
    die ebenfalls 59:57 zeigt. Der Schütze muss innerhalb von 3 Sekunden
    nach Anpfiff den Wurf tätigen, also innerhalb der regulären Spielzeit
    abschließen. Ich finde das Vorgehen der Schiedsrichter hier sehr fragwürdig.

    https://de.statista.com/statistik/date…eresse-besteht/

    Auf dieser Basis ist der Vorsprung von Handball auf Eishockey und Basketball dann doch recht deutlich. Spiegelt sich auch bei den Einschaltquoten wieder, wenn man Übertragungen der Nationalteams im Free-TV als Basis nimmt. Wobei das natürlich auch nicht so einfach vergleichbar ist, da der Erfolg des Eishockey- und Basketball Teams recht überschaubar ist.

    Zuschauerzahlen in der Halle sind nicht wirklich gut vergleichbar. Eishockey findet doch mehr in großen Städten statt als es der Handball tut. Und denen stehen wirklich große Hallen zur Verfügung. reine Vermutung: Es gibt deutlich weniger Hallen in denen es möglich ist Eishockey zu spielen, dafür sind die dann auch größer. 2. Liga Handball findet ja in Hallen statt die teilweise nur 1400 Zuschauern Platz bieten. Der TSV Altenholz hat nicht einmal 1000 Plätze glaube ich.