Beiträge von Unterland

    Roter Teufel: Man sollte nicht spekulieren, dass nur eine Mannschaft aufsteigen möchte.
    Ketsch ist sicher, aber auch der 3. darf noch nach oben. Waiblingen möchte in die erste
    Liga, Mainz weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist derzeit nicht sicher, dass Beyeroede den
    3. Platz belegt.

    http://nsuhandball.sitemodify.com/erneute-neckar…g-ueberschattet


    wie bereits vor einer Woche, verschenkt die Sportunion wichtige Punkte im Abstiegskampf. Schwächen im Abschluss,
    zu viele Abspielfehler und einige unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter lassen zum Ende Leverkusen mit
    3 Toren gewinnen. So hat Neckarsulm in den letzten zwei Spielen 4 Punkte liegen lassen. Noch bitterer ist allerdings
    die schwere Verletzung von Louisa Wolf. Man kann nur die Daumen drücken, dass es doch nicht ganz so schlimm ist.
    So wie die Scene in der Halle aussah, befürchte ich allerdings dass man vom Schlimmsten ausgehen muss. Mit Louisa
    ist nun die 3. Rückraumspielerin verletzt, die als Stammkraft für diese Saison vorgesehen war. Der Kader ist jetzt so
    ausgedünnt, dass es sehr schwer werden wird, die Rückrunde halbwegs vernünftig zu überstehen. Aus heutiger Sicht haben
    sich die Möglichkeiten die Klasse zu halten dramatisch verschlechtert.

    nach dem blutleeren Auftritt gegen Göppingen zeigte sich
    Neckarsulm deutlich verbessert. Nicole Roth im Tor zeigte
    eine sehr gute Leistung, auch die Abwehrleistung in der
    ersten Hälfte war deutlich verbessert. Sieht man von der
    frühen Anfangsphase des Spiels ab, ging Buxtehude in der
    58. Minute erstmals in Führung. Daher muss der Sieg als glücklich
    bezeichnet werden. Unverdient war er allerdings nicht, weil die Gäste
    ab der 55. Minute einfach die besseren Nerven hatten. Zu diesem Zeitpunkt
    lag die NSU noch mit zwei Toren in Führung und dann ging überhaupt nichts
    mehr. Technische- und Abspielfehler häuften sich massiv, es gelang überhaupt
    nichts mehr. Insgesamt ließen beide Mannschaften viele Chancen liegen
    und zeigten wiederholt technische Fehler. Vor allem in der ersten Hälfte lud
    Buxtehude die NSU immer wieder zu einer Vorentscheidung die Spiels ein,
    was die NSU leider durch eigene Fehler nicht nutzte. So sahen die 1100
    Zuschauer dennoch ein attraktives, spannendes Spiel. Neckarsulm ließ zum
    wiederholten Mal die Chance liegen im Abstiegskampf wichtige Punkte zu
    holen.

    Bei allem Respekt für Halle, die mit Sicherheit besser spielen
    können, als es der derzeitige Punktestand in der Bundesliga
    vermuten lässt, ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie das
    Pokalfinale erreichen oder gar den Pokal gewinnen. Trotzdem
    Respekt für den Einzug unter die letzten vier.

    Neckarsulm mit dem letzten Aufgebot kann Metzingen 42 Minuten lang
    ärgern, dann setzt sich letztendlich Metzingen als hoher Favorit durch.
    Erstmals in dieser Saison musste Neckarsulm seinen Kader mit Spielerinnen
    aus der 5. Liga auffüllen, da nach dem Halle Spiel 3 Spielerinnen stark
    angeschlagen waren und 5 weitere verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden
    könnten. Dafür war die gezeigte Leistung sehr positiv, bis ab Mitte der zweiten
    Halbzeit dann dir Kräfte schwanden. Vor allem in der ersten Halbzeit wurde
    guter Handball gezeigt, die Abwehr stand im gesamten Spiel gut und Nicole
    Roth überzeugte im Tor. Glückwunsch an Metzingen, das verdient ins
    Final Tour einzieht.

    Nochmals zum Kellerderby: Neckarsulm war in der ersten Hälfte erschreckend
    nervös. Die Abwehr löchrig ohne Torhüterleistung und im Angriff hektisch und
    unkonzentriert. Zusätzlich wurden noch einige 100%-ige Torchancen vergeben.
    Halle führte daher verdient zur Halbzeit. Nach der Pause waren die ersten 6 Minuten
    für mich spielentscheidend. NSU kam bis auf 1 Tor heran. Die bislang schwachen Nele
    Reimer und Irene Perez wurden mit zunehmender Spieldauer sicherer, auch Nicole Roth
    und die Abwehr steigerten sich. Trotzdem ging Halle immer wieder mit ein bis zwei Toren in
    Führung. erst ab der 53. Minute folgte mit einem 6 Torelauf der KO. Halle war mit zunehmender
    Spieldauer eine zunehmende Nervosität und die Angst das Spiel noch zu verlieren anzumerken.
    Das einige Spielerinnen lustlos spielten oder die Leistung verweigerten kann ich nicht nachvollziehen.
    Beide Mannschaften haben bis zum Schluss gekämpft, wobei die NSU am Ende mannschaftlich
    geschlossener war und die Punkte nicht unverdient mit nahm. Einen Schönheitspreis gab es nicht zu gewinnen.

    Zunächst finde ich es auch ärgerlich, dass man den Livestream nicht
    mehr ordentlich hinbekommt. Ich bin aber zuversichtlich, dass es bei
    den nächsten Spielen besser wird.

    Zum Spiel: Neckarsulm hat sich gegenüber dem Bloomberg Spiel nochmals steigern
    können und dennoch besteht noch Luft nach oben. Insbesondere die Abwehr sollte
    sich noch stabilisieren. Nicht jeder Gegner lässt es unbestraft, wenn man in den
    ersten 15 Minuten hier keinen Zugriff hat. Dass Oldenburg Neckarsulm diesbezüglich
    in Nichts nachstand, sorgte für den am Anfang ausgeglichenen Verlauf. Spielentscheidend
    war dann der Umstand, dass sich die NSU stabilisierte und Oldenburg den Neckarsulmer
    Rückraum zu keinem Zeitpunkt in den Griff bekam. Erstmals bestand auch permanente Gefahr
    am Kreis und durch die Außenpositionen. Sicher auch darauf begründet, dass Louisa Wolf als
    Spielmacherin ihr bestes Spiel in dieser Runde zeigte. Überrascht hat mich auch, dass der
    NSU Rückraum zum zweiten Mal 60 Minuten durchspielte und der Gegner keine konditionellen Vorteile
    hatte. Die Mannschaft ist also körperlich topfit. Dennoch ist es wichtig, dass man
    für den weiteren Saisonverlauf noch eine starke Spielerin für den Rückraum gewinnt,
    um hier für Entlastung zu sorgen. Von den verletzten Spielerinnen ist für diesen Bereich
    für die restliche Runde keine Verstärkung zu erwarten.

    Insgesamt haben die zurückliegenden zwei Spieltage doch einige Überraschungen gebracht und
    der Abstiegskampf dürfte noch sehr spannend werden. Zwischen Platz 7 und Platz 13 liegen
    gerade zwei Punkte und auch Halle-Neustadt besitzt durchaus noch Chancen.

    Neckarsulm holte gestern verdient die ersten Punkte. Zum ersten Mal
    in dieser Runde spielte die Mannschaft 60 Minuten ohne längere Schwächephase.
    Nicole Roth war ein starker Rückhalt im Tor, der Rückraum mit Nele Reimer, Louisa
    Wolf und Irene Espinola Perez sorgte über das ganze Spiel für Torgefahr. Auch einige gute
    Kreisanspiele an Seline Ineichen und Sina Namat konnten gefallen. Sehr gut
    Svenja Kaufmann, die die zusätzlich verletzte Rechtsaußen Anna Pavkovic, auf ungewohnter Position
    vertrat und ihre Mitspielerinnen immer wieder gekonnt in Szene setzte. Bloomberg sah ich diese Saison zum
    ersten Mal, es fällt mir daher schwer deren Leistungsvermögen richtig einzuschätzen. Nach dem
    knappen Ergebnis gegen Thüringen, hätte ich Sie allerdings etwas stärker erwartet.

    Der Kritik am Livestream kann ich zustimmen. Ich habe mir einige Minuten heute nochmals angesehen und
    muss sagen, das geht tatsächlich besser.

    Ich finde die Zuschauerzahl im DHB Pokal auch enttäuschend.
    Aber es war auch in den letzten Jahren so, dass der Schnitt
    in den ersten Runden deutlicher schlechter als in der Bundesliga
    war. Für einen wirklich unterklassigen Verein kann es natürlich
    auch der Höhepunkt des Jahres sein. So war es auch 2011
    in Neckarsulm, als die NSU als Verein der 5. Liga gegen
    Leverkusen über 1.100 Zuschauer zählen konnte.

    Sehr gute Leistung von Bensheim in Bietigheim, über 40 Minuten konnte
    das Spiel offen gehalten werden, dann erst konnte sich Bietigheim durchsetzen.
    Die 5 Tore Unterschied waren dann am Ende etwas zu hoch. Kann Bensheim diese
    Leistung konservieren dürften Sie diese Runde nichts mit dem Abstieg zu tun
    haben. Bietigheim wird Thüringen allerdings kaum ärgern können, wenn es sich nicht
    deutlich steigert.

    Im schwäbischen Derby hatte Metzingen in Göppingen keinerlei Probleme. Schon zur
    Halbzeit stand der Sieger fest und Metzingen spuhlte in Ruhe die zweite Halbzeit
    herunter. Von diesem Derby hatte ich etwas mehr erwartet.

    Ich stimme Flämmchen zu, dass die Vorstellung von Neckarsulm schlecht war.
    Der Sieg der Flames war hoch verdient. Neckarsulm fehlte es fast an Allem:
    spielerische Elemente, Deckungsverhalten, Torhüterleistung und Kampfgeist.
    Dass das Thema Verletzte keine Rolle spielte sehe ich nicht. Ich weiß nicht welche
    Schlüsselkräfte Bensheim derzeit fehlen, Neckarsulm hatte, nachdem noch Svenja Kaufmann
    mit Baenderriss ausfiel im Rückraum keine Wechseloptionen. Lena Hoffmann, erzielte die meisten
    Feldtore in der letzten Runde und Roberta Ivanauskauite fehlen an alle Ecken und Enden und
    können derzeit nicht kompensiert werden. Einzige Spielerin mit Torgefahr war Nele Reimer,
    auch wenn Sie Abwehrarbeit und Mannschaftsspiel sicher verbessern muss.
    Wenn NSU in der Liga bleiben will, muss man diese Situation annehmen und zumindest
    bediengungslos kaempfen. Wenn dann noch einige ihre Form steigern besteht eine Chance
    die Klasse zu halten. An der personellen Situation wird sich nichts wesentliches ändernn, denn
    einige der Verletzten wird man in dieser Saison sehr wahrscheinlich nicht mehr auf dem Spielfeld
    sehen. Die Leistung der Schiedsrichterinnen kann ich auch nicht loben. Die erste Halbzeit war soweit
    in Ordnung, mit fortschreitender Spieldauer haben Sie meiner Meinung nach die Linie verloren, und
    teilweise klare 7 m und zwei Minutenstrafen nicht gesehen, Kleinigkeiten dagegen hart geandet.
    Ich gebe aber auch zu, dass ich hier vielleicht etwas voreingenommen bin. Ich habe die Damen inzwischen
    fast 10 Spiele leiten sehen und zumeist war zum Ende des Spiels, oft in entscheidenden Situationen
    ein starkes Nachlassen zu sehen.

    Pflichtsieg der NSU, war die erste Halbzeit seitens Neckarsulm noch
    halbwegs ordentlich, war die zweite Hälfte,vor allem die ersten 15 Minuten,
    bei weitem nicht ausreichend. Hätte nicht auch Rödertal einige Fehler gemacht,
    hätte es sogar nochmals eng werden können. Im Rückraum fehlten einfach
    die Alternativen. Einzig Anna Pavkovic auf Rechtsaussen konnte mich über die
    gesamten 60 Minuten überzeugen. Hoffen wir, das der erste Pflichtspielsieg in
    dieser Saison das Selbstvertrauen etwas stärkt.