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    Verletzungsupdate: NSU muss vorerst auf Lucie-Marie Kretzschmar und Selina Kalmbach verzichten

    Zu den verletzten 4 Stammspielerinnen gesellt sich noch aus dem erweiterten Kader Svenja Mann
    mit einem Kreuzbandriss. So gesehen hat die Mannschaft, bis auf die Chancenverwertung, gegen
    Thüringen eine gute Leistung gezeigt. Gut, dass die Auswärtsspiele in Mainz und Oldenburg gewonnen
    wurden und derzeit zumindest keine Abstiegsgefahr besteht. Thüringen hätte mit seinem Kader sicher
    besser spielen müssen.

    Überraschend lang bietet die Neckarsulmer Rumpftruppe
    dem Thüringer HC Parolie. Ohne 5 nach Thüringen angereist,
    ohne RA und teilweise mit 3RM Spielerinnen wurde das Spiel
    erst in der 55. Minute entschieden. Leider wird sich die Anzahl
    der Verletzten, darunter 4 die zum Stammpersonal gehören, in
    den nächsten Wochen kaum bessern. Stabil die Abwehr und
    dahinter eine erneut gute Sarah Wachter.

    Ja, das beste am Spiel waren die zwei Punkte für Neckarsulm. Was beide Mannschaften
    an Chancen liegen liesen war schon heftig. Aber immerhin wurden jetzt unter Maike Daniels
    bereits 6 Punkte erkämpft und die Distanz zu den letzten Plätzen deutlich erhöht. Auffallend auch,
    dass die NSU in den letzten 4 Spielen nur rund 22 Gegentore im Durchschnitt erhielt. Vor dem Trainerwechsel
    waren es noch 31 Tore. Es wurde also an der Schwachstelle Abwehr gearbeitet. Jetzt bleibt noch zu
    hoffen, dass die Liste der langwierigen Verletzungen mit Lucie Marie Kretzschmar nicht weiter anwächst

    https://www.stimme.de/sport/nsu-hand…t132429,4323617

    Das positivste aus Neckarsulmer war das Endergebnis und die Tatsache, dass man
    sich vom Relegationsplatz um 6 Punkte entfernen konnte. Eine überragende
    Sarah Wachter im Tor und eine starke Abwehrleistung über 60 Minuten reichten
    für den Sieg. Allerdings war die Effektivität im Angriff in der ersten Halbzeit, wie
    schon gegen Leverkusen schlecht. Die Steigerung in der zweiten hälfte reichte dann aus.

    Verdienter Sieg für Leverkusen. Im Prinzip hatte Neckarsulm das Spiel zur Halbzeit beim
    Stand von 6:14 bereits verloren. Bereits in der Anfangsphase zog Nele Kurzke der NSU den Zahn.
    Neben der sehr guten Torhüterin war auch die Abwehrarbeit von Leverkusen ausgezeichnet.
    Unverständlich warum es die NSU immer wieder mit hohen oder halbhohen Torwürfen versuchte.
    Man hatte im Angriff in der ersten Hälfte keinerlei Lösungen. Positiv jedoch, dass sich die Mannschaft
    zu keinem Zeitpunkt aufgab. So konnte man die zweite Halbzeit positiv gestalten und verhinderte
    zumindest eine deutliche Abfuhr.

    Ich hatte das Gefühl, dass Bensheim das Spiel schon zur Halbzeit
    abgehagt hatte. Nachdem sich dann Ketsch deutlich steigerte und
    auch die Torhüterin, im Gegensatz zur ersten Hälfte, ein Faktor wurde,
    kam bei Bensheim Nervosität auf. Hätte Ketsch in der zweiten Hälfte
    einige technische Fehler weniger gemacht, wäre es noch enger geworden.

    In einem Abstiegskrimi holt sich Neckarsulm zwei extrem wichtige Punkte.
    Beide Mannschaften beginnen nervös, doch die Vipers finden besser ins Spiel
    und führen in der 18. Minute mit 9:6. Danach findet auch die NSU ins Spiel und geht
    mit einer zwei Tore Führung in die Pause. In der 34. Minute führt Neckarsulm mit 15:12
    und verliert den Faden. Technische Fehler, unkonzentrierte Würfe und einige Zeitstrafen
    drehen das Spiel bis zur 45. Minute und die Vipers führen mit 20:16. Von den über
    1.000 Zuschauern frenetisch angetrieben kann Neckarsulm das schon verloren geglaubte Spiel
    nochmals drehen und gewinnt mit 26:23 die ersten zwei Punkte unter Maike Daniels.
    In der Schlussphase sehr überzeugend Lynn Knippüenborg. Sehr gut auch beide Torhüterinnen.
    Bei Neckarsulm konnten zusätzlich Nele Reimer und Lucie-Marie Kretzschmar überzeugen.
    Zu wenig Druck kam über das gesamte Spiel von Rückraum rechts. Insgesamt ein Spiel das
    von Kampf und vielen Abspielfehlern geprägt war.

    Überraschender, aber doch hoch verdienter Sieg von
    Leverkusen über den THC, der in dieser Höhe sicher
    nicht zu erwarten war. Leverkusen viel wacher und auf
    der Torhüter Position deutlicher besser. Mit 6 Minuspunkten
    dürfte das Meisterschaftsrennen für Thüringen beendet sein.

    Ich war zu Zweitligazeiten mit der NSU in Koblenz
    und Trier. Selbst bei 700 Zuschauern kam in den
    dortigen großen Arenen keine Stimmung auf. Selbst
    die Frisch Auf Frauen haben zum Teil Probleme, dass
    Iin der großen Halle nicht immer gute Stimmung aufkommt.
    750 Zuschauer wie bisher finde ich aber auch zu wenig.
    Vielleicht wäre eine Anforderung von 1000 oder 1200
    Zuschauern sinnvoller.

    Ich glaube schon, dass sich der THC und Dortmund
    im Finale gegenüber stehen, sofern es nicht eine der
    Partien im Halbfinale ist. Auf die Zuschauerzahl bin ich auch gespannt.
    Bietigheim hätte bestimmt mehr Zuschauer gebracht als Dortmund
    bringen wird. Ich schätze, dass Metzingen den größten Fanblock mitbringt.

    Überraschend vielleicht die sofortige Trennung. Die NSU hat dieses Jahr den besten
    und am breitesten aufgestellten Kader seit Sie in der ersten Liga spielen. Es ist krein
    großes Geheimnis, dass das Umfeld mit der aktuellen Situation nicht zufrieden war.
    Die bisher erreichten 6 Punkte und die viel zu oft schwächelnde Abwehr, können auf
    keinen Fall zufrieden stellen. Jetzt bleibt abzuwarten was die Mannschaft in den nächsten
    zwei Spielen gegen Göppingen und Bad Wildungen zeigt.

    https://www.stimme.de/sport/nsu-hand…t140001,4309617

    Spannendes, unterhaltsames Derby in der Ballei,
    in welchem die NSU, Metzingen über die gesamte Spielzeit forderte.
    Am Ende war Metzingen in der Chancenverwertung etwas cleverer
    und in der Abwehr konsequenter. Verbessert gegenüber den letzten beiden
    Spielen auch die Torhüterleistung. Sehr ansprechend auch die Leistung von
    Lucie-Marie Kretschmar, die zeigte welch großes Potential Sie besitzt.
    Gratulation an Metzingen.

    Sofern die NSU ins Final Four kommen sollte,
    werden sicher auch einige Zuschauer kommen.
    Die rund 60 km Entfernung dürften für die Fans
    kein großes Hindernisse sein. Göppingen dürfte
    derzeit allerdings favorisiert sein. Nur wenn sich die
    NSU Abwehr um einiges steigert, dürfte eine Chance
    bestehen.