Beiträge von Unterland

    Zwei völlig verschiedene Halbzeiten in Bad Wildungen. In Hälfte 1 gelingt
    den Vipers fast alles. Neckarsulm spielt ohne Abwehr und der Angriff vergibt
    rund 12 freie Würfe vor dem Tor, dazu gesellen sich noch einige technische
    Fehler und eine überragende Manuela Brütsch im Wildunger Tor. In der zweiten
    Hälfte dreht sich das Spiel schnell. Neckarsulm lässt in den ersten 14 Minuten nur
    noch noch zwei Treffer zu. Jetzt Isabel Gois sehr gut. Mit einem 9:2 Tore Lauf legt
    Neckarsulm den Grundstein zum Sieg. Bis zum Spielende fallen dann wieder die Tore
    auf beiden Seiten. Kompliment an die NSU, die mit unbändigem Willen das Spiel
    nach schwachen 30 Minuten noch drehte und einen verdienten Sieg einfuhr.

    Erster Sieg der NSU gegen den THC. Nach den 37 Toren gegen Buxtehude setzt
    Neckarsulm gegen Thüringen nochmals einen oben drauf. Mutig dass man beim
    Thüringer Spiel mit 7 Feldspielerinnen bei der eigenen 5:1 Deckung blieb. Erstmals
    auch keine längere Schwächephase, so dass man in der zweiten Hälfte den 4 bis 7
    Tore Vorsprung bis zum Ende hielt. Ein verdienter Sieg.

    Wolf ist mit Neckarsulm in die Bundesliga aufgestiegen
    und dann zurück nach Nellingen. Mit Pascal Morgant ging es dann
    wieder zur NSU. Unter Tanja Login bekam Sie kaum Spielanteile,
    daher ist ihr Wechselwunsch gut nachzuvollziehen. Dennoch ist das
    für die NSU etwas riskant. Da man mit Jojo Rhode in dieser Runde
    nicht mehr rechnen kann, stehen für die restlichen 16 Saisonspiele
    nur noch 10 Feldspielerinnen im Kader. Da darf sich keine mehr
    verletzen. Ich glaube nicht, dass nochmals nachgerüstet wird.

    Meines Erachtens ein verdienter Sieg für die NSU. In der ersten Halbzeit hatte
    man zum Teil den Eindruck es stünde bei beiden Mannschaften keine Abwehr
    auf dem Feld. Beide Mannschaften im Angriff allerdings effektiv, das zeigt schon
    der Zwischenstand von 22:19. In der zweiten Hälfte geht Neckarsulm schnell mit 5 Toren
    in Führung. Ab der 42. Minute fünf schwache Minuten, in denen man den Vorsprung fahrlässig
    herschenkt. Danach hatte man sich auf die offensive Abwehr von Buxtehude eingestellt
    und die Revanche für die überflüssige Niederlage im Hinspiel gelang.

    Württembergisches und Baden-Württembergisches Derby am
    heutigen Samstag. Metzingen schlägt Neckarsulm etwas glücklich,
    aber letztendlich nicht unverdient mit 24:22. Glücklich, da Sie zum
    ersten Mal in der 51. Minute in Führung gingen und in der 39. Minute NSU
    noch mit 19:13 führte. Für diese Führung sorgten eine sehr gute
    Sarah Wachter im Tor und eine stabile Abwehr. Doch danach funktionierte
    überhaupt nichts mehr im NSU Spiel. Metzingen kam viel zu schnell durch unkonzentrierte
    Neckarsulmer Würfe und technische Fehler bis auf zwei Tore heran und entschied
    das Spiel für sich. Lag es an der Kondition, der Konzentration, als Zuschauer war dies
    nicht zu entscheiden. Letztendlich hatte aber Metzingen den breiteren Kader und
    konnte in der spielentscheidenden Phase eindeutig zulegen.

    Im anderen Derby setzte Göppingen seine Talfahrt fort und Ketsch holte verdient die
    ersten Punkte. Zu Teamviewer noch die Anmerkung. Sie stellen zumindest soviel Geld
    zur Verfügung, dass Frischauf seine traditionelle Trikotfarbe in die Farbe des neuen
    Hauptsponsors änderte. Wenn dies keine erhebliche Summe ist, kann dem Verein keiner
    mehr helfen.

    Wenn man der Handballwoche glauben schenkt, ist es das
    Ziel von Teamviewer, beide Bundesligamannschaften in den
    europäischen Topbereich zu bringen. Da sollte man jetzt
    Taten folgen lassen. Sonst laufen die Frauen Gefahr dieses
    Ziel evtl. aus der 2. Liga in Angriff nehmen zu müssen.

    https://www.stimme.de/sport/nsu-hand…t140001,4419436

    Ein insgesamt verdienter Sieg von Neckarsulm, die den Ausfall
    von Irene Espinola Perez gut kompensieren konnten. Hätte man seine
    Chancen noch besser verwertet, insbesondere die 7m, währe das Ergebnis
    deutlicher ausgefallen. Nachdem in den letzten Spielen die linke Seite überzeugte,
    sprang gegen die Flames die rechte Seite in die Presche. Vor allem Carmen Moser
    konnte mit 8 Treffern überzeugen. Stark auf beiden Seiten die Abwehr mit den
    Torhüterinnen. Schon überraschend, dass fast dieselbe Mannschaft, die die letzte Runde
    mit 12:24 Punkten abschloss nun 15:5 Punkte zeigt. In der Stammsieben gibt es eigent-
    lich nur eine Änderung. Nele Reimer wurde durch Carmen Moser ersetzt. Allerdings wird
    deutlich mehr gewechselt und gegen die Flames bekamen alle zur Verfügung stehenden
    12 Spielerinnen Einsatzzeit. Der Einsatz fast aller Spielerinnen wurde auch in den anderen
    Spielen konsequent durchgezogen. Jetzt gilt es noch die Chancenverwertung zu verbessern,
    dann kann man dem weiteren Verlauf der Saison positiv entgegen sehen, auch wenn es unrealistisch
    ist, einen Platz unter den ersten 5 zu halten. Bis zum Ende der Vorrunde kommt nun ein sehr
    hartes Programm mit Spielen gegen Blomberg, Thüringen, Dortmund, Metzingen und Bad Wildungen.

    Ja, Michael Biegler hatte schon während des ganzen
    Spiels immer wieder einiges auszusetzen. Sprach die Schiedsrichter
    permanent an. Dann hat ihm Wohl die erste Frage im Interview nicht
    gefallen. Aber was solls??

    Neckarsulm hatte schon im Pokalspiel die Chance zu gewinnen. Entscheidend waren da
    die 18 Gegentreffer in der ersten Halbzeit. Die teilweise schläfrige Abwehr hat den Angriff
    von Leverkusen nicht in den Griff bekommen. Man hat aber aus dem Pokalspiel die richtigen
    Schlüsse gezogen. Die Abwehr stand wesentlich besser, das war letztendlich entscheidend.
    Natürlich auch, dass man nach dem 4 Tore Rückstand nicht die Nerven verlor und konzentriert
    weiter spielte. Der folgende Lauf mit 12:2 Toren führte dann nach meiner Meinung zum verdienten
    Sieg. Mit dem Start von 13:5 Punkten in die Saison kann man auf Neckarsulmer Seite zufrieden sein.

    Es ist schon auffällig, dass sich die Corona-Fälle nach internationalen
    Spielen häufen. Da war die Metzinger Entscheidung zu verzichten doch
    die richtige. Ich finde die EHF Wettbewerbe sind es nicht Wert, dass
    Mannschaften in Quarantäne müssen und eventuell der ganze Bundesliga
    Spielplan auf den Kopf gestellt wird.

    Klasse Leistung von Buxtehude mit überragender
    Torhüterin. Der Sieg ist völlig verdient, die Leistung
    Dortmunds eines potentiellen Meisters nicht würdig.

    Auch die Handball Luchse sorgen für einen in der Höhe
    überraschenden Sieg. Mit der Leistung in der zweiten Hälfte
    wird es für Oldenburg auch in den nächsten Spielen schwer.