vanilla: Deswegen habe ich in meinem ersten BEitrag auch geschrieben, dass ich das als Unbetoffenen vermutlich nicht richtig beantworten kann, ob die Strafe genugtuung verursacht, ein besseres Gefühl, oder ob sich gar nichts ändert. Ich gehe einfach davo naus, dass der Schmerz so unendlich groß ist, dass auch die "Rache" nicht hilft.
Vom "Verhätscheln" solcher Täter halte ich auch nichts. Und manchmal frage ich mich auch, wie einige wieder auf die Bevölkerung losgelassen werden können. Da krieg ich dann auch einen zuviel!
Und @ Meikel: Bei Fällen bei denen du ein "grummeln" verspürst, verspüre ich Hass - und das bei mir zu erreichen ist schon nicht ganz einfach. Aber wenn nicht das - was dann?
block-o: Resozialisierung -Entsozialisiernung - wo ist wann was schief gelaufen? Das sind Fragen, die immer auftauchen. Klar ist, das etwas schief gelaufen ist - das kann die "Täter" aber nicht von ihrer Schuld befreien.
Ich würde da aber gerne nochmal einen anderen Aspekt reinbringen:
Etwas wo ich manchmal gerne jemandem an die Gurgel springen möchte ist, wenn einige meinen betrunken fahren zu müssen Dazu will ich hier jetzt aber keine Diskussion starten, das es die schon in einem anderen Thread gibt. Aber um die Verknüpfung zum Thema Todesstrafe herzustellen: Wenn ein Betrunkener jemanden Tod fährt - ist das Todschlag? Fahrlässigkeit? (wohl kaum!) oder Mord? Wie sollte das bestraft werden?