Beiträge von BerlinerLoewe


    3 interessante Namen für die Position "sportlicher Leiter" nach Beendigung der aktiven Karriere - schon allein um die aktuelle Fehlbesetzung so schnell wie möglich zu korrigieren, aber Sigurdsson als Trainer (weil es mit Jicha in Kiel so gut geklappt hat???) würde ich nicht machen. Jicha war Aufbauspieler, zentraler Abwehrspieler, Herz und Hirn der Mannschaft, Ansprechpartner Nr.1 für den Trainer - Sigurdsson ist "nur" Linksaußen, wenn auch einer der besten, die es gibt / jemals gab

    Sigurdsson ist definitiv ein interessanter Name und aus meiner Sicht sicherlich nicht "nur" ein Linksaußen, sondern garantiert auch jemand, der das Spiel verstanden hat, wie kaum ein anderer. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist er ja noch immer in der Lage, auf derart hohem Niveau zu spielen. Und wenn ich mich richtig erinnere hat er zu seinen Gummersbacher Zeiten auch mal auf Mitte ausgeholfen und dabei sogar ziemlich gut ausgesehen.

    Sigurdsson ist eine Legende des Handball-Sports und wäre in meinen Augen definitiv auch ein Kandidat. Aber ich denke, dass es aktuell auch darum gehen sollte, die eine oder andere unpopuläre Entscheidung zu treffen (z.B. Freigabe für Schmid, falls er kurzfristig nochmal Titel gewinnen will). Sigurdsson hat mit den meisten der aktuellen Spieler ja noch zusammengespielt, weshalb er zu "befangen" sein könnte, um einen tatsächlichen Umbruch einzuleiten.

    Außerdem geht es jetzt in erster Linie auch darum, auf dem internationalen Markt neue und junge Spieler zu finden, die den Durchbruch an die absolute Spitze noch nicht geschafft haben und ich weiß nicht, wie sehr er als aktueller Spieler bereits einen Überblick über vielversprechende Kandidaten haben kann. Und zu guter letzt hat er aktuell noch keinerlei Erfahrung als Trainer, weshalb ich denke, dass ihm ein paar Jahre als Co ganz gut tun könnten.

    Aber so oder so, er sollte ein Kandidat sein, mit dem man sich über seine Ideen unterhält, sollte er daran überhaupt interessiert sein.

    Und all das, was man bzgl. Sigurdsson an Vorbehalten vorbringen kann, gilt erst recht für Namen wie Gensheimer und Schmid.

    Matschke ist natürlich ebenfalls eine interessante Personalie und ebenso Wandschneider. Und eigentlich ist es ja auch ein Glücksfall für die Löwen, dass man nach wie vor einige sehr vielversprechende Optionen zu haben scheint. Mein Favorit bleibt allerdings weiterhin Vranjes, der aus meiner Sicht einfach die meisten der aktuell für dieses Amt notwendigen Eigenschaften mitbringen würde.

    Alles steht und fällt aber mit der Bereitschaft des Managements einen tatsächlichen (und z.T. sicherlich schmerzhaften) Umbruch zu wagen, der für die nächsten 2-3 Jahre garantiert keine Optionen auf irgendwelche Titel beeinhalten würde. Und ich bin mir sicher, dass die meisten Fans auch bereit wären, diesen Weg mitzugehen, wenn er nur mit hinreichender Glaubwürdigkeit eingeschlagen würde.

    Ich sage doch nicht dass Vranjes keine Option ist. Daneben gibt es sicher noch mindestens ein Dutzend andere. Aber ob man sich dann hier von Seiten der Flensburger ellenlange darüber auslassen muss was er jetzt in Flensburg geleistet hat oder nicht ist eine andere Frage.

    Ich hab keinen Kandidaten . Die Nachfolge ist mir im Moment recht wumpe. Morgen ist Rosenmontag. Das ist jetzt gerade wichtiger. Also geht es jetzt ab ins Bett dass man(n) fit ist.

    Also ich fand/finde die Flensburger Einschätzungen ganz interessant. Aber gut, viel Spaß bei deinem persönlichen Rosenmontag ;)

    Schön dass das hier jetzt der Vranjes Thread ist.

    Am Ende wird es dann wahrscheinlich ein Neuer den jetzt noch keiner auf dem Schirm hat. Ich kann mir auch gut vorstellen dass man die Saison mit Michel Abt zu Ende spielt falls es gut laufen sollte.

    Schorle? Wurde der nicht einst in Mannheim vom Hof gejagt? Und die Golf Saison geht bald los.

    Die Löwen suchen einen neuen Trainer, benötigen einen Umbruch und Vranjes ist einer der profiliertesten Kandidaten, die dafür zur Verfügung stehen könnten. Man wäre seitens der Geschäftsführung nicht ganz bei Trost, wenn man sich nicht mit ihm beschäftigen würde. Und ich denke, dass es zur Natur eines Forums gehört, dass man diese Optionen diskutiert. Nein?

    Wer wäre denn dein Idealkandidat? Und warum? Und wie würdest du als Löwen-Verantwortlicher denn mit der aktuellen Situation umgehen?

    Ich freue mich auf deinen konstruktiven Input ;)

    Ich finde schon das es irgendwo auf sehr hohem Niveau Zufall ist. 2015/2016 als Beispiel verliert man am Anfang die Punkte die einem am Ende fehlen. Was ist das? Philosophie? System? Oder die Konstanz die es am Ende erst ärgerlich macht? 2016/2017 spielt man die bis dahin beste Hinrunde der Vereinsgeschichte, eine dezent schwächere Rückrunde....aber wenn die Löwen nicht gewesen wären, hätte man das Ding geholt und was für Löwen waren das damals....(um sich halbwegs am Topic festzukrallen ;) )

    ...und 2017/2018...genau das gleiche nur diesmal verspielens die Löwen. Hier wird Flensburg für die Konstanz belohnt. Kann man das irgendwie selbst beeinflussen fernab von der difusen Möglichkeit 68:0 zu spielen, wenn die Meisterschaften mit so wenigen Minuspunkten entschieden werden? Siehe auch Kiel mit 6 zuletzt?

    Ich finde daher das Maik eine Menge Glück hatte was das angeht, Ljubo eine Menge Pech...die Zaubermaus im übrigen gleich mal beides. Es ist aber für mich absolut weit hergeholt daraus den Unterschied zu konstruieren, der einen Vranjes zu einem gescheiterten und einen Machulla zum Gegenteil macht.

    Ne, auf die Ljubo-Ära lass ich nichts kommen. Flensburg wäre niemals da wo der Verein jetzt steht, inklusive die zwei Meisterschaften...und warum sollte er das nicht noch einmal hinbekommen bei einem anderen Verein. Gerade jetzt ist ein Mannheim mit einer potentiellen neuen Ära, wo viel entwickelt werden muss, aber eben auch Mittel da sind...das ist doch so etwas.

    Ich bin da vollständig deiner Meinung. Das, was Flensburg heute ist, beruht imo in weiten Teilen auf der Aufbauarbeit von Vranjes und ich bin ziemlich überrascht, dass dies von einigen hier so komplett anders beurteilt wird. Von denjenigen Trainern, die ich in den letzten Jahren intensiv beobachtet habe, hat mir vor allem Vranjes bewiesen, dass er eine Mannschaft aufbauen, prägen und weiterentwickeln kann. Und genau das ist es, was die Löwen aktuell benötigen.

    Aber so ist das eben, das Recht auf Meinungsfreiheit ist heilig und wird reichlich genutzt. Das war/ist bei den Löwen bzgl. der Beurteilung der Ära Jacobsen ja auch nicht anders ;)

    Als Geschäftsführerin sollte sie das sein... Ansonsten würde sie ihren Job ja nicht machen

    Anbei (und exklusiv für dich, weil es ansonsten jedem in diesem Forum klar ist) ;)

    Zitat Jennifer Kettemann:
    In Gesprächen mit dem heutigen Sportlichen Leiter sei schnell klargeworden, dass es genau in dieser Konstellation sehr gut funktioniert: Sie kümmert sich um Organisation und Zahlen, Oli Roggisch um die sportlichen Aspekte. "Wir haben beide gleich gesehen, dass das passt, dass die Zusammenarbeit sehr gut klappt." Und noch mehr. Sie persönlich könne sich im Moment gar nichts anderes mehr vorstellen. "Ich habe gemerkt: Das ist ein absoluter Traumjob."

    Quelle:
    301 Moved Permanently

    Wow! Er schaut sich also Spieler an,und arbeitet dann strategisch... für mich ist das ne Position, wie bei vielen anderen Vereinen auch, die einfach geschaffen wurde...
    Aus welchem Grund auch immer...Fans, Sponsoren . Ist ja grundsätzlich nicht verkehrt. Mir erschließt sich nur der Mehrwert nicht. Zumal ich in ihm kein Aushängeschild der RNL sehe.
    Das sind Schmid, Gensheimer und vlt noch Groetzki.

    Und mir erschließt sich der Sinn deiner Antwort nicht. Wer ist aus deiner Sicht bei den Löwen denn der Hauptverantwortliche in Sachen Spielerverpflichtung und Vertragsverlängerung wenn nicht der sportliche Leiter? Frau Kettemann?


    Vranjes hat als Trainer ein Problem und das ist, dass er sein System auf jede Mannschaft, die er trainiert, überstülpt. Das kann dann funktionieren, muss aber nicht. Sein System ist kurz gesagt:
    - sicherer Aufbau ohne hohes Risiko
    - wahnsinnig langatmige Angriffe mit zwei bis vier kombinierten "Spielzügen" pro Auftakthandlung
    - streng vorgegebene Lösungen mit wenig Erlaubnis, auszubrechen

    Ich sehe deine Argumente und deshalb halte ich es auch für besonders wichtig, dass er in einer Funktion als Team-Manager das letzte Wort in Sachen Spielerverpflichtungen erhält, um den Kader so zusammenzustellen, wie er ihn benötigt. Mir persönlich gefällt der Handball, den er spielen lässt, sehr gut.

    Trotz allem sind die beiden Meisterschaften auch ihm zu verdanken, denn Machulla hat ein Team übernommen, was vielleicht damals knapp über seinem Zenit war, aber ein intaktes System hatte....und das hat Vranjes halt in dieser Form entwickelt. Zumal ich nach wie vor der Meinung bin das er als Persönlichkeit der Mannschaft überhaupt erst wieder die Mentalität gegeben hat, wieder ganz oben mitspielen zu wollen. 2011 war diesbezüglich eine ganz andere Ära und da wo Flensburg heute wieder ganz selbstverständlich steht, war man Anfang der 10er überhaupt nicht.

    Und vierter mit Slownien bei nem Turnier werden...das lag schon auch an Vranjes der einer guten Mannschaft noch einmal neue Impulse gegeben hat.

    Wenn man ihm den Rückhalt gibt, wäre er ein guter Trainer für die Löwen. Passiert so etwas wie in Vezprem, wo viele reinreden und er keine Autorität entwickeln kann...sicher eher nicht. Dazu ist er glaube ich zu egozentrisch als das er da zurückstecken kann. Schmid wäre halt so eine Machtprobe, da ich nicht glaube das Vranjes auf ihn setzen wollen würde.

    Das deckt sich so ziemlich mit meiner Einschätzung. Und zu Schmid habe ich ja bereits in meinem etwas länger geratenen Beitrag etwas geschrieben. Er muss sich entscheiden, ob er bei einem Neuaufbau und in veränderter Rolle dabei sein will, oder nicht. Und dann KANN das gutgehen. Wenn er weiterhin alle Fäden in der Hand halten will, dann wird's schwierig, da stimme ich dir ebenfalls zu. Aber das gälte dann für die Zusammenarbeit mit JEDEM Trainer, der einen Umbruch einleiten soll.

    Warum genießt Vranjes unter den Löwen Fans so ein bedingungslos hohes Ansehen? Ich halte ihn für einen durchschnittlichen Trainer, der sich aber sehr gut präsentieren kann. Zweifelsohne aber eine wahnsinnig interessante und vorbildliche Persönlichkeit.

    Ich kann natürlich nur für mich sprechen. Wusste gar nicht, dass er bei Anhängern der Löwen bedingungslos hohes Ansehen genießt. Ist das so?

    Für mich sind mehrere Faktoren ausschlaggebend. Vor allem hat mir der Handball, den er spielen lässt schon immer sehr gut gefallen. Das war in Flensburg so und zuletzt auch bei den Slowenen während der EM. Ich weiß, dass er in Veszprém und mit der ungarischen Nationalmannschaft gescheitert ist, denke aber, dass das vor allem an der Struktur dieser Mannschaften lag.

    Ich halte ihn für einen absoluten Handball-Fachmann mit großer internationaler Erfahrung (als Spieler und Trainer). Ich empfinde, dass er bei seinen Mannschaften Autorität genießt ohne dafür über Gebühr autoritär auftreten zu müssen. Er ist mehrsprachig. Ich halte ihn für intelligent genug langfristig strategisch zu arbeiten und nicht alles dem kurzfristigen Erfolg zu opfern. Ich traue es ihm einfach zu. Aber das ist aus der Entfernung natürlich immer auch eine Gefühlsfrage. Ganz klar.

    Ich traue rein fachlich natürlich auch einem Prokop einiges zu, bin mir mittlerweile aber sicher, dass er seinen Mangel an natürlicher Autorität und gelassener Nonchalance, ohne die eine Führungsfigur einfach nicht auskommt, niemals erreichen wird, weil es nicht in ihm angelegt ist. Für mich ist er ein Nachwuchs- oder Co-Trainer und ich meine das nicht despektierlich.

    Alles nicht so schlimm. Jede Ära geht mal zu Ende und unterm Strich war es eine außerordentlich erfolgreiche.

    Und wie so oft ist man versucht solche Phasen bis zum Schluß auszureizen. Dieser Versuchung sind jetzt leider auch die Löwen zum Opfer gefallen und auch das ist nachvollziehbar. Der notwendige Umbruch kommt meistens zu spät. Einerseits weil man sich scheut unpopuläre Personalentscheidungen zu treffen und andererseits weil man hofft: Wer weiß, vielleicht haut's ja noch mal hin.

    Es haut nicht mehr hin. So viel sollte mittlerweile auch dem letzten klar sein. Aber trotzdem ist die Situation nicht so düster, wie sie manch einem gerade erscheinen mag. Am wichtigsten ist es jetzt, die Weichen richtig zu stellen und für ein bis zwei Spielzeiten die Erwartungen runterzuschrauben.

    Andy Schmid ist im Herbst seiner Karriere. Immer noch richtig gut, aber nicht mehr gut genug, um eine Offensive nahezu alleine zu irgendwelchen Titeln zu tragen. Man muss ihn fragen, was er will. Will er nochmal einen richtig großen Titel gewinnen, sollte man ihn freigeben. Sollte er bereit sein den Umbruch zu begleiten, braucht er eine neue Rolle. Und zwar eine Rolle bei der es nicht mehr darum geht, jedes Spiel zu gewinnen, sondern darum, Verantwortung abzugeben und seine Nebenspieler zu entwickeln (Lagarde, Kirkeløkke) und im Idealfall auch seinen Nachfolger aufzubauen (z.B. Juri Knorr)

    Die Entwicklung von Lagarde und Kirkeløkke muss umgehend beginnen. Sie müssen ab sofort jeweils die klare Nummer 1 auf Halblinks und Halbrechts sein und spielen spielen spielen. Sie müssen Verantwortung übernehmen und Fehler machen dürfen ohne dafür gleich wieder auf der Bank zu sitzen.

    Mensah-Larsen darf ab sofort nur noch Ergänzungsspieler sein, der mal reinkommt, um die anderen zu entlasten. Punkt. Er wechselt nach Flensburg, spielt also in den Planungen der Löwen keine Rolle mehr. Es gibt keinen Grund, noch Spielzeit an ihn zu verschwenden.

    Ganz ähnlich sieht's bei meinem Lieblingsspieler Alexander Petersson aus. Er kann als Backup und Mentor für seine Nachfolger Lagergren und Kirkeløkke seinen Vertrag ausspielen und wird dann dem Verein hoffentlich in anderer Funktion erhalten bleiben.

    Die Urgesteine Gensheimer und Groetzki sollen ebenfalls ihre Verträge ausspielen aber dabei stufenweise Spielzeit zugunsten ihrer Nachfolger abgeben. Allerdings ist das Thema Außenspieler einfach nicht so drängend, wie es von manchen immer wieder gemacht wird. Talentierte bzw. bereits gutklassige Außen wachsen auf Bäumen und dürfen deshalb niemals eine Priorität beim Umbruch sein. Ich weiß, wovon ich rede. War selbst lange genung einer ;)

    Bei den Torhütern gibt es keinerlei Handlungsbedarf. Punkt.

    Am Kreis ist man ebenfalls perspektivisch gut aufgestellt. Vor allem dann, wenn der junge Isländer sich zu einem Weltklasse-Abwehrspieler entwickeln sollte. Ob das Potential dazu vorhanden ist, vermag ich aktuell noch nicht zu beurteilen. Außerdem muss Kohlbacher jetzt als Abwehrspieler in seiner Entwicklung nachziehen. Er bringt alle Voraussetzungen mit. Jesper Nielsen hat noch ein Jahr Vertrag, weshalb man sich jetzt in aller Ruhe nach einer Lösung ab 2021 umsehen sollte.

    Abutovic ist leider eine einzige Enttäuschung und die Tatsache, dass man mit ihm verlängert hat, führt zum wichtigsten Punkt:

    Die Erfolge der vergangenen Jahre sind ohne Ausnahme auf Verpflichtungen zurückzuführen, die der ungeliebte Vorgänger von Roggisch zu verantworten hatte und bei aller Sympathie kann ich an Roggisch nichts erkennen, was über die Funktion eines Vereinsmaskottchens hinausgeht. Er ist VIEL zu nah an den Spielern dran. Er ist ein Kumpeltyp ohne tatsächliche Autorität. Und aus genau diesem Grund ist er als Manager leider auch eine Fehlbesetzung.

    Ich traue ihm weder zu, die richtigen Personalentscheidungen zu treffen noch, als cleverer Strippenzieher und Verhandler im Haifischbecken Business zu bestehen.

    Es gibt sicherlich verschiedene Modelle, wie man diesen Posten für die Zukunft sinnvoller besetzen könnte und meine Idealvorstellung wäre, einen renommierten Trainer als Team-Manager (a la Ferguson bei ManU) zu etablieren und ihm einen erfahrenen Partner für Vertragsrecht an die Seite zu stellen.

    Was mich zur Trainerfrage führt: Vranjes! End of discussion!

    Sorry für den langen Text, aber irgendwie musste ich mir meine Gedanken zum Thema allmählich mal von der Seele tippen :D

    Roter Teufel, wenn ich bei deinem in der Grammatik recht einfachem Geschreibe auf
    deinen Charakter schließen würde, müßtest Du dich für jeden deiner oft unnötigen
    Beiträge entschuldigen.

    Den roten Teufel kenne ich zwar nicht, aber immerhin hat er die Zeilenumbrüche wesentlich besser im Griff als ein gewisser Oldie, der außerdem nach JEDEM einzelnen Spiel seine immergleiche Leier anschmeißt.

    Dieser Oldie hält sich anscheinend für einen ausgewiesenen Handballexperten und gerne verweist er auf seine journalistische Ausbildung, was sich bis jetzt allerdings (und leider) weder auf die Form noch auf den Inhalt seiner Veröffentlichungen niederschlagen konnte.

    Die Verwendung des Begriffs „entsorgen“ ist hierbei lediglich ein I-Tüpfelchen.

    Naja, die Spatzen pfiffen es ja bereits seit geraumer Zeit von den Dächern und wenn man das Gesamtpaket anschaut, also sein Leistungsvermögen, die Vermarktungsmöglichkeitem als Vereins-Ikone etc., dann kann man sicherlich sagen: Passt schon.

    Inwieweit ich mich allerdings über die Formulierung "zukunftsweisend" freuen soll, ich weiss nicht - heißt das, dass man künftig nur noch (demnächst ehemalige) Weltklassespieler Ü-30 im Herbst ihrer Karriere verpflichten will? Heißt das, dass man eingesehen hat, dass man die Sagosens, Richardsons etc. niemals in die Kurpfalz wird locken können?

    Wahrscheinlich (und leider) entspricht das ja den Tatsachen, aber zukunftsweisend waren doch wohl eher die Verpflichtungen von Lagarde und Kirkelokke. Und die Zukunftspläne, die sich daraus ableiten lassen, heißen dann wohl realistischerweise: Erweiterte Spitze Bundesliga ohne größere internationale Ambitionen.

    Versteht mich nicht falsch, ich kann damit leben, lieber wäre mir allerdings, wenn ich mich täusche :D


    Wenn man Drux als Jugendlichen hat spielen sehen, ist es enttäuschend, was aus ihm geworden ist (natürlich auch durch diverse Verletzungen). Vielleicht wurde ihm zu früh das Prädikat "Wird mal Weltklasse" aufgedrückt. Das war nicht seine WM. Sehr schade.

    Er hatte wirklich sehr viel Pech in den letzten Jahren. Ich meinte das auch nicht als Generalabrechnung, sondern lediglich als Zustandsbeschreibung.

    Verdienter Sieg von Norwegen. So einfach ist das. Ich habe EINEN Rückraumspieler von Weltklasse gesehen und das war Sagosen. Toller Junge.

    Wiede schwach, Fäth und Drux indiskutabel, Suton überfordert. Böhm hat als einziger mit Eiern in der Hose gespielt. Das ist leider zu wenig.

    Heimschiedsrichter waren es wohl eher nicht ;)

    Und für die ganzen SUPEREXPERTEN hier: Ihr hattet absolut Recht. Groetzki ist schuld. Und Gensheimer ebenfalls.9 von 10 genügt natürlich nicht!