Ich finde es frappierend, wie sehr Kroatien davon abhängig zu sein scheint, dass Dule mitspielt. Das ist ein bisschen wie beim THW. Selbst wenn er mehr humpelt als rennt. Sein überragendes Timing hat einen derart großen Einfluss auf das Spiel seiner Mannschaften. Wahnsinn.
Beiträge von BerlinerLoewe
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Immerhin nach den ersten 30min sind sie schon Mal 5 Tore besser
Ne richtig geile 1.Halbzeit die die Schweden da aufs Parkett gelegt haben!
Einzig über Jakobson in der Abwehr würde ich mir Sorgen machen, gerade weil die Herren Karacic und Cindric heute offensichtlich ganz tief in die Theatralik Kiste greifen......Und was den Senior an der Aussenline angeht, manchmal würde ich mir wirklich wünschen, man würde gegen die Trainer gelb Mal stecken lassen und direkt die 2 Finger heben......
Bei einem so sonnenklaren 7m noch so den Affen zu machen wäre schliesslich bei jedem Spieler auch kein Gelb mehrMacht wirklich Spaß zuzuschauen. Tolles Tempo. Palle rockt. Kein Vergleich zum Spiel gegen Island. Und mal ganz ehrlich, irgendwie ist Opa Lino ja auch ne Show

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Das mag schon so sein, aber mir geht in dieser ganzen Diskussion allgemein etwas unter, dass unsere nicht funktionierende Abwehr trotz allem nur 25 Tore zugelassen hat und Prokop jetzt so dargestellt wird, als ob er schon verbrannt wäre und Pekeler und Wienczek das Spiel im Alleingang gerettet hätten. Unser Angriff hat auch nicht überzeugt, aber im Angriff sehe ich nicht ganz so viel "Leipziger Einfluss". Janke hat da auch nicht überzeugt, aber die Etablierten eben auch nicht.
Das war gestern kein gutes Spiel, weder von den Etablierten incl. beide TW, kein gutes Coaching von Prokop, aber eben nicht ausschließlich wegen der Leipzig-Connection. Auch unter Sigurdsson gab es Gurkenspiele. Ich finde, dass Prokop zu schnell zu schlecht wegkommt. Ist die Fangemeinde jetzt schon wieder so verwöhnt, dass nach schlechten Spielen so gezetert werden muss???
Das mit der Akribie ist doch etwas, was die Medien Prokop angedichtet haben, außerdem erwarte ich von jedem Bundestrainer, dass er akribisch arbeitet. Das ist doch nur eine Floskel, in die ich nix groß reininterpretieren würde.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir gegen Mazedonien wieder ein besseres Spiel machen. ich halte Mannschaft und Trainer für fähig und Willens genug das wieder besser hinzukriegen.Also bei mir kommt Prokop sicherlich nicht schlecht weg. Nur, er war an der schlechten Leistung gestern genauso beteiligt wie seine Spieler. Nicht mehr aber eben auch nicht weniger. Und Roscheck/Janke haben am wenigstens Schuld von allen. Die hauen sich rein und kämpfen. Ihre mangelnde Erfahrung kann man Ihnen ja wohl schwerlich vorwerfen.
Das mit der Akribie kommt nicht nur von den Medien. Das sagen auch seine Spieler (in verschiedenen Interviews). Und Akribie ist ja auch was gutes. Nur wie immer im Leben hat eben alles 2 Seiten. Auf dieses Problem wollte ich hinweisen. Mehr nicht.
Mir tut es um Roscheck leid, aber dass Prokop die Eier hat seine taktische Defensivausrichtung und die entsprechende Nominierungsentscheidung derart schnell zu korrigieren, rechne ich ihm sehr hoch an und das trägt weiter zu dem positiven Bild bei, das ich von ihm habe.
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Klar ist es ein Fehlereingeständnis, nur so wie Schorle das sagt klingt es als sei das was Schlechtes oder gar ein Zeichen von Schwäche. Blödsinn. Das Gegenteil ist richtig. Prokop und sein Team haben analysiert, diskutiert und reagiert. Das ist ein Zeichen von Stärke und sonst nichts.
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Das sehe ich ziemlich genauso. Dazu kam auch noch eine sehr schmale TW-Leistung gestern. Als ob die anderen irgendwie Bäume ausgerissen hätten, fokussiert sich hier alles auf diese dämliche Schlussszene und 2 Leipziger und am Trainerstuhl wird gesägt, was das Zeug hält. Das Fäth nicht spielt ist mir auch ein Rätsel, aber dafür muss es objektive Gründe geben und nicht, dass er nicht in Prokops System passt, zumal er vor der EM ja auch gespielt hat. Schland verwirft nicht immer 3 7m und Kühn ist normalerweise auch besser als 1/3, Häfner ebenso und Drux hat bei seiner langen offensiven Spielzeit auch nur das 1 Tor kurz vor Schluss zum Ausgleich gemacht, aber wahrscheinlich haben Prokop, Janke und Roschek den Rest so verunsichert, dass einfach nix mehr geht. Ich bin dafür, dass Prokop sich selbst und Janke auch noch aus dem Kader streicht und der Bob den Wiede noch anruft und dann zusammen mit dem Chief of Defense Finn "Blockhouse" Lemke das Turnier zu Ende coacht.

Natürlich war da gestern auch Pech dabei. Wenn einer der weltweit besten und sichersten 7-Meter Schützen in der Anfangsphase einiges liegen lässt, dann ist das nichts womit die unbedingt rechnen konntest. Wenn dann aber auch die Abwehr nicht funktioniert, kann es natürlich eng werden. Und dass die Abwehr nicht funktioniert hat wohl auch Prokop so gesehen und dementsprechend hat er versucht zu reagieren.
Mit dem Reagieren ist das aber so einer Sache. Man kann nämlich auch überreagieren. Und genau das hat Propok getan. Die zahlreichen Personalumstellungen im Mittelblock (unter Beibehaltung des Systems) haben die allgemeine Konfusion nur noch erhöht.
Es heißt ja immer, dass er ein sehr akribischer Arbeiter ist. Das klingt gut und stimmt wahrscheinlich auch. Akribie bedeutet allerdings auch, dass man umfangreiches Mikromanagement vornimmt. Und dass kann bei einer Mannschaft, die man nicht täglich um sich hat, problematisch werden.
Warum? Weil es ganz normal ist, dass der durchschnittliche Mensch nur eine ganz bestimmte Menge an Information pro Zeiteinheit aufnehmen kann. Wenn es zuviel wird schaltet das Gehirn ganz automatisch ab. Und das kann fatal sein. Die Verunsicherung nimmt zu und Abläufe geraten weiter ins Stocken.
Mein Eindruck war, dass man diese Verunsicherung gestern förmlich mit den Händen greifen konnte bzw. in den Timeouts sehen und hören konnte. Ein Stakkato von Information in 60 Sekunden. Das schien mir einfach zu viel und zu hektisch.
Aber egal. Prokop ist intelligent und wird weiter lernen. Er und die Mannschaft werden die Unsicherheit abschütteln und das Ding am Ende gewinnen.
So sieht's aus

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Ich hoffe für ihn, dass er nun die richtigen Worte bei den Spielern (Lemke, Roscheck) findet - die Gefahr besteht nämlich, dass der eine als "Sündenbock" für alle Zeit verbrannt ist und der andere keinen richtigen Bock hat, das 5. Rad am Wagen zu sein und die Kohlen für den Trainer (der ihn erst nicht dabeihaben wollte) aus dem Feuer zu holen ...
Lemke ist ja an Gegenwind gewöhnt
Ich kann mir gut vorstellen, dass ihm die anfängliche Nicht-Nominierung einen zusätzlichen Motivations- und vor allem Konzentrationsschub mitgibt. Und Roscheck betrachte ich sowieso nicht als Sündenbock, eher das Defensivsystem, das ihm seine Nominierung verschafft hat. -
Nachdem ich hier eine ganze Weile mitgelesen habe, wollte ich jetzt auch mal meinen Senf dazu geben

Ich finde die aktuellen Diskussionen sehr fragwürdig und teilweise auch bezeichnend.
Das ging mit den Nominiereungen los und geht mit jedem Spiel weiter. Im ersten Spiel, was wirklich gut war, lag es natürlich am super schwachen Gegner (der gestern übrigens nur knapp gegen Mazedonien verloren hat). Gestern war es nun der unfähige Trainer und seine Leipziger. Bin gespannt, was es morgen sein wird.Das Spiel gestern war in der 1. HZ nicht gut, es aber nun auf 2 Leipziger Spieler zu schieben ist doch Unfug. Es war eine schlechte Mannschaftsleistung und ebenso war es in HZ 2 eine gute Moral von der ganzen Mannschaft. Prokop hat nun reagiert, die Möglichkeit hat er. Aber Finn Lemke ist ein Spieler in einem Team, er allein ist ebenso kein Allheilmittel, wie Roscheck nicht allein an der Leistung gestern Schuld war.
Alle reden immer von Erfahrung und gestandenen Spielern. Die Europameister waren fast alle noch grün hinter den Ohren und ich kann mich an die gleichen Diskussionen über die Nominierungen von Dagur Sigurdsson erinnern. Am Ende hat der Erfolg ihm damals Recht gegeben. Aber viele vergessen, dass die "gleiche" Mannschaft im 1/8 Finale der WM ausgeschieden ist.
Ich habe das Gefühl. dass Prokop einfach ein schweres Standing hat und alle Kritiker nur auf Fehler warten. Das ist leider typisch deutsch und sehr schade.
Naja, wir sind hier eben auf einem Handball Diskussionsforum, von daher ist es eigentlich schon zu erwarten, dass hier (teilweise kontrovers) diskutiert wird. Das betrifft natürlich auch die Rolle des Trainers oder die Auswirkungen seiner taktischen und personellen Entscheidungen.
Ich mag Prokop und ich mag Roscheck und Janke. Außerdem glaube ich nicht, dass die Hereinnahme von Lemke ein Allheilmittel ist. Des weiteren fand ich es vertretbar, dass er in der Vorrunde versucht hat, eine NOCH aggressivere Abwehrvariante zu etablieren. Ziel dieser Variante ist es die Rückraumspieler enorm unter Druck zu setzen, um dabei (unter anderem) schlechte Entscheidungen zu provozieren bzw. Würfe innerhalb der 9-Meter-Linie zu verhindern.
Der Nachteil dieser Variante ist, dass es negative Kettenreaktionen gibt, sobald nur ein Abwehrspieler einen Schritt zu spät kommt. Egal, einen Versuch war's wert. So hat das wohl auch Prokop selbst gesehen und deshalb seine Personalentscheidung (und damit auch die taktische Ausrichtung in der Defensive) dahingehend korrigiert.
Von daher dürfte er gedanklich genau die gleichen Abwägungen erörtert haben, die hier im Forum in Form von Meinungen diskutiert werden.
Dass Einzelne dabei eher trollen als diskutieren ist dem Format Internet geschuldet. Da kann man nix machen

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"Finn hätte uns heute auch nicht geholfen,also habe ich ihn nicht vermisst" Pekeler im Interview mit spiegel-online (ich gehe mal davon aus, dass er das wirklich exakt so gesagt hat)
Auch ein interessanter Beitrag zum Thema wie man einen kleinen Mittelmann aus dem Rennen nehmen könnte.
Ich bin mir sicher, dass er gemeint hat, dass Lemke im Prokop/Roscheck-6-0-System nicht geholfen hätte

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Da hat ja auch der Spiegel einiges dazugedichtet bzw. -geschrieben. Pekeler hat nur gesagt, in der 1. Halbzeit wollte Prokop das "so" (mit dem Rauslaufen und auf 9m verteidigen), und er hat sich in der Halbzeit mit Wiencek abgesprochen es mit 6:0 passiv zu probieren was geklappt hätte. Von Aufstand hat er da nichts gesagt, und Prokop hat halt nicht widersprochen. Ein Aufstand ist es erst wenn Prokop es anmahnen würden, und die Spieler ignorieren es oder sagen offen "nö".
Ich denke ebenfalls, dass es genau so war wie von dir beschrieben. Jeder der mal einigermaßen ambitioniert Handball gespielt hat weiß wie wichtig es ist, dass der Mittelblock sich intensiv abspricht. Das ist kein Widerspruch zur "Richtlinienkompetenz" des Trainers, sondern eine Ergänzung, und zwar eine sinnvolle.
Ich habe das gestern in der Halbzeit bereits geschrieben. Etwas tiefer stehen und konsequent verdichten. Das ist das absolute Mittel der Wahl gegen einen körperlich kleingewachsenen Mittelmann. Prokops Idee kann ebenfalls funktionieren, ist allerdings sehr trainingsintensiv und vor allem besser geeignet gegen einen Mittelmann wie beispielsweise Karabatic.
Jeder der gestern geschrieben hat, dass Lemke (weil groß und weniger beweglich) noch mehr Probleme mit Zarabec gehabt hätte, denkt viel zu eindimensional (oder hat das Wesen einer 6-0 Abwehr nicht verstanden).
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Also ich interpretiere das so:
in der hier schon zitierten Regel 8:10c steht:
"Abstandsvergehen (Regel 8:10c): Das „Nichteinhalten des Abstandes“ führt nur dann zur Disqualifikation + 7m, wenn der Wurf in den letzten 30 Sekunden (!) nicht ausgeführt werden kann. Wird der Wurf ausgeführt und durch einen zu nahe stehenden Spieler geblockt, dann ist auch in den letzten 30 Sekunden die normale Progression
vorgesehen, da der Ball die Hand des Werfers verlassen hat."
Man muesste dann also argumentieren, dass in diesem Fall das Abstandsvergehen dazu gefuehrt hat, dass der Anwurf in der regulaeren Spielzeit nicht mehr moeglich war? Wenn das so ist, ist das eine der daemlichsten Regeln die seit langem gehoert habe, insbesondere die Begruendung das der Ball ja die Hand des Werfers verlassen hat. Diese Logik setzt ja voraus, das der Spieler nur dann wirft, wenn er nicht blockiert wird. In der Situation, also quasi fast mit Spielende versucht der natuerlich einen Wurf auf Biegen oder Brechen und nimmt sich dadurch selbst den "Vorteil" eines 7 Meters, obwohl er regelwidrig blockiert wurde - das muss man mal einem Aussenstehenden erklaeren der versucht Handball zu verstehen.Ich sehe das genauso wie du. Dieser letzte Satz ist derart schwammig und ungenau formuliert, dass er fast schon keinen Sinn mehr ergibt.
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Oh la la, und alle Achtung.
Die meisten Trainer, die ich kenne bzw. kennengelernt habe, würden sich schwer tun, einen vermutlichen Fehler derart schnell zu korrigieren. Ich denke er hat eingesehen, dass sein "Leipziger" Abwehrkonzept auf Nationalmannschaftsebene aus verschiedenen Gründen problematisch ist. Wobei der Hauptgrund darin bestehen könnte, dass einfach die Zeit fehlt um die Abläufe auf den Punkt einzustudieren.
Das "Leipiger Konzept" ist extrem laufintensiv und wenn nur ein Spieler zu langsam verschiebt, entstehen die Lücken, die den Verbund aufreißen. Das gilt vor allem, wenn derart viel auf und über 9-Meter rausgegangen wird. Spätestens in der Gegenbewegung hängst du dann hinten dran. Das hat man gestern besonders in der 1. Hz gut gesehen als der Halblinke permanent gute Wurfsituationen vorgefunden hat.
Wenn er jetzt noch einsieht, dass er mit Fäth gerade einen ballsicheren und wurfgewaltigen Halblinks auf der Bank versauern lässt (vorausgesetzt seine geringe Spielzeit liegt nicht an einer Verletzung), dann bin ich optimistisch, dass die Mannschaft wieder die Kurve kriegt. Du kannst dich nicht derart auf Kühn als einzigen Shooter verlassen, dafür ist seine Leistungsstreuung nach wie vor zu hoch.
Für Roscheck und Janke tut es mir leid. Das sind Super Jungs und tolle Handballer, die durch die umstrittenen Nominierungen und damit verbundenen Diskussionen wahnsinnig unter Druck geraten sind. Janke hatte jetzt in 2 Spielen reichlich Chancen sich zu zeigen und es sieht aus als würde es noch nicht ganz reichen, um auf diesem Niveau dauerhaft positive Akzente zu setzen.
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Genau, der Pfeilschnelle Lemke würde den Unterschied ausmachen.

Du musst nicht schnell sein, wenn du die Mitte gegen einen Angreifer, der an den 1. Kreis will, konsequent verdichtest.
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Ich bezweifel, dass der 2.10 Mann Lemke besser gegen Zarabec aussehen würde. Der ist ja für die beweglichen Abwehrspieler schon zu schnell!
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Die Mitte verdichten und tiefer stehen gegen Mittelmänner mit einer Durchschnittsgröße von 180 cm. Was ich im Gegensatz dazu sehe, ist blindwütiges Vorstürmen auf 9 Meter, um danach ausgetanzt zu werden bzw. beim Wechsel auf die Halbspieler in der Gegenbewegung zu spät zu kommen.
Ich habe nichts gegen eine offene 6-Null, aber sicherlich nicht gegen Slowenien mit Zarabec und Bezjak auf der Mitte

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Ein 2,10 Mann im Mittelblock wäre vielleicht gerade ganz hilfreich

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Da fehlt den meisten Spielern einfach die Klasse. Ich sehr am ehesten noch Mattes und Simak Richtung 2. Bl . Den Rest werden wir in der Bundesliga nicht wieder sehen. Gegenüber den Franzosen sind wir 3 Jahre zurück. Es gibt Jahrgangsklassen da kommt nichts raus und bei andren Jahrgängen gleich 4-5 Spieler.
Ich möchte dir da nicht unbedingt widersprechen, denke allerdings, dass außer Matthes vor allem Heymann, Ignatov und Klimpke (die bei diesem Turnier ja alle gefehlt haben) gute Chancen haben, den nächsten Sprung zu machen. Bei Simak bin ich mir nicht so sicher. Er bringt handballerisch sehr viel mit. Er hat hat ein gutes Auge fürs Spiel, ein gutes "Händchen" und steht auch hinten sehr gut im Mittelblock.
Aber ich fürchte ihm fehlt die Anlage für das letzte Quentchen Athletik, also Schnelligkeit und Sprungkraft, die für die absolute Spitze unabdingbar sind.
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Dieser Johannessen gefällt mir sehr gut, jeweils 4 Tore in den jeweiligen Spielen und sah auch sonst gut aus.
Mir gefällt der ebenfalls sehr gut. Den hätte ich mir für die Löwen gewünscht als klar wurde, dass man bei Sagosen keine Chance hat. Ich denke der hätte von seiner Spielweise sehr gut zu Andy Schmid gepasst. Fürchte allerdings, dass er ebenso gut zu Lauge und Gottfridsson passt

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Wenn sich die Torwartleistungen weiter angleichen sehe ich Mazedonien am Ende vorne.
Ich bin halt ein Experte

Aber ernsthaft, ein Unentschieden wäre wohl gerechter gewesen. Die Schiedsrichter waren aus meiner Sicht ein wenig überfordert, aber andererseits war das auch ein verdammt schwer zu pfeifendes Spiel, mit zahlreichen kleinen Provokationen. Die Zuschauer haben ganz schön einen los gemacht. Das werden zwei heiße Tänze nächste Woche.
Spielerisch hat mich allerdings keine der beiden Mannschaften überzeugt.
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Slowenien-Mazedonien. Ein verbissen geführtes Spiel mit zahlreichen Zeitstrafen. Bis jetzt macht Skok ganz klar den Unterschied. Allein 4 komplett freie Bälle von Manaskov weggenommen.
Und trotzdem steht es zur Hz 11:11, da zuletzt der mazedonische Torwart mit ein paar starken Paraden nachgezogen hat. Wenn sich die Torwartleistungen weiter angleichen sehe ich Mazedonien am Ende vorne.
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Janke als Numero Uno auf RL macht mir Sorgen ...
Ich denke nicht, dass Janke als nominelle "Numero Uno" eingeplant ist (kann mich aber natürlich auch täuschen ;-). Ich nehme eher an, dass das eine taktische Maßnahme gegen die bekanntermaßen sehr offensive Abwehr der Montenegriner war. In diesem Kontext finde ich es auch akzeptabel, dass Fäth erst als letzter Spieler eingewechselt wurde, da ihm eine derart offensive Deckung nicht wirklich entgegen kommt.
Trotzdem hoffe ich, dass Prokop in den folgenden Spielen früher auf Fäth zurückgreift, da es wichtig ist, auch ihn ins Rollen zu bringen und zwar vor allem deswegen, weil Kühn nach wie vor eine Art Wundertüte darstellt, bei dem Welt- und Kreisklasse jederzeit sehr eng beieinander liegen.
Alles in Allem, ein sehr solider Auftakt, der Lust auf mehr macht.