Beiträge von Hagi63

    Endlich mal zu sehen wie Regelanpassungen konsequent umgesetzt werden, ich habe allergrößten Respekt vor diesem Schirigespann, denn alles richtig gemacht. Da das geahndete Abstandsvergehen gleichzeitig eine grobe Unsportlichkeit darstellt wurde eben dies für die letzten 30 sec der Spielzeit verschärft weil eben bei knappen Spielständen in der Vergangenheit da viel Schindluder getrieben wurde.
    Genau diese Situation hat es bereits in unteren Ligen des DHB bereits gegeben. Der Hintergrund ist der Fairnisgedanke als Ansatz für die Regelverschärfung.
    Und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, das sollte eigentlich jeder wissen.

    Weiter interessante und spannende Spiele

    Hatte es anfänglich auch am Samsung Großbild TV direkt über den Browser versucht hatte da nur den Ton parat nachdem es anfänglich nur komplett gezickt hat. Mit dem Umweg WLAN zu Tablet mittels Smart View zu TV Gerät konnte ich dann die schwedische Partie sehr gut verfolgen und hatte zwischenzeitlich nur die bereits angesprochenen kurzen Pixelfehler.

    Das Zauberwort hieße Normierung der Standards, macht aber jeder Große sein eigenes Ding so dass eben der ein oder andere trotz sauteuer erworbener Hardware in die Röhre guckt.

    Viel Vergnügen weiterhin bei gutem Empfang
    Sven

    ch glaub ja, daß RotNr.22 befürchtete, sich verletzt zu haben, denn beim Ausrutschen ist er auch noch gestolpert und ziemlich unkontrolliert in den Gegner – wobei ihn Spieler SchwarzNr.7 mit der Hand im Gesicht und auf die Nase trifft – und auf den Boden gefallen.

    Da kann man im ersten Moment schon glauben, daß man sich richtig verletzt hat.

    Das würde ich auch so sehen. In der Gesamtbetrachtung der Szenerie würde ich die Direkte Disqualifikation wegen Unsportlichkeit auch aussprechen, da hier aus dem eigenen "Unvermögen" des Spielers diese Situation entstanden ist. Das Gebot der Fairnis hätte erfordert den Ball nicht einzuklemmen und damit die Spielfortsetzung nachhaltig verzögernd (unsportlich) zu beeinflussen, denn wenn man noch bewußt um den Ball streiten kann ist man nicht so schwer verletzt wie gespielt. Anders herum hätte dasselbe Gebot für den Abwehrspieler gelten müssen bei fairer Einschätzung der Spielsituation, immerhin hatten die Schiedsrichter das Spiel mit Time out unterbrochen, daher wäre für die provokante Ballforderung mindestens auch eine 2min Strafe im Rahmen gewesen.
    Die Fairnis wird leider immer mehr zum Außenseiter auf der Spielfläche.
    Sven

    Nein, Tatsachenentscheidung, denn es geht ja auch um die Auslegung des kleinen aber feinen Wortes "sofort"

    Und außerdem geht es um das bewußte Handeln. Im Video ist das klar zu erkennen, denn der betreffende Spieler legt den Ball nicht ab sondern gibt diesem einen bewußten Kick damit der Ball erst geholt werden muß, hier die Strafe anzusetzen ist korrekt.
    Im Umkehrschluss gibt es aber auch SR die mit sofort und bewußt ihre Schwierigkeiten haben, halt Ermessenssache, es gibt ja auch die Situation das bei gerade neu eingeharztem Ball dieser einfach nicht von der Hand will beim ablegen, selbst erlebt, und genau die dann damit verbundene Schwungbewegung um den Ball von der Hand zu bekommen als bewußtes unsportliches Handeln eingeschätzt wird. Ist halt Fingerspitzengefühl beim SR gefragt hier richtig zu beobachten.
    Einen schönen Tag

    Eigentlich in dem Alter fast zu spät, einen Lösungsansatz den ich sehe ist den Ablauf in methodische Teilchenabläufe zu zerlegen und zu üben bspw. nur das verlagern aufs Standbein, danach nur die Körperhaltung, usw. jedesmal mit entsprechender Korrektur bis beim Probanden der AHA effekt einsetzt bspw. das mehr Schärfe und Genauigkeit beim Wurf entsteht. Ist langwierig Geduld wird sich aber auszahlen, Voraussetzung ist natürlich der Wille der Probanden.

    Moin,
    unter Bezug auf die Argumentation des Anwaltes im verlinkten Beitrag und nach Ansicht des Videos würde ich hier ausschließlich die Verantwortung für den Zusammenstoß beim Angreifer sehen und zwar alleinig aus der räumlichen Stellung des TW heraus in "seinem" Torraum.
    Er steht ca 1 bis 1,5m weg von der Torraumlinie, da ist es zwangsläufig das der Angreifer mit dem TW kollidiert wenn der zusätzlich eine typische Abwehrbewegung macht, als solche würde ich das einschätzen.
    Für die Schiedsrichter ist aber der Kontext des Spiels selbst Anhaltspunkt und das kann man nicht erkennen, denn wie vorher bereits angeführt gibt es durchaus Torhüter die solche Situationen durchaus ausnutzen.

    Entscheidung ist schwierig bei der Angebotsvielfalt, versuche mal bei technisat dich umzuschauen (lesen , lesen, lesen), ich hatte zuletzt einen aus diesem Hause mit doppeltem Empfangstuner für Sat empfang, konnste sogar gucken und gleichzeitig aufnehmen (zwei Antenneneingänge erforderlich), wenn jetzt noch die smart Funktionen hinzukommen für TV aus dem Netz wird die Auswahl noch schwieriger muss man halt Prioritäten an Hand seines eigenen Bedarfs setzen.

    a braucht man ja keine Regelkunde, denn sowas als Verzögerung zu interpretieren oder eben nicht, ist ja schon ganz gewaltig im Ermessen der Schiedsrichter. Ich finde auch das sie das wirklich nur in gravierenden Situationen tun sollten.

    Ist mit aktuellem Regelbezug leider nicht ganz korrekt. Wenn das wirklich so gewesen ist, mir ist es am TV nicht aufgefallen, hätte eigentlich die seit dieser Saison verschärfte Regelung zur letzten halben Spielminute greifen müssen. Dann wäre die unzweifelhafte dann auszusprechende Disqualifikation sogar wegen grober Unsportlichkeit mit einer 7m Entscheidung zu verbinden gewesen, wie gesagt mir ist das so aber nicht erinnerlich bzw. aufgefallen.

    Wenn der Verband einen Pokalwettbewerb ausspielen lässt, dann soll ihn auch die beste Mannschaft gewinnen dürfen.

    Ich bin grundsätzlich bei dir, Voraussetzung ist dann aber das alle von denselben Grundvoraussetzungen ausgehen, wenn wirtschaftliche Aspekte in Verbindung mit Eliteformationen ins Spiel kommen sind die Voraussetzungen für den Wettbewerb verzerrt und in dem Moment ist man bei Fairnis wie beschrieben, betrachte das vielleicht mal im übertragenen Sinn mit der Dopingdiskussion.
    Mal abgesehen davon das der die Verbände hier gefordert sind für die entsprechenden allgemeinen Rahmenbedingungen zu sorgen.

    Kann das vorher gesagte nur unterstreichen, D-Jugend ist Lernprozess und das in allen Belangen.
    Wenn dein Gegner sich dem Fair Play verschrieben hat wird er vielleicht auf den Einsatz der beschriebenen Doppelspieler verzichten. Wäre aber die Ausnahme denn wir leben in einer Ellenbogengesellschaft. Fair kommt da unter ferner liefen.
    Ansonsten versuche dich vielleicht auf einen Schwerpunkt , bspw. eine Abwehrformation in bestimmter Konstellation zu deinem Spielermaterial, sch.... Begriff, abzustellen. Und manchmal kommt es anders als man denkt.

    Viel Erfolg in jedem Fall

    Schiedsrichter alleine können nicht ausschlaggebend sein

    Sorry, oh doch können sie das, leider, ob gewollt oder ungewollt ist dabei eine ganz andere Frage. Ich erinnere hier bspw. an die für mich mit spielentscheidenden Nichtentscheidungen im letzten WM Viertelfinale oder auch an das Gesicht und die erhobene Hand der Bundesrobbe in seiner Amtszeit auch wegen katastrophaler Fehlentscheidungen.

    Da man diese Dinge grundsätzlich mit der Begrifflichkeit der Tatsachenentscheidung für die betreffenden SR aus der Welt schaffen kann ist es ja so schwierig zu betrachten.

    Bspw. die im Spiel stattgefundene Szene mit MB. Es macht halt einen Unterschied ob man nur zum Block hochsteigt, dann wäre die Entscheidung falsch gewesen, hier fand aber noch gleichzeitig ein aktives Schlagen mit beiden Händen statt da ist es sogar eigentlich unerheblich ob Dissinger am Kopf getroffen wird oder nicht, die Disqualifikation ist da zwangsläufig gegeben.
    Hat dem SCM Spiel für mich aber die richtige Würze verliehen. Jetzt dieses Leistungsvermögen noch mit Konstanz verbinden und man könnte vor Magdeburg vielleicht wiede das Zittern bekommen, so jedenfalls mein Wunsch.

    Wenn er die Kriterien der Regel (anwesend und im Protokoll eingetragen) erfüllt hat natürlich und vor Spielbeginn kann dann auch dieser verletzte Spieler ersetzt werden bei ebenfalls gleichzeitigem Vermerk im Spielprotokoll, nach Spielbeginn (Anpfiff) geht das nicht mehr wenn bereits 14 Spieler eingetragen waren, hier kann nur noch ergänzt (aufgefüllt zu 14) werden wenn die Zeilen im Protokoll leer sind.

    Das ist doch eigentlich ganz simpel wenn man sich kurz Regel 4:1 betrachtet.

    Eine Mannschaft besteht aus bis zu 14 Spielern, damit ist die maximal zur Verfügung stehende Spielerzahl für ein Spiel 14, die Regel gibt das Unterschreiten bis auf mindestens 5 zu Spielbeginn her aber definitiv kein Überschreiten.

    Daher sind auf den Spielberichten auch nur 14 Zeilen für Spieler vorgegeben.

    Der zweite wichtige Regelbezug hier ist die Herstellung der Teilnahmeberechtigung am Spiel, die unter 4:3 eindeutig geregelt ist.

    Der heißt beim Anpfiff anwesend und im Spielprotokoll eingetragen. Es ist auch klar definiert das später eintreffende Spieler vom Sekretär eingetragen werden können. Funktioniert aber nur wenn innerhalb der 14 Zeilen noch Platz ist. Heißt eigentlich genausoviel daß man bei voller Kapelle (14 eingetragen) keinen Spieler mehr nachtragen kann, da sonst ein eindeutiger Verstoß gegen 4:1 vorliegen würde, der in Folge unter Umständen Grund für einen erfolgreichen Einspruch sein könnte.

    Heißt ihr habt es in eurem Falle richtig gemacht, eine Streichung auf dem Protokoll ist nach Spielbeginn grundsätzlich nicht mehr möglich, da ihr bei hypothetisch angenommener Ergänzung einen 15. Spieler eingesetzt hättet. Nur vor dem Spielbeginn ist eine Korrektur möglich, dies ist dann auch im Protokoll entsprechend zu vermerken.

    Wenn man also Spieler später erwartet weil bekannt nicht schon zu Beginn ins Protokoll einschreiben sondern den Paß aus der Mappe nehmen, damit diese dann beim Sekretär nachgetragen werden können.
    Damit ergibt sich zwangsläufig die Antwort zur Fragestellung bezüglich der Verletzung.

    Wie schon mehrere andere anmerkten, sehe auch ich (erst in der Zeitlupe) kein rot für Eggert, da er eben nicht "seinen Ellenbogen in Duvnjaks "Fresse", wie hier genannt wurde, reinrammt", sondern der tieffliegende Duvnjak da reinrauscht. Und nur weil Blut fließt, ist es ja nicht automatisch rot für den Gegenspieler.
    Und ich sehe auch in der wiederholten Zeitlupe nicht, dass Glandorfs Arm zuerst bei Toft-Hansen ist (nur weil dieser den Kopf zurückzieht? Das macht er in jedem Spiel dreimal, da würde ich nicht drauf setzen); ob der Schlag von RTH auf die Schulter von Glandorf nun rot oder zwei Min. sind, kann man diskutieren. Und bei der Vujin-Szene: im sport1-Kurzvideo sieht man noch, dass der Schieri hinten das Foul anzeigt als Mahé Vujin hält und der dann beim Losreißen Mahé dann einen (zwar unsportlichen ab wirklich nicht bösartigen mitgibt), also so lange kann Mahé ihn nicht gehalten haben, dass es auch für ihn um zwei Min. ging.

    Ich habe mir jetzt die Bilder nocheinmal genau angeschaut und bleibe bei meinen Einschätzungen, bei HG würde ich es sogar noch verschärfen.
    Eggert geht klar und deutlich aktiv mit angezogenem Ellenbogen auf Konfrontationskurs zu Duvnijak es ist schlicht und einfach die besagte gesundheitsgefährdende Spielweise, eine direkter Disqualifikation wäre gerechtfertigt gewesen, bei HG hätte man das Stürmerfoul noch mit 2min gegen HG ergänzen können mit anschließendem Ballbesitz für Kiel, denn RTH wird klar und deutlich am Hals getroffen und dies aktiv wie es viele Rückraumschützen machen. Leider sind diese Situationen sowohl als Feld als auch Tor SR ganz schwer auszumachen. Und für Vujin sind die 2min ausreichend da es sich um eine "normale" Unsportlichkeit handelt. Korrigieren muß ich zu Mahe wir waren erst bei 59:10 hier wäre ebenfalls nur wegen "normaler" Unsportlichkeit zu verfahren gewesen.

    Ansonsten muss ich allen Vorredner zustimmen, ein tolles Handballspiel mit allem was dazugehört.

    Kannst du mir auch erklären, warum der Schlag auf die Wurfarmschulter das Stürmerfoul aufhebt? Der Ellenbogen von Glandorf kam doch zuerst.

    Als Schiri ist man gezwungen die Gesamtsituation zu betrachten und in der Schnelle des Ablaufs der Handlungen sehe ich hier die Gleichzeitigkeit der Aktionen gegeben, erst mit Zeitlupe kannst du hier aufdröseln und die hat man als SR auf der Platte nu mal nicht. Und dann muss man halt sofort entscheiden.