Beiträge von Hagi63

    Hallo Hagi63, der DHB mit seinen 3. Ligen und Jugendbundesligen männl. und weibl., Die HBL und HBF mit der jeweiligen 1. + 2. Liga werden das System SPORTRADAR nützen. Es ist in keinster Weise daran gedach, auf NU Liga zu wechseln. Du solltest mal Deine Quellen überprüfen, vielleicht spielt Wunschdenken eine Rolle.


    Ich war mal so frei meine Quelle zu checken, die sich in NU Liga direkt befindet. Im Bild (Admin Zugänge die es nur auf vertraglicher Basis gibt) sind die jeweiligen Verbände (u.a. auch der nicht daran denkende DHB) die mit NU Liga arbeiten in der aktuellsten Variante zu sehen. In welchem Zeitrahmen die komplette Umsetzung bei den neu eingebundenen Verbänden erfolgt ist sicherlich noch offen.

    Es ist wohl mittel bis kurzfristig in Planung eine entsprechende App einzurichten/ zu entwickeln die ggf. das durchhangeln durch die Seiten der Landesverbände vereinfacht. Inwieweit sich die Profiligen mit ihren Strukturen da integrieren ist sicherlich ebenso offen und bleibt weiter abzuwarten, wäre ja zu einfach wenn sich ganz Handballbundesdeutschland auf ein gemeinsames digitales Informationssystem einigen würde.

    Es bleibt unbestritten das diverse weitere Informationssysteme zur Verfügung stehen und das es für NU liga noch einiges an Arbeit zur weiteren Umsetzung bedarf. Ich bin selbst gespannt wie die Entwicklung an dieser Stelle voranschreitet.

    Nach meiner Kenntnis kommt auch der DHB über kurz oder mittel nicht mehr an der NU Liga vorbei, ist glaube ich sogar schon beschlossen (?)weiß jetzt bloß nicht ab wann, da mittlerweile fast alle Landesverbände dieses System umsetzen.
    Gruß Sven
    PS. Im Anhang das Admin Eingangsportal, ab 1.7. sind definitiv noch zwei weitere Landesverbände mit dabei.
    Hier geht letztendlich eine ganze Menge von persönlich über Vereinsverwaltung bis zum Verband, bspw. Lifeticker mit Spielbeicht etc.

    Nur der SCM, herrlich spannendes Spiel gestern.
    Der Sieg inspiriert mich ein wenig in die Glaskugel zu philosophieren :P
    Die Löwen lassen noch Punkte in Hannover, in Magdeburg evt. in Melsungen und bei den Füchsen.
    Flensburg hat noch Göppingen, Kiel und die Füchse im Programm
    Kiel hat mit den Füchsen und Flensburg die wenigsten Kracher.
    Verliert kiel bei den Füchsen und gewinnt gegen Flensburg rückt die Tabellenspitze wieder auf einen Vierkampf, vielleicht auch eher Dreikampf Kiel,FB,Mgdb zusammen und dann ist alles drin, vor allem Spannung wie man sie lange nicht hatte.
    Ich lass mich überraschen.
    Einen schönen Tag wünscht Sven

    Ergänzung zu Funkrufs Beitrag.
    Die Spielberechechtigung (§14 SPO DHB) wird bei Vorliegen aller Voraussetzungen erteilt. Die Wartefrist findet dabei keine Beachtung und ist in Eigenverantwortung des neuen Vereins zu beachten. Heißt konkret, wenn du bei erteilter Spielberechtigung durch den neuen Verband vor Ablauf der Wartefrist am Spielbetrieb teilnimmst wirst Du als nichtteilnahmeberechtigter Spieler behandelt mit den gesammelten Konsequenzen für die Neue Mannschaft (Bußgeld, Punktverlust bei sportlich gewonnenem Spiel). Datum des letzten Spiels für den Altverein ist bindend.

    Statistiken hin oder her, wer einen für mich ganz tollen Eindruck bei der WM hinterlassen hat waren die beiden Brasilianer, die für meine Begriffe den entscheidensten Anteil an der Mannschaftsgesamtleistung hatten. Beide gleich stark und präsent in vielen Situationen.

    Letztendlich wurde das hier ausführlich beschrieben, es kommt darauf an wie man seine Regelkunde artikulierend auf die Platte projeziert.
    Als SR kann man sehr wohl unterscheiden was coachen und was reklamieren ist und das sogar bei derselben Wortwahl der Bankverantwortlichen. Körpersprache, Tonlage etc. sollten nicht außer Acht gelassen werden. Und als SR würde ich mir das laute mitzählen verbeten, denn ausschließlich die SR leiten das Spiel und niemand anderes. Das entfällt vielen Protagonisten immer mal wieder nach Anpfiff.

    lindholm war ja fast immer sehenswert-


    finde eher das Gegenteil, sowohl in der Rolle als auch manchmal außerhalb die naivste der Kommissarinnen, ich hab nichtmal mehr eingeschaltet.

    inhaltlich fand ich bisher die Kölner, Bremer, Münchener, Ludwigshafener und auch den Bodensee ganz gut, haben aber alle ganz stark nachgelassen. Münster ist dank der skurilen Geschichten und der Figuren sehenswert fängt aber an sich abzunutzen, deutlich besser als in den ersten Folgen sind die Wiener. Die Erfurter find ich momentan auch ganz gut als Pendant zu Münster genauso wie Dortmund und Berlin mit den etwas überzeichneten Figuren, gar nicht mehr geht Borowski in Kiel mittlerweile genauso wie Zürich, Dresden ist Durchschnitt.

    Der Punkt ist erstens nur die SR sind für diese Dinge in allererster Linie verantwortlich, zweitens ein gegebenes Tor kann lt. Regelwerk nur bis zum danach folgenden Anpfiff zum Anwurf durch die SR korrigiert werden. Danach kann es nicht mehr zurückgenommen werden.

    Ist es dann offensichtlich fälschlicherweise gegeben dann geht alles andere nur per Einspruch nach dem Spiel mit der ganzen dazugehörigen Litanei der Beweisführung, Vorauskostenerstattung und anderen kleinen Fallstricken zur Erlangung einer Entscheidung, was wiederum mit viel Zeit verbunden ist.
    Die SR sind grundsätzlich alleinverantwortlich für die Spielleitung und damit auch in der Wahl ihrer Mittel (Notizkarte) bspw hier zur Torstandskontrolle frei in der Wahl ihrer Mittel.

    2 min vor der ersten Gelben geben zu dürfen, finde ich psychologisch wirksam: wissen so doch alle Spieler, dass sie nicht erst dreimal kloppen können, ehe es 2 min gibt.


    Manche Vergehen wie bspw. die vielbeschworenen Gesichtstreffer der Abwehrrecken lassen da regeltechnisch auch keine gelbe Karte mehr zu. An und für sich kann ich den Vorredner meistenteils beipflichten was die SR Leistung insgesamt betrifft, zumindest was mir persönlich visuell zugänglich war.
    Letztendlich schwingt bei der Betrachtung immer ein subjektiver Faktor mit. Komisch wird es meistens immer dann wenn Gespanne in einen Zwiespalt der sonst eigenen Linie mit den erhöhten Anforderungen aus der speziellen Schulung zum Turnier geraten, denn der Beobachter lauert in der VIP Loge und entscheidet dann über Wohl und Wehe im weiteren Turnierverlauf. Und welcher SR will schon wegen fehlender Beobachtungspunkte vorzeitig abreisen dürfen.
    Ich wünsche noch spannende Partien im weiteren Verlauf.

    Rheiner

    Nach Stürmerfoul geht es da mit Freiwurf weiter, wo das Foul war und nicht der Ball!


    Nichts anderes hab ich mit meinen Worten gesagt, Deutsche Sprache schwere Sprache offensichtlich.
    Wo befindet sich denn der Ball in der Regel zum Zeitpunkt eines "echten" Stürmerfoul ? in den allermeisten Fällen in der Hand oder unter Ballkontrolle des Foulenden, man kann jetzt natürlich auch wieder wie Du Haarspitzenkathar der Formulierungen betreiben, weil bspw. bei falscher Sperre kann der Ball selbstverständlich ganz woanders sein. Wenn's Dir Spaß macht bitteschön. :sorry:

    Die Handballregeln sind ein in sich geschlossenes Regelwerk in dem gleichwertige Regeln im Allgemeinen nebeneinander zeitgleich Gültigkeit besitzen und nicht einander ausser Kraft setzen. Ausnahmen von diesem Grundsatz werden in den Handballregeln explizit aufgeführt. Das bedeutet der Wortlaut einer Regel impliziert (wenn nicht explizit eine Ausnahme formuliert wird), dass gleichzeitig alle übrigen Handballregeln gelten und sich daraus ergebende Konstellationen nicht in jeder einzelnen Regel aufs Neue durchgespielt werden müssen. Man kann in Gedanken an jede Regel den Nebensatz ",sofern dies nicht im Widerspruch zu einer anderen Regel steht." ergänzen.

    Das ist völlig korrekt so

    In der hier diskutierten Situation kommen zwei Regeln zum Tragen, die gleichrangig Teil der Handballregeln sind:


    Und das ist nicht ganz korrekt unser Beispiel betreffend.
    Vielleicht waren einige meiner Formulierungen bisher missverständlich daher versuche ich jetzt ein letztes mal die Ausgangssituation aus #1 und #2 aufzudröseln.
    Vorwarnzeichen durch erhobene Hand aktiv => Hinweis an angreifende Mannschaft A auf 7:12 Spielweise zu ändern, Entscheidung nach 7:11 wegen der Regelwidrigkeit passives Spiel steht bevor.
    Innerhalb der Vorwarnphase Zuspruch eines Freiwurfes für A, Ausführung des Freiwurfes erfolgte korrekt, da Freiwürfe im Normalfall nach 13:6 ohne Anpfiff ausgeführt werden.
    => erneute Passfolge mit erneuter Freiwurfentscheidung für A (Vorwarnzeichen ist nach wie vor aktiv) => Schiedsrichter entscheiden auf sofortigen Anpfiff des FW, auch dies wäre korrekt da durch das Vorwarnzeichen zum passiven Spiel der Hinweis auf eine Abweichung zum Normalfall vorliegt.
    Aus dieser Konstellation heraus ergeben sich zwei Entscheidungsmöglichkeiten, da pro handball in #1 eins der wichtigsten Kriterien (Ausführungszeitraum) zur Beurteilung nicht benannt hat.
    An dieser Stelle kommt jetzt der Einwurf von rocksinger ins Argumentationsspiel mit den folgenden Varianten.
    Variante A: Die benannte Nichtausführung des gewährten Freiwurfes spielt sich innerhalb von 3 sec bis zur tatsächlichen Dochausführung ab => dann wird mit dem Spiel für A fortgefahren mit der möglichen Entscheidungsfindung auf passives Spiel gegen A auch ggf. bereits beim 5.Pass nach 17:11
    Variante B: Es erfolgt tatsächlich keine Wurfausführung innerhalb der 3 sec (wohlgemerkt nach Anpfiff und bei bestehendem Vorwarnzeichen) so kommt 7:2 zum tragen da diese Regel die Freiwurfausführung nicht explizit ausnimmt.
    Heißt auf deutsch, jeder gewährte Freiwurf der nach Einnahme der korrekten Wurfposition nach 13:6 in der Ausführung länger als 3 sec braucht wird abgepfiffen, da die ballbesitzende Mannschaft eine Regelwirdrigkeit begeht die nach 13:1 a zwingend zum Ballverlust für die ballbesitzende Mannschaft führen muss.
    Das gilt erst recht bei angepfiffenen Freiwürfen , da der SR mit dem Pfiff die korrekte Ausgangsposition nach 13:6 dem Ausführenden signalisiert.
    Da passives Spiel und gleichzeitig ein längeres Halten des Balles als 3 sec eine Regelwidrigkeit bei der Ausführung des Freiwurfes selbst darstellen, muss es zwangsläufig zum Ballverlust für die angreifende Mannschaft nach 13:1a führen. Den Zeitpunkt dafür bestimmen die SR.
    Die dann hier im Diskussionsverlauf ins Spiel gebrachte Regel 15:7 spricht im übrigen von Fehlern bei der Ausführung und nicht von Regelwidrigkeiten bei der Ausführung.

    Ein Fehler bspw. ist es das ein Torwart nicht erkennt ob FW oder Abwurf und jeweilig das entgegengesetzte ausführen will. Die falsche Ausführungsörtlichkeit ist auch ein Fehler, bspw. den FW 10m nach vorn verlagern beim Gegenstoß. Diese Dinge sind selbstverständlich zu korrigieren.
    Sollten also SR einen klaren Regelverstoß der ballbesitzenden Mannschaft bspw. durch Korrektur des Freiwurfes nach längerem Halten als 3 sec beeinflussen, begehen diese dann einen Regelverstoß .

    Und 13:3 heißt eigentlich übersetzt alle Regelwidrigkeiten die nach einer erfolgten Spielunterbrechung erfolgen ( also dem tatsächliche Pfiff zur Spielunterbrechung und Gewährung des Freiwurfs) sind irrelevant in der weiteren Abfolge, ausgenommen die Strafprogression im Zusammenhang. Beispiel. Feldschiedsrichter entscheidet auf Freiwurf wegen Stürmerfouls und gibt Signal welches durch den Torschiedsrichter nicht wahrgenommen wird der in derselben Abfolge 2 sec später auf 7m gegen die abwehrende Mannschaft unmittelbar nach dem Signal des Feldschiedsrichters. Geht dann mit FW für die abwehrende Mannschaft weiter wo der Ball sich bei Unterbrechung durch Stürmerfoul befand.
    Ich hoffe mal die Gesamtheit ist jetzt, ggf. auch die Begriffsklärung zu Fehler und Regelwidrigkeit, deutlicher klar geworden.
    Einen schönen Tag noch

    Gerade nach Funkrufs Beitrag müsstest du erkennen, dass es so weit ist.

    @ Rheiner

    Dann solltest Du Dir ggf nochmal die Eingangsbeiträge im Kontext zu Funkrufs Antwort intensiv zu Gemüte ziehen. Da wird letztendlich nix anderes gesagt als ich auch in meinen Beiträgen twas umfangreicher zu Bedenken gegeben habe.
    Letztendlich ist es von der konkreten Situation und der Beurteilung durch die SR abhängig, welche Entscheidung herbeigeführt wird
    und in diesem Zusammenhang verweise ich nochmals auf die 17:11 Zitat Entscheidungen der SR oder der Delegierten aufgrund ihrer Tatsachenfeststellung oder Beurteilungen sind unanfechtbar.
    Nur gegen Entscheidungen, die im Widerspruch zu den Regeln stehen, kann Einspruch erhoben werden. Zitat Ende

    ich darf doch innerhalb der 3 Sekunden mit dem Ball machen was ich will.


    Das ist seit geraumer Zeit eben nicht mehr so, ist bspw. die Freiwurfposition durch einen Spieler eingenommen und das Spiel könnte weitergehen und er begeht einen Ausführungsfehler bspw. durch prellen des Balles am Freiwurfort oder mehrfach bewusstes verschieben des Ausführungsortes dreht sich durch Entscheidung des SR der Ballbesitz zur abwehrenden Mannschaft die dann selbst mit Freiwurf weitermachen kann.
    Heißt auf das hier betrachtete Beispiel zum Passivspiel, bei gewährtem Freiwurf innerhalb der Vorwarnphase (Handz. ) und dann bewußt verschleppter (unsportlicher) Ausführung des Freiwurfs kann sofort auf passives Spiel entschieden werden, die hier immer wieder aufkommende Argumentation Ball im oder aus dem Spiel ist ebenfalls seit geraumer Zeit regeltinterpretationstechnisch modernisiert worden (Diese mir durchaus bekannte Betrachtungsweise ist eigentlich meines Wissens mit den Regeln vom 01.07.2010 oder sogar davor am 01.08.2005 abgeschafft worden) und damit hier völlig irrelevant für die Entscheidungsfindung zum Passivspiel.
    Und offensichtlich wurde bei der Diskussion auch der deutliche Regelbezug zu 17:11( Tatsachenentscheidung/ feststellung durch den SR) so gut wie außer Acht gelassen
    Heißt auf deutsch, stuft der SR an Hand seiner Feststellungen das Verhalten (wie, wo und wann auch immer im Spiel) der angreifenden Mannschaft als passives Spiel ein, auch wie hier bei unterbrochenem Spiel, kann er jederzeit entsprechend entscheiden und bleibt jederzeit regelkonform.

    Ich hatte das schmückende Beiwerk der Diskussion wegen beim zitieren weggelassen.
    Ich erlaube mir daher nochmal die kompletten Regelzitate des aktuell gültigen Regeltextes (01.07.2016)
    Regel 7:11Unterkategorie Passives Spiel der Regel 7 Spielen des Balles
    Es ist nicht erlaubt, den Ball in Besitz zu halten ohne erkennbaren Versuch anzugreifen oder ein Tor zu erzielen. Ebenso ist es nicht erlaubt, wiederholt die Ausführung eines Anwurfes, Freiwurfes, Einwurfes oder Abwurfs der eigenen Mannschaft zu verzögern. (siehe Erläuterung 4) Dies ist als passives Spiel anzusehen, welches mit einem Freiwurf geahndet wird, sofern die passive Tendenz nicht aufgegeben wird ( 13:1 a).
    Der Freiwurf ist an der Stelle auszuführen, an der sich der Ball bei der Unterbrechung befand.
    Regel 7:12 Wird eine Tendenz zum passiven Spiel erkennbar, wird das Vorwarnzeichen (Handzeichen Nr. 17) gezeigt. Dies gibt der ballbesitzenden Mannschaft die Gelegenheit, die Angriffsweise umzustellen, um den Ballverlust zu vermeiden.
    Falls sich die Angriffsweise nach dem Anzeigen des Vorwarnzeichen nichts ändert, kann jederzeit auf passives Spiel entschieden werden. Wird von der angreifenden Mannschaft nach maximal 6 Pässen kein Torwurf ausgeführt, wird auf Freiwurf gegen die ballbesitzende Mannschaft entschieden ( 13:1a, Verfahren und Ausnahmen siehe Erläuterung 4, Abschnitt D)
    Die Feststellung über die Anzahl der Pässe treffen die Schiedsrichter im Sinne der Regel 17:11
    In besonderen Situationen (z.B. bewusstes Auslassen einer klaren Torgelegenheit) können die Schiedsrichter auch ohne vorheriges Vorwarnzeichen auf Freiwurf gegen die ballbesitzende Mannschaft entscheiden.
    Ende des Regeltextes.
    Damit ist eigentlich alles gesagt, vor allem ist es absolut unerheblich ob Ball im oder aus dem Spiel ist, da passive Tendenzen ( u.a. als taktisches Mittel eingesetzt) jederzeit bewusst herbeigeführt werden können.
    Die Erläuterungen 4 zum passiven Spiel sind für ein Zitat etwas zu umfangreich.
    Einen schönen Abend noch.

    Von sofortigem Pfeifen steht da nix!


    Stimmt, das steht in 7:12 Zitat .......Falls sich die Angriffsweise nach dem Anzeigen des Vorwarnzeichens nicht ändert, kann jederzeit auf passives Spiel entschieden werden. ....
    Dazu kommen die Erläuterungen 4 zum passiven Spiel Abschnitt D Zitat...... Unternimmt die ballbesitzende Mannschaft keinen erkennbaren Versuch, zum Torwurf zu gelangen, entscheidet einer der beiden SR spätestens dann auf passives Spiel, wenn nach 6 Pässen kein Torwurf ausgeführt wird.
    Heißt konkret der SR hat auch die Möglichkeit nach bspw. einem vierten Paß nach Vorwarnzeichen oder wie hier bei deutlicher Verzögerung zur Freiwurfausführung, auf passives Spiel zu erkennen.
    Wenn dann noch unsportliches Verhalten wie hier geschildert durch das bewußte liegenlassen oder Nichtholen des Balles zum Ort des Freiwurfes dazu kommt ist die Entscheidung auf passives Spiel unabhängig davon ob der Ball im oder aus dem Spiel ist regelkonform.
    Ein Time Out ist übrigens Ermessenssache der SR (verbindlich nur nach 2:8 bei Strafe, Team Time Out, Unterbrechung durch Kampfgericht und erforderlicher Rücksprache bei unterschiedlicher Entscheidung der SR) in dieser Situation und eigentlich kontraproduktiv wie bereits erläutert