Beiträge von bernhard R.

    solche situationen gehen ja nun wirklich nicht ohne ein gewisses chaos ab- da müssen sich die offiziellen schon mehrfach besprechen
    um halbwegs aus dem dilemma heruaszukommen...


    Warte ab. Da wird sich jemand finden, der wegen übernatürlicher Fähigkeiten und allumfassenden Wissens alles 100% richtig machen würde. Sogar ohne in der Halle zu sein. Und natürlich ohne Besprechung. Was soll da auch schon besprochen werden.

    Das Regelwerk sieht bei Wechselfehler gar kein Rot oder 7m vor. Es geht darum: Wenn der Wechselfehler z.B. bei 59:55 geschieht, vergehen, bis SR das Spiel unterbrechen und Zeitnehmer die Uhr stoppen, immer 1-3 Sekunden. Da kann es schon entscheidend sein, ob du von der Mittellinie direkt werfen musst, oder noch näher ans Tor kannst.

    Gestern 2.Liga Männer Emsdetten: Dessau: Wenige Sekunden vor Ende 7Meter für Dessau geht ins Tor (unentschieden). Bevor der Anwurf ausgeführt werden kann, rennen sämtliche Ersatzspieler + Offizielle von Dessau vor Ihrer Bank jubelnd weit 3-4 Meter auf das Spielfeld. Im Bereich der Mittellinie befindet sich dabei niemand. (Ich unterstelle, sie glaubten, das Spiel sei zu Ende) Auf der Uhr ist jedoch noch 1 Sekunde angezeigt, als die SR TimeOut geben. Es ging mit Wechselfehler 1x 2Minuten Dessau und Anwurf weiter.
    Regeltechnisch für mich korrekt:

    Frage.
    Bietet dieses Rennen auf das Spielfeld eine taktische Möglichkeit, den Anwurf zu verhindern, ohne das es mit Rot/7m weitergeht??

    PS: Bei Sportdeutschland ist nur die Entstehung und die Ausführung des 7m zu sehen.

    Reichlich Mimosen unterwegs. Fehlt nur noch das einer sagt: "Da schauen auch Kinder zu!" Am besten stellt man jedem Spieler einen Medienberater zur Seite. Aber nicht wundern, wenn der dann wie ein Fußballer eine Phrase nach der anderen raushaut. Absolut lächerliche Diskussion. :wall::wall::wall:

    Hallo! Nach den Regeln darf der Torwart mit kontrolliertem Ball aus dem Torraum nicht gehen, aber er darf mit nicht kontrollertem Ball den Torraum verlassen. Aber wenn ist der Ball kontrolliert? Ich denke, dass ein gehaltener in den Händen des Torwarts Ball definitiv kontrolliert ist und der Torwart darf den Ball tragend nicht aus dem Kreis gehen. Aber darf der Torwart "dribblend" (d. h. als spielte er als Feldspieler) aus seinem Raum gehen? Kontrolliert er den Ball in diesem Fall?
    Danke!


    Klar darf er das. Genau 1mal, und schon da wird der SR ihm sagen, erst mal einen Abwurf auszuführen.

    Ich bin spät dran, aber dennoch. Die Antwort von höchster Stelle,
    "Soweit bei der Beantragung eines Team-Time-outs weder ein akustisches Signal erfolgt, noch vom Zeitnehmer die Spielzeituhr angehalten wird, gibt es keine Möglichkeit, etwas zu korrigieren.
    Wenn, wie von Dir geschildert, die Spielunterbrechung erst erfolgt, nachdem die gegnerische Mannschaft ein Tor erzielt hat, kann dieser Treffer nicht annulliert werden. Hieran ändert sich auch nichts, wenn der Zeitnehmer erklärt, zu welchem Zeitpunkt (wie will er dies zweifelsfrei wissen und vor allem belegen) und bei welcher Spielsituation die Mannschaft das Team-Time-out beantragt und er die Hand gehoben hatte.
    Wenn in den Ausführungen im Kommentar zur Regel 2:9 vom Signal des Zeitnehmers die Rede ist, handelt es sich dabei um einen Pfiff (siehe IHF-Erl. 3 Abs. 3 und auch Regel 2:8c). Ein Handzeichen reicht nicht aus.(........)
    Deshalb ist in diesem Fall das von der gegnerischen Mannschaft erzielte Tor regelgerecht. Es geht mit Anwurf für die Mannschaft weiter, die eigentlich zuvor ein Team-Time-out beantragt hatte. Aber das kann sie ja jetzt wieder tun, sie ist ja im Ballbesitz…
    Das Fehlverhalten ist dem Zeitnehmer zuzuordnen. Er ist von den Schiedsrichtern entsprechend zu belehren. Der Vorfall sollte mit Angabe von Zeitpunkt und Spielstand im Spielprotokoll vermerkt werden. Zudem ist die Grüne Karte der beantragenden Mannschaft zurückzugeben.
    (.....)"

    Erst die grottige EM (die natürlich Gift fürs Selbstvertrauen war), dann der ganze Ärger danach und jetzt eine Heim-WM in Aussicht, die aus deutscher Sicht sportlich unter sehr schwierigen Vorzeichen steht.

    Wie schon direkt nach der EM (immer und immer wieder) gesagt: Eine Heim-WM kann beflügeln, aber sie kann auch genau das Gegenteil, nämlich massiven Druck auf die Spieler ausüben - der leider negativ ist, wenn die Vorzeichen so schlecht sind.

    Alles wie erwartet.

    Die erwartbare Redundanz. Danke!

    [Ab eann ist man denn "alt" für Dich? :)

    Nicht zwangsläufig. Aber wenn man in die Hallen guckt, sieht man viele ab 60. Und dazu noch viele zwischen 50 und 60. Und in der Gruppe ist das Internetverständnis doch vielfach noch gering. In den Firmen wird ja schließlich ab 40 schon für geistig in der Altersteilzeit gehalten.

    Ich glaube, dass deine Einschätzung zum Thema Internetverständnis rein spekulativ ist. Wer berufstätig ist, und das sind die meisten in der Altersgruppe 50-60, kommt ohne Internet gar nicht mehr aus. Auch 60+ hat aufgeholt.

    Damals im Interview mit Handball Inside 1.2.2017

    Zitat

    Ich brauche Zeit für meine Familie! Endlich werde ich auch in der Nähe von meinen Eltern wohnen, die in Serbien zuhause sind. Sie sind inzwischen in einem Alter, wo sie ab und zu meine Hilfe benötigen.

    Wenn das noch gilt, ist die Bundesliga wohl raus. Aber: tempora fugit