#1425 + #1430 … @Jungs aus dem Osten, ihr habt Themen und Sorgen, nicht schlecht für einen Montag. Jeder hat so seine Gewohnheiten und manch einer kommuniziert bspw. eben nicht mit kognitiven Irrlichtern aus westlichen Gefilden. Mit zehn Prozent Restsehfähigkeit und einer Pulle Kristall Wodka hinter die Binde kippend erkenne ich diese Klientel auch im Dunkeln. Wer sich etwas und dazu noch ziemlich lange mit diesen Internetgedöns beschäftigt, der merkt schnell, dass man solche zwei Aushängeschilder wie hier auf anderen Plattformen nur nach intensiven Suchen findet. In Computer- oder speziell Technikforen liebt man sich aus Gründen der Rechthaberei auch sehr, meistens aber niveauvoller, lesbarer und fern dieser Krakelei.
Zu dieser Gott-sei-Dank-vorbei-WM fiele mir noch ein:
An Wolffs 35 % lag es bestimmt nicht. Bei seinem angeblich besten Turnier 2016 hatte er 36 %. Thomalla dieses Mal mit 28 %. Beim letzten Franzossentreffer durch den geliebten Nicola K. spekulierte er aber zuerst auf einen nochmaligen Pass zu Remili und damit auf die falsche Seite.
Eine Mannschaft, deren absoluter Schwerpunkt nur auf Defense-Gelaber und Klopper wie Pekeler und Wiencek beruht, hat im Normalfall nicht einmal die Halbfinalteilnahme verdient. Das Hervorheben von offensiven Stärken fand fast nie statt. Dazu gab es ja schon genug Einlassungen.
Diese Mannschaft hat einen ins Amt gehievten Trainer, der bis dahin weder einen Qualifikations- noch Erfolgsnachweis erbracht hatte. Die Krönung des Ganzen war dann noch das Herauskaufen aus dem laufenden Vertrag plus die dann folgende Vertragslänge als Nationaltrainer. Zugute halten muss man ihm, dass er bei Antritt und der EM 2018 spielerisch ordentlichen Handball spielen lassen wollte, fern des Sigurdssonschen Klopperhandballs, damit aber aus einer Mischung aus Selbstverschuldung und intriganten internen und externen Attacken scheiterte.
Bloß um im Amt zu bleiben wendete er sich in fast jeder Hinsicht inkl. des Weglassens dieses sinnlosen Taktiktäfelchen um 360°, biederte sich dem Publikum an, nahm speziell einen Antihandballer wieder mit in den Kader, ließ sich dem Vernehmen nach von gewissen Spielern die Defense-Taktik zumindest nahebringen und wurde quasi zu Sigurdsson 2. Dagur Sigurdsson, ein Trainer, mit dem die Mannschaft zweimal kläglich gegen Katar scheiterte und nur durch Beschiss im 2016er Halbfinale ins Endspiel kam und dann gewann. Okay, dass Olympia-HF gegen Frankreich hat er auch noch verloren.
Außerdem war Prokop zu stolz oder was auch immer, um einen gewissen Außenspieler nachzunominieren, schleppte überflüssigerweise mindestens einen verletzten Spieler mit u.s.w. Auffällig auch, dass in den Auszeiten immer wieder von Zeitstrafen- und Siebenmeterschinden die Rede war. Wenn das ein immer wiederkehrendes Stilmittel sein soll ... na dann. Unterm Strich ist Prokop sicherlich kein schlechter Trainer, aber die Gesamtumstände seiner Installierung und die danach erbrachten Nicht-Erfolge sprechen nicht für ihn. Er wird erst später merken, ob sein gegangener Weg wirklich der für ihn richtige war.
Alles wir juut und bis 2024 ist hierzulande glücklicherweise Ruhe. Der Zeit, der TAZ und den 11freunden wird dies auch gefallen, wenn auch aus teilweise anderen Gründen.