Beiträge von hasenhirn

    Der Bergstraßen-Handballschlager Hemsbach - Birkenau hat (zumindest aus Hemsbacher Sicht) gehalten, was er schon im Vorfeld versprochen hat. Es war ein tolles Hemsbacher Spiel, Birkenau hatte keine Chance. 1200 Zuschauer in der Hemsbacher Halle waren begeistert.
    Für mich war es überraschend in welcher Deutlichkeit des Spiel verlaufen ist, insbesondere wenn man die nicht so "runde" Vorbereitung der Hemsbacher betrachtet.
    Endlich war wieder einmal Stimmung in der Bude ! Klasse !

    Der Beginn der Begegnung verzögerte sich, weil einer der Schiedsrichter wegen des Hubschrauberabsturzes auf der A5 vor Karlsruhe im Stau stand.
    Die Zuschauer nahmen es gelassen hin. für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. :bier:

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    Zitat

    Original von Dominik_s
    die sollen sich mal nicht so anstellen! Handball und Harz gehören einfach zusammen,ich würd ihn auch so einschicken!!

    gehören zwar zusammen, aber geharzte Bälle werden in der Regel von den Herstellern nicht ersetzt

    Zitat

    Original von Frodo
    Soweit mir bekannt ist, gibt es keine Möglichkeit mehr einen Jugendspielpass zu bekommen, lediglich einen Seniorenspielpass mit einer Freigabe für die Jugend, die allerdings befristet ist. Dies ist zumindest mein Kenntnisstand.

    Genau, mit dieser zeitlichen Befristung ist es aber möglich sowohl im Erwachsenen, als auch im Jugendbereich zu spielen

    Zitat

    Original von Schwaniwolli
    Ich habe einigermaßen verstanden, daß es sich hier um Handball handelt, aber auf welchem Planeten ??

    Mädels fallen irgendwann auf 6m zurück, dann wird der Trainer verwarnt und es gibt schließlich einen 7m Wurf.

    Ist denn in Westfalen Cannabis freigegeben worden , oder was ?

    Wolfgang, wenn ich mir diese Regelabarten so betrachte wird nicht nur Dir ganz übel.

    Mein Lieblingsspruch

    Bevor man den Handball verändert, wäre es vielleicht doch wichtiger, ihn nicht zugrunde zu richten.

    (Frei nach Paul Claudel)

    erhält hier eine immer größere Bedeutung !

    gersch + ATOM

    also Sperre gibt es für den Spieler erstmal grundsätzlich nicht. Was soviel bedeutet, dass der neue Verein für den neuen Spieler die SPielberechtigung beantragt und fertig.
    Ungeachtet eventueller Forderung auf Erstattung der Ausbildungskosten wird diese SPielberechtigung erteilt. Eine automatische Sperre (war bis zur Änderung der Spielordnung vom 01.07.06 möglich) gibt es NICHT mehr.

    Über eines muss sich der neue Verein allerdings im klaren sein, mit der Beantragung des Spielausweises, muss er damit Rechnen, dass die Forderung gestellt wird. Macht der alte Verein keinen Fehler, dann ist es durchaus möglich, dass er zahllen muss. Das klärt aber in diesem Fall nicht das Sportgericht sondern muss vor einem normalen Gericht ausgefochten werden.

    gersch
    wenn soviele Spielerinnen wechseln, hat der alte Verein dann in diesem Jahrgang noch eine Mannschaft ?

    Zitat

    Original von Richard74
    1. Die Regionalliga Süd war (nicht nur) in der Saison 2004/2005 ausgeglichener besetzt als die Regionalliga Süd-West

    2. Kirchzell ist nicht freiwillig gewechselt damals.


    stimmt beides


    Zitat

    Ellob
    Aber geglaubt hatten alle daran.
    Dumm nur, dass wir den Aufstieg verspielt haben letztes Jahr. Aber kommt doch wieder in Süden, dann sehen wir uns vll. mal wieder.

    ....wenn ich so einen sch.... lese, von jemandem der sich darüber aufregt, wenn die BWOL mit 17 Mannschaften spielen muss. Dann aber möchte dass Mannschaften anderer Regionalverbände wieder in den Süden kommen - da fehlen einem fast die Worte .....

    Zitat

    Original von Wolle73 _SG
    ....
    Trägt auf jeden Fall nicht zum positiven Ansehen des Handballsports bei.....

    egal, wie die Entscheidung fällt - da gebe ich Dir 100 % Recht


    und hier der Artikel von Handball-World

    Quelle Handball-World.com

    Fall Poch: Einspruch von Kirchzell abgelehnt

    Das Bundessportgericht unter Vorsitz von Richter Karl-Hermann Lauterbach hat den Einspruch des TV Kirchzell gegen die Wertung des Zweitligaspiels TV Kirchzell – TV Willstätt/Ortenau vom 10. November 2006 zurückgewiesen. Kirchzell hatte den Einspruch damit begründet, dass die Spielberechtigung für den Willstätter Spieler Manuel Poch erschlichen sei und eine Verfristung - wie von der HBL angeführt - nicht gegeben sei. Das Bundessportgericht wies den Einspruch in beiden Punkten am Abend zurück.

    Kirchzell hatte bei der HBL Einspruch gegen die Wertung des Spiels beim TV Willstätt-Ortenau eingelegt, weil der Spieler Manuel Poch nach Ansicht der Kirchzeller nicht spielberechtigt gewesen sei. In der Verhandlung führten die Vertreter des TVK aus, dass sie von einer Erschleichung der Spielberechtigung ausgehen. Es wurde dargelegt, dass eine Angestellte des TV Willstätt ohne genauere Kenntnis aufgrund von Pressemitteilungen als letzten Verein von Manuel Poch den TV Gelnhausen im Spielerpaß eingetragen habe. Zudem habe Poch einen Blanko-Antrag unterschrieben. Wie in der Verhandlung weiter deutlich wurde, wussten mehrere Vorstandsmitglieder des TV Willstätt-Ortenau, dass der TV Flieden der letzte Verein von Poch war.

    Die Zeugenbefragung ergab, dass Poch am 6. Juli 2007 seinen Paß in Flieden persönlich abgeholt habe. Dort wurde vom stellvertretenden Abteilungsleiter Werner Müller als Abmeldedatum der 29. April 2006 eingetragen. An jenem Tag bestritt Poch sein letztes Spiel für Flieden. Dieses Datum sei später korrigiert worden.

    Während der Verhandlung äußerte das Gericht jedoch erhebliche Zweifel, ob die massive Manipulation der Eintragungen den Tatbestand einer Erschleichung einer Spielberechtigung erfüllen, wie vom TV Kirchzell angeführt. Zudem sei die Drei-Monats-Frist für einen Einspruch eine absolute Zeitfrist, wie das OLG Hamm bereits in einem anderen Fall festgestellt habe. Demnach beginnt die Frist für einen Einspruch nicht erst ab Kenntniserlangung, sondern ab Erteilung der Spielberechtigung. Diese Frist sei lange verstrichen.

    In der Urteilsverkündung sagte Lauterbach, dass das Bundessportgericht eine gültige Spielberechtigung für Manuel Poch sähe und wies damit die Anträge des TV Kirchzell zurück. Entscheidend sei gewesen, dass zwar keine schriftliche Abmeldung beim TV Flieden vorgelegen habe, dass aber durch das Eintragen des Abmeldedatums beim abgebenden Verein quasi eine Abmeldung vorgenommen wurde. Dies sei gängige Praxis im gesamten Handballbereich. Es spräche zwar vieles dafür, dass das Abmeldedatum 29.04.06 erst im Juni eingetragen worde sei, aber es habe ein Datum dringestanden.

    "Wir können davon ausgehen, dass weder der Spieler noch der TV Willstätt-Ortenau dadurch einen Vorteil hatten und auch kein Motiv, sich einen Spielberechtigung zu erschleichen", sagte Lauterbach in der Urteilsbegründung. Daher sehe das Gericht keine Böswilligkeit, denn Poch hätte in jedem Fall eine Spielberechtigung erhalten.

    Zur Fristfrage sagte Lauterbach, dass das Bundessportgericht der Rechtsauffassung des OLG Hamm folge. Demnach ist die Drei-Monats-Frist eine absolute Frist für spieltechnische Folgen. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass für den Spieler Poch eine gültige Spielberechtigung vorgelegen habe und konnte keine Erschleichung feststellen.

    Zitat

    Original von Ellob
    Die Relegation kann man aber auch durch 2 oder 4 Direktaufsteiger lösen, dazu brauchen wir keine eingleisige Zweite Liga ;)

    he Michael, nur dass wir uns nicht falsch verstehen - ich bin kein befürworter der eingleisigen zweiten Liga - ich bin mir nur sicher, dass die kommen wird

    Also da muss ich Dir mal ein wenig widersprechen. Ich spreche jetzt Ausschließlich für den Herrenbereich, ob sich alles nauf den Damenbereich übertragen lässt kann ich im Einzelnen nicht sagen.

    Du sprichst hier von Regionalliga, der Vorstufe der Bundesliga, der Vorstufe zum Profisport und nicht von einer "Kleggerlesliga" wo Hobbytruppenauflaufen. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da sind wir von Hemsbach nach Freiberg, Hoyerswerda, Leipzig, Dresden und Zwickau gefahren. Ein Teil dieser Mannschaft bestand aus Profis, die ihren Lebensunterhalt mit dem Handballsportverdient haben. Jetzt an gleicher Stelle aus finanziellen Gründen wegen der weiten Fahrten den Aufstieg zu verdammen halte ich angesichts der Etats dieser Mannschaften (damals) für doch ein wenig haarsträubend.
    In diesem Jahr ist ESV Pirna aufgestiegen (wenn ich mich richtig erinnere haben die letztes Jahr auf den Aufstieg verzichtet). Genau dieser Verein verpflichtet jetzt 4 tschechische international erfahrene Spieler, mir macht da keiner was vor, dass die wegen der guten Luft nach Sachsen wechseln.
    Wer Spitzensportler und Profis verpflichten kann, der müsste sich doch auch die Fahrtkosten leisten können.

    Nicht nur aus diesem Grund halte ich den Meister nicht zum Aufstieg berechtigt, sondern verpflichtet.
    Dass wegen eines Verzichtes des Aufstiegs eventuell mehr Mannschaften absteigen kanns doch eigentlich auch nicht sein.

    Ganz davon abgesehen, sollte es wirklich über kurz oder lang zu angedachten Reform der 2. Bundesliga kommen und auch die zweite Bundesliga eingleisig werden (hätte unter anderem den Vorteil dass endlich die dämlichen Relegationsspiele ein Ende hätte), werden die Regionalverbände auch nicht um eine Reform herum kommen. Ich rechne dann nämlich nicht mit einer Erhöhung der Anzahl Regionalverbände/Regionalligen sondern eher mit einer Reduzierung auf 4 oder drei. Denn nur so kann der Grundsatz weiter gelten, dass der Regionalliga-Meister dann auch wirklich in die zweite Liga aufsteigen kann.