Ich habe ja auch betont, dass ich es gut finde, dass die HBL versucht, einen roten Faden für Saisongestaltung zu geben. Aber zwischen Resignation/Nicht-Handeln und einer zu optimistischen Planung gibt es noch viele Zwischenstufen. Ich bin mir sicher, dass die Geisterspiele sofort beschlossen worden wären, wenn die wirtschaftliche Abhängigkeit bzgl. der Zuschauer nicht in diesem hohen Maß vorhanden wäre.
Es ist durchaus richtig, dass auch in der Vergangenheit an bestehenden Planungen nachgebessert wurde. Da ging es aber meist nur um organisatorische oder finanzielle Belange und man hatte einen entsprechenden (bereits bekannten) Spielraum. Wenn in der jetzigen Situation nachgebessert werden muss, weil es doch nicht passt wie geplant, dann kann man nicht selbstbestimmt nachjustieren, sondern muss sich den behördlich verordneten Möglichkeiten anpassen. Im Extremfall heißt das: geht etwas schief, dann ist die Halle erst mal für mehrere Wochen komplett zu. Und dann? Auch eine Reduzierung der Zuschauerzahl würde nur zu Problemen führen. Was bringen einem denn beispielsweise nur 300 Zuschauer in der Halle, wenn man dringend auf die Einnahmen angewiesen ist und wie geht man mit den bereits verkauften Tickets für das nächste Heimspiel um, wenn die Zahl reduziert werden muss? Man ist bei der Planung weder Herr der Lage noch Herr im eigenen Haus. Das macht es so schwierig.