Und hier die Reihenfolge der Klassen in Hessen unter BL:
Regionalliga
Oberliga
Landesliga (Nord, Mitte, Süd)
Bezirksoberliga
Bezirksliga A - ?
Kreise gibt es in Hessen nicht mehr (zumindest im Handball).
Und hier die Reihenfolge der Klassen in Hessen unter BL:
Regionalliga
Oberliga
Landesliga (Nord, Mitte, Süd)
Bezirksoberliga
Bezirksliga A - ?
Kreise gibt es in Hessen nicht mehr (zumindest im Handball).
Natürlich war das mit der Sperrenlänge nicht ernst gemeint, denn genausogut könnte auch der Spieler seine Verletzung in die Länge ziehen um einen starken gesperrten Spieler zu blockieren.
Aber es geht mir mehr um den Gedanken, dass ich für eine "gesundheitsgefährdende" Aktion zwar Rot bekomme, aber im nächsten Spiel in der Regel dabei bin, während eine Beleidigung aus einer Emotion heraus mit einer mehrwöchigen Sperre belegt wird.
Überspitzt ist also ein "Idiot", "Penner" oder "Heini" in der Folge schlimmer als eine Abwehraktion ins Gesicht, ein Herunterziehen am Arm oder ein Stoßen beim Gegenstoß.
Ja, so sind die Bestimmungen, aber ist das ok ?
AUS MEINER SICHT: NEIN !!!
In so einer Situation zeigt sich momentan eine der größte Schwächen des Handballs. Die Spielerin wird mit der roten Karte bestraft und spielt im nächsten Spiel wieder mit. Die gefoulte Spielerin fällt vielleicht verletzt aus. Und wenn der aufgebrachte Trainer oder einer Spielerin die Übeltäterin beleidigt (z. B. "Was soll die Scheiße, du dumme Kuh") wird eine Sperre folgen.
Mein Gerechtigkeitsempfinden schlägt Saltos, ich finde auch rote Karten sollten eine Sperre nach sich ziehen. Meine provokante Idee: Zieht ein Foul eine Verletzung nach sich, muss der Spieler so lange pausieren wie der Verletzte ausfällt.
Oder wir SR müssten wirklich mit Ausschlüssen verstärkt um uns "werfen". Aber mal ehrlich, wer will das und wie oft gibt es denn einen Ausschluss. In meinen 8 Jahren als SR hatte ich 2 oder 3 Ausschlüsse.
Wie sieht es bei euch aus ?
Rein regeltechnisch sind Einwurf, Freiwurf, Anwurf und Abwurf doch gleich, da ja alles Spielfortsetzungen sind. Aber bei Einwurf, Freiwurf und Anwurf muss der Gegner laut Regeln 3 Meter Abstand halten (10:4, 11:5, 13:9). Beim Abwurf darf der Gegner aber an der Torraumlinie stehen, d. h. weniger als 3 Meter entfernt (12:3).
Darf ich einen Spieler trotzdem verwarnen, wenn er einen Torwart beim Abwurf extrem behindert (also im Feld hochspringt, herumhampelt, usw.) und so seiner Mannschaft einen Vorteil verschafft?
Gilt hier dann Regel 15:7 (Verzögerung des gegnerischen Wurfs) oder kann ich das nicht auf diese Situation anwenden ?
Ich habe es jetzt schon häufiger gesehen, dass Spieler sich vorm TW aufbauen und den schnellen Pass verhindern. Der TW läuft dann um den Spieler herum, hat aber einen Nachteil.
Darf/soll ich dann bestrafen oder lege ich Reglen falsch aus?
Hinweis bzw. Frage:
Wer eine solche Fälschung begeht, ist nicht nur als Trainer bzw. Spieler gesperrt, sondern auch als SR und in anderen offiziellen Funktionen.
Bitte korrigieren, wenn falsch !!!
Hallo zusammen,
zuerst einmal etwas verspätet frohe Ostern !!!
Mir als SR geht es so, dass ich ungern E-Jugend oder Mini-Mannschaften pfeife. Denn ich kenne zwar die Regeln, aber ich kann sie bei solchen Spielen nicht wie gewohnt anwenden. So steht in den Durchführungsbestimmung für diese Altersklasse, dass "pädagogisches Pfeifen" erwünscht ist. Aber was heißt das ???
Soll ich 4 Schritte immer durchgehen lassen oder nur bei den schwächeren Spielern. Soll ich bei einem starken Spieler jeden Fehler abpfeifen und bei weniger guten mal etwas übersehen ? Ist das fair ?
Ich verstehe auch "harmi", da ich auch schon solche Situationen erlebt habe. Aber mir ist das Ergebnis in den Altersklassen unwichtig geworden (bis zu einem gewissen Maße, denn jeder braucht Erfolgserlebnisse zur Motivation). Die Spieler denken kaum ans Ergebnis, meistens sind es doch Eltern und Trainer die auf Erfolge aus sind und bei einem Meistertitel in der E-Jugend zwei Monate mit stolz geschwellter Brust durch die Gegend laufen und jedem erzählern, wie toll sie sind, wie klasse der Verein ist und am Ende noch beim Bürgermeister geehrt werden für den Titel. Da liegt das Problem und hier liegt noch der meiste Vermittlungsbedarf. In der E-Jugend geht es um Grundlagen und den Spaß am Handball, nicht um Selbstverwirklichung und -bestätigung von Trainern und Eltern.
Ich habe mir schon oft gewünscht, Spiele in diesem Alter ohne Eltern austragen zu dürfen.
Mein Tip ( harmi
Ärger dich nicht, begib dich mit deinem Verein nicht auf ein solches Niveau (falls du dich absichtlich vom SR benachteiligt fühlst) und akzeptiere die Geschehnisse. Besonders wenn die Heimmannschaft den SR stellt wird es Spiele geben, die du nicht gewinnen kannst.
PS: Die E-Jugend besteht nächste Saison aus Spielern der Jahrgänge 1994/1995, also 8 - 10 Jahre alt. Für "kleine Erwachsene" noch etwas zu jung aus meiner Sicht.
Das mit den SMARTIES interessiert mich auch. Gewinnt wirklich der mit der Matsche in der Hand und darf der Gewinner oder der Verlierer der Wahl die Smarties essen (oder doch der SR).
Aber was macht man dann im Gespann ? 2 Smarties oder doch 4 (für alle an der Wahl beteiligten) oder doch die ganze Packung für die Kids (und bald auch für die BuLi-Spieler).
Bitte Info, ich hab HUNGER !!!
Danke für die prompte Hilfe !!!
ZitatOriginal von Handball-SR
Steffi: das bekommen wir bestimmt irgendwie und irgendwann einmal hin. wenn du ein spiel in deinem verband organisierst ( ligaspiel ) und das ganze mit deinem sr-wart absprichst...bin ich sofort dabei.
Hiermit ist also die offizielle SR-Tauschbörse eröffnet !!!
1. Angebot:
Suche gut erhaltenen BuLi-SR,
bitte dafür relativ fitten Gespannpartner mit Spielverständnis.
!
Spielklasse egal, hauptsache interessant.
Ernstgemeinte Bewerbungen bitte an schiedsrichtertausch@handballecke.de
Aber jetzt mal ernsthaft: Ist es nicht vielleicht abundzu ganz sinnvoll mal mit jemand anderem zusammenzupfeifen, da man sich so aneinander gewöhnt als Gespann, dass man vielleicht Fehler gar nicht mehr bemerkt und sich so wieder neue Impulse auch für das eigentliche Gespann ergeben können.
Hat vielleicht jemand schon Erfahrungen mit "Partnertausch" (bei SR) ?
PS: Wieso bekomme ich keine Rahmen um mein Zitat ???
Vielleicht sollte ich doch auf der anderen Seite des Rheins pfeifen. Rheinhessen scheint ja die Insel der Seeligkeit zu sein wenn es um Austausch geht.
Aber mal ernsthaft: Es liegt m. E. nicht am SR-Wart oder SR-Einteiler in Hessen, ich bekomme meine Einteilung immer schnell und wir bestätigen den Erhalt jedes Auftrages. Allerdings weiß ich nicht, ob beim Austausch die Anweisungen des anderen Verbandes weitergeleitet werden, da ich noch nicht ausgetauscht wurde. Ich werde mal beim "Chef" nachfragen und entweder hier oder direkt an "Schwaniwolli" anworten.
ZitatOriginal von ulle
vr316
war das ein Neutraler (geprüfter SR) oder ein SR eines der beteiligten Vereine??
Wenns wirklich so wahr ,hat derjenige nichts kapiert und kann ein Spiel
nicht lesen.
Alles bezieht sich auf Spiele, die von offiziellen SR geleitet wurden.
@alle
Danke für eure ersten Reaktionen, es ist sehr interessant die verschiedenen Gedanken und Meinungen zu lesen.
Hallo zusammen,
nachdem ich seit längerem die Diskussionen hier im SR-Forum verfolgt habe, möchte ich als Neuling von den anderen Forumteilnehmern gerne mal die Meinung zu folgender Frage erfahren:
Kann ein SR ein Spiel entscheiden ?
Denn um diese Frage geht es ja doch häufig in den Diskussionen. Meine Meinung dazu:
Ich glaube nicht, dass in höheren Klassen (ab Oberliga) ein SR bewusst ein Spiel entscheiden kann. Denn das Spiel ist so schnell und man hat als SR durch das Durchlaufen der Klassen so viele Erfahrungen gesammelt, dass Pfiffe häufig automatisch geschehen und man nicht sagt "Der/Die ist mir unsympatisch und hat schon gemeckert, da gebe ich keinen 7-Meter". Ich pfeife bis zur Oberliga in Hessen und das ist zumindest meine Erfahrung. Allerdings könnte sich in Situationen, in denen man so oder so entscheiden kann, schon unterbewusst eine Beeinflussung von Außen ergeben (Halle, Verhalten von Spielern, Offiziellen,...). Aber in der Regel ist hier der SR mit seinen wenigen Fehlern selbst an einem schlechten Tag nicht der Grund für den Sieg oder die Niederlage einer Mannschaft.
In unteren Klassen sieht das aber anders aus. Es gibt dort SR, die mehr Selbstdarsteller sind als Spielleiter. Da werden persönliche Dinge aufs Spielfeld übertragen, da spielt der SR noch in der Vorwoche als Gegner gegen die Mannschaft, da schwätzen die SR vorm Spiel minutenlang mit dem einen Trainer und begrüßen den anderen nicht einmal,...
Dann ist zumindest die Neutralität nicht gewährleistet und manche Entscheidungen zweifelhaft und der SR auf jeden Fall angreifbar. In jedem Bezirk gibt es meiner Meinung nach so ein Gespann, die sich nur deshalb so etwas erlauben können, weil es keine personellen Alternativen gibt oder sie einen solchen Status haben (z. B. SR-Wart oder Ehren-SR), dass sie unangreifbar sind. Und das solche SR Spiele zwischen gleichstarken Mannschaften entscheiden können ist denkbar, vor allem wenn sie eine gewisse Klasse haben (hier mal ein Stürmerfoul was keines war, da einen Kreisübertritt übersehen, ...).
Und nun zu meinem letzten Fall. In einem Jugendspiel (D- oder C-Jugend) spielt ein körperlich überlegenes Team gegen eine technisch starke Mannschaft mit relativ kleinen Spielern. Die kleinen Spieler tanken sich häufig durch, es gibt jedoch für das Halten von hinten nur Freiwurf, jedoch nie 7-Meter oder eine progressive Strafe. Die kleinen Spieler versuchen sich mit mehr Einsatz durchzutanken, die Aktionen der Gegner werden härter, aber der SR pfeift nur Freiwurf. Wie es dann so kommt bei Kindern/Jugendlichen, ein Spieler wird nun richtig hart gefoult und verletzt sich offensichtlich. Dabei muss der Gegner nicht unbedingt absichtlich unfair oder hart spielen, solche Spiele entwickeln sich dann. Dadurch verliert die körperlich unterlegenen Mannschaft irgendwann die Lust / den Mut und aus einem an sich knappen Spiel wird ein Selbstläufer für die "Großen". Hier ist meines Erachtens der SR spielentscheidend. Er entscheided das Spiel dadurch, dass er die Spielweise einer Mannschaft unterstützt. Nicht bewusst und absichtlich, aber weil der SR einfach überfordert, nicht erfahren genug oder auch schlecht ist.
In unteren Klassen oder bei Jugendspielen erlebt man solche Szenarien häufiger, die körperlich unterlegene Mannschaft versucht durch Schnelligkeit und Einsatz dagegenzuhalten, wird aber nicht durch Zeitstrafen und 7-Meter dafür "belohnt". Da ist der SR spielentscheidend, aber nicht bewusst im Vergleich zur Situation vorher.
Es gibt mit Sicherheit noch mehr Szenarien. Bewusst möchte ich nicht auf die Szene eingehen, in der ein SR in der letzten Sekunde bei Unentschieden ein Strafwurf gibt / nicht gibt. Denn beide Mannschaften hatten im Spiel vorher genug Chancen ein Spiel zu entscheiden, da liegt es nicht an einer Situation. Außerdem ist das eine Tatsachenentscheidung, die ich als SR aus einem anderen Blickwinkel sehe als Trainer, Spieler und Zuschauer (Totschlagargument aller SR).
Die meisten SR haben wohl noch nie ein Spiel bewusst für eine Mannschaft entschieden, selbst wenn sie schon manchmal mit diesem Vorwurf konfrontiert wurden. Aber ich glaube, dass es möglich wäre. Vor allem, wenn man als SR ein gewissen Niveau hat und um die Folgen seiner Entscheidung und deren Wirkung auf die Spieler weiß.
Es wäre schön von SR aller Klassen, aber auch von allen anderen Handballern die Meinung zu meinen Ausführungen zu lesen. Vielen Dank schon mal dafür.
PS: Sorry das ich immer nur "der SR" schreibe, selbstverständlich sind auch alle SRinnen gemeint. ![]()