Beiträge von vr316

    Mir scheint es so, als ob in den Regeln nichts genaues zu Kleidungsbeschaffenheit steht. Aber es ist wohl ein Problem, wenn ein SR darauf besteht, dass er bestimmte Trikots oder Nummern nicht möchte. Als Verein möchte ich nicht vor Spielbeginn mit einem SR um meinen Kleidung diskutieren. Selbst wenn ich mich durchsetze und in meinen einteiligen Trikots mit den Nummern 88 - 99 spiele, die Leistung des SR könnte sich negativ im Spielverlauf für meine Mannschaft auswirken (obwohl das nicht so sein sollte).

    Aber glaubt ihr wirklich, dass es sich ein SR mit sehr festen Wertevorstellugen gefallen lässt, wenn irgendwelche jungen Hüpfer in den unteren Klassen darauf bestehen, in ihren Einteilern zu spielen, ohne das mal an der falschen Stelle gepfiffen wird ? So wäre es doch in der Wirklichkeit und am Ende würden alle nur Frust schieben.

    Mir persönlich wäre es ziemlich egal, was die Spieler/-innen tragen, solange es nicht verletzungsgefährdend ist. Aber ohne Ärmel finde ich ekelhaft, da Handball ein Spiel mit Körperkontakt ist und ich nicht in die Achselhöhle des Gegners greifen möchte. Mit dieser Einstellung könnte es aber Probleme mit Beobachtern geben und die Gefahr, durch Nichteinhaltung des Ordnungsprinzips Punkte zu verlieren, wäre mir zu groß. Genauso wie Vereine und Spieler tendenziell den Kürzeren gegen die SR ziehen, so wird der SR auch immer im Nachteil gegen den Beobachter sein, wenn er um Trikots und Nummern diskutiert.

    Also auf: Lasst und mit deutscher Gründlichkeit endlich alles regeln und genau die Trikotgröße, Farbe und Beschaffenheit regeln, außerdem noch die Hosenform festlegen und verbietet endlich unterschiedliche Socken bei Spielern. Nur dann wird unser Handball besser, denn wir haben ja sonst keine Probleme. (Achtung, dieser Absatz ist ironisch gemeint !!!)

    Zitat

    Original von Schwaniwolli
    Der TW ist wegen groben Unfugs zu disqualifizieren, der Ball wird
    getauscht und der Abwurf danach unter Androhung von weiteren Strafen wiederholt.

    Und wer solche Situationen konstruiert, sollte sein Gehirn nach seinem Ableben der Wissenschaft zur Verfügung stellen. ( Dabei hatte vr316 beim SR-Treffen in Eppelheim doch einen ganz vernünftigen Eindruck hinterlassen )


    Hi Schwaniwolli,

    da siehst du mal, wie man sich in einem Menschen irren kann... :hi:

    Aber mal ernsthaft, ich habe die Frage mit Sicherheit sehr stark konstruiert und es hat mich heute Morgen viel Mühe gekostet, den Ball in einer solchen Situation ins Tor zu bringen und es ist mir bei unzähligen Versuchen nur einmal gelungen. Die Situation mit "den kreuzenden SR anwerfen" ist da wohl wahrscheinlicher.

    Der Hintergrund meiner Frage waren folgende zwei Gedanken:

    1. Kann nicht doch eine Situation vorkommen, bei der ein Abwurf zu einem Eigentor führt und wenn ja, wie ist dann zu entscheiden.

    2. Es gibt so viele Regeltestfragen, bei denen ich mich frage, wann kommt das in Wirklichkeit vor. Ist da mein Beispiel wirklich so viel schlechter ? Falls ja, bitte ich alle um Verzeihung. Falls nein, habe ich vielleicht einigen ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert oder sie zum Nachdenken gebracht.

    Die Frage kam mir übrigens beim IHF-Regeltest, wo gefragt wird, welcher Wurf nicht zu einem Eigentor führen kann. Und ich wollte nur sicher gehen, ob es wirklich keinen Fall gibt, deshalb habe ich dieses Beispiel erdacht.


    Schönes Wochenende,

    Volker


    PS: Aber wahrscheinlich habe ich im Moment einfach zu viel Zeit...

    Wie ist die Entscheidung bei folgender (zugegeben wirklich sehr konstruierten) Situation ?

    Der TW hat den Ball sicher in seinem Torraum im Besitz (nachdem der Ball vorher im Toraus war) und will den Ball abwerfen. Er rutscht aus und der Ball verlässt den 6-Meter, hat aber durch den Sturz so einen Drall, dass er auf dem Boden außerhalb aufspringt und wieder in den 6-Meter-Raum rollt, am verdutzten TW vorbei und erst im Tor liegenbleibt.

    Nach 12:2 ist der Wurf korrekt ausgeführt, aber nach 15:6 ist kein Eigentor beim Abwurf möglich. Also müsste die Spielfortsetzung Einwurf (Eckball) für den Gegner sein, oder ?


    PS: Ich werde am Wochenende in der Halle versuchen, ob es auch physikalisch wirklich möglich ist. Falls es auch mit ganz viel Harz nicht klappt, ziehe ich die Frage sofort zurück (oder höre mit Handball auf). :)

    Es gibt SR, die mehr hören als sehen und andere, bei denen ein Spieler sich vieles erlauben kann. Ich würde mich gegenüber Emotionen eher als tolerant bezeichnen und schaue über manchen Wutausbruch hinweg, bei dem andere SR grinsend mit zwei erhobenen Fingern dastehen würden.

    Mir ist es egal, wie alt ein Spieler ist. Wenn ich Meckern bestrafe, dann vor allem, weil ich von meiner Entscheidung überzeugt bin. War aber eine Entscheidung grenzwertig, dann muss ich auch einen Spieler verstehen, der anderer Meinung ist. Bloß beleidigend sollte es nicht werden, dann kann auch ganz schnell der Griff nach hinten rechts kommen. Da hört schon bei "Ihr seid doch Penner" die Toleranz auf.

    Generell gilt: Als Spieler muss ich mich etwas auf die SR einstellen, genauso wie ich als SR mich auf die Mannschaften einstelle.

    Ich pfeife mit einem festen Partner und glaube, dass ab einer gewissen Spielklasse auch ein fester Gespannpartner notwendig ist.

    Aber ich helfe auch ganz gerne mal im Bezirk aus und pfeife kurzfristig Jugendspiele und das dann alleine. Das ist eine Abwechslung und man hilft auch den gestressten Einteilern.

    Ansonsten kann ich das Gespannpfeifen sehr empfehlen, man sieht einfach mehr und hat Spiele leichter im Griff. Und man kann sich gegenseitig Tipps geben und helfen und danach auch was unternehmen. Der gemütliche Teil ist zu zweit einfach ausgeprägter (aber das ist ja häufig so).

    Ich trage im Moment Hummel-Schuhe, die sind zwar mehr dunkelgrau als schwarz, aber ich finde sie angenehm zu tragen. Ansonsten gibt es momentan wohl kein aktuelles Modell von Adidas in schwarz, zumindest hat mir das unser Sportgeschäft gesagt. Aber generell ist Adidas immer zu empfehlen, die sind einfach am stabilsten und langlebigsten.

    Viel Spaß beim suchen, einfach mal die Homepages verschiedenen Firmen durchsuchen.

    Ich finde es als Vorbereitung auf die anstehenden Regeltests ebenfalls angenehm, einfach mal kurz 10 Fragen zu beantworten. Das Regelquiz hier in der HE ist etwas ganz anderes und hat dadurch, dass die Ergebnisse veröffentlicht werden, einen anderen (Wettkampf-) Charakter. Ich finde beides gut und danke denen, die sich damit so viel Mühe machen.

    Das Urteil ist nachzulesen unter http://www.hessen-handball.de unter Rechtsprechung --> DHB-Bundesgericht --> Aktuelles

    Nach Heini-Urteil, Anweisungen für SR sind für SR nicht verbindlich und weiteren tollen Fällen hat es ein Gericht wieder gepackt, ein Urteil so zu formulieren, dass der Laie sich sehr intensiv mit dem Vorgang beschäftigen muss um den Fall zu verstehen.

    Hier geht es nicht darum, dass ein nicht teilnahmeberechtigter Spieler eingesetzt wurde. Es ist also nicht so, dass in Zukunft Spiele automatisch gegen eine Mannschaft gewertet werden, wenn ein Spieler vergessen wird im Spielbericht einzutragen. Wer also als Spieler zu spät in die Halle kommt und der Trainer vergisst den Spieler einzutragen bevor er aufs Spielfeld läuft, das ist ein anderer Fall und darum geht es hier nicht. Das ist ROT und die Sache ist erledigt.

    Beim Urteil geht es wohl darum, dass mehr Spieler (13) von Dutenhofen als erlaubt (12) eingesetzt wurden. Das ist dem Urteil nach wohl so unsportlich und der Mannschaft wird Absicht unterstellt, dass ein Spiel dann, egal wie es ausgeht, für den Gegner gewertet wird. Hier ging das Spiel 24:18 für Dutenhofen gegen Goldstein aus, in der Regel würde hier nicht auf einen spielentscheidenden Vorteil entschieden. Aber durch die schwere des Vergehens ging es nicht um das Ergebnis an sich, sondern um den Vorfall, deshalb wurde die Spielwertung geändert.

    Klingt kompliziert und ist es auch. Ich persönlich habe es auch nicht 100% verstanden.

    Pikante Nebenerscheinung. Der Vorfall passierte im entscheidenden Meisterschaftsspiel, mit der anderen Wertung wäre jetzt wohl Goldstein Meister. Vielleicht wird jetzt nachträglich die Tabelle der C-Jugend-Oberliga Mitte in Hessen geändert, aber dafür kann sich Goldstein nichts kaufen. Denn mittlerweile ist Dutenhofen Hessenmeister geworden und ich glaube kaum, dass die Spiele um die Hessenmeisterschaft wiederholt werden. Aber Goldstein kann sich als C-Jugend-Hessenmeister im Geist fühlen.

    Dies erklärt aber wohl auch, warum bis zum DHB-Gericht gegangen wurde. Und es sollte damit wohl auch eine Unklarheit im Regelwerk als Präzidenzfall beseitigt werden.

    Ich habe es noch nicht erlebt, dass Spieler auf den Boden spucken um mehr Grip zu bekommen. Und mir scheint die Idee etwas komisch. Einerseits schreien die Spieler bei jedem Tropfen Schweiss auf dem Boden nach dem Wischer und jetzt soll künstlich der Boden gewässert werden.

    Also spucken gehört sich aus meiner Sicht einfach nicht und von mir aus sollen Fussballer das machen. Aber in einer Halle ist es ekelhaft und sollte unterbunden werden. Und bloß weil es nicht explizit in den Regeln verboten ist, sollte es nicht gestattet werden. Sonst können wir gerne weitere Beispiele überlegen, die uns dann demnächst in den Hallen blühen.

    Aber in beiden Fällen (spucken mit und ohne Treffer des SR) ist der Pass einzuziehen ? (Ich meine ja)

    Wenn der Gegner, Zuschauer oder ZN/S getroffen werden, dann auch ? (Ich meine auch ja)

    Und was ist mit Passeinzug und nicht treffen von Gegner oder Zuschauer oder ZN/S ? (Ich meine nein)

    Wäre auch eine gute Regeltestfrage:

    A8 regt sich über den MV von B auf und spuckt im Vorbeilaufen in seine Richtung, trifft aber nicht nicht. Entscheidung ?

    a) DQ ohne Passeinzug
    b) DQ mit Passeinzug
    c) Ausschluss mit Passeinzug
    d) Spieler muss den Boden wischen. :)

    War bei der Veranstaltung, aber die Tatsache, dass ich bis jetzt nix geschriben habe, zeigt wie interessant es war.

    Nun, gut ist mit Sicherheit, dass der TW beim Kreisübertritt des Gegners den FW von überall im Kreis ausführen kann. Wechseln nur im Angriff erlaubt hat das Spiel schnell gemacht, ist auch ok. Halbzeitpause 15 Minuten von mir aus, bei der Veranstaltung ging es nach 7 Minuten weiter, konnte mich kaum stärken.

    Die Anweisung an die SR, die Vorteilsauslegung sehr weit zu sehen, führte dazu, dass teilweise Fouls beim Wurf nicht gepfiffen wurden. Hier besteht noch optimierungsbedarf.

    Was das mit den 5 technischen Fouls soll, habe ich nicht verstanden. Die SR sollen entlastet werden, aber spätestens nach dem 3 Foul geht die Diskussion genauso los, ob es ein technisches Foul war, besonders wenn es um "wichtige" Spieler geht. Genauso ist die Grenze, wann das Foul überhart war (gibt dann direkt 4 Minuten), subjektiv und wird von SR unterschiedlich ausgelegt werden.

    An dem Abend war auf jeden Fall jeder glücklich, Vlado und die anderen Macher standen im Mittelpunkt und man sah sich mal wieder. Großartig neue Erkenntnisse hatte zumindest ich nicht und der (angekündigte) Handball der Zukunft sah nicht so viel anders aus als der Handball von heute.

    Ergo: Die Frikadellbrötchen in der Halle waren gut, der Eintritt war kostenlos und es wird nix so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

    Teilweise waren ein paar gute Ideen dabei, aber den Sinn von 5 Fouls habe ich immer noch nicht verstanden. Wo ist der Vorteil gegen gelbe Karten und 2 Minuten, wieso darf ich den Gegner als Mannschaft bis zu 40 mal hart foulen (10 Spieler x 4 Fouls) ohne Nachteil [Unterzahl] für die Mannschaft ? Das dadurch Handball attraktiver und schneller wird ist für mich nicht einleuchtend.

    Schönes Wochenende !!!

    Danke für die Hinweise. Als relativer Neuling muss man sich halt immer erst einmal über die Gepflogenheiten informieren. Mit sind Foren ohne Regulierung auch lieber, aber ich habe auf unserer Vereinshomepage schlechte Erfahrungen mit absolut offenen Foren gemacht.
    Und leider kann man sich in der heutigen Zeit nicht auf gute Umgangsformen und gesunden Menschenverstand verlassen.

    Aber nachdem ich am vergangenen Wochenende einige Mitglieder dieses Forums kennengelernt habe, ist mir nicht bange. Wer ein Turnier so toll organisiert und eine so angenehme Atmosphäre schafft, mit dem unterhalte und diskutiere ich immer gern. Und bei Fragen und Problemen weiß ich, dass ich hier schnelle und kompetente Hilfe bekommen.

    Nachdem der Name (glücklicherweise) entfernt wurde, wollte ich mal folgendes erfragen/zur Diskussion bringen:

    Sollten wir nicht irgendwelche fixen Regeln schaffen, was nicht gepostet werden sollte bzw. was editiert wird (falls es sowas nicht in einem anderen Abschnitt schon gibt, dann habe ich es nicht gefunden)?

    Und bevor manche Mitglieder wegen solcher Kommentare die Lust verlieren, ist eine gemeinsame Linie wohl besser. Oder kommt da zuviel Ordnungs- und Regulierungswut bei mir durch ?

    Hallo,

    bin gerade vom SR-Treffen in Eppelheim nach Hause gekommen.

    Hatte dort einen tollen Tag und habe selten eine so gut organisierte Veranstaltung erlebt. Lob an alle und es hat Spaß gemacht, die Leute hinter den Nicknames kennenzulernen.

    Vielen Dank und bis mal wieder.

    Volker

    Da ich kurzfristig eine Mitfahrgelegenheit bekommen habe, würde ich mich auch gerne für morgen nach Eppelheim zum Finale anmelden.

    Vielleicht habe ich es übersehen, aber kann mir jemand eine kurze Wegbeschreibung geben? Ich bin nämlich in der Fahrgemeinschaft fur den Weg zuständig.

    Danke und bis morgen.

    Volker

    aus dem Wiesbadener Tagblatt:

    Illustre Wallauer Regel-Runde

    Vom 11.05.2004

    V.E. Der Bundesligist SG Wallau/Massenheim hat ein interessantes Meeting auf die Beine gestellt. Handball ist eine der attraktivsten Sportarten in Deutschland. Spitzenvereine und Nationalmannschaft liegen international auf Erfolgskurs. Ansporn genug, diese Anziehungskraft durch einige wenige, gezielte und durchdachte Änderungen des Regelwerks zu sichern und weiter zu steigern. Vlado Stenzel, der seit 1. April in Wiesbaden wohnt, hat diese Diskussion angeregt, Vorschläge mit Spitzentrainern und Schiedsrichtern aus dem In- und Ausland über Jahre hinweg weiterentwickelt und nun auch kompetente Funktionäre gewonnen.

    Am Donnerstag demonstrieren Vlado Stenzel, Bundestrainer Heiner Brand, SG-Coach Martin Schwalb, Michael Franz vom DHB-Lehrstab und Hans Thomas, der Schiedsrichter-Lehrwart des DHB, die neuen Regel-Vorschläge um 19.30 Uhr in der Ländcheshalle mit den Spielern der SG Wallau/Massenheim. Nach dem Match über zweimal 30 Minuten stehen den Zuschauern alle Teilnehmer in einer Diskussionsrunde zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.


    Wer weiß, um was für Vorschläge es geht ?

    Ich finde es riskant vorher mit dem Werfer und dem TW zu sprechen und zu sagen, dass sie 2 Sekunden warten sollen. Habe schon folgendes erlebt.

    SR geben beiden Info, dass nur 2 Sek. zu spielen sind und besser nach Schlusspfiff geworfen werden sollte. Nach Anpfiff wirft der Schütze trotzdem sofort, TW war nicht vorbereitet, Tor zählt.
    Riesen Aufregung und Ärger, aber Schlusspfiff kam erst nach Tor, die Mannschaft gewann mit einem.

    Natürlich hätte der TW besser aufpassen können und es war unsportlich vom Schützen. Doch letztendlich machen hier auch die SR eine unglückliche Figur, da sich der TW auf die Absprache verlassen hat. Und einen Regelfehler sehe ich nicht und der SR hat keine Möglichkeit, dass Tor nicht zu geben. Ist unsportlich, ist aber so !