Beiträge von vr316

    Kurz zur Erklärung:

    Die C2 spielt "a. K." und wird teilweise mit D-Jugendlichen aufgefüllt. Die Spieler haben also max. 2 Spiele pro Wochenende, 3 Spiele sind eine extreme Ausnahme. Durch die a. K. - Regelung ist wohl das Festspielen außer Kraft gesetzt, der Wechsel zwischen B- und C-Jugend ist meines Wissens problemlos möglich. Desweiteren mussten wir 5 Spieler fest für die C1 nominieren. Wir haben also alle 90er in fest in die C1 gemeldet, die C2 besteht nur aus 91ern, die auch nächste Saison so zusammen spielen. Außerdem muss keiner spielen, aber viele sind in diesem Alter so handballgeil, dass sie auch jeden Tag trainieren und spielen würden.

    Wir sehen die Spiele am Wochenende als zusätzliche Trainingseinheit, da wir durch geringe Hallenkapazitäten nur 2x in der Woche trainieren können. Mit zwei Spielen am Wochenende kommt man so auf bis zu vier Einheiten pro Woche. Wenn man als Jugendmannschaft etwas erreichen will, dann muss man auch in diesem Umfang arbeiten, wobei es mit Sicherheit in der Spitze Vereine gibt, die auf 5 - 6 Einheiten pro Woche in der C- und B-Jugend kommen.

    Noch etwas zum Thema "in der richtigen Klasse melden"...

    Manchmal kann man es als Verein einfach nicht richtig machen. In der Ausschreibung vor der Qualifikation und auf der Sitzung der Jugendleiter ist von einer gemischten Quali in der C-Jugend für die Oberliga (OL) und die Bezirksoberliga (BOL) die Rede, was sich auch an Protokollen beweisen lässt. Die besten Teams spielen dann in der OL, alle anderen in der BOL. Wir im Verein melden deshalb für die BOL, da es ja eh eine gemischte Quali geben soll.

    Doch was passiert, wer kann es ahnen ???

    Zwei Wochen später kommt der Spielplan für die Quali, es gibt plötzlich eine spezielle Quali für die OL mit 5 Mannschaften und eine BOL-Quali mit allen anderen. Der Bezirk hat sich nämlich spontan umentschieden und meinte, 5 Teams wären genug für eine eigene Quali-Runde in der OL.

    Berechtigte Frage: Warum habt ihr nicht direkt für die OL-Quali gemeldet ?

    Nun, erstens schien es ja egal. Zweitens war das Potential der Mannschaft schwer abzuschätzen und hat sich erst in den letzten Monaten sehr positiv entwickelt, auch durch einen Neuzugang. Drittens haben wir auch erstmals eine C2 gemeldet und bei nur 18 Spielern haben wir auf die sichere Karte BOL gesetzt, hätten bei der gemischten Quali die OL aber notfalls mitgenommen. Die Belastung schien und für Spieler zu hoch, die OL und C2 spielen müssen, besonders da einige Spieler auch in der B-Jugend aushelfen müssen.

    Folge: Es wäre wohl besser gewesen, sich nicht auf die Ausschreibung und die Aussagen auf der Jugendleitersitzung zu verlassen und doch für die OL zu melden. 1. Spiel: 39:16; 2. Spiel: 49:27.

    So ist das Leben und manchmal sind nicht nur die Vereine schuld...

    Seit dieser Saison gibt es feste Abwehrvorschriften für die Jugend, die vom DHB vorgegeben sind. Ganz kurz:

    E-Jugend: Manndeckung ist Pflicht

    D-Jugend: Manndeckung oder 1:5-Abwehr als Vorgabe

    C-Jugend: Es soll keine 6:0-Deckung und keine Einzelmanndeckung geben (Achtung: Soll, nicht darf).

    Aber jeder Bezirk kann die Bestimmungen leicht abwandeln, einfach mal auf verschiedenen Handballseiten im Internet nach DHB-Rahmenkonzeption für die Jugend suchen.

    Schade, damit habe ich wohl ein Getränk verloren...


    Da habe ich mich wohl die falschen Schlüsse gezogen.

    Absprung bei Freiwurf ohne Anpfiff --> FW für Gegner

    Absprung bei Freiwurf mit Anpfiff --> FW für Gegner

    Absprung bei 7-Meter --> FW für Gegner

    Übertritt bei 7-Meter --> FW für Gegner

    Übertritt bei Freiwurf mit Anpfiff --> FW für Gegner

    Übertritt bei Freiwurf ohne Anpfiff --> Korrektur und Wiederholung


    Klingt komisch und sieht komisch aus, ist aber so.

    Am Samstag beim ersten Saisonspiel hatte ich nach dem Spiel eine unterschiedliche Regelauffassung als ein SR-Kollege über eine Entscheidung. Was meint ihr zu folgender Situationen ?

    1) Freiwurf für A an der 9-Meter-Linie, die Abwehr steht korrekt, das Spiel muss nicht angepfiffen werden. Der Spieler von A dreht sich mit dem Ball in der Hand herum, setzt einen Fuss in 9-Meter und wirft.

    Muss der Freiwurf wiederholt werden wegen fehlerhafter Aufstellung oder gibt es Freiwurf für B ?

    2) Gleiche Ausgangssitiation wie bei 1), nur drehr sich der Werfen von A nicht, sondern springt beim Freiwurf ab. Fehlerhafte Ausführung, Freiwurf für B, oder ?

    3) Gleiche Ausgangssituationen wie bei 1) und 2), aber diesmal muss der Freiwurf angepfiffen werfen, z. B. wegen Progression vorher. Ändert das was ?

    Danke für eure Meinung und helft mir, ein Freigetränk zu gewinnen.

    Aus dem Wiesbadener Tageblatt:

    Wallau zahlt an Sigtryggsson

    Vom 03.09.2004

    kk. Der Handball-Bundesligist SG Wallau/Massenheim ist mit seinem nach Eisenach gewechselten ehemaligen Spieler Runar Sigtryggsson im Reinen. "Wir haben die ausstehenden Zahlungen beglichen", versichert SG-Hauptgesellschafter Volkmar Rohr: "Auch bei Carsten Bengs ist bis auf ein Monatsgehalt alles bezahlt." Beide Spieler hatten vor dem Arbeitsgericht wegen der ausstehenden Gehälter geklagt.

    Beim Frauenendspiel fand ich den Kommentator richtig gut und hätte mir mehr Kommentatoren gewünscht, die soviel Handballverstand an den Tag legen. Besonders den Seitenhieb auf den Frauenhandball beim DHB fand ich klasse, nur durch solch mutige Kommentare wird die Situation in die Öffentlichkeit getragen.

    Klaus Schwarzer kommentiert Handball immer noch wie in den 70ern, geht mit Sicherheit besser, tut aber keinem weh. Da er einer der Förderer von Handball in der ARD sein soll, muss man ihm manches verzeihen, denn was nutzt ein guter Kommentator, wenn es einen Chef wie Poschmann beim ZDF gibt, der Handball ablehnt und lieber Leichathletik zeigt. Dann doch besser Schwarzer und Handball.

    Legendär allerdings Uwe Semrau im DSF, der vor einigen Jahren einmal meinte, die Russen hätten Ende der 60er Jahre den Bodenpass erfunden. Mittlerweite kann ich aber Semrau gut hören.

    Zur Goluza-Kehrmann-Aktion und vielleicht etwas SR-Psychologie:

    War diese Aktion nicht die 1. Zeitstrafe für Kroatien. Mit vorher 3 (?) Zeitstrafen für D´land und nur 3 gelben Karten für Kroatien, wollten die SR nicht unnötig Hektik ins Spiel bringen. Also lieber 2 Minuten gezeigt und Ruhe im Spiel behalten als ROT und Hektik reingebracht.

    Ja, Regeln sind Regeln und eine DQ wäre angebracht gewesen. Aber geben Spitzen-SR nicht generell zu wenig rote Karten ? Auf internationalem Level ist ROT die Ausnahmen, vielleicht hat einer von euch eine Erklärung. Selbst in der Bundesliga könnten die SR öfters eine DQ aussprechen, aber da fehlt auch oft der Mut oder ist es auch die Angst, Hektik reinzubringen, die Halle gegen sich zu haben oder vielleicht eine Fehlentscheidung zu treffen und von den Kameras oder den Beobachtern angemacht zu werden.

    Wie bewertet ihr diese Szene mit Kehrmann und Goluza im Vergleich zur roten Karte für Petersen in der Vorrunde ?

    Silber ist super und Handball in Deutschland ist wieder in der Öffentlichkeit. Hoffentlich macht der DHB und die Bundesliga was daraus. Kroatien ist verdienter Olympiasieger, haben kein Spiel verloren.

    Mit der heutigen deutschen Mannschaft ist wohl in Zukunft nichts mehr zu gewinnen. Der Lemgoer Block hat nicht mehr das Niveau von vor 2 Jahren und der Nachwuchs hat bei Heiner Brand momentan einen schweren Stand. Mit kommt es manchmal so vor, als ob er in einer Art Nibelungentreue an manchen Spielern (Stephan, Baur, Zerbe) festhält, egal wie sie spielen. Die 3 haben eine Quote von 5/22 (knapp 23 %), das hätten Immel, von Behren und Zeitz auch gepackt. Überzeugend fand ich heute nur Kretsche, Schwarzer und Fritz hatten Normalform. Alle anderen sollten eigentlich mehr können. Es haben heute 2 Spieler komplett auf der Bank gesessen (Jansen und Dragunski) und nur acht Spieler im Angriff gespielt, da wird man irgendwann platt, besonders wenn auch bei klaren Führungen in der Vorrunde die Ü30-Fraktion durchgespielt hat. Hier hat der Trainer aus meiner Sicht einen Fehler gemacht, mehr Rotation hätte vielleicht die Kräfte geschont und im Finale einen Vorteil gebracht.

    Der deutsche Nachwuchs ist da, es muss nur eine Chance bekommen. Glandorf von Nordhorn und Behrends von Wallau sind zwei Linkshänder mit Zukunft, Immel hat bewiesen, das er eine gute Rolle spielen kann (HF bei Euro und Olympia) und vielleicht steigern sich Spieler an den Aufgaben. Hens ist jetzt schon schwer zu ersetzen und hat das Potential, die Rolle von Kretsche in der Öfentlichkeit einzunehmen.

    Natürlich braucht die Mannschaft Zeit um sich neu zu finden. Aber das Ziel muss ganz klar die WM 2007 in Deutschland sein und Olympia 2008 in Peking. Lieber jetzt einen konsequenten Schnitt gemacht und aufgebaut als nur für die Großereignisse Spieler zu reaktivieren. Wer nicht bei der WM 2007 spielen wird, sollte jetzt seinen Rücktritt erklären. Die Handballer sollten sich da von den Fussballern abheben, wo immer wieder altgediente Recken reaktiviert werden, obwohl es gleichgute junge Spieler gibt. In anderen Ländern spielen auch die Leute von 25 - 30 Jahren, warum sollte nicht der deutsche Handball einen noch jüngeren Spieler hervorbringen (wie Wayne Roony in England). Die Unbekümmertheit hat den Deutschen heute gefehlt, da war viel Angst vor Fehlern zu sehen.

    Freuen wir uns über Silber und eine positive Berichterstattung über Handball in den Medien. Ich bin zufrieden, obwohl Gold die Krönung gewesen wäre. Und Deutschland kann auch in Zukunft international eine gute Rolle spielen, da bin ich mir sicher.

    Meiner Meinung nach hätte sich Goluza nicht über Rot beschweren können, aber die 2-Min. sind auch vertretbar. Sieht aber dumm aus wie er hingeht und Goluza hat bei vielen ein schlechtes Image.

    Aber Kroatien hatte heute insgesamt nur 2 Zeitstrafen, Deutschland 5 (oder ???). Alleine durch diese Tatsache ist es wohl zwecklos, die Kroaten als "Schläger" oder "Bösewichte" hinzustellen. Die SR waren ok und hatten das Spiel im Griff, Deutschland hat durch Schwächen im Abschluss verdient verloren, wenn der Rückraum so einen Totalausfall hat, muss die Ursache bei einem selbst gesucht werden.

    Deshalb: Glückwunsch an Kroatien ! Wer bei Olympia kein Spiel verliert, ist verdienter Sieger.

    Noch ein Wort zur Hallensituation:

    Früher trug Wallau die Heimspiele in Rüsselsheim aus, in der Köbel-Halle ist Platz für 3.000 - 3.500 Zuschauer. Selbst gegen "schwächere" Gegner waren immer mind. 2.000 Leute in der relativ engen Halle, es war immer Stimmung und oft ein Hexenkessel. Bei Topspielen war die Halle den Wallauern aber zu klein, man wollte mehr verdienen und die Ballsporthalle in Frankfurt war nicht ausgelastet, außerdem erhoffte man sich durch die Nähe zu Frankfurt mehr Sponsoren. So zog man nach Frankfurt um, gegen schwache Gegner kommen nur 1.000 Zuschauer, das Bild wird mit vielen Freikarten geschönt. Die Ballsporthalle wurde nie von den Fans geliebt, gegen starke Gegner kommen zwar viele Zuschauer, aber keine Fans. So ist auch die Stimmung, viel "Feierabend- und Eventpublikum" und manchmal mehr Applaus für die Gegner als für die Wallauer. Die Hoffnung bei einer Halle in der Nähe von Wallau bzw. Wiesbaden ist, mehr Fans zu bekommen/erreichen.

    Durch das Problem mit der Infrastruktur (keine Parkplätze, keine öffentl. Verkehrsmittel, schlechte Cateringsituation) wird die Ballsporthalle meiner Meinung nach nie angenommen werden und Frankfurt ist keine Handballstadt, sondern Fussball, Basketball, Eishockey und Football stehen im Vordergrund.

    Kommt kein Erfolg, sind die geplanten 3.000 Zuschauer unrealistisch, dann werden gegen die Kleinen der Liga nur 1.000 Zuschauer da sein, der Etat wird nicht zu halten sein und wirtschaftliche Probleme könnten sich einstellen. Nur Mittelmaß will in Wallau keiner sehen, viele Kleben noch an den Vorstellungen der frühen 90er mit Meisterschaft und Champions-League-Finale. Und mit den erhöhten Eintrittspreisen werden auch nicht mehr Zuschauer kommen, selbst wenn die Preise im Ligavergleich günstig sind. Aber Geld auszugeben für mittelmäßigen Handball, dazu keine Parkplätze und Probleme bei Essen und Trinken in der Halle, das machen viele nicht mit.

    Ich wünsche Wallau trotzdem viel Erfolg. Und Glück, das wird notwendig sein.

    Schade das es wohl nichts mit der Festhalle wird. Da hätte man wenigstens keine Parkplatzprobleme bei einem Wallauer Heimspiel.

    Ansonsten bin ich gespannt, wo Carsten B. demnächst auftaucht.

    Wie die EHF auf ihrer Homepage mitteilte, wurden die letzten zwanzig Sekunden des Spiels Dänemark gegen Frankreich während der Juniorinnen-EM heute Mittag um 12 Uhr in Olmütz wiederholt. Damit wurde dem Protest des dänischen Verbandes stattgegeben. Beim Spiel am dritten August wurde beim Stand von 18:19 von dem Schiedsrichtergespann Hintenaus/Schneider (AUT) eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe gegen Frankreich ausgesprochen. Als das Spiel aber wieder begann, hat die französische Mannschaft trotzdem mit sieben Feldspielern gespielt. Beim heutigen Spiel wurde Frankreich erlaubt mit vier und Dänemark mit sechs Feldspielern zu spielen. Frankreich konnte in Ballbesitz noch ein weiteres Tor erzielen und gewann die Partie mit 20:18. Durch den Sieg trifft Frankreich am Freitag im Halbfinale auf Norwegen.

    (Quelle: http://www.handball-world.com)

    Meine Frage: Ist das eine EHF-Regelung, dass nicht das komplette Spiel wiederholt wird oder muss ich demnächst als SR öfter für 20 Sekunden in irgendwelche Hallen fahren ?

    Hallo,

    habe neulich bei unserer Zweiten ein Vorbereitungsspiel gepfiffen. Der Gegner hatte einen Zuschauer dabei, der die letzten 15 Minuten nur noch über mich gemeckert hat ("Blindmann", "kauf dir nen Hund, sonst findest du nicht aus der Halle", ...). Nun gut, es war 4 Klassen tiefer als normal vom Niveau und es ist ein Unterschied zwischen alleine pfeifen und Gespann, aber ich fand meine Leistung einigermaßen ok und die Trainer und Spieler auch. Da nur 5 Zuschauer in der Halle waren, hat man leider auch alle Zurufe gut verstanden. Dummerweise habe ich nicht reagiert und mal was zu dem Zuschauer gesagt, sondern mich nur geärgert. Aber nun zu meiner Frage:

    Kann ich einen Zuschauer aus der Halle verweisen, wenn ich mich durch seine Kommentare beleidigt fühle ? Oder ist dies das Schicksal eines SR ?

    Wenn ich etwas älter als 27 wäre, dann würde ich vielleicht mal einen dummen Spruch loslassen, was ältere Kollegen gern machen. Aber ich finde, man begibt sich dann auf das Niveau des Rufers und wirkt als relativ junger SR oftmals auch arrogant dabei.

    Während der Runde ist mir so etwas noch nicht passiert, aber wie würdet ihr reagieren? Welche Mittel habe ich als SR, um mich bei so etwas nicht über 60 Minuten anmachen zu lassen?

    PS: Ich glaube, je höherklassiger man pfeift und je mehr Zuschauer es gibt, umso weniger wird man Vorkommnisse dieser Art erleben, oder? Zumindest hört man nicht den einzelnen Störenfried.

    Aus meinem Gefühl heraus:

    Vorteil laufen lassen, dann Zeitstrafe geben. Der Strafwurf sollte ja nur Ersatz für eine entgangene Torgelegenheit sein. Aber da es ja noch eine Torgelegenheit gab, muss ich nicht abpfeifen, schließlich habe ich als SR die Möglichkeit, nachträglich zu bestrafen.

    Kurz zusammengefasst:
    Carsten Bengs ist in Wallau angestellt und hat einen Vertrag. Er erscheint
    am ersten Arbeitstag zum Training und wird deshalb abgemahnt.

    Was hätte er anders machen können ?

    Carsten Bengs erscheint am ersten Arbeitstag trotz Vertrag nicht zum
    Training. Folge --> Er wird abgemahnt.

    Was lernen wir daraus ?

    Wenn du Carsten Bengs heißt und bei Wallau spielst, ziehst du immer die A-Karte.


    PS: Ich bin kein großer Fan von Bengs, aber was im Moment passiert, hat er nicht verdient. Bengs ist mit Sicherheit mehr Wallauer als Bülent A., dem ich zutraue, für mehr Geld morgen bei einem anderen Verein anzuheuern. Und wenn Bülent A. Gerüchte in die Welt setzt ("Es ist besser, wenn Bengs nicht mehr bei uns spielt. Aber ich sag nicht warum."), dann ist dann schlechter Stil.

    PPS: Schade, ich dachte Wallau wäre auf einem besseren Weg. So macht man sich viel kaputt, was mühsam aufgebaut wurde.

    Mein Gespannpartner und ich sind mit 24 bzw. 26 Jahren in den Förderkader des HHV (Hessen) gekommen, d. h. bis Oberliga.

    Wobei im F-Kader das 28. Lebensjahr die Grenze ist. Es gibt da auch Gespanne von Anfang 20, wobei meine Erfahrung ist, dass trotz guter Leistungen die Akzeptanz der Spieler gegenüber älteren SR höher ist.

    Ein gutes Auftreten ist bei älteren SR "souverän", bei jungen SR ist das gleiche Auftreten dann "arrogant". Auch fehlt die Erfahrung bei jungen Gespannen und je höher ich gepfiffen habe, umso geringer war die Akzeptanz gegenüber Fehlentscheidungen. Dafür war das Umfeld besser und Spieler und Trainer kamen nach dem Spiel und haben einem konstuktiv geholfen.

    Insgesamt macht es mehr Spaß, wenn die Spiele ein gewisses Niveau haben und es fällt leichter, gut zu pfeifen. Aber wehe, man macht Fehler, besonders als junges Gespann. Dann sind die Sprüche häufig derber als sonst und viele meinen, eine Beeinflussung wäre leichter möglich. Also: Wer das Niveau hat, sollte auch jung in höheren Klassen pfeifen dürfen, aber es sollte immer Hilfe gegeben werden, z. B. durch viele Beobachtungen. Und wer im Alter Leistung bringt, soll weiterhin oben pfeifen dürfen. Weg mit Altersregelungen, hin zum Leistungsgedanken. Jede Mannschaft soll die SR bekommen, die sie verdient und jeder SR die Liga pfeifen, die er/sie kann.