Vivi Kazaki ist vor ein bis zwei Jahren von Mörfelden-Walldorf nach Leverkusen gewechselt, bekam dort eine Ausbildungsstelle und sie spielte wohl auch schon mal für die griechische Juniorenauswahl. Durfte sie früher selbst einmal in der Auswahl trainieren, schön das sie eine solche Entwicklung genommen hat.
Beiträge von vr316
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Folgende Situation:
Der Trainer von A steht mit der grünen Karte am ZN-Tisch und wartet auf den richtigen Moment zum legen. Er verpasst ihn und legt die Karte erst, als sein Team schon geworfen hat. Der ZN gibt trotzdem ein Signal. Die SR entscheiden regelgerecht, dass das Spiel mit Ballbesitz für B fortgesetzt wird.
Nun meine Frage: Bleibt die grüne Karte liegen und wird sofort bei Ballbesitz für A gewährt oder kann der Trainer die Karte zurücknehmen und irgendwann später einsetzen? (Bitte Regelbezug angeben)
Die SR haben in diesem Spiel dem Trainer von A die grüne Karte zurückgegeben, der hat sie allerdings (aus Frust?) dann im Spiel nicht mehr genommen.

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Steht die Ländches-SG vor einer Revolution?
Beim Handball-Bundesligisten SG Wallau/Massenheim ist Feuer unterm Dach/Manager Aksen im KreuzfeuerVom 19.02.2005
WALLAU Wer einen Bezug zur der höchsten Pleite in der Vereinsgeschichte, dem 27:44 im Pokal-Viertelfinale bei der HSG Nordhorn herstellte, irrte gewaltig. "Das war reiner Zufall; der Termin für unser Zusammentreffen in der früheren Vereinsgaststätte ,Grüner Wald´ stand schon seit Dienstag, also zwei Tage vor dem Pokal-K.o. fest", sagte Jörg Ströhmann.
Von unserem Mitarbeiter Jochen WinkelDer Sohn des Ehrenpräsidenten des Handball-Bundesligisten SG Wallau/Massenheim war einer von rund 30 Personen, die sich zur "Oppositionssitzung" in dem Lokal einfanden. Zu später Stunde erhitzten sich die Gemüter zwar, doch konkrete Beschlüsse gab es nicht.
Auf dem Einladungs-Fax indes war von einer "SG-Revolution" die Rede. Weiter im Text: "Jetzt reicht es. Wird Zeit, dass wir alle etwas tun - nicht nur reden sondern handeln." Motiviert war dies Aktion durch die Tatsache, dass das handballerische Aushängeschild der Region vielleicht die schwierigste Phase seit dem Zusammenschluss der Handball-Abteilungen von TV Wallau und TuS Massenheim 1975 erlebt. Tag für Tag gibt es Negativ-Schlagzeilen, fast immer fällt der Name von Manager Bülent Aksen. Allgemeiner Tenor der "Revolutionäre": "Es dauert nicht mehr lange, bis der Klub kaputt ist. Wir müssen was tun, bevor es zu spät ist. Wir müssen uns der ungeliebten Leute und Altlasten entledigen." Um die SG zu retten, wolle man wieder "der "Verein für die Familie möglichst mit örtlicher Anbindung sein." Sprich mit dem früheren Spielort in der Rüsselsheimer Köbel-Halle.
Angesichts des immer näher rückenden Lizenzierungstermins Ende März drängt freilich die Zeit. Der erste Schritt: Die Trägervereine sollen dazu bewegt werden, den Pachtvertrag mit der aktuell für den Spielbetrieb verantwortlichen GmbH (Geschäftsführer: Aksen) zu kündigen. Die Bundesliga-Lizenz würde nach der Kündigung auf die Trägervereine überschrieben werden und die "alte" GmbH hätte keinen Einfluss mehr auf den Spielbetrieb. Letzter Schritt: Die Gründung einer neuen GmbH, der die Lizenz übertragen werden würde. Dazu wäre die Zustimmung der Vorsitzenden der Trägervereine (TVW-Präsident Volker Weißmantel und TuS-Vorsitzender Josef Kauth) nötig, die schnellstmöglich kontaktiert und zur nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag eingeladen werden sollen. Neben Uwe, Michael und Jörg Ströhmann weilte auch der "Macher" der Regionalligamannschaft, Bernd Wagenführ ("Für ein offizielles Amt stehe ich nicht zur Verfügung; mir liegt in erster Linie die zweite Mannschaft am Herzen.") unter den Gästen. Bodo Ströh-mann indes fehlte und wird laut seinen Söhnen nicht ins Geschehen eingreifen.
Dass zum Heimspiel gegen HSV Hamburg kein Programmheft erschien, wertet die Opposition als deutliches Zeichen für "eine finanziell extreme Schieflage der GmbH". Dass die Produktion aus Kostengründen gestoppt worden sein soll, verneint Hauptgesellschafter Volkmar Rohr kategorisch. Er habe entschieden, dass kein Heft produziert wird. "Uns war klar, dass so eine Reaktion kommen würde." Am Geld liege es nicht, sagte Rohr in Nordhorn. Wenn er ein Heft gewollt hätte, hätte er es aus eigener Tasche bezahlt. Allerdings soll die Firma, die mit Layout und Satz des Magazins beauftragt ist, angeblich auf mehrere tausend Euro vom Verein warten.
Die Spieler, so war zu hören, sollen in den nächsten Tagen ihr seit Dezember ausstehendes Gehalt bekommen. Die offenbar vorhandenen finanziellen Rückstände lassen die Kündigung der Verträge mit Trainer Martin Schwalb sowie mit Nationalspieler Jan-Olaf Immel und den Wechsel von Jens Tiedtke zum TV Großwallstadt in einem anderen Licht erscheinen.
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Zitat
Original von Schwaniwolli
Wir im BHV fangen da bei 50 EURO an. Die Summe kann aber bis 5.000 EURO gehen.Mindestens 50 Euro für "Das ist skandalös".
Das ist skandalös...

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Auch die Wiesbadener Presse ist aktiv:
ZitatUnterdessen trat Manager Bülent Aksen Darstellungen entgegen, die SG Wallau/Massenheim stecke in wirtschaftlichen Schwierigkeiten: "Personen im engeren und weiteren Umfeld der Mannschaft haben tendenziöse und unwahre Behauptungen lanciert, um damit persönliche Interessen zu fördern." Die SG erarbeite derzeit zur weiteren Verbesserung und Stärkung ihrer wirtschaftlichen Situation unter Beteiligung einer Berliner Groß-Kanzlei ein Konzept, das auch langfristig die Basis für eine gesunde Struktur biete. "Verbindliche und kurzfristig realisierbare Finanzierungszusagen eines potenten Partners aus dem hiesigen Raum bieten dabei eine hervorragende Zukunftsperspektive. Die Strukturierungen werden spätestens Ende März endgültig positiv umgesetzt sein", glaubt Wallaus Manager.
Wiesbadener Tagblatt
ZitatEs scheint an allen Ecken und Enden zu klemmen. Schließlich hatten sich vor dem mutmaßlich wichtigsten Saisonspiel des hessischen Bundesligisten die Ereignisse überschlagen, räumte SG-Hauptgesellschafter Volkmar Rohr am Abend im Euregium ein, dass an die Spieler zwar "Geld bezahlt wurde, aber nicht alles". Und dann diese unrühmliche Zugabe: die höchste Pflichtspielpleite seit einer Ewigkeit. 17 Tore Unterschied. Schwalb: "Das ist heftig, das waren zwei schwierige Tage für alle Beteiligten."
[...]
Tragisch mutet die Gesamtsituation an. Immel sondiert bereits die Angebote. Der Europameister findet es unlogisch, "dass der Verein mir aus gesundheitlichen Gründen kündigt, wenn er mir im selben Gespräch erklärt, dass er längerfristig mit mir plant". Schwalb sagt, dass er dazu nichts sagen kann und will - und sagt viel. Rohr will sich an den Spekulationen um "dieses Wirtschaftsunternehmen", wie er es nennt, nicht beteiligen. "Die Situation ist eigentlich wie immer. Nicht glücklich, aber der ganze normale Wahnsinn." Ob diesen Wahnsinn bald der Handballtrainer Alexandr Rymanow erleben wird? Nichts erscheint unmöglich. Manager Bülent Aksen, Rymanows einstiger Kollege bei der OSC Rheinhausen, soll zuletzt häufiger bei der TSG Friesenheim gesehen worden sein. Rymanow coacht Friesenheim. Ein Zufall? Das kann man von der jüngsten SG-Mitteilung nicht behaupten. Aksen versuchte, die Wogen zu glätten, gab bekannt, dass die SG an einem Wirtschaftskonzept arbeite, außerdem ein dicker Sponsor an der Angel sei. Aksen betont: "Es wird bei SG in der nächsten Saison Bundesliga-Handball geben." Fragt sich mit wem.
Wiesbadener Kurier
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Es scheint wohl wirklich nicht das Jahr der SG zu sein. Fangen wir bei dem Fall Bengs an, dem missglückten Umzug in die Festhalle, das Pokal-Wirrwarr, die evtl. Trennung von Schwalb, jetzt die "Kündigung" von Immel, die wohl falschen Tatsachen begründet wurde (schlechte Genesung, obwohl der Arzt was anderes sagt).
Es ist vor allem erstaunlich, dass jedes Mal, wenn es wieder etwas positives gab (tolles Spiel in Rüsselsheim), das Management, vor allem Bülent A., es packt, die guten Ansätze durch schlechte Ankündigungen zunichte zu machen.
War wirklich kein Hallenheft für Rüsselsheim geplant oder hatte die SG kein Geld? Warten die Spieler wirklich seit 2 Monaten auf ihr Gehalt? War Jens Tiedke wirklich geldgeil oder hat man einem Nationalspieler wirklich ein niedrigeres Vertragsangebot untebreitet? Ist Schwalb wirklich nicht in die Planung für die nächste Saison involviert, obwohl angeblich alles getan werden soll, um ihn zu halten? Ist die Verletzung von Immel nur vorgeschoben, schließlich wurde mit Perunicic sogar wissentlich ein Spieler mit Schulterverletzung vor der Saison engagiert?
Viele Fragen sind offen. Es wäre schön, wenn die Verantwortlichen der SG mal Klartext reden würden. Dauerhaft positive Schlagzeilen aus dem Rhein-Main-Gebiet wären eine willkommene Abwechslung, zumindest wären ehrliche und zuverlässige Auskünfte eine schöne Sache.
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Wallau zieht Kündigungs-Option gegen Immel - Ärger Schwalb/Aksen =
Wallau (dpa/lhe) - Der hessische Handball-Bundesligist SG Wallau-
Massenheim hat die beiderseitige Option im Vertrag mit dem 28-
jährigen Europameister Jan-Olaf Immel zur vorzeitigen Kündigung zum
30. Juni 2005 gezogen. Das hat SG-Manager Bülent Aksen einen Tag vor
dem DHB-Pokal-Viertelfinalspiel der SG am Mittwoch beim Klassen-
Konkurrenten HSG Nordhorn bestätigt. Die Frist für die Option war am
Dienstag ausgelaufen.
Vor kurzem erst hatte auch SG-Coach Martin Schwalb eine Option zur
vorzeitigen Kündigung seines bis 2006 laufenden Arbeitsvertrages
gezogen und damit für Unruhe beim derzeitigen Tabellen-Zehnten
gesorgt. Aksen sagte aber wie schon bei der einseitigen Kündigung
Schwalbs, dass man sich mit der „Identifikationsfigur“ Immel auf
jeden Fall wieder an den Verhandlungstisch setzen und den Vertrag
langfristig verlängern will.
Unruhe herrscht bei der SG auch deswegen, weil der 41-jährige
Schwalb sich von Aksens Äußerungen gestört fühlt, dass der Manager
ihn als möglichen Trainerkandidat beim Bundesligisten TuSEM Essen in
Verbindung gebracht habe. „Es ist doch nicht seine Aufgabe,
Wasserstandsmeldungen abzugeben, dass kann bei meinen Verhandlungen
natürlich auch schädlich sein“, betonte Schwalb.
Der gebürtige Wiesbadener Gymnasial-Sportlehrer Immel muss zur
Zeit nach einer schweren Schulteroperation mindestens noch bis Anfang
März ein Rehabilitations-Programm absolvieren und fällt bis dahin für
die Bundesligarunde aus. „Ich möchte im Moment keinen Kommentar
abgeben und Unruhe in die Mannschaft bringen. Wir stehen vor dem
vielleicht wichtigsten Saisonspiel“, sagte Immel am Dienstag.
Die Niedersachsen müssen dagegen im Pokal-Schlager auf Piotr
Przybecki verzichten. Der 32 Jahre alte polnische Nationalspieler
leidet unter einer schmerzhaften Reizung der Plantarsehne unterhalb
des rechten Fußes. Die Blessur zog sich der mit 85 Treffern
drittbeste Nordhorner Torschütze Anfang Januar zu. Auch der Einsatz
von Spielmacher Ljubomir Vranjes in der Partie am Mittwoch (19.30
Uhr) im „Euregium“ ist wegen Magenkrämpfen und einer Prellung des
Schweden im unteren Rückenbereich gefährdet.(dpa-Meldung)
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Hier wird wieder mal das Problem der willkürlich pfeifenden SR deutlich. Wahrscheinlich sind es nicht einmal 1 % der Kollegen, die so etwas machen. Aber sie verderben den Ruf aller Kollegen.
Das Kopfschüttel-Beispiel mal weitergedacht: Der Trainer schüttelt nach einer Entscheidung mit dem Kopf, der SR zieht ROT und trägt in den Spielbericht ein: Disqualifikation wegen SR-Beleidigung. Dadurch tritt automatisch die Mindestsperre in Kraft und der Trainer hat (meines Wissens) keine Chance, gegen die Strafe vorzugehen oder zumindest große Probleme, da Tatsachenentscheidung. Verzichtet er auch auf einen Einspruch, d. h. er schildert den Tatbestand nicht direkt aus seiner Sicht, hat er überhaupt keine Chance, da der Klassenleiter die automatische Sperre verhängt. Das so etwas in der Buli oder der RL nicht mehr vorkommt ist mir klar. Aber das ist der ganz normale Wahnsinn in den unteren Klassen mit selbstherrlichen SR und Verbandsvorsitzenden, die wörtlich sagen: "Ich weiß, dass er schlecht und willkürlich pfeift, aber wir haben keine anderen." (Kein weiterer Kommentar)
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Leider haben die SR da nicht in allen Klassen eine einheitliche Linie. Wenn das in der BuLi unterbunden würde, gäbe es weniger Nachahmer in allen Klassen. Aber bei welchem Spiel im TV gab es eine Strafe gegen einen Trainer oder Spieler, der die Finger fordernd hob ?
Ich komme mir als SR in meiner Klasse wieder als Depp vor, wenn ich als einziger das Fordern bestrafe, aber alle anderen SR in der Runde nicht. Wie sich das positiv nach unten fortsetzt, hat man beim absichtlichen Fußspiel gesehen. In der BuLi gibt es 2 Min., wenn der Fuß den Ball abwehrt und wenn ich das in meiner Klasse pfeife, wird das auch akzeptiert. Aber wieder mal "Don Quichote" spielen, das muss nicht sein. Naja, der Kampf gegen Windmühlen vermag ja ein Menschenleben auszufüllen...
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Wallau hat gewonnen, weil sie am Ende mehr gekämpft haben und einen Lauf hatten. Hanning nahm 10 Minuten vor Schluss eine Auszeit als der HSV mit 3 oder 4 Toren geführt hat. Danach war der HSV aus dem Spiel und Wallau witterte Morgenluft, warf schnell den Anschluss und mit der Halle im Rücken wurde gewonnen. Knorr nahm sich dann in den letzten Minuten noch 2 Würfe aus dem Rückraum von ca. 10 Metern, die Djordjic locker halten konnte. Damit war dann die Niederlage besiegelt und Wallau gewann zwei Punkte, obwohl sie nicht die bessere Mannschaft waren. Perunicic und Lavrov waren die besten Wallauer, Makowka absolut schwach und ein Fremdkörper, die Außen kaum ins Spiel eingebunden, Tiedke am Kreis mit zu vielen Fehlversuchen. Erst als Wallau in der 2. Hälfte die Abwehr defensiver stellte, war mehr Sicherheit drin, vorher war der HSV individuell und in der Kleingruppe stark.
Fazit: Der Wallauer Wille und die enge Halle in Rüsselsheim sichern der SG zwei Punkte gegen einen eigentlich stärkeren Gegner.
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Ein paar Fakten zu Bestechung:
Deutschland ist insgesamt gesehen nicht frei von Korruption. Im internationalen Vergleich steht D auf Platz 15 von 146 Ländern. Wir liegen hinter Österreich und Luxemburg (weniger Korruption), aber vor z. B. Frankreich und den USA. Tendenziell gilt: Je ärmer ein Land, umso größer die Gefahr einer Bestechung. (http://www.transparency.de)
Es ist aber immer die Frage, wo Bestechung anfängt. Wir stellen uns jetzt alle vor, dass eine Wettmafia SR mit hohen Beträgen ködert. Wobei ich von Oddset oder anderen Anbietern nicht gehört habe, dass hohe Summen auf den Ausgang eines Handballspiels gesetzt wurden, der dann auch so auftrat. Das spricht FÜR die SR und die Sauberkeit von Handball.
Aber: Ist es schon Bestechung, wenn ich als SR nach dem Spiel vom Verein in ein sehr gutes Restaurant eingeladen werde? Wenn der Verein mir für abends Konzerttickets schenkt, wenn ich mittags ein Spiel dort pfeife? Wenn in der SR-Kabine eine Uhr, ein T-Shirt und ein Bademantel liegt?
Aber vor allem ist die Frage: Beeinflusst mich als SR die Annahme eines solchen Angebots in meiner Spielleitung oder macht es mich nur angreifbar in der Öffentlichkeit?
Wir müssen hier auch mal deutlich unterscheiden:
(Achtung, die Nennung der Länder und Namen ist willkürlich und austauschbar, und dient nur der Verdeutlichung)
Wenn ich als bulgarischer SR in der Ukraine ein Europapokalspiel pfeife und vor dem Spiel kommt ein Herr in schwarzem Anzug in die Kabine und mir werden 10.000 Euro geboten (was einem Jahresgehalt entspricht), dann ist das mit Sicherheit eine Situation, die ich mir vorstellen könnte. Aber ich halte es für unvorstellbar, dass Uwe Schwenker zu den Andlers in die Kabine geht und ihnen einen Koffer mit 10.000 Euro hinstellt und verlangt, dass Flensburg heute verliert.
Deshalb: Ich halte die SR per se für ehrlich, wobei ich mir so etwas wie im Fußball nie hätte vorstellen können, zumindest nicht in Deutschland. Aber ein schwarzes Schaaf versaut den Ruf aller, das tut mir als ehrlichem SR weh und bietet den Zuschauern in der Halle ein gefundenes Fressen. Leichter wird es in Zukunft nicht zu pfeifen.
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Ich finde Bob Hanning ganz ok. Er versucht teilweise auch taktische Dinge anzusprechen und hat eine Meinung. Witzig ist es auch immer, wenn die Reporter bei Interviews das Mikrophon nach unten zu BOB halten, allein dieser Anblick rechtfertigt ihn.

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Finde ich toll für die beiden SR, endlich stehen deutsche SR mal wieder positiv in den Schlagzeilen. Und mit ihren Leistungen haben sie sich das verdient.
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Wie haben es denn die Sportarten außer Fussball zu Popularität gepackt ???
--> durch Stars !!!
Was wäre denn Tennins ohne Boris Becker, Michael Stich und Steffi Graf gewesen, was ist Skispringen ohne Sven Hannawald und Martin Schmitt, was ist Basketball ohne Dirk Nowitzki, was ist Schwimmen ohne Franzi van Almsick, was ist die Formel 1 ohne Michael Schuhmacher, wer interessiert sich für Tischtennis ohne Timo Boll und Jörg Roßkopf, wer kennt deutsche Stars aus Hockey, Judo, Rudern, Schießen, ..., wenn sie nicht bei Olympia gewinnen oder Weltmeister bzw. Europameister werden.
Einzelsportarten leben von Stars, mit denen das Publikum mitfiebern kann und wir schauen uns das im Fernsehen an, weil wir uns dann sagen "Ach, was sind wir Deutsche doch so geil und so erfolgreich" (Ist etwas übertrieben, aber wohl vom Prinzip wahr). Wenn wir uns nicht für eine Sportart interessieren, dann schauen wir sie auch kaum an, wenn kein Deutscher dabei ist.
Bei Mannschaftssportarten ist das ähnlich, auch hier brauchen wir erfolgreiche Identifikationsfiguren. Zur Berichtrstattung gehört aber mehr als das Spiel, mittlerweile gehören Home-Stories dazu, Expertengeschwafel und wohl auch Gewinnspiele. Handball bietet viele Tore und viel Aktion, eigentlich ist es interessanter als Fussball (ich ärgere mich immer, wenn ich 90 Minuten ein 0:0 verfolgt habe).
Aber: Die Regeln sind komplizierter als in anderen Sportarten und werden regelmäßig geändert, die Liga spielt uneinheitlich (außer montags und donnerstag eigentlich immer), die Vereine stehen oft mit Finanzproblemen in der Öffentlichkeit und es gibt in der öffentlichen Wahrnehmung wenig gute deutsche Spieler auf Weltniveau.
Sind wir doch mal ehrlich: Um Handball erfolgreicher zu machen, muss vieles noch professioneller werden. Stars werden heute durch Medien gemacht, hier müssen die HBL und die Vereine mit den Medien vermehrt zusammenarbeiten. Über Push-Strategien müssen Infos auf den Markt geworfen werden, bis die Öffentlichkeit den Handball vermehrt wahrnimmt. Hier sind PR-Profis gefragt, keine Fürsten in Landesverbänden die wortwörtlich sagen "Professionelle Pressearbeit brauchen wir nicht, das bisschen mit den Medien machen wir alleine". Wer ein gutes Produkt so schlecht verkauft wie es der deutsche Handball im Moment tut, muss sich nicht über mangelnde Aufmerksamkeit wundern.
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Aus dem Wiesbadener Tageblatt:
Bundesligisten wie Wallau sind gleicher als das Handball-Fußvolk
Von Volker Eckhardt (29.01.2005)
Die Wallauer Bundesliga-Handballer freuen sich, dass sie noch einmal beim Regionalligisten SG Köndringen/Teningen antreten dürfen, um sich fürs Pokal-Viertelfinale des Deutschen Handball-Bundes zu qualifizieren. Auch ohne den verletzten Jan-Olaf Immel und WM-Teilnehmer Jens Tiedtke werden sich die Wallauer im Wiederholungsspiel nichts vormachen lassen, um dann am 16. Februar in Nordhorn anzutreten, wo sie in der Punktrunde trotz der 26:31-Niederlage eine außerordentlich gute Figur gemacht haben.Gewinnen sie das Viertelfinal-Match in Nordhorn, stehen sie im Endrunden-Turnier der besten Vier in Hamburg, wo der Rubel richtig rollt. Schaffen sie das nicht, sind die Wallauer wenigstens um 25000 Euro reicher, denn im Pokal teilen sich beide Klubs die Zuschauer-Einnahmen.
Die SG Wallau/Massenheim hatte das Achtelfinal-Spiel bei der SG Köndringen/Teningen mit 40:27 klar für sich entschieden, aber statt der ausdrücklich vorgeschriebenen zwölf Spieler deren 14 eingesetzt.
Kopfschütteln über Urteil Die Gastgeber, die als Regionalligist so oder so nur zwölf Akteure hätten aufs Feld schicken dürfen, liefen ebenfalls mit 14 auf, was auf eine Absprache schließen lässt. Liga-Leiter Uwe Stemberg erklärte in der Geschäftsstelle des Deutschen Handball-Bundes in Dortmund kurzerhand per Bescheid beide Teams zum Verlierer, so dass Nordhorn kampflos das Endrunden-Turnier in Hamburg erreicht hatte.
Gegen diese Entscheidung versuchte Wallau zunächst auf dem Gnadenweg anzugehen. Der Vorstand der Handball-Bundesliga signalisierte grünes Licht, befasste sich dann aber doch nicht mit dem Pokalspiel, weil die Bestrafung des überschuldeten HSV Hamburg seine ganze Schaffenskraft in Anspruch genommen hatte. So begab sich SG-Manager Bülent Aksen auf den Rechtsweg, verlor in erster Instanz vor dem Bundessportgericht. Dessen Vorsitzender Horst Marquardt (Frankfurt) bestätigte den DHB-Bescheid von Uwe Stemberg.
Wallau zog erneut vor den Handball-Kadi und bekam vor dem Bundesgericht unter dem Vorsitz des Husumers Klaus-Heinrich Deckmann überraschend Recht. Da dies die letzte Instanz war, ist der Richterspruch rechtskräftig.
Wohin man auch blickt und hört, überall löst das Urteil Kopfschütteln aus, wurde doch hier offenkundig mit zweierlei Maß gemessen. Jeder Bezirksliga-Verein, der einen nicht spielberechtigten Akteur einsetzt, wird zum Verlierer erklärt und verliert die Punkte. Uwe Stemberg kennt noch nicht die Urteilsbegründung, doch sein Freund Andreas Thiel, Anwalt und legendärer "Hexer" im Tor der deutschen Nationalmannschaft, beruhigte ihn. Stemberg: "Er riet mir, nicht so viel Herzblut in die Sache reinzuhängen, weil auch Juristen bisweilen verwachst haben. Mit dem Urteil müssen wir leben."
Die Handball-Regel legt fest, dass eine Mannschaft bis zu zwölf Spieler haben kann. Nur Bundesligisten dürfen 14 Spieler aufbieten, wenn zwei unter ihnen jünger als 23 Jahre alt sind.
Hessentitel aberkannt Im Pokal gilt diese Regelung gegen einen Regionalligisten wie Köndringen/Teningen nicht. Darauf hatte Stemberg die Wallauer zuvor ausdrücklich schriftlich aufmerksam gemacht. So weit, so schlecht. Aber es kommt noch schlechter. In der Spielordnung des Hessischen Handball-Verbandes ist unter Paragraph 50 ausdrücklich vermerkt, dass der Einsatz von mehr als der zulässigen Zahl von Spielern zum Spielverlust führt.
Das bekam im vergangenen Jahr die C-Jugend von Dutenhofen drastisch zu spüren, wurde ihr doch die Hessenmeisterschaft aberkannt, weil sie im Finale gegen Pohlheim 13 statt zwölf Spieler nominiert hatte. So gesehen ist es mehr als merkwürdig, dass für Wallau und Köndringen/Teningen nicht gleiches Recht gilt wie für eine C-Jugend.
Günter Dörr, Geschäftsführer des Hessischen und des Südwestdeutschen Handball-Verbandes, sieht es differenziert: "Da im Pokal sowohl Wallau als auch Köndringen gegen die vorgeschriebene Spielerzahl von zwölf verstoßen haben, hat der Bundesligist Wallau keinen Vorteil gezogen. Vielmehr haben beide Mannschaften unter gleichen Bedingungen gespielt, so dass die Begegnung wie ausgetragen hätte gewertet werden können. Was aber gar nicht geht, ist die Partie neu anzusetzen. Hätte Köndringen mit den vorgeschriebenen zwölf Mann gespielt, hätte es ohnehin keine andere Rechtsentscheidung gegeben, als Köndringen zum Sieger zu erklären."
SG winkt fette Pokal-BeuteDen Wallauern kann´s egal sein. Sie bekommen einen Teil ihrer 3500 Euro Verfahrenskosten erstattet und dürfen auf eine fette Pokal-Beute hoffen. Feststeht nun aber auch, dass Bundesligisten ganz offenkundig eine rechtliche Sonderbehandlung genießen. Die Dutenhofener C-Jugend kann ein Lied davon singen und weiß jetzt, dass andere gleicher sind als gleich und dass die Handballer halt keine ehernen Gesetze haben. Aber nicht nur in ihrer Verbindung mit Justitia leben die Bundesligsten in einer anderen Welt.
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Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass Spiele in der BL verschoben werden für sehr gering. Aber das Problem existiert in jeder Sportart. So lange Menschen Entscheidungen treffen, wird es immer Fehler geben und manchmal können auch absichtlich Fehler gemacht werden.
Im Handball wird es immer dann interessant, wenn die Gespann-SR von unterschiedlichen Vereinen bestochen wurden. Das Spiel möchte ich dann sehen...

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Ok, muss Zeitstrafe für A heißen, habe mich verschrieben und korrigiert.
Habe das Spiel mit 7-Meter und 2 Minuten fortgesetzt. Aber die Diskussion am Ende mit den Vereinen war heftig, da besonders der 7-Meter nicht akzeptiert wurde. Mein Gespannpartner und ich waren uns zwar einig, aber Team A meinte, es dürfte nie 7-Meter geben, da es keine klare Torgelegenheit sei, wenn ein Wurf von knapp hinter der Mittellinie geblockt wird, selbst wenn das Tor frei sei. Überzeugen konnte ich sie mit dem Vergleich, wenn der TW den Ball hinlegt, aber dann aber den Wurf blockt. Dann wäre es klar gewesen, so ähnlich war die Situation aus unserer Sicht. Dies haben sie dann (widerwillig) beim Gespräch danach akzeptiert.
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Folgende Situation habe ich am letzten Wochenende erlebt. Wie hättet ihr entschieden ?
Team A im Angriff, es wird das passive Vorwarnzeichen angezeigt. Der Außen von A hat den Ball und überwirft den Halben. Der Ball fliegt in die eigene Hälfte und dort nimmt TW A den Ball auf. Pfiff, FW für B wegen passiven Spiels. TW A legt den Ball hin und rennt zurück ins Tor, stolpert aber dabei und liegt am Boden. Spieler von B nimmt den Ball auf und wirft auf das freie Tor. In diesem Moment kommt ein Spieler von A von der Seite und wehrt den Ball auf dem Weg zum leeren Tor mit dem Fuß ab (ohne dabei jemand zu gefährden), Abstand ca. 2 - 3 Meter vom Werfer.
Die Zeitstrafe von A ist klar, aber ist das Spiel mit Freiwurf fortzusetzen (falscher Abstand und Fuß) oder kann ich als SR auch auf 7-Meter als Spielfortsetzung entscheiden, da eine klare Torgelegenheit verhindert wurde (wegen des am Boden liegenden TW, der Ball wäre wohl auch ins Tor) ?
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Folgender Vorfall passt recht gut ins Thema (Quelle: http://www.hessen-handball.de)
Sachverhalt
Am 19. September 2004 fand das Meisterschaftsspiel der Bezirksliga A, SG Nied:TV Petterweil statt. Es wurde von den Schiedsrichtern Knapp und Kleinböhl geleitet. Die Funktion des Sekretärs bekleidete Johannes Kneisel (SG Nied), der seinen Vereinskameraden Thomas Spielmann um Unterstützung in Funktion des Zeitnehmers bat. Spielmann ist seit der Hallenrunde 2003/2004 ausweislich der schriftlichen Auskunft des AK SR Frankfurt vom 24.09.2004 nicht mehr im Besitz einer gültigen S/Z-Lizenz. Herr Spielmann erschien am Zeitnehmertisch mit einer geöffneten Flasche Bier, die er sich kurz zuvor gekauft hatte und auf dem Tisch abstellte. Auf Anweisung der SR sollte die Bierflasche weggebracht werden, Spielmann stellte sie jedoch unter den Tisch, so dass sie nicht mehr sichtbar war.
Nach 28:45 Spielminuten kam es zu einer Spielsituation mit Freiwurf, in dessen Verlauf die SR die Zeit anhielten. Thomas Spielmann betrat das Spielfeld, um auf die SR einzuwirken, wurde aber von diesen auf seinen Platz verwiesen. Die SR nahmen eine deutliche Alkoholfahne bei Spielmann wahr und wiesen ihn an, unverzüglich auf seinen Platz zurückzukehren, was dieser auch tat. Bis zur Pause wurde dann das Spiel fortgesetzt. Unmittelbar nach seiner Rückkehr an den Zeitnehmertisch bemerkten die SR, dass Spielmann in der Hand wieder die Flasche Bier hielt und auch sichtlich erregt war. Daraufhin enthoben sie Spielmann seiner Funktion und dieser strich seinen Namen vom Spielbericht.
Diese Vorfälle wurden durch die Schiedsrichter auf dem Spielbericht notiert und der Bezirk Frankfurt stellte mit Schreiben vom 24.09.2004 den Antrag auf Bestrafung beim zuständigen BezSpG F, welches im schriftlichen Verfahren Thomas Spielmann für den Zeitraum 25.10.2004 – 24.04.2004 mit einer persönlichen Sperre nebst Geldstrafe in Höhe von 50,--€ bestrafte.
Gegen dieses Urteil richtet sich die Berufung, die mit Schreiben vom 02.11.2004 beim VSpG eingelegt wurde. Der VVSpG entschied auf Durchführung im schriftlichen Verfahren und gab den Verfahrensbeteiligten Gelegenheit zur Stellungnahme. Gegen die mitgeteilte Zusammensetzung der Rechtsinstanz wurden keine Bedenken geäußert.
EntscheidungsgründeDie Berufung wurde form- und fristgerecht eingelegt, ist aber in der Sache nicht begründet. Die SG Nied konnte im Berufungsverfahren keineswegs ein anderes Bild der Sachlage erzeugen. Sie versucht, dem Betroffenen ein sportlich positives Bild beizulegen, welches dieser nach Ansicht des VSpG, zumindest in der jüngeren Vergangenheit selbst ad absurdum führt.
So sprechen die in den letzten 12 Monaten gegen ihn verhängten 3 Strafen eine deutliche Sprache und zeichnen – im Zusammenhang mit der Sachlage im vorliegenden Fall - ein klares Bild seiner Person: Verurteilung wegen Schiedsrichterbeleidigung, wegen der Verursachung eines Spielabbruches und der Missachtung einer Sperre. Eine solche Handlungsweise lässt erkennen, dass der Betroffene nicht gewillt ist, den sportlichen Gepflogenheiten, ja des allgemeinen Anstands, Rechnung zu tragen.
Abgesehen davon, dass es üblich ist, vor Ausübung von Ämtern auf den Genuß von Alkohol in jedweder Menge zu verzichten, ist es geradezu eine Frechheit, eine Bierflasche auf dem Zeitnehmertisch abzustellen. Dabei wird Spielmann noch zugute gehalten, dass er erst in der Sporthalle und sehr kurzfristig von seinem Vereinskameraden um die Betätigung als Zeitnehmer gebeten wurde, wobei das Gericht hier außer Acht lässt, dass seine S/Z-Lizenz bereits abgelaufen war. Erst die Aufforderung durch den Schiedsrichter veranlasste Spielmann die Flasche aus der Sicht der Öffentlichkeit zu entfernen, jedoch nicht wie angewiesen durch Wegbringen, sondern durch Abstellen unter dem Tisch.
Das Betreten der Spielfläche durch Spielmann war zu keinem Zeitpunkt veranlasst, da die Möglichkeit einer akustischen Mitteilung von Gesprächsbedarf an die Schiedsrichter immer möglich ist, nachdem im Anschluss an hektischen Szenen im Spiel wieder etwas Ruhe eingekehrt ist. Zudem müssen die SR vor dem Wiederanpfiff mit dem Zeitnehmer Blickkontakt aufnehmen, um das Spiel fortsetzen zu können. Spätestens dann kann der Zeitnehmer signalisieren, dass er den Schiedsrichtern eine Mitteilung machen möchte.
Das VSpG sieht die Urteilsfindung des BezSpG F außer Zweifel und auch durch fragwürdige Gefälligkeitsbescheinigungen bestätigt, die die SG Nied diesem Verfahren noch beigelegt hatte, in denen der Betroffene als ein unantastbares sportliches Idol stilisiert wird, der insbesondere Jugendlichen Beispiel geben soll.
Aufgrund seiner bisherigen Strafhistorie, soll diese Bestrafung dem Betroffenen Spielmann eine deutliche Warnung sein, sein Verhalten zukünftig zwingend den sportlichen Normen zu unterstellen, da ansonsten der in der Rechtsordnung vorgesehene Strafrahmen in seiner vollen Härte ausgeschöpft werden müsste. Für dieses letzte Mal sah das VSpG die durch die Vorinstanz verhängte Strafe als noch ausreichend an. -
Aus der Homepage der TSG Münster (http://www.tsg-muenster.de)
Erklärung des Abteilungsvorstandes zur Abmeldung der Frauenmannschaft
Der Vorstand der Handballabteilung hat in seiner Sitzung am 06.12.2004 beschlossen, den Vertrag mit T.Schmid, dem Trainer der Frauenmannschaft wegen seines nicht genehmigten oder abgesprochenen Engagements als Trainer bei einem anderen Verein fristgerecht zum 31.12.2004 zu kündigen. Geplant war vom Sportlichen Leiter, die Kündigung nach dem letzten Punktspiel (12.12.2004) des Jahres auszusprechen, um vor diesem Spiel keine unnötige Unruhe in die Mannschaft zu tragen. Anschließend sollte ein Gespräch mit der Mannschaft geführt werden. Dieses Gespräch konnte zunächst nicht zeitnah zur Trainerentlassung stattfinden, da die Mannschaft bis einschließlich 31.12.2004 Trainingspause hatte. So wurde das Gespräch für den 3.01.2005 geplant und die Mannschaft über die damalige Mannschaftsführerin eingeladen. Gesprochen werden sollte über die Trainingssituation und über die Verpflichtung eines neuen Trainers.
Leider in fand dieses Gespräch nie statt. Die ehemalige Mannschaftsführerin schrieb in einer E-Mail vier Stunden vor dem Besprechungstermin '... dass weder ich noch eine andere Mitspielerin den Termin für heute abend wahrnehmen werden'.
Wie der Abteilungsvorstand ebenfalls am 3.01.2005 der Presse entnehmen konnte, hatte sich die Mannschaft am 2.01.2005 zu einer Besprechnung getroffen und beschlossen, den Spielbetrieb ab sofort einzustellen : '...leider müssen wir die Nachricht übermitteln, dass die Spielerinnen der Damenmannschaft unter den sich geänderten Voraussetzungen nicht weiter für die TSG Münster spielen werden ....' war der Wortlaut im Schreiben der Spielerinnen an den Vorstand. Und weiter unten in diesem Schreiben werden die geänderten Voraussetzungen präzisiert: '... Kündigung des Trainers, bisher keine Alternative ...'. Der Vertrag mit Schmid war zum 31.12.2004 gekündigt; die Mannschaft seit drei Wochen in Urlaub. Im Gespräch mit der Manschaft am 3.01.2005 sollten mögliche Alternativen zur Trainersituation besprochen werden. Diese 24 Stunden wollte die Mannschaft nicht abwarten und traf die o.e. Entscheidung.In der Sitzung am 10.01.2005 beschloß der Abteilungsvorstand den Rückzug der Frauenmannschaft aus der Regionalliga Südwest. Diese Entscheidung war unumgänglich, da keine der Spielerinnen bereit war, die Runde zu Ende zu spielen, obwohl sie vor Rundenbeginn alle Verträge bis zum 30.06.2005 unterschrieben haben.
Wegen einiger falsch zu verstehender Pressemeldungen und vor allem auch falscher Darstellung aus Reihen der ehemaligen Spielerinnen und deren Umfeld hier noch einmal ganz deutlich: Der Vorstand der Handballer hat dem Trainer der Frauenmannschaft fristgerecht gekündigt. Es war nie beabsichtigt, den Spielbetrieb im Frauenbereich zu beenden. Dass es dazu kam ist ausschließlich von den Spielerinnen selbst zu verantworten.