Beiträge von vr316

    Schade, hätte Andrej Lawrow gerne noch einmal live in der Bundesliga gesehen. Es war für mich immer ein Erlebnis, ihm schon beim Warmmachen zuzuschauen (dehnen an der Latte) und seine Präsenz auf dem Spielfeld war toll.

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    Original von härter_schneller

    ...das ist doch kein problem. da pfeifste nicht gegen sie, sondern 'für sie' - denn nur weil irgendwelche blinde 'neutrale' sonst diese fehler nicht sehen, werden die falschen bewegungsabläufe nicht besser... ;)

    Schöne Sichtweise. Ich sehe schon die Dankbarkeit in den Augen der Spieler, wenn ich dieses Argument das nächste Mal anführe. Hoffentlich haben die Trainer in meinem Verein zumindest eine ähnliche Sichtweise... ;)

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    Original von Teddy

    Absolut korrekt - ich tendiere auch in dem Versuch, absolut neutral zu sein, eher dazu, die eigene Mannschaft "zu benachteiligen", wenn ich sie mal pfeifen muss.

    Wobei ich oft das Problem habe, dass ich falsche Bewegungsabläufe der eigenen Spieler kenne und deshalb gegen sie pfeife. Außerdem weiß man bei den eigenen Jungs/Mädels, auf wen man zu achten hat. Die Gesichter unserer Jungs sind tendenziell unglücklich, wenn kein SR kommt und ich pfeifen muss, eher haben sich meine Jungs beschwert als der Gegner (was aber auch schon vorkam).

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    Original von Das Tho

    celje hat an dem nachmittag eindrucksvoll gezeigt, wo der hammer hängt. ich will nicht wissen, wie die trainieren.

    O-Ton einer ukrainischen Jugendmannschaft vor einigen Jahren über die Trainingsintensität, mit denen ich auf dem Cup ins Gespräch kam:

    "Wir haben ein halbes Jahr Schule und dann haben wir ein halbes Jahr nur Handball." - "Und wie oft trainiert ihr, wenn die Spieler in die Schule gehen?" - "Nur fünf Mal die Woche."

    Langsam kehrt Normalität ein. Oder ist es doch eine trügerische Ruhe? Wir werden es bald wissen...

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    Wer wirbt auf der Brust? - Wallau: Reichold steigt als Gesellschafter aus

    Vom 17.05.2005

    hku. HÖCHST Die Gedanken schwirren längst durch eine andere Zeit. Was einmal war, erscheint plötzlich nicht mehr so wichtig, also reden sie bei der SG Wallau/Massenheim einfach nicht mehr so oft darüber - über ausstehende Gehälter, Finanzämter, Insolvenzen und der gleichen. Der Blick richtet sich nach vorne, geht über den 25. Mai, den Tag der Lizenzentscheidung, hinaus. Beim Handball-Bundesligisten gehen sie mittlerweile davon aus, dass die Ligaleitung grünes Licht gibt, auch wenn Gesellschafter Marc Gramm entgegnet, "dass das alles Spekulation ist. Wir wissen ja auch nicht, ob es gut oder schlecht läuft, weiß oder schwarz". Allerdings zeigt er sich vom Konzept der neuen Sportbetriebs-Gesellschaft überzeugt. Er bezeichnet es als "aussichtsreich". Und: Offensichtlich ist er nicht der Einzige, dessen Optimismus sich an dieser neuen GmbH orientiert.

    Kapitän Andreas Rastner ließ nach dem 32:45 gegen den VfL Gummersbach durchblicken, dass er persönlich mit der Insolvenz-Situation abgeschlossen habe. Der Kreisläufer könne sich gut vorstellen, noch ein, zwei Jährchen in Wallau zu spielen. Weil die meisten der Kollegen die Saison zwar professionell zu Ende bringen wollen, dann aber in alle Himmelsrichtungen ziehen, wird die sportliche Zukunft wohl zum Überlebenskampf mutieren. Nichts Neues für Handballtrainer Martin Schwalb, der darin den Reiz sieht. "Wir müssen neue Ziele für uns definieren, dann kommt der Spaß von alleine", sagt Schwalb, "es kann ja nicht sein, dass wir mit Gummersbach oder Kiel verglichen werden - dann werden wir nie mehr Spaß am Handball haben." Sicher könne einer der Kleinen, zu denen Schwalb seine Wallauer zählt, an einem Sahnetag einen Großen ärgern. "Aber wenn du dich nur an solchen Highlights orientierst, wirst du auch die normalen Spiele nicht gewinnen." Und die sind im Abstiegskampf der "Zweiklassengesellschaft Bundesliga" (Schwalb) überlebenswichtig. Die Gedanken sind weiter als die Realität.

    Zurück in die Gegenwart. Der Geschäftsführer von Feinkost Dittmann, Timm Reichold, hat seinen Ausstieg als Gesellschafter bestätigt. Was bezweifeln lässt, ob der von Reichhold besorgte Hauptsponsor Don Simon der SG die Treue hält. Momentan ist wohl davon ausgehen, dass die Trikotbrust der Wallauer in der nächsten Saison blank ist. Marc Gramm will das so nicht stehen lassen: "Klar ist, dass wir Werbevereinbarungen getroffen haben. Aber da ging es noch nicht um Brust, Rücken oder Schulter." Unklar ist auch, ob die 125000 Euro, welche die neue GmbH den Spielern für die Beendigung dieser Saison zugesagt hat, überhaupt vorhanden sind. Der Gesellschafter wollte das weder bestätigen noch dementieren.

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    Was macht der Meister in Hinblick auf die nächste Saison ?

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    Embs bleibt in Münster, Bengs erster Neuzugang

    Münster. Die Handballer der TSG Münster melden für die kommende Saison in der II. Bundesliga den ersten Neuzugang. Carsten Bengs, der früher bei der SG Wallau/Massenheim spielte und zuletzt beim Zweitliga-Absteiger TSG Groß-Bieberau aktiv war, wechselt zu dem Aufsteiger. Er unterschrieb einen Zweijahres-Vertrag.

    Bengs war in der vergangenen Saison häufiger in der Eichendorff-Halle gewesen und hat seine zukünftige Mannschaft beobachtet. Seine Erkenntnis: «Münster ist eine Mannschaft, die die Möglichkeit hat, in der II. Liga zu bleiben. Da sind einige Spieler, die schon lange in der Regionalliga auf sehr hohem Niveau gespielt haben. Und wie ich gehört habe, ist der Verein noch dabei, sich gezielt zu verstärken.» Diese Verstärkungen sind auch notwendig, denn dem Aufsteiger steht ein großer Sprung bevor, wie Bengs aus eigener Erfahrung weiß: «Zwischen diesen Klassen gibt es schon einen Unterschied. In der zweiten Liga wird körperlicher gespielt, die Abwehr geht robuster zu Werke. Gut ist, dass Münster schon in den vergangenen Jahren einen sehr schnellen Handball gespielt hat, das wird uns in der kommenden Saison sicher helfen.»

    Für den Linksaußen, der viel Erfahrung in der Ersten und Zweiten Bundesliga bei Wallau, Groß-Bieberau und Eintracht Wiesbaden gesammelt hat, gab die Nähe von Münster zu seinem Wohnort Wallau den Ausschlag. «Ich wollte schon weiter in der II. Liga spielen, da hat sich Münster für mich angeboten», erklärte Bengs, der zudem die Münsterer B-Jugend trainieren wird. Die Zielsetzung für die kommende Saison in der II. Liga ist für ihn klar: «Es geht um den Klassenverbleib, alles andere ist nicht realistisch.» Die Münsterer Verantwortlichen, seit Freitag mit der Mannschaft auf Abschlussfahrt auf Mallorca, erhoffen sich einiges von dem 30-Jährigen. «Er wird unserer Mannschaft mit seiner Erfahrung sicher weiterhelfen», erklärte Abteilungsleiter Wolfgang Scholz, der eine weitere wichtige Meldung parat hat: «Mit den Trainern Hans-Josef Embs und Thorsten Wolf haben wir uns endgültig geeinigt. Die Verträge liegen unterschriftsreif bereit. Wir sind vor der Fahrt nicht mehr zur Unterschrift gekommen. Das werden wir nach unserer Rückkehr nachholen.» (vho)

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    Kenne zwar das Turnier nicht, auf dem das passiert ist. Aber mal eine Vermutung: Das war ein Saisonabschlussturnier, es wurde gefeiert und ...

    ...auch so etwas wie Handball gespielt. Vielleicht war es auch nur ein "Sportfreund", der das Spiel leitete und falls vielleicht auch Alkohol im Spiel gewesen sein könnte ;) , dann muss man froh sein, dass so etwas nicht öfter passiert. Da stehen sich 14 Spieler auf dem Feld gegenüber und 20 Promille, sportlicher Ehrgeiz paart sich mit der Erinnerung an bessere Zeiten und der überforderte Spielleiter wird verbal ziemlich angegangen. Da dieser auch nicht "topfit" ist, eskaliert das ganze und es gibt eine wunderschöne Schlagzeile in Zeiten, in denen es in Mode ist, über Schiedsrichter zu berichten.

    Natürlich ist es sche***, wenn ein SR so etwas macht. Doch was hier dahinter steckt, ist nicht wirklich deutlich. Also, bestraft den SR, aber damit ist auch gut.

    Ich habe da eh schon lange meine Meinung: Bei solchen (Freizeit-)Turnieren einfach nicht pfeifen, gibt nur Ärger.

    18. Mai 2005, Mi.:
    GWD Minden - THW Kiel (Nachholspiel vom 19. Spieltag)
    Keine Überraschung, sondern eine klare Sache auf dem Weg zur Meisterschaft

    SC Magdeburg - FA Göppingen (Nachholspiel vom 30. Spieltag)
    Spannendes Spiel, Heimsieg

    22. Mai 2005, So.:

    HSV Hamburg - SC Magdeburg
    HSV von der Rolle, SCM sichert sich 3. Platz

    TV Großwallstadt - HSG D/M Wetzlar
    Nachbarschaftshilfe in Hessen

    HSG Nordhorn - TuS N-Lübbecke
    Nordhorn sicher im Kampf um Europa

    FA Göppingen - SG Wallau-Massenheim
    Wallau hat andere Probleme und geht wie im Hinspiel unter

    VfL Gummersbach - SV Post Schwerin
    Gummersbach siegt gegen den Absteiger

    THW Kiel - TUSEM Essen
    Die Ostseehalle ist nicht durch den Europapokalsieger zu erstürmen

    SG Flensburg-Handewitt - HSG Düsseldorf
    Flensburg wahrt die Chance im Titelrennen

    GWD Minden - TBV Lemgo
    Keine Hilfe unter Westfalen

    VfL Pfullingen - Wilhelmshavener HV
    Ordentlicher Abschied vom Heimpublikum

    Zitat

    Aus dem 1.Bundesliga-Thread:

    Original von FMH

    Die Partie wurde übrigens ca. ab der 7. Min. nur noch von Matthias Dang geleitet, da sich Thorsten Zacharias am Knie verletzt hatte.

    Hoffe, unser Handballecke-Mitglied ist nicht allzu schwer verletzt und bald wieder auf den Beinen. Auf jeden Fall gute Besserung!

    :sorry:

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    Neue Gesellschaft plant Zukunft
    Sportbetriebs-GmbH bezahlt Spielern 125000 Euro, um Lizenz zu sichern

    Vom 13.05.2005

    hku. WALLAU Wieder mal geht es in der Geschäftsstelle der SG Wallau/Massenheim nicht um Sport. "Leider", sagt Martin Schwalb, der eigentlich über das Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Gummersbach (heute, 19.30 Uhr/Ballsporthalle Höchst) referieren wollte. Der Handballtrainer hat am Tag nach dem 30:42 in Kiel Josef Kauth, den Vorsitzenden des TuS Massenheim, und Teamsprecher Marcus Rominger mitgebracht. Die drei Männer sind um Aufklärung bemüht, weil der Vorwurf im Raum steht, die klamme SG soll 625000 Euro ausgeschlagen haben. Das Angebot sollen Harald Scholl, der frühere Hauptsponsor, und Harald Müller - und nicht Thomas Noll, wie irrtümlich berichtet - in Union mit dem Freundeskreis der SG gemacht haben. Als Gegenleistung sollen sie alle Anteile der am 13. April ins Handelsregister eingetragenen neuen SG Wallau/Massenheim Sportbetriebs-GmbH verlangt haben.

    625000 Euro, auf den ersten Blick liest sich das nach Rettung, nach einer gesicherten Zukunft, nach Bundesliga-Handball 2005/2006; diese Summe auszuschlagen nach einem Luxus, den man sich in einer solch misslichen Lage nicht erlauben darf. Nun sagt Kauth, als TuS-Präsident auch Mitglied der neuen GmbH: "Wir (die neue GmbH) sind durch das Angebot überrascht worden." Pause. "Doch es kam einfach zu spät." Später wird Marcus Rominger ergänzen, dass Harald Scholl ihm zwar zwei Wochen zuvor vorgestellt habe, "wie die Übernahme zu laufen hat", sich aber das gesprochene Wort vom schriftlichen Angebot unterschieden habe. "Da waren einige Formulierungen sehr schwammig." Das Scholl-Konstrukt soll an Vorbedingungen geknüpft gewesen sein, welche die neue GmbH schlicht nicht bereit war, einzugehen. Die noch junge Gesellschaft, die mit heißer Nadel gestrickt worden sei, als der Sanierungsplan der alten GmbH gescheitert war, habe ein vernünftiges Konzept, mit dem sie auf einem guten Weg sei, sagt Kauth. Der ebenso zu den Gesellschaftern zählende Schwalb zeigt sich von der Sache überzeugt, wird pathetisch: "Am Ende aller Tage werden wir in den Spiegel schauen können und sagen: Wir haben alles versucht!"

    Die neue GmbH bezahlt den Spielern 125000 Euro, damit sie die Saison ordentlich zu Ende bringen, die Bundesliga-Lizenz für die kommende Spielzeit durch einen "Streik" nicht gefährdet wird. Die Spieler haben diesem Angebot zugestimmt. Zusätzlich kriegen die Akteure das Geld, das Insolvenzverwalterin Claudia Jansen noch auftreibt, sowie Zuschauereinnahmen. Fakt ist: Die alte GmbH wird an die Wand gefahren (Schwalb: "Man hat kein gutes Gefühl dabei, aber das ist ein legaler Weg - es geht um Arbeitsplätze"), die neue GmbH soll im Sommer die Lizenz von den Trägervereinen übernehmen. Die Lizenzunterlagen, die von der neuen GmbH bei der Liga eingereicht wurden, beinhalten Absichtserklärungen von Sponsoren. Der Etat für die Spielzeit 2005/06, erklärt Schwalb, sei zu 70 bis 80 Prozent abgedeckt. Am 25. Mai spricht die Ligaleitung ein Machtwort. Natürlich hofft die SG, "dass wir es dann geschafft haben. Wenn nicht werden wir weiterkämpfen", so Schwalb.

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    Wallauer Wespennest

    Ulrich Schwaab zum Bundesligisten

    Vom 13.05.2005

    Handball-Bundesligist SG Wallau/Massenheim hat eine Sportbetriebs-GmbH gegründet. Auf diese Art und Weise will der Erstligist versuchen, die Lizenz für die kommende Saison zu erhalten. Die Umstände, unter denen dieser Schritt vollzogen worden ist, passen ins Bild, das die SG prägt: Widersprüche, Zerrissenheit und persönliche Animositäten. Lediglich an der Oberfläche war es zuletzt gelungen, den Eindruck zu erwecken, es ginge den Personen um die Sache. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. In der Konstellation Ralf Jahncke einerseits und Harald Scholl andererseits liegt so viel Zündstoff, das jederzeit Lunte an das explosive Gemisch gelegt werden kann. Hier wie dort dient die SG als Objekt zur Befriedigung persönlicher Eitelkeiten und zur Begleichung alter Rechnungen. Die Mannschaft als Spielball der Interessen gerät dabei immer zwischen die Fronten. Eine zukunftsfähige Lösung ist unter diesen Umständen unvorstellbar. Erst wenn es in der GmbH, egal welchen Namen diese trägt, aufrichtig und glaubwürdig zugeht, kann sich der Handball-Bundesligist eine Chance auf die Zukunft erarbeiten. Das ist Wallaus Kernproblem und es ist jedem Interessierten seit langem bekannt. Der Bundesligist demonstriert seit Monaten seine Mühe und Not, sich in seinem Innern zu befrieden, gleicht einem Wespennest. Ein Stich genügt und jede Menge ungeplante Aktivität wird freigesetzt.

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    Eine Frage an die Experten: Kann ich eigentlich jede Saison meine GmbH überschulden und an die Wand fahren, eine neue gründen und so wieder die Lizenz bekommen? Wenn ja: Warum wirtschaften dann manche Vereine noch vernünftig?

    Der Plan der SG wird immer klarer: Hier wird eine Soap aufgeführt in der Tradition von "Dallas" und "Denver-Clan". Es laufen heimlich Kameras mit und später wird alles an RTL verkauft, mit dem Geld wird dann der Etat der nächsten Saison finanziert.

    Verkürzt heißt es wohl:

    Scholl hätte eine neue GmbH gegründet und mit der Lizenz übernommen. Die anderen Gesellschafter wollten das nicht und sind nicht drauf eingegangen. Jetzt ist Scholl beleidigt und die anderen müssen zusehen, wie sie den Karren aus dem Dreck bekommen.

    Auch die regionale Presse greift die finanzielle Situation bei der SG wieder auf:

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    Wallau sagt Spielern Teil-Gehaltszahlungen zu - Eklat abgewendet

    Der unter vorläufiger Insolvenz stehende Handball-Bundesligist SG Wallau-Massenheim hat dem Spielerkader Teil- Zahlungen der seit Januar ausstehenden Gehälter zum 27. Mai zugesagt und damit einen möglichen Eklat in der Mannschaft abgewendet. Einen Tag vor dem Auswärtsspiel am Mittwoch beim designierten deutschen Meister THW Kiel bestätigte der Wallauer Vereinsvorsitzende Hans- Dieter Großkurth, dass ein entsprechendes Papier den Spielern am Dienstag direkt vor der Abfahrt ausgehändigt worden ist.

    Ja, die Wallauer Ankündigungspolitik geht weiter. Bestimmt kommt in Kürze der Satz "Wir haben da einen vielversprechenden Sponsor an der Hand, wir sagen bloß noch nicht wer es ist..."

    Eigentlich dachte ich, diese Zeiten sind vorbei. Und die Zahlung ist 2 Tage nach der HBL-Frist. Gibt es also keine Lizenz, gibt es auch kein Geld für die Spieler, oder? Naja, warten wir mal ab, wie sich das Team präsentiert und ob die Zuschauer am Freitag in die Halle kommen. Die Leistungen sprächen dafür und es ist keine Konkurrenzveranstaltung (Fussball, Eishockey, Football, Basketball,...). Aber wenn 2500 in der Halle sind, wäre das schon ein Erfolg [imo].

    SC Magdeburg - TV Großwallstadt
    Der SCM gewinnt, aber es wird nicht einfach

    SG Wallau/Massenheim - VfL Gummersbach
    Wallau baut zum Saisonende ab, außer die Spieler bekommen Zusatzmotivation dadurch, dass endlich mal Gehalt eingeht

    SV Post Schwerin - THW Kiel
    Klare Sache, oder?

    HSG Düsseldorf - GWD Minden-Hannover
    Düsseldorf entledigt sich aller Abstiegssorgen

    TuS N-Lübbecke - Frisch Auf Göppingen
    Göppingen bleibt auf der Erfolgsspur

    TBV Lemgo - Wilhelmshavener HV
    Lemgo siegt und bleibt oben dabei

    VfL Pfullingen - HSV Hamburg
    In Stuttgart gibt es eine Überraschung

    TUSEM Essen - SG Flensburg Handewitt
    Feiernde Essener können hier nicht mithalten

    HSG D/M Wetzlar - HSG Nordhorn
    Der Knoten platzt, die Arena wird zur Festung ;)

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    Original von funky87

    Also bei mir sind das dann nur 3 mannschaften und keine 4

    Aber Trozdem Gratuliere ich der MSG natürlich auch!

    Wie jhl schon sehr gut bemerkte, gehört G´wallstadt für mich handballmäßig zu Hessen. Natürlich liegt es in Bayern, aber wenn ich als hessischer SR dort pfeife, ist es für mich im Geiste Hessen. Aber ok, sagen wir 3 (+1) hessische Vereine. Damit Bayern nicht ganz zur Handballdiaspora wird...

    Und nochmal Glückwunsch an Melsungen. Oft probiert aufzusteigen, jetzt hat es geklappt.

    *Zynikermodus an*

    60 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs ist es so weit. Die Bundesliga wird von den Tschechen gestürmt. Nach hartem Kampf gelang es den Melsunger Truppen unter Einsatz der letzten finanziellen Reserven ;) die deutsche Eliteliga zu okkupieren. Ab September wird scharf geschossen. Mit Verlust(punkt)en ist zu rechnen.

    *Zynikermodus aus* (Sorry, habe gerade im TV einen Kriegsbericht gesehen und da kam mir diese Idee. Ist hoffentlich nicht zu geschmacklos.)

    Ich freue mich auf eine weitere hessische Buli-Mannschaft, sollte Wetzlar den Klassenerhalt packen und Wallau die Lizenz bekommen, sind 4 der 18 Vereine aus Hessen, wer kann da schon mithalten???