Schade, hätte Andrej Lawrow gerne noch einmal live in der Bundesliga gesehen. Es war für mich immer ein Erlebnis, ihm schon beim Warmmachen zuzuschauen (dehnen an der Latte) und seine Präsenz auf dem Spielfeld war toll.
Beiträge von vr316
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Original von härter_schneller
...das ist doch kein problem. da pfeifste nicht gegen sie, sondern 'für sie' - denn nur weil irgendwelche blinde 'neutrale' sonst diese fehler nicht sehen, werden die falschen bewegungsabläufe nicht besser...

Schöne Sichtweise. Ich sehe schon die Dankbarkeit in den Augen der Spieler, wenn ich dieses Argument das nächste Mal anführe. Hoffentlich haben die Trainer in meinem Verein zumindest eine ähnliche Sichtweise...

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Original von Teddy
Absolut korrekt - ich tendiere auch in dem Versuch, absolut neutral zu sein, eher dazu, die eigene Mannschaft "zu benachteiligen", wenn ich sie mal pfeifen muss.
Wobei ich oft das Problem habe, dass ich falsche Bewegungsabläufe der eigenen Spieler kenne und deshalb gegen sie pfeife. Außerdem weiß man bei den eigenen Jungs/Mädels, auf wen man zu achten hat. Die Gesichter unserer Jungs sind tendenziell unglücklich, wenn kein SR kommt und ich pfeifen muss, eher haben sich meine Jungs beschwert als der Gegner (was aber auch schon vorkam).
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Original von Das Tho
celje hat an dem nachmittag eindrucksvoll gezeigt, wo der hammer hängt. ich will nicht wissen, wie die trainieren.
O-Ton einer ukrainischen Jugendmannschaft vor einigen Jahren über die Trainingsintensität, mit denen ich auf dem Cup ins Gespräch kam:
"Wir haben ein halbes Jahr Schule und dann haben wir ein halbes Jahr nur Handball." - "Und wie oft trainiert ihr, wenn die Spieler in die Schule gehen?" - "Nur fünf Mal die Woche."
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Langsam kehrt Normalität ein. Oder ist es doch eine trügerische Ruhe? Wir werden es bald wissen...
ZitatWer wirbt auf der Brust? - Wallau: Reichold steigt als Gesellschafter aus
Vom 17.05.2005
hku. HÖCHST Die Gedanken schwirren längst durch eine andere Zeit. Was einmal war, erscheint plötzlich nicht mehr so wichtig, also reden sie bei der SG Wallau/Massenheim einfach nicht mehr so oft darüber - über ausstehende Gehälter, Finanzämter, Insolvenzen und der gleichen. Der Blick richtet sich nach vorne, geht über den 25. Mai, den Tag der Lizenzentscheidung, hinaus. Beim Handball-Bundesligisten gehen sie mittlerweile davon aus, dass die Ligaleitung grünes Licht gibt, auch wenn Gesellschafter Marc Gramm entgegnet, "dass das alles Spekulation ist. Wir wissen ja auch nicht, ob es gut oder schlecht läuft, weiß oder schwarz". Allerdings zeigt er sich vom Konzept der neuen Sportbetriebs-Gesellschaft überzeugt. Er bezeichnet es als "aussichtsreich". Und: Offensichtlich ist er nicht der Einzige, dessen Optimismus sich an dieser neuen GmbH orientiert.Kapitän Andreas Rastner ließ nach dem 32:45 gegen den VfL Gummersbach durchblicken, dass er persönlich mit der Insolvenz-Situation abgeschlossen habe. Der Kreisläufer könne sich gut vorstellen, noch ein, zwei Jährchen in Wallau zu spielen. Weil die meisten der Kollegen die Saison zwar professionell zu Ende bringen wollen, dann aber in alle Himmelsrichtungen ziehen, wird die sportliche Zukunft wohl zum Überlebenskampf mutieren. Nichts Neues für Handballtrainer Martin Schwalb, der darin den Reiz sieht. "Wir müssen neue Ziele für uns definieren, dann kommt der Spaß von alleine", sagt Schwalb, "es kann ja nicht sein, dass wir mit Gummersbach oder Kiel verglichen werden - dann werden wir nie mehr Spaß am Handball haben." Sicher könne einer der Kleinen, zu denen Schwalb seine Wallauer zählt, an einem Sahnetag einen Großen ärgern. "Aber wenn du dich nur an solchen Highlights orientierst, wirst du auch die normalen Spiele nicht gewinnen." Und die sind im Abstiegskampf der "Zweiklassengesellschaft Bundesliga" (Schwalb) überlebenswichtig. Die Gedanken sind weiter als die Realität.
Zurück in die Gegenwart. Der Geschäftsführer von Feinkost Dittmann, Timm Reichold, hat seinen Ausstieg als Gesellschafter bestätigt. Was bezweifeln lässt, ob der von Reichhold besorgte Hauptsponsor Don Simon der SG die Treue hält. Momentan ist wohl davon ausgehen, dass die Trikotbrust der Wallauer in der nächsten Saison blank ist. Marc Gramm will das so nicht stehen lassen: "Klar ist, dass wir Werbevereinbarungen getroffen haben. Aber da ging es noch nicht um Brust, Rücken oder Schulter." Unklar ist auch, ob die 125000 Euro, welche die neue GmbH den Spielern für die Beendigung dieser Saison zugesagt hat, überhaupt vorhanden sind. Der Gesellschafter wollte das weder bestätigen noch dementieren.
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Was macht der Meister in Hinblick auf die nächste Saison ?
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Embs bleibt in Münster, Bengs erster NeuzugangMünster. Die Handballer der TSG Münster melden für die kommende Saison in der II. Bundesliga den ersten Neuzugang. Carsten Bengs, der früher bei der SG Wallau/Massenheim spielte und zuletzt beim Zweitliga-Absteiger TSG Groß-Bieberau aktiv war, wechselt zu dem Aufsteiger. Er unterschrieb einen Zweijahres-Vertrag.
Bengs war in der vergangenen Saison häufiger in der Eichendorff-Halle gewesen und hat seine zukünftige Mannschaft beobachtet. Seine Erkenntnis: «Münster ist eine Mannschaft, die die Möglichkeit hat, in der II. Liga zu bleiben. Da sind einige Spieler, die schon lange in der Regionalliga auf sehr hohem Niveau gespielt haben. Und wie ich gehört habe, ist der Verein noch dabei, sich gezielt zu verstärken.» Diese Verstärkungen sind auch notwendig, denn dem Aufsteiger steht ein großer Sprung bevor, wie Bengs aus eigener Erfahrung weiß: «Zwischen diesen Klassen gibt es schon einen Unterschied. In der zweiten Liga wird körperlicher gespielt, die Abwehr geht robuster zu Werke. Gut ist, dass Münster schon in den vergangenen Jahren einen sehr schnellen Handball gespielt hat, das wird uns in der kommenden Saison sicher helfen.»
Für den Linksaußen, der viel Erfahrung in der Ersten und Zweiten Bundesliga bei Wallau, Groß-Bieberau und Eintracht Wiesbaden gesammelt hat, gab die Nähe von Münster zu seinem Wohnort Wallau den Ausschlag. «Ich wollte schon weiter in der II. Liga spielen, da hat sich Münster für mich angeboten», erklärte Bengs, der zudem die Münsterer B-Jugend trainieren wird. Die Zielsetzung für die kommende Saison in der II. Liga ist für ihn klar: «Es geht um den Klassenverbleib, alles andere ist nicht realistisch.» Die Münsterer Verantwortlichen, seit Freitag mit der Mannschaft auf Abschlussfahrt auf Mallorca, erhoffen sich einiges von dem 30-Jährigen. «Er wird unserer Mannschaft mit seiner Erfahrung sicher weiterhelfen», erklärte Abteilungsleiter Wolfgang Scholz, der eine weitere wichtige Meldung parat hat: «Mit den Trainern Hans-Josef Embs und Thorsten Wolf haben wir uns endgültig geeinigt. Die Verträge liegen unterschriftsreif bereit. Wir sind vor der Fahrt nicht mehr zur Unterschrift gekommen. Das werden wir nach unserer Rückkehr nachholen.» (vho)
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Kenne zwar das Turnier nicht, auf dem das passiert ist. Aber mal eine Vermutung: Das war ein Saisonabschlussturnier, es wurde gefeiert und ...
...auch so etwas wie Handball gespielt. Vielleicht war es auch nur ein "Sportfreund", der das Spiel leitete und falls vielleicht auch Alkohol im Spiel gewesen sein könnte
, dann muss man froh sein, dass so etwas nicht öfter passiert. Da stehen sich 14 Spieler auf dem Feld gegenüber und 20 Promille, sportlicher Ehrgeiz paart sich mit der Erinnerung an bessere Zeiten und der überforderte Spielleiter wird verbal ziemlich angegangen. Da dieser auch nicht "topfit" ist, eskaliert das ganze und es gibt eine wunderschöne Schlagzeile in Zeiten, in denen es in Mode ist, über Schiedsrichter zu berichten.Natürlich ist es sche***, wenn ein SR so etwas macht. Doch was hier dahinter steckt, ist nicht wirklich deutlich. Also, bestraft den SR, aber damit ist auch gut.
Ich habe da eh schon lange meine Meinung: Bei solchen (Freizeit-)Turnieren einfach nicht pfeifen, gibt nur Ärger.
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18. Mai 2005, Mi.:
GWD Minden - THW Kiel (Nachholspiel vom 19. Spieltag)
Keine Überraschung, sondern eine klare Sache auf dem Weg zur MeisterschaftSC Magdeburg - FA Göppingen (Nachholspiel vom 30. Spieltag)
Spannendes Spiel, Heimsieg22. Mai 2005, So.:
HSV Hamburg - SC Magdeburg
HSV von der Rolle, SCM sichert sich 3. PlatzTV Großwallstadt - HSG D/M Wetzlar
Nachbarschaftshilfe in HessenHSG Nordhorn - TuS N-Lübbecke
Nordhorn sicher im Kampf um EuropaFA Göppingen - SG Wallau-Massenheim
Wallau hat andere Probleme und geht wie im Hinspiel unterVfL Gummersbach - SV Post Schwerin
Gummersbach siegt gegen den AbsteigerTHW Kiel - TUSEM Essen
Die Ostseehalle ist nicht durch den Europapokalsieger zu erstürmenSG Flensburg-Handewitt - HSG Düsseldorf
Flensburg wahrt die Chance im TitelrennenGWD Minden - TBV Lemgo
Keine Hilfe unter WestfalenVfL Pfullingen - Wilhelmshavener HV
Ordentlicher Abschied vom Heimpublikum -
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Aus dem 1.Bundesliga-Thread:
Original von FMH
Die Partie wurde übrigens ca. ab der 7. Min. nur noch von Matthias Dang geleitet, da sich Thorsten Zacharias am Knie verletzt hatte.
Hoffe, unser Handballecke-Mitglied ist nicht allzu schwer verletzt und bald wieder auf den Beinen. Auf jeden Fall gute Besserung!

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Neue Gesellschaft plant Zukunft
Sportbetriebs-GmbH bezahlt Spielern 125000 Euro, um Lizenz zu sichernVom 13.05.2005
hku. WALLAU Wieder mal geht es in der Geschäftsstelle der SG Wallau/Massenheim nicht um Sport. "Leider", sagt Martin Schwalb, der eigentlich über das Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Gummersbach (heute, 19.30 Uhr/Ballsporthalle Höchst) referieren wollte. Der Handballtrainer hat am Tag nach dem 30:42 in Kiel Josef Kauth, den Vorsitzenden des TuS Massenheim, und Teamsprecher Marcus Rominger mitgebracht. Die drei Männer sind um Aufklärung bemüht, weil der Vorwurf im Raum steht, die klamme SG soll 625000 Euro ausgeschlagen haben. Das Angebot sollen Harald Scholl, der frühere Hauptsponsor, und Harald Müller - und nicht Thomas Noll, wie irrtümlich berichtet - in Union mit dem Freundeskreis der SG gemacht haben. Als Gegenleistung sollen sie alle Anteile der am 13. April ins Handelsregister eingetragenen neuen SG Wallau/Massenheim Sportbetriebs-GmbH verlangt haben.625000 Euro, auf den ersten Blick liest sich das nach Rettung, nach einer gesicherten Zukunft, nach Bundesliga-Handball 2005/2006; diese Summe auszuschlagen nach einem Luxus, den man sich in einer solch misslichen Lage nicht erlauben darf. Nun sagt Kauth, als TuS-Präsident auch Mitglied der neuen GmbH: "Wir (die neue GmbH) sind durch das Angebot überrascht worden." Pause. "Doch es kam einfach zu spät." Später wird Marcus Rominger ergänzen, dass Harald Scholl ihm zwar zwei Wochen zuvor vorgestellt habe, "wie die Übernahme zu laufen hat", sich aber das gesprochene Wort vom schriftlichen Angebot unterschieden habe. "Da waren einige Formulierungen sehr schwammig." Das Scholl-Konstrukt soll an Vorbedingungen geknüpft gewesen sein, welche die neue GmbH schlicht nicht bereit war, einzugehen. Die noch junge Gesellschaft, die mit heißer Nadel gestrickt worden sei, als der Sanierungsplan der alten GmbH gescheitert war, habe ein vernünftiges Konzept, mit dem sie auf einem guten Weg sei, sagt Kauth. Der ebenso zu den Gesellschaftern zählende Schwalb zeigt sich von der Sache überzeugt, wird pathetisch: "Am Ende aller Tage werden wir in den Spiegel schauen können und sagen: Wir haben alles versucht!"
Die neue GmbH bezahlt den Spielern 125000 Euro, damit sie die Saison ordentlich zu Ende bringen, die Bundesliga-Lizenz für die kommende Spielzeit durch einen "Streik" nicht gefährdet wird. Die Spieler haben diesem Angebot zugestimmt. Zusätzlich kriegen die Akteure das Geld, das Insolvenzverwalterin Claudia Jansen noch auftreibt, sowie Zuschauereinnahmen. Fakt ist: Die alte GmbH wird an die Wand gefahren (Schwalb: "Man hat kein gutes Gefühl dabei, aber das ist ein legaler Weg - es geht um Arbeitsplätze"), die neue GmbH soll im Sommer die Lizenz von den Trägervereinen übernehmen. Die Lizenzunterlagen, die von der neuen GmbH bei der Liga eingereicht wurden, beinhalten Absichtserklärungen von Sponsoren. Der Etat für die Spielzeit 2005/06, erklärt Schwalb, sei zu 70 bis 80 Prozent abgedeckt. Am 25. Mai spricht die Ligaleitung ein Machtwort. Natürlich hofft die SG, "dass wir es dann geschafft haben. Wenn nicht werden wir weiterkämpfen", so Schwalb.
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Wallauer WespennestUlrich Schwaab zum Bundesligisten
Vom 13.05.2005
Handball-Bundesligist SG Wallau/Massenheim hat eine Sportbetriebs-GmbH gegründet. Auf diese Art und Weise will der Erstligist versuchen, die Lizenz für die kommende Saison zu erhalten. Die Umstände, unter denen dieser Schritt vollzogen worden ist, passen ins Bild, das die SG prägt: Widersprüche, Zerrissenheit und persönliche Animositäten. Lediglich an der Oberfläche war es zuletzt gelungen, den Eindruck zu erwecken, es ginge den Personen um die Sache. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. In der Konstellation Ralf Jahncke einerseits und Harald Scholl andererseits liegt so viel Zündstoff, das jederzeit Lunte an das explosive Gemisch gelegt werden kann. Hier wie dort dient die SG als Objekt zur Befriedigung persönlicher Eitelkeiten und zur Begleichung alter Rechnungen. Die Mannschaft als Spielball der Interessen gerät dabei immer zwischen die Fronten. Eine zukunftsfähige Lösung ist unter diesen Umständen unvorstellbar. Erst wenn es in der GmbH, egal welchen Namen diese trägt, aufrichtig und glaubwürdig zugeht, kann sich der Handball-Bundesligist eine Chance auf die Zukunft erarbeiten. Das ist Wallaus Kernproblem und es ist jedem Interessierten seit langem bekannt. Der Bundesligist demonstriert seit Monaten seine Mühe und Not, sich in seinem Innern zu befrieden, gleicht einem Wespennest. Ein Stich genügt und jede Menge ungeplante Aktivität wird freigesetzt.ZitatAlles anzeigen
SG Wallau: Neue GmbH von Lizenz überzeugtVon Thorsten Remsperger
Wallau. Im Kampf um die Bundesliga-Lizenz für die SG Wallau/Massenheim (und die Machtverhältnisse dort) wollten sie gestern «Licht ins Dunkle» bringen. Sie, das sind Trainer und Neu-Gesellschafter Martin Schwalb, der Vorsitzende vom Trägerverein TuS Massenheim, Josef Kauth, und Markus Rominger, der Torwart, der am Mittwoch mit seinem Team beim THW Kiel mit 30:42 verloren hatte und heute um 19.30 Uhr bereits wieder gegen den VfL Gummersbach antreten muss.
Das Fazit der Pressekonferenz: Das Trio ist fest davon überzeugt, dass die SG am 25. Mai die Lizenz von der Handball-Bundesliga (HBL) bekommt. Die Zahlen des «sehr realistischen Etats» (Schwalb), der um die 1,4 Millionen Euro liegen dürfte, seien durch «viele Absichtserklärungen von Sponsoren schon zu 80 Prozent mit Leben erfüllt» (Kauth). Der HBL läge ein schlüssiges Konzept vor, das die Verpachtung der Lizenz von den Trägervereinen TV Wallau und TuS Massenheim an die neue Sportbetriebs-GmbH vorsieht.
Diese Gesellschaft sei schon zwei Wochen nach dem Einleiten des vorläufigen Insolvenzverfahrens gegen die alte, hoch verschuldete Spielbetriebs- und Vermarktungs-GmbH am 13. April notariell abgesegnet worden. Denn: «Deren Sanierungskonzept» – seinerzeit von Gesellschafter-Sprecher Ralf Jahnke voller Optimismus vorgestellt – «hat nicht gegriffen, von den etwa 500 000 Euro sind lediglich 160 000 Euro an Sponsorengeldern eingegangen», sagte Kauth.Verbindliche Zusagen von einigen Sponsoren habe nun für die kommende Saison aber die neue Sportbetriebs-GmbH, der die alten Gesellschafter Jahnke, Marc Gramm, Joachim Venino sowie Team-Arzt Dr. Marco Kettrukat angehören sollen. Um die Finanzierung würden sich die Gesellschafter inzwischen weit weniger Gedanken machen, ließ Schwalb durchblicken, als darüber, ob die HBL den neu eingeschlagenen Weg auch wirklich akzeptiert.
Das schriftliche Angebot des etwa 50 Anhänger starken «SG-Freundeskreises» um Ex-Hauptsponsor Harald Scholl (wir berichteten), das eine kurzfristige Zahlung von 125 000 Euro, die Übernahme der Gesellschafter-Anteile für jeweils 1 Euro und eine Bürgschaft für nächste Saison in Höhe von 500 000 Euro vorsah, hätten die neuen Gesellschafter nicht angenommen, «weil es zu spät kam – die Finanzierung steht doch schon» (Kauth).
Rominger erklärte, dass die Spieler schon länger mündliche Zusagen des Freundeskreises gehabt hätten. Auf dem am 6. Mai mit einer zweitägigen Antwort-Frist überreichten Papier seien aber Zahlungsmodalitäten schwammig formuliert gewesen. Rominger gibt allerdings zu, dass er es versäumt habe, nicht nochmals nachzuhaken. Wie Scholl dieser Zeitung mitteilte, seien Spieler erst am 9. Mai nochmals bei ihm vorbeigekommen, um sich zu erkundigen. Inzwischen sei laut Rominger aber allen Spielern bewusst geworden, dass sie sich auf die Zusage der neuen GmbH verlassen können, die ebenfalls versichert hat, 125 000 Euro an die Mannschaft zu zahlen.
Scholl bezweifelt, dass dieses Geld wirklich fließt. Er selbst habe schließlich nur helfen wollen, weil der Freundeskreis darum gebeten worden sei. Gemeinsam hätte man dank mehrerer Sponsoren die neue Saison gewiss stemmen können.
Schwalb wiederum versteht nicht, warum dafür Gesellschafter hätten weichen sollen. Er habe nach Absprache mit der neuen Sportbetriebs-GmbH am 8. Mai dem Freundeskreis eine Absage erteilt.
Diese wiederum interpretierten den Anruf ganz anders. Schwalb sei am Telefon nur auf eine Fristverlängerung aus gewesen, hieß es.
Ein echtes Verwirrstück. Doch wie dem auch sei: Die Fans müssen weiter um die Zukunft des Wallauer Erstliga-Handball zittern.
Eine Frage an die Experten: Kann ich eigentlich jede Saison meine GmbH überschulden und an die Wand fahren, eine neue gründen und so wieder die Lizenz bekommen? Wenn ja: Warum wirtschaften dann manche Vereine noch vernünftig?
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Der Plan der SG wird immer klarer: Hier wird eine Soap aufgeführt in der Tradition von "Dallas" und "Denver-Clan". Es laufen heimlich Kameras mit und später wird alles an RTL verkauft, mit dem Geld wird dann der Etat der nächsten Saison finanziert.
ZitatAlles anzeigenWiesbadener Tagblatt:
Wallau hat Hilfe ausgeschlagen
Angebot über 625000 Euro von SG-Chef Jahncke als heiße Luft klassifiziert
Vom 12.05.2005
WALLAU Beim Handball-Bundesligisten SG Wallau/Massenheim brennt die Luft. Der Verein soll 625000 Euro ausgeschlagen haben. SG-Sprecher Ralf Jahncke bezeichnete die Offerte als "heiße Luft ohne Gegenleistung."
Von Volker Eckhardt und Roland MeisterDie Mannschaft und Trainer Schwalb erfuhren von der Angelegenheit gestern um 16 Uhr, als sie sich gerade zur taktischen Besprechung für die abendliche Partie in der Ostseehalle gegen den THW Kiel vorbereiteten. Dem sonst alles andere als mundfaulen Martin Schwalb verschlug es die Sprache: "Natürlich kenne ich das Papier. Ich rede ansonsten viel, aber jetzt sage ich erst mal gar nix dazu."
Das Angebot trägt die Unterschriften von Harald Scholl, dem Gastrolux-Besitzer und früheren Hauptsponsor der SG, sowie Thomas Noll. 625000 Euro sollten danach für die laufende und die nächste Saison zur Verfügung gestellt werden. Scholl bedauerte, dass die SG-Gesellschafter auf das Angebot bis zum Fristablauf am vergangenen Sonntag um 24 Uhr nicht reagiert hatten. Die Initiativ-Gruppe sei nur deshalb aktiv geworden, weil die Spieler, die seit vier Monaten kein Gehalt mehr gesehen haben, immer wieder die Bitte geäußert hätten, aktiv zu werden.
Team-Sprecher Marcus Rominger überraschte dies: "Ich habe davon noch nie etwas gehört. Ich kenne weder ein Angebot über 125000 noch über 625000 Euro. Von Harald Scholl haben wir überhaupt kein Angebot bekommen. Ich weiß nicht, ob das alles überhaupt stimmt. Mit der schriftlichen Zusage der Gesellschafter, dass wir bis zum 27. Mai Geld sehen, hat das jedenfalls nichts zu tun."
Laut Harald Scholl sollten die 125000 Euro gegen Gewährung von Vermarktungsrechten ausschließlich für die teilweise Begleichung der ausstehenden Gehälter von Spielern, Trainer und Betreuern sowie der Bus- und Hallenkosten dienen. Für nächste Saison sollte eine Bürgschaft über eine halbe Million den Spielbetrieb und damit auch die Lizenz sichern.
Ralf Jahncke bestätigte gestern die Schollsche Offerte, bedauerte aber: "Wir konnten das Angebot beim besten Willen nicht annehmen, denn es war gar kein echtes Angebot, weil Leistung und Gegenleistung nicht gestimmt haben. Die Sache hatte einfach keine Substanz. Deshalb hatte es keinen Sinn, überhaupt darauf einzugehen. Ich bedauere den Vorgang, weil er ganz offensichtlich darauf ausgerichtet ist, uns erneut Schwierigkeiten zu machen, nachdem man erkannt hat, dass wir auf dem Weg zu einer vernünftigen Zukunftslösung sind."
Aus Jahncke war herauszuhören, ohne dass er es bestätigte, dass er fest davon überzeugt ist, dass die SG Wallau/Massenheim für die nächste Bundesliga-Saison die Lizenz erhält. Möglich ist dies offenbar, indem eine neue Betriebs-GmbH für den Spielbetrieb und die Vermarktung gegründet wird. Gesellschafter dieser neuen GmbH sollen dem Vernehmen nach auch Martin Schwalb und Mannschaftsarzt Marco Kettrucat sein.
Harald Scholl kann nicht verstehen, wie das vertrauliche Papier ans Licht der Öffentlichkeit gekommen ist und weshalb die SG-Gesellschafter das Angebot ausgeschlagen haben. Er versicherte, genug Zusagen gehabt zu haben, um in der nächsten Saison schuldenfrei Bundesliga-Handball spielen zu können. Nachdem der Plan vorzeitig bekannt geworden ist, hat Scholl nun offenbar genug und betrachtet seine Initiative als beendet. Er und Ehrenpräsident Bodo Ströhmann hatten in der Vergangenheit immer wieder bekundet, dass sie für die SG nur dann Licht im Tunnel sähen, wenn Ralf Jahncke aus dem Kreis der Gesellschafter ausscheidet.
In Kiel war schnell klar, dass den potenziellen Meister und das Team aus dem Ländchen mittlerweile Welten trennen. Angst und bange musste einem werden, als es nach zehn Minuten 9:4 und nach 20 Minuten gar 14:5 stand. Die ganz jungen Wilden aus dem Flensburg-Match ließ Martin Schwalb, der auf Heiko Grimm verzichten musste, auf der Bank. Der Rest der Truppe wurde vom THW mit einer Serie von Tempogegenstößen geradezu an die Wand gespielt. Der gar nicht mal so schlechte Zoran Djordjic hatte keine Chance. 15 Minuten lang gab es nur einen einzigen Wallauer Torschützen. Sechs blitzsaubere Treffer erzielte Dominik Klein allein in Halbzeit eins. Ansonsten waren die Schützlinge von Martin Schwalb mit der Aufgabe in der Kieler Handball-Kathedrale hoffnungslos überfordert. Die Gastgeber dagegen hatten nach dem Neun-Tore-Vorsprung offenbar Probleme, die Spannung aufrecht zu erhalten. Zur Verblüffung der phasenweise euphorischen Zuschauer gelangen Wallau fünf Tore in Serie zum 14:10. Beim 16:13 durch Sebastian Linder keimte sogar so etwas wie Hoffnung auf. Nach einer Pausenpredigt von Kiels Trainer Noka Serdarusic legten die Zebras in Halbzeit zwei aber noch einmal einen Gang zu.
ZitatAlles anzeigen
FNP:Wallau lehnt Übernahme-Angebot in Höhe von 625000 Euro ab
Von Thorsten Remsperger
Wallau. So viel steht fest: Wenn die SG Wallau/Massenheim am 25. Mai von der Handball-Bundesliga (HBL) die Lizenz nicht bekommen sollte und absteigen muss, ist das Vorhaben an internen Streitigkeiten zwischen Gesellschaftern und potenziellen Sponsoren gescheitert. Jetzt hat sich auch der ehemalige Hauptsponsor Harald Scholl zu Wort gemeldet – verärgert darüber, weil die Verantwortlichen der sich im vorläufigen Insolvenzverfahren befindenden Spielbetriebs-GmbH auf das Rettungsangebot der Initiative «SG-Freundeskreis» nicht reagiert habe. «Wir hatten Zusagen genug, um die Lizenz zu sichern und die neue Saison schuldenfrei spielen zu können», behauptet Scholl, der ein Übernahme-Angebot der vor kurzem gegründeten GmbH von 625 000 Euro bestätigte.
Für die neue «Sportbetriebs-GmbH» engagieren sich mit einer Einlage von angeblich insgesamt 50 000 Euro nicht nur der bisherige Gesellschafter-Sprecher Ralf Jahnke und einige der alten GmbH-Mitglieder, sondern auch Trainer und Sportdirektor Martin Schwalb sowie noch andere Personen aus dem näheren Umfeld der Mannschaft. Nicht dabei sind Timm Reichold, der den Kontakt zum momentanen Hauptsponsor hält, und Volkmar Rohr, der sich nach eigenen Angaben bei den Gesellschafter-Sitzungen nur noch von seinem Anwalt vertreten lässt.
Die Anteile der neuen Gesellschaft, auf welche die Lizenzrechte der wahrscheinlichen insolventen Spieltriebs-GmbH wechseln sollen, wollten Scholl und Co. für den symbolischen Preis von jeweils 1 Euro übertragen bekommen. Als Gegenleistung hätte Scholl, Geschäftsführer eines Großhandels, der wegen eines geschäftlichen Disputes mit Unternehmensberater Jahnke vor einem Jahr aus der SG ausgeschieden sein soll (mit ihm ging Weggefährte Bodo Ströhmann), zur Sicherung des neuen Etats für eine halbe Million Euro gebürgt. Zudem hätte Scholl gegen eine Gewährung von Vermarktungsrechten an der SG die Gehaltszahlung von 125 000 Euro übernommen, die den Spielern inzwischen bis Ende Mai zugesagt worden seien. Jedoch nur in dieser Höhe, wenn die Gesellschafter der neuen «Sportbetriebs-GmbH» ihre Anteile nicht hätten ausbezahlt haben wollen.
«Über Strömungen, die von links und rechts kommen, äußere ich mich nicht», kommentierte Marc Gramm, der vermutlich auch zu den neuen Gesellschaftern gehört, das Vorpreschen Scholls. Es gäbe jedoch einen guten Grund, auf das Angebot nicht eingegangen zu sein. «Sobald wir in 14 Tagen grünes Licht von der HBL haben, werden wir das klarstellen», sagte Gramm, «wir packen das». Scholl sah dagegen rot. Er glaubt, die Spieler wurden von Schwalb irritiert und dachten daher, die kurzfristige Zahlung der 125 000 Euro hinge von der Lizenzvergabe ab. «Das stand nicht im Angebot und ist eindeutig verdreht worden», klagte Scholl, «mir ist es unbegreiflich, dass dieses vertrauliche Papier vorzeitig an die Öffentlichkeit gekommen ist und eine GmbH, die seit Monaten ihren Angestellten kein Gehalt zahlt, dieses seriöse Angebot ausschlägt».
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Original von härter_schneller
..oder zusehen, wie der karren im dreck steckenbleibt.
So kann man das auch sehen.
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Verkürzt heißt es wohl:
Scholl hätte eine neue GmbH gegründet und mit der Lizenz übernommen. Die anderen Gesellschafter wollten das nicht und sind nicht drauf eingegangen. Jetzt ist Scholl beleidigt und die anderen müssen zusehen, wie sie den Karren aus dem Dreck bekommen.
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ZitatAlles anzeigen
Wallau-Gesellschafter ignorieren Übernahme-Angebot von 625 000 Euro
Von Rainer Fülscher, dpaWallau (dpa) - Die unter vorläufiger Insolvenz stehende SG Wallau-Massenheim hat ein Übernahme-Angebot von insgesamt 625 000 Euro für die Erhaltung und Fortführung des Spielbetriebs in der laufenden und
der kommendenden Saison in der Handball-Bundesliga ignoriert. Wie der
ehemalige SG-Hauptsponsor Harald Scholl als Sprecher der Initiative am Mittwoch bestätigte, haben die Gesellschafter der mit 1,4 Millionen Euro verschuldeten SG-Spielbetriebs- und Vermarktungs-GmbH bis zum Fristablauf am vergangenen Sonntag (24.00 Uhr) nicht reagiert.„Wir sind nur initiativ geworden, weil die seit fast fünf Monaten ohne Gehalt spielende Mannschaft immer wieder diese Bitte an uns herangetragen hat“, sagte Scholl. Das Angebot war seit vergangenem
Freitag auch der Mannschaft bekannt, die wegen der ausstehenden
Gehälter zum Teil den Gedanken erwogen hatte, im Meisterschaftsspiel beim THW Kiel nicht mehr antreten zu wollen. Am Dienstag hatte die SG die schriftliche Zusage gegeben, bis zum 27. Mai rund 125 000 Euro in einen Topf zu zahlen, um einen Teil der ausstehenden Gehälter zu
begleichen. Trainer Martin Schwalb, der laut Scholl auch Mit-Gesellschafter der zur Zeit in Gründung befindlichen Sportbetriebs GmbH ist, hatte dem Team den Inhalt des Übernahme-Angebots interpretiert. Die Spieler fühlten sich allerdings irritiert, weil die Zusage angeblich an die Bedingungen geknüpft sei, dass das Geld nur fließen würde, wenn tatsächlich die Lizenz zum Stichtag am 25. Mai erteilt wird.
„Das stand überhaupt nicht im Angebot und ist eindeutig verdreht worden“, sagte Scholl, der vor einem Jahr ebenso wie Ehrenpräsident Bodo Ströhmann seine damaligen Gesellschafter-Anteile im Streit zurückgegeben hatte. „Mir ist es unbegreiflich, dass dieses vertrauliche Papier vorzeitig an die Öffentlichkeit gekommen ist und eine Gesellschaft, die seit Monaten ihren Angestellten kein Gehalt zahlt, dieses seriöse Angebot ausschlägt.“ 125 000 Euro sollten vielmehr gegen Gewährung von Vermarktungsrechten ausschließlich für die Gehälter der Spieler,Trainer und Betreuer des Bundesliga-Teams sowie für den Spielbetrieb wie Bus- und Hallenkosten verwendet werden. Dazu sollte für 2005/2006 eine Bürgschaft über 500 000 Euro zur Verfügung gestellt worden, die der Sicherung des Spielbetriebs und der Lizenz dient, hieß es. Eine entsprechende Inanspruchnahme würde „bei bilanzieller Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der SG Wallau/Massenheim Sportbetriebs GmbH“ erfolgen, die laut Scholl inzwischen von einem Teil der GmbH-Gesellschafter mit ihrem Sprecher Ralf Jahncke neu gegründet worden, aber noch nicht im Handelsregister eingetragen ist. Die Übertragung der Gesellschaftsanteile aus der Sportbetriebs GmbH sollten dabei für jeweils 1 Euro an Harald Scholl gehen. Sofern die Gesellschafter aber auf die Rückzahlung ihrer 50 000 Euro geleisteten Einlage bestünden, würde sich die Zahlung von 125 000 Euro um den Betrag verringern und so den Spielern nicht zu Gute kommen. „Wir hatten Zusagen genug, um die Lizenz zu sichern und die neue Saison schuldenfrei spielen zu können“, sagte Scholl, der sein kurzfristiges Engagement für die SG „endgültig“ zu den Akten gelegt hat.Quelle: dpa
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Auch die regionale Presse greift die finanzielle Situation bei der SG wieder auf:
ZitatAlles anzeigen"Für uns eine Frage des sportlichen Ehrgeizes"
Marcus Rominger: Deshalb spielen wir in KielVom 11.05.2005
Handball-Bundesligist SG Wallau/Massenheim bestreitet heute (20 Uhr, Ostseehalle) sein Spiel beim THW Kiel. Zuletzt war aber immer wieder spekuliert worden, ob die Mannschaft zu der Partie antritt, da sich die Spieler des in vorläufiger Insolvenz stehenden Clubs von ihren Gesellschaftern im Stich gelassen fühlten. Mannschaftssprecher Marcus Rominger äußert sich zur Stimmung im Kader.Frage: Hallo Herr Rominger, wo erreichen wir Sie gerade?
Rominger: Im Bus, auf der Autobahn.
Frage: Dann tritt die SG also heute in Kiel an?
Rominger: Eine Absage stand nie wirklich im Raum. Wir sagten immer: eine Mannschaft wird in Kiel spielen, mit wem auch immer. Es gab ein paar Spieler, die durchaus nicht mehr weiterspielen wollten. Welche verrate ich aber nicht. Auch ihre Motive tun jetzt nichts mehr zur Sache, die Sache ist ausgeräumt.
Frage: Dadurch, dass die SG-Gesellschafter in einem Gespräch mit der Mannschaft am Montag zusagten, bis zum 27. Mai einen Teil der ausstehenden Gehälter zu zahlen?
Rominger: Ja, es hat eine Einigung gegeben, das ist auch mit der vorläufigen Insolvenzverwalterin Claudia Jansen abgestimmt.
Frage: Wieviel Geld hat die SG denn ihren Spielern zugesagt - weniger, als das Gehalt minus dem bereits vereinbarten Verzicht von 30 Prozent?
Rominger: Darüber haben wir Stillschweigen vereinbart.
Frage: Jedenfalls hat die Mannschaft daraufhin eine Erklärung verfasst, worin es heißt, sie wolle die Saison zu Ende spielen.
Rominger: Diese Zusage erfolgte unabhängig von der Aussage der Gesellschafter. Das ist für uns eine Frage des sportlichen Ehrgeizes. Wir lassen uns unser sportliches Ehrgefühl nicht abspenstig machen.
Frage: Spielt das Team denn jetzt die Runde zu Ende?
Rominger: Stand heute kann ich sagen, wir werden die Runde zu Ende spielen.
Frage: Sind damit die Spannungen, die es zuletzt zwischen Bundesliga-Kader und den Gesellschaftern gab, ausgeräumt?
Rominger: Die Stimmung ist noch gereizt. Das war sie zuletzt immer. Jeder spricht doch nur über unsere finanzielle Situation. Nach den Spielen kommt eine Frage zu den sportlichen Belangen, dann geht´s nur noch ums Finanzielle. Klar, dass dann die Reizschwelle sehr niedrig liegt. Ich bin jetzt jedenfalls froh, wenn ich Handball spiele, dann muss ich nicht daran denken.
Frage: Aber der Vorwurf an die Gesellschafter, diese ließen sich nicht mehr bei der Mannschaft sehen, ist aus der Welt?
Rominger: Er ist am Montag angesprochen worden. Sie mussten der Mannschaft Rede und Antwort stehen. Darauf hin kam es zu der erwähnten Einigung. Vielleicht hatten sich die Gesellschafter ja nicht mehr getraut, mit uns zu reden, weil sie sich schämten, die gegebenen Versprechungen nicht einhalten zu können.
Das Interview führte Ulrich Schwaab
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Original von berny2
Ob jedoch die Werferinnen in Trier und Nürnberg von den SR so fasziniert waren, dass sie nicht im Stande waren, das Tor zu treffen, kann ich nicht beurteilen, ich wage dies allerdings zu bezweifeln.Sollten Spielerinnen wirklich von den Buli-SR fasziniert sein, ist eine Änderung des Outfits dringend notwendig. Meine Empfehlung:
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Wallau sagt Spielern Teil-Gehaltszahlungen zu - Eklat abgewendet
Der unter vorläufiger Insolvenz stehende Handball-Bundesligist SG Wallau-Massenheim hat dem Spielerkader Teil- Zahlungen der seit Januar ausstehenden Gehälter zum 27. Mai zugesagt und damit einen möglichen Eklat in der Mannschaft abgewendet. Einen Tag vor dem Auswärtsspiel am Mittwoch beim designierten deutschen Meister THW Kiel bestätigte der Wallauer Vereinsvorsitzende Hans- Dieter Großkurth, dass ein entsprechendes Papier den Spielern am Dienstag direkt vor der Abfahrt ausgehändigt worden ist.
Ja, die Wallauer Ankündigungspolitik geht weiter. Bestimmt kommt in Kürze der Satz "Wir haben da einen vielversprechenden Sponsor an der Hand, wir sagen bloß noch nicht wer es ist..."
Eigentlich dachte ich, diese Zeiten sind vorbei. Und die Zahlung ist 2 Tage nach der HBL-Frist. Gibt es also keine Lizenz, gibt es auch kein Geld für die Spieler, oder? Naja, warten wir mal ab, wie sich das Team präsentiert und ob die Zuschauer am Freitag in die Halle kommen. Die Leistungen sprächen dafür und es ist keine Konkurrenzveranstaltung (Fussball, Eishockey, Football, Basketball,...). Aber wenn 2500 in der Halle sind, wäre das schon ein Erfolg [imo].
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SC Magdeburg - TV Großwallstadt
Der SCM gewinnt, aber es wird nicht einfachSG Wallau/Massenheim - VfL Gummersbach
Wallau baut zum Saisonende ab, außer die Spieler bekommen Zusatzmotivation dadurch, dass endlich mal Gehalt eingehtSV Post Schwerin - THW Kiel
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Der Knoten platzt, die Arena wird zur Festung
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Zitat
Original von funky87
Also bei mir sind das dann nur 3 mannschaften und keine 4
Aber Trozdem Gratuliere ich der MSG natürlich auch!
Wie jhl schon sehr gut bemerkte, gehört G´wallstadt für mich handballmäßig zu Hessen. Natürlich liegt es in Bayern, aber wenn ich als hessischer SR dort pfeife, ist es für mich im Geiste Hessen. Aber ok, sagen wir 3 (+1) hessische Vereine. Damit Bayern nicht ganz zur Handballdiaspora wird...
Und nochmal Glückwunsch an Melsungen. Oft probiert aufzusteigen, jetzt hat es geklappt.
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*Zynikermodus an*
60 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs ist es so weit. Die Bundesliga wird von den Tschechen gestürmt. Nach hartem Kampf gelang es den Melsunger Truppen unter Einsatz der letzten finanziellen Reserven
die deutsche Eliteliga zu okkupieren. Ab September wird scharf geschossen. Mit Verlust(punkt)en ist zu rechnen.*Zynikermodus aus* (Sorry, habe gerade im TV einen Kriegsbericht gesehen und da kam mir diese Idee. Ist hoffentlich nicht zu geschmacklos.)
Ich freue mich auf eine weitere hessische Buli-Mannschaft, sollte Wetzlar den Klassenerhalt packen und Wallau die Lizenz bekommen, sind 4 der 18 Vereine aus Hessen, wer kann da schon mithalten???