Beiträge von vr316

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    Original von Rentner

    Noch einmal für Uneinsichtige: Es hat nie eine Lex Gummersbach gegeben. Allenfalls war es damals eine Lex Jacobson.

    Mir ging es nicht darum, etwas gegen Gummersbach zu schreiben. Aber der Vorgang wird ähnlich laufen, nämlich ein Gnadengesuch und dann dürfen die Vereine doch in der 1. Liga bleiben. Solltest du dich als VfLer angegriffen fühlen, dann :sorry:

    Und einer von beiden (Klaus Schorn oder die HBL) hat einen eigenwilligen Wahrheitsbegriff:

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    Sport1: Jetzt ist das Kind wohl erst mal in den Brunnen gefallen. Wie konnte es so weit kommen?

    Klaus Schorn: Langsam, langsam. Wir haben vom Lizenzentzug per Pressemitteilung erfahren. Und die Begründung ist uns noch nicht zugestellt worden. Erst dann können wir reagiern und uns dazu äußern. Aber bis jetzt war ich immer der Meinung, dass man Dinge im Sport auf einer fairen Grundlage regelt.

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    Leipzig (dpa) - Die Handball-Bundesliga will ihre Vereine zu solidem Wirtschaften zwingen und hat erstmals sechs Erst- und Zweitligisten keine Lizenz für die neue Saison erteilt.

    Sowohl EHF-Cupsieger TuSEM Essen, SG Wallau-Massenheim und Erstliga-Absteiger Post SV Schwerin als auch die Zweitligisten Reinickendorfer Füchse Berlin, SG Werratal 92 und SG Willstätt/Schutterwald haben vom Vorstand der Handball-Bundesliga (HBL) die zuvor bereits telefonisch übermittelte Entscheidung schriftlich zugestellt bekommen.

    Und wenn ich das alles so höre, wird es wohl wieder ein "Lex Gummersbach" geben.

    Wo kann ich eigentlich darauf wetten, dass es nächste Saison mehr als 18 Vereine in der 1. Bundesliga gibt ? Das ist aus meiner Sicht ein sicherer Tipp.

    Ansonsten alles wie immer: Die HBL präsentiert sich mal kurz als handlungsfähig und stark, findet dann Formfehler oder geänderte Bedingungen vor und in zwei Wochen sind Essen und Wallau weiter dabei. Dann schreien zwar alle laut auf (und lachen hinter vorgehaltener Hand über die HBL), sind aber glücklich, dass die "Traditionsvereine" weiter dabei sind. Und nächste Saison geht es weiter wie bisher.

    Es wird zwar noch eine Woche dauern bis Gewissheit herrscht, aber im Moment muss man die Frage "Gehen in Wallau die Lichter aus ?" mit JA beantworten. Deshalb wird sich in Wallau momentan eher Szenario 2 abspielen:

    Obwohl mich die Konsequenz der HBL freut, glaube ich erst daran, wenn der Spielplan für die neue Saison ohne Wallau und Essen steht. Und die TSG Münster ist damit als Zweitligist die Nr.1 in Rhein-Main. :rolleyes: :nein:

    Ich glaube nicht, das es ein Team letztendlich erwischt. Vielleicht wird in 1. Instanz die Lizenz verweigert, aber dann kommen Klagen und Nachbesserungen und nächstes Jahr spielen wir mit 20 Teams.

    Wetten, dass...

    SC Magdeburg - VfL Pfullingen 1 - klare Sache

    HSG D/M Wetzlar - HSV Hamburg 1 - Heimsieg zum Abschluss ohne Druck

    TuS N-Lübbecke - TV Großwallstadt 1 - nettes Spiel mit vielen Toren

    SG Wallau-Massenheim - HSG Nordhorn 1 - Niederlage im Abschiedsspiel ?

    SV Post Schwerin - FA Göppingen 2 - kein Heimsieg zum Abschluss

    TuSEM Essen - VfL Gummersbach 0 - spannend und hart umkämpft

    HSG Düsseldorf - THW Kiel 2 - keine Überraschung, aber enger als gedacht

    TBV Lemgo - SG Flensburg-Handewitt 2 - die SG gibt alles, aber es reicht nicht

    Wilhelmshavener HV - GWD Minden 1 - Minden bemüht, aber ohne Erfolg

    Naja, aus Wallau Sicht kann man das so sehen. Aber aus meiner Sicht wirkt es so, als ob Wallau einfach nur die Spielerlisten der Auswahlmannschaften (Bezirks- und Landesauswahl) abtelefoniert und sich mit Münster und Wiesbaden einen Fight darum liefert, wer mehr Spieler aus der Umgebung an Land ziehen kann. Dazu werden mit Scherer und Lorenz noch Auswahltrainer geholt, die dann natürlich auch ihren Spielern bessere Bedingungen als in den Heimatvereinen versprechen. Ok, ist etwas ketzerisch, deshalb hier meine Meinung etwas sachlicher:

    Eines vorab: Von unserem Verein wurde trotz der Nähe noch niemand abgeworben. Aber ich glaube nicht, dass es ein "Vollschlaf" von Vereinsseite ist, wenn Wallau Spieler mit Trainingsanzügen und BuLi-Freikarten lockt und ein Auswahltrainer ihm dazu noch bessere Bedingungen verspricht. Nun ist Scherer nicht mehr Wallauer A-Jugendcoach und promt wechseln die Leute nach Dotzheim, Scherers Heimatverein. Wundert mich, dass keine Spieler mit ihm zu Rhein-Nahe gewechselt sind... (sorry, jetzt war ich doch wieder ketzerisch)

    Natürlich ist es legitim, Jugendspieler anzusprechen (vgl. Thema "Spieler abwerben). Aber mich nervt es, dass Wallau immer sagt, sie würden eine so tolle Jugendarbeit machen, wenn von 28 Spielern der aktuellen A-Jugend nur knapp eine handvoll Spieler ursprünglich aus Wallau kommt, der Rest ist doch im Laufe der Zeit hingewechselt. Die Wallauer B-Jugend würde meiner Meinung nach nie den Sprung in die Regio nächste Saison packen, wenn nicht vor der Saison 2 Hessenauswahlspieler aus Weiterstadt zur SG gewechselt hätten und Djodjic-Junior aus Hochheim zurückgekommen wäre, nachdem er wegen seines Streits mit dem gleichen Trainer vor 2 Jahren von der SG weg ist. Die haben doch in der Quali alleine alles abgeschossen. Ohne diese Spieler haben die Wallau die Regio in der B-Jugend letzte Saison nicht gepackt und haben auch in der C-Jugend in der Beziksoberliga nichts gerissen.

    Und manche Vereine sind sogar glücklich, wenn Spieler zu Wallau gehen. Man lässt Spieler im Guten wechseln, die Spieler werden gut ausgebildet. Wenn sie es packen, war der Wechsel richtig, ansonsten gehen halt die Spieler zurück in den Heimatverein, weil sie keine Bindung zum Verein Wallau haben. Sollte Wallau mit der 1. Mannschaft keine Lizenz erhalten und die Spieler (oder auch manche Eltern) nicht mehr den Glanz eines Bundesligisten sehen, dann wird man sehen, ob der Verein dann auch noch so attraktiv ist oder eine Abwabderung nach Münster erfolgt oder sonstwohin.

    Am Ende zurück zum eingentlichen Thema: Leider konnte ich gestern nicht in der Halle sein, aber Wallau muss wohl die besseren Spielanlagen gehabt haben. Eigentlich sollte der Vorsprung im Rückspiel reichen. Wäre schön, dann könnte ich wenigstens das Halbfinale anschauen.

    Der von Jahncke erwähnte Volker Echart von Wiesbadener Tagblatt schreibt heute:

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    Wallau wartet auf Geld vom Freundeskreis - Ralf Jahncke rechnet Soll und Haben vor
    Vom 20.05.2005

    V.E. WALLAU Während die Bundesliga-Handballer der SG Wallau/Massenheim am Sonntag (15 Uhr) zu ihrem letzten Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen antreten, der frühere SG-Kapitän Carsten Bengs beim Zweitliga-Aufsteiger TSG Münster unterschrieben hat und Sebastian Linder von den Kelkheimern umworben wird, läuft der Countdown für die Lizenz für die nächste Saison. Am Dienstag entscheidet der Vorstand der Handball-Bundesliga darüber, ob die eingereichten Wallauer Unterlagen den Prüfungsanforderungen genügen.

    Ralf Jahncke, von den Gesellschaftern einstimmig zu deren Sprecher ernannt, hat derweil den Schleier über die bislang streng vertraulich behandelten Finanzströme gelüftet. Danach soll der "Freundeskreis" der SG nach Jahnckes Aufruf zur Hilfe nach dem 1. März dem Gesellschafter Marc Gramm 130000 Euro angekündigt haben. Jahncke bilanziert: "Bis dato eingegangener Betrag: 0,00 Euro." Die Spielbetriebs-Gesellschafter Daniel Deckers, Timm Reichold, Ralf Jahncke und Marc Gramm hatten 250000 Euro offeriert. Das Ergebnis laut Jahncke: "175000 Euro sind eingegangen. Weitere kurzfristig geplante Zahlungen: 68000 Euro."

    Die vom "Freundeskreis" angebotenen 625000 Euro rechnete Ralf Jahncke herunter auf 25001 Euro: "Den Spielern sollten 125 000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Dieser Betrag sollte durch die Übernahme der neuen GmbH mit einem Stammkapital von 100000 Euro - zu bezahlen mit einem Euro! - gegenfinanziert werden. De facto bedeutet dies, dass diejenigen Herren, die dieses Angebot gemacht haben, lediglich 25001 Euro bezahlen. Die angekündigte Bürgschaft über 500000 Euro ist im Sinne der Lizenzstatuten ohne Belang, weil es sich nicht um eine Bankbürgschaft, sondern um eine Privatbürgschaft handelt. Die Gesellschafter der neuen GmbH haben dieses schlechte Angebot einstimmig abgelehnt."

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    Und am nächsten Tag die Antwort:

    Kurz vor dem Viertelfinale werden auch kritische Töne zur Wallauer A-Jugend bekannt. Da war wohl einige Arbeit der Wallauer umsonst und die Mannschaft zerfällt.

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    Wallaus Jugend steht vor ihrem größten Erfolg – und der Auflösung

    Wallau. Der südwestdeutsche Meistertitel war der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte für die Handball-A-Jugend der SG Wallau/Massenheim. Nun erwarten sie im Viertelfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft am Samstag (19.30 Uhr, Ländcheshalle) den westdeutschen Meister TSG Altenhagen-Heepen. «Der Gegner ist ein anderes Kaliber», sagt Sprecher Arno von Ferro, der dennoch optimistisch ist: «Wenn wir unsere Leistung in beiden Spielen abrufen, können wir dennoch weiterkommen.» Wallau spielt in Bestbesetzung. Von Ferro hat den Gegner auf Video gesehen: «Altenhagen-Heepen hat einige große Spieler in seinen Reihen, spielt einen sehr guten und schnellen Handball.» Co-Trainer Mike Fuhrig sah bei dem Gegner eine ähnliche Spielanlage wie bei seiner Mannschaft: «Sie haben eine sehr gute 6:0-Abwehr vor einem starken Torhüter. Aus dieser sicheren Deckung heraus spielen sie einen starken Tempogegenstoß. Im Rückraum haben sie zwei Shooter.» Fuhrig setzt auf eine ähnlich große Unterstützung der Fans wie zuletzt beim südwestdeutschen Finale gegen Offenbach/Pfalz: «Wir brauchen die Zuschauer, die uns einen großen Rückhalt geben können.» Die Wallauer hoffen auf eine gute Ausgangsposition, um eine Woche später am Samstag, 28. Mai, um 17.30 Uhr in Heepen bei Bielefeld zu bestehen.

    Einen Wermutstropfen gibt es dennoch. Nicht einmal die Hälfte der Mannschaft wird der SG Wallau/Massenheim erhalten bleiben. Den meisten A-Jugendlichen hatte das Konzept nicht zugesagt, in der dritten Mannschaft in der Bezirks-Oberliga oder in der neu formierten A-Jugend, die sich aus der bisherigen Oberliga-A 2-Jugend und der B-Jugend gebildet hat, unter der Leitung von Gilles Lorenz und Mike Fuhrig weiterzuspielen. Schermuly, Waldorf, Heidelmann, Heimer (TuS Dotzheim), Fäth, Schwarz (VfL Goldstein), Djurdejevic (TV Gelnhausen/SG Nieder-Roden), Quilitzsch (zu SF Budenheim zurück) und During (SG Nied) verlassen den Verein. In der Regionalliga-Mannschaft werden weiter Gramlich, Hahn und Allendorf spielen, neue Verträge erhielten Prinz und Eisenhauer. Der A-Jugend erhalten bleibt Schimmelbauer. Auch Trainer Thomas Scherer wird gehen. Er wechselt zum rheinland-pfälzischen Oberligisten HSG Rhein-Nahe. Der Vorsitzende Hans-Dieter Großkurth bedauert die Entwicklung: «Irgendwie gibt es schon einen Beigeschmack, dass so viele gehen. Wir haben aber mit allen gesprochen, wollten sie alle halten und haben an sie appelliert, Geduld zu haben und erst einmal in der Bezirks-Oberliga anzufangen. Doch das hat einigen anscheinend nicht gereicht.» (vho)

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    Vielleicht ist Klajic auch einfach nur ein Top-Psychologe und wollte vor den entscheidenden Spielen einen Paukenschlag haben und sein Team zusammenschweißen. Da war Rasmussen das "Bauernopfer" und für Klajic verzichtbar.

    Hätte Minden gegen Kiel gewonnen (und es sah ja lange so aus) und Klajic hätte dann die Trennung von Rasmussen als Psychotrick verkauft, wäre er der "Trainergott" und ein Genie gewesen. So wird halt dieser Presseartikel nachgeschickt und es wird versucht, Klajic wird aus der Kritik zu nehmen. Wobei dies (aus meiner Sicht) gründlich misslungen ist.

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    Für Wallau/Massenheim läuft der Countdown

    Wallau. Der Countdown läuft: Am nächsten Mittwoch entscheidet die Handball-Bundesliga (HBL), ob die SG Wallau/Massenheim die Lizenz für die nächste Spielzeit erhält. HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann betonte, dass das «Verfahren unabhängig von Namen und Marken durchgeführt wird». Fest stehe bisher nur: «Schlagzeilen, dass Vereine insolvent gehen oder Spieler nicht bezahlt werden, sind für unser Image katastrophal». Ausschlag gebend für die Lizenzierung seien neben der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit auch die Planungstreue der letzten zehn Jahre. «Wir konnten sehen, bei wem es über die Dauer der Zeit geklappt hat, und wenn es mal nicht geklappt hat, ob dagegen gesteuert wurde», sagte Bohmann.

    Fakt ist, dass bei der SG Wallau/Massenheim schon öfters «dagegen gesteuert» werden musste und für die neue Runde die neue Sportbetriebs-GmbH mit einer Einlage von 50 000 Euro gegründet worden ist. Zu ihr gehören definitiv Gesellschafter-Sprecher Ralf Jahnke und Trainer Martin Schwalb, mit dabei sollen auch die bisherigen Gesellschafter Marc Gramm, Joachim Venino, Ex-GmbH-Mitglied Karl Ruhl und Team-Arzt Dr. Marco Kettrukat sein. Als neuer Geschäftsführer ist Hans-Dieter Großkurth, Leiter der Amateur-Abteilung, im Gespräch. Nicht engagieren wird sich der Wallauer «Freundeskreis» um Ex-Hauptsponsor Harald Scholl. «Es ist eigentlich eine Schande, wie von Seiten der aktuellen Vereins- und GmbH-Vertreter mit Leuten umgegangen wird, die wirklich nur helfen wollten», teilten die angeblich 53 Gönner der SG gestern mit. Die Eitelkeiten seien zu stark ausgeprägt, um im Sinne der Sache bei Seite zu treten. Das mit 625 000 Euro dotierte Übernahmeangebot (wir berichteten) sei formuliert worden, weil «immer wieder Vertreter der Mannschaft mit Hilfegesuchen an uns herantraten». Auf Bitten der Gesellschafter sei es schriftlich fixiert worden. Schwalb habe über die Inhalte frühzeitig Bescheid gewusst. Die vereinbarte Rückmeldung sei bis heute aber nie erfolgt. Das bestritt Schwalb. Er habe rechtzeitig abgesagt. (rem)

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    Münster hat großes Interesse an Linder

    Münster. Wichtige Personalentscheidungen hat der Handball-Zweitliga-Aufsteiger TSG Münster bereits getroffen. Mit Trainer Hans-Josef Embs ist sich der Verein einig, in der nächsten Woche soll die Unterschrift unter den Vertrag gesetzt werden. Mit dem ehemaligen Wallauer Bundesliga-Spieler Carsten Bengs steht der erste Neuzugang bereits fest (wir berichteten).

    Ein früherer Mitspieler von Bengs befindet sich oben auf der Wunschliste: Der ehemalige Jugend-Nationalspieler Sebastian Linder von Bundesligist SG Wallau/Massenheim. Der 21-Jährige würde die Anforderungen erfüllen, die Embs an einen potenziellen Neuzugang stellt: «Er soll ein sehr guter Abwehrspieler sein, den ich im Angriff auf der Rückraum-Mitte-Position oder als Kreisläufer einsetzen kann.»

    Linder gibt sich bedeckt, nachdem er mit seinem Zweitverein TuSpo Obernburg durch das überraschende Remis beim Aufstiegs-Relegation-Teilnehmer SG Kronau/Östringen am letzten Spieltag den Klassenverbleib in der II. Liga geschafft hat. «In Obernburg haben wir ein tolles Umfeld und sehr gute Leute, in Münster habe ich eine Mannschaft, in der ich meinen Platz finden könnte», erklärt der Rückraumspieler, «wir werden uns in der kommenden Woche zusammensetzen und schauen, ob wir zusammenfinden». Fest steht für ihn, dass er nicht mehr für zwei Vereine spielen wird: «Der Aufwand ist groß, es fehlte mir in Obernburg die Bindung. Ich möchte mich auf eine Mannschaft konzentrieren.» Nach zuletzt guten Leistungen bleibt Linder auch für Wallau ein Thema, obwohl Trainer Martin Schwalb ursprünglich nicht mehr mit ihm geplant hatte. Doch scheint Linder seine Zukunft in der II. Liga zu sehen. Neben ihm möchte Embs noch einen Linkshänder verpflichten, mit dem bereits konkret verhandelt wird. Dieser soll Bodo Mantel ersetzen, der am 13. Juni an der Schulter operiert wird und drei Monate ausfällt. Sollte eine Knorpelverletzung vorliegen, könnte sich seine Rückkehr auf Ende des Jahres verschieben. Auch einen Torhüter braucht Embs noch: «Wenn einem etwas passiert, bin ich nicht in der Lage zu reagieren.» (vho)

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    Nürnbergs Handball-Frauen ziehen vor Gericht
    Nürnberg (dpa) - Vier Tage nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft arbeiten die Handballerinnen des 1. FC Nürnberg Altlasten auf. Sechs Spielerinnen des Double-Gewinners strengen vor dem Arbeitsgericht Nürnberg eine Klage gegen die ehemalige Handball-Marketing-GmbH an. Streitpunkt ist die Zahlung rückständiger Gehälter.
    An diesem Donnerstag steht die Klage von Anja Rösler auf der Tagesordnung des Arbeitsgerichts. Die Junioren-Nationalspielerin klagt wegen ausstehender Gehaltszahlungen in Höhe von rund 6200 Euro. Vom Juli 2004 bis März dieses Jahres soll sie statt der vertraglich zugesicherten 12 400 Euro nur rund die Hälfte bekommen haben. Zudem fürchtet die 23-Jährige, dass auch Lohnsteuer- und Sozialversicherungsbeträge nicht abgeführt worden sind, da die AOK Anzeige erstattet hat. Nach Rösler haben auch Agnieszka Tobiasz, Annika Schmidt, Corina Christenau, Christina Rohde und Miriam Simakowa Klage auf Zahlung rückständiger Gehälter erhoben. Das teilte das Arbeitsgericht Nürnberg am Mittwoch mit. Die Verhandlungen finden Ende Mai und im Juni statt.

    Quelle: DPA

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    Rainer Dotzauer: "Wir ziehen diese Saison gemeinsam durch.
    Zu welcher Lösung wir dann kommen werden, entscheiden wir erst nach der letzten Partie gegen den HSV Hamburg. Holger Schneider überlegt noch, was er nächste Saison machen wird. Dass die Bundesliga so gnadenlos hart ist, hat er sich wahrscheinlich nicht vorgestellt. Ich kann nur sagen, dass hier viel Erde verbrannt worden ist."

    Haben Sie mit der Verpflichtung von Holger Schneider einen Fehler gemacht?

    Dotzauer: "Nein. Schließlich war nicht alles falsch, was Holger Schneider hier bei uns gemacht hat. Er darf sich getrost ans Revers heften, dass er gerade mit unseren jungen Spielern tolle Arbeit geleistet hat. Jungs wie Mario Clößner und Andreas Lex haben sich unter Holger Schneider prächtig entwickelt. Sie hätten wahrscheinlich unter seinem Vorgänger Velimir Petkovic nie so viele Spielanteile bekommen."

    Das klingt für mich nach Trennung. Da hat wohl einiges nicht so funktioniert wie geplant. Ob dabei die Vorstellungen des Managements immer realistisch waren, ist eine andere Sache.