Bei vielen Vereinen "darf" der Kapitän nach seiner Wahl ein Freigetränk spendieren. Dies ist dann oftmals seine Hauptaufgabe in der Saison.
Aber nachdem diese schöne Sitte ja jetzt auch wegfällt... ![]()
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Beiträge von vr316
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Wenn es demnächst keinen Kapitän mehr gibt, dann ist das schon tragisch. Da fällt bei vielen Teams das Freigetränk nach der Wahl weg...
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Vorverkauf bei der TG
Jugendhandball: Wallauer A-Jugend spielt am Samstag DM-Finale in der Köbelhalle
Endlich mal wieder eine positive Nachricht für die SG Wallau-Massenheim: Die A-Jugend aus dem Ländchen steht erstmals in der Vereinsgeschichte in einem Endspiel um die deutsche Meisterschaft (wir berichteten). Nach dem Hessentitel, der Südwestmeisterschaft und zwei Runden auf Bundesebene unterlag die Mannschaft von Ex-Nationalspieler Mike Fuhrig zwar beim hohen Favoriten SC Magdeburg knapp mit 26:28 (10:11), aufgrund des 36:33-Hinspielerfolges eine Woche zuvor reichte das Ergebnis jedoch, um ins Finale einzuziehen.
Von den letzten neun Meisterschaften waren immerhin acht an den SCM mit seinem Handball-Internat gegangen, viele Nationalspieler des SCM sind inzwischen aus dieser Talentschmiede hervorgegangen. „Und nun haben wir eine so tolle Basis, die man aber offensichtlich seitens des Ligaausschusses der Handball-Bundesliga (HBL) nicht mehr haben will. Es sind doch nur vorgeschobene Gründe, um unserer Ersten die Lizenz zu verweigern“, empörte sich Präsident Hans-Dieter Großkurth. „Wenn man uns um das Aushängeschild Bundesliga-Mannschaft beraubt, wird es aufgrund der fehlenden Vorbildfunktion verdammt schwer, das Niveau im SG-Unterbau zu halten.“Am Samstag wird um 19.30 Uhr in der Rüsselsheimer Walter-Köbel-Halle das erste der zwei A-Jugend-Finalspiele gegen den TV Kornwestheim angepfiffen. Karten gibt es im Vorverkauf auch in der Geschäftsstelle der TG Rüsselsheim in der Bachstraße 55, und zwar am heutigen Donnerstag zwischen 10 und 12 sowie zwischen 15 und 18 Uhr und am morgigen Freitag zwischen 8 und 12 Uhr.
Ein Erwachsenen-Ticket kostet acht Euro, Jugendliche zahlen die Hälfte. Da es freie Sitzplatzwahl geben wird, empfiehlt sich frühes Kommen. Die Halle soll nach Auskunft der Wallauer ab 18 Uhr geöffnet sein. (wl/bau, 15.6.2005 )
Quelle: http://www.echo-online.de
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Original von härter_schneller
wenn hier ein paar manager mitlesen, habe einige von euch in den nächsten monaten nen neuen job.
Zumindest habe ich manchmal das Gefühl, dass einige hier in der Handballecke mehr Ahnung von Statuten, Rechtsordnungen und teilweise auch Managementgrundlagen haben.
Vielleicht sollte es eine neue Kategorie geben:
"Bundesligamanager fragen - Handballecke antwortet"
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Eine Frage an unsere Rechtsexperten:
Auf welcher Rechtsgrundlage kann sich ein Verein denn überhaupt in die HBL einklagen? Die Begründung "Wir sind ein Traditionsverein und fühlen uns ungerecht behandelt" gilt vor Gericht sicher nicht.
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@ OsloStar:
Mir geht es nicht darum, dass diese Vereine es so machen. Aber man sollte sich doch nicht mit fremden Lorbeeren schmücken. Wenn ein Spieler in seinem Verein nicht akzeptabel gefördert wird, sollte man immer für einen Wechsel offen sein. Und wenn dies sogar noch in Absprache mit Vereinen in der Umgebung geschieht (so wie es bei den Kröstis der Fall zu sein scheint), dann kann ich da gut mit leben. Aber nur weil man in der Bundesliga spielt, ist dies noch kein Grund, andere Vereine mit ihrer Jugendarbeit niederzumachen ("Was willst du denn überhaupt bei dem Verein") und wie wild alle guten Spieler aus der Gegend abzuwerben. Und gerade bei uns in der Region sind Wallau und Münster dafür bekannt, wenn die Kinder (oder doch eher die Eltern) nicht schon auf Grund eigener überhöhter Vorstellungen dorthin wechseln.
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Original von härter_schneller
so lange diese verkehrte info herumgeistert, wird sie korrigiert werden. keiner dieser spieler ist aus der wallauer jugend hervorgegangen. alle sind über das regio-team hochgekommen. zu der zeit war in wallau noch nicht viel mit jugend auf hohem niveau.
Wann spricht man eigentlich von einer guten Jugendarbeit? Ich meine, wenn in der A-Jugend und B-Jugend die besten Leute aus der Gegend zu einem Verein wechseln (oder auch schon in der D-Jugend), dann bündelt doch ein Verein nur das Potenzial. Wenn von 15 Wallauer A-Jugendlichen nur einer seit der C-Jugend dabei ist, dann spricht das nicht für die tolle Wallauer Arbeit im gesamten Jugendbereich. Und wenn die Kröstis irgendwann ab B-Jugend die Grundlagenarbeit von anderen Vereinen ausnutzen und dann mit "ihrer" tollen Jugendarbeit werben, dann finde ich das problematisch. Also die Listen der Auswahlmannschaften abtelefonieren und dann mit seinem Namen als Bundesligist werben...
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Aus dem Wiesbadener Kurier:Der Griff nach dem Strohhalm
Wallau und Essen ziehen vor das Schiedsgericht/Schwerin in Liga zweiVom 13.06.2005
WALLAU (dpa) Die Handball-Bundesligisten Tusem Essen und SG Wallau/Massenheim ziehen im Kampf um die Lizenz für die kommende Spielzeit vor das Ständige Schiedsgericht des Deutschen Handball-Bundes (DHB). Unterdessen bleibt der Liga eine Aufstockung auf 19 Mannschaften erspart, da der SV Post Schwerin auf sein Erstliga-Startrecht verzichtet und in der Zweiten Bundesliga Nord antritt. "Mit Nachdruck geht es in die nächste Runde. Wir hoffen, dass wir dort Gehör für unsere Argumentation finden", sagte Ralf Jahncke, Sprecher der Wallauer Gesellschafter der Sportbetriebs-GmbH, zum Gang vor die letzte Instanz.Am Samstag hatte auch Europapokalsieger Essen die Anrufung des Schiedsgerichts angekündigt. "Das ist der Verein seinen Fans, seinen Spielern und auch allen Handballern in Essen schuldig", teilten die Klub-Verantwortlichen mit. Die Unterlagen seien bereits erstellt und bei den zuständigen Gremien und Instanzen abgegeben worden. Das Schriftstück umfasse 27 Seiten. Eine Entscheidung wird noch im Juni erwartet. Sollte auch sie gegen die Essener ausfallen, droht den Tusem -Handballern der Neustart in der Regionalliga.
Den Essenern war vom Vorstand der Handball-Bundesliga (HBL) ebenso wie Wallau/Massenheim sowie den Zweitligisten Reinickendorfer Füchse Berlin, SG Werratal und SG Willstätt/Schutterwald auch in zweiter Instanz wegen wirtschaftlicher Unsicherheiten die Lizenz für die kommende Saison verwehrt worden. Einzig dem SV Post Schwerin war nachträglich die Spielgenehmigung erteilt worden.
Am Samstag hatte der Absteiger nach einer Sitzung der Gesellschafter der Bundesliga GmbH und Co. KG jedoch bekannt gegeben, aus wirtschaftlichen Gründen in der Zweiten Liga zu spielen. "Wir sind aus der Ersten Bundesliga abgestiegen. Und dieser Tatsache stellen wir uns", begründete Vereins-Präsident Peter Rauch die Entscheidung. Und er ergänzte: "Darüber hinaus findet aber auch der Umstand Berücksichtigung, dass das derzeitige wirtschaftliche Umfeld einen sportlich und finanziell erfolgreichen Start in der Ersten Bundesliga nicht realistisch erscheinen lässt."
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Folgende Orte in der Nähe von Wetzlar wollen demnächst auch ihren eigenen Sports-Dome bauen:
Hermannstein
Waldgirmes
Rindsmühle
Krofdorf-Gleiberg
Heinrichsegen
BiebertalDie insgesamt 8 Multifunktionshallen im Umkreis von 50 km sollen die knapp 60.000 Einwohner in der Gegend bestmöglich unterhalten und die Region zum Sportzentrum Deutschlands machen. Mittelhessen - da bewegt sich was.

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Aus der FNP:Ein Tor entscheidet: Wallau schafft es ins Endspiel
Wallau. Schöner könnte eine Niederlage kaum sein: Trotz des 26:28 beim großen Titelfavoriten und Serienmeister SC Magdeburg zogen die A-Jugend-Handballer der SG Wallau/Massenheim dank einer starken kämpferischen Leistung ins Finale um die Deutsche Meisterschaft ein. Wenige Sekunden vor dem Ende der spannenden Partie verwandelte der nervenstarke Tobias Hahn in doppelter Unterzahl den entscheidenden Siebenmeter zum Endstand. Die drei Tore Vorsprung aus dem Hinspiel (36:33) eine Woche zuvor in der Ländcheshalle reichten der Mannschaft der beiden Trainer Thomas Scherer und Mike Fuhrig. «So ein Spiel erlebt man nur selten. Als alle jubelten, musste ich erst mal raus aus der Halle. Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Ich war immer vom Potenzial der Mannschaft überzeugt. Sie haben es genial umgesetzt», freute sich Fuhrig.
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Im Finale trifft die SG Wallau/Massenheim am Samstag (18. Juni) um 19.30 Uhr in der Walter-Köbel-Halle in Rüsselsheim auf den TV Kornwestheim, der sich ebenfalls mit nur einem Treffer gegen den VfL Bad Schwartau durchsetzte. Nach dem Erfolg gegen Magdeburg gilt der Wallauer Nachwuchs nun als Topfavorit. Karten im Vorverkauf gibt es am Dienstag in der Geschäftsstelle des TV Wallau (Rückseite Ländcheshalle, 18 bis 19.30 Uhr), und ab Mittwoch in der Geschäftsstelle der SG Wallau/ Massenheim.Die SG Wallau/Massenheim erwischte vor nur 320 Zuschauern den besseren Start: Torhüter Sebastian Schermuly beeindruckte gleich zu Beginn mit einigen starken Paraden. Die Gäste zogen schnell auf 4:0 davon. Nach einem Foul musste der Wallauer Sebastian Eisenhauer mit einer Knieverletzung vom Feld, Julian Walldorf schied mit einer Bänderdehnung aus. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit steigerten sich die Gastgeber. Wie im Hinspiel gingen sie mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeitpause (11:10).
Nach dem 20:17 für die SG Wallau/Massenheim reagierten die Magdeburger mit einer sehr körperbetonten Spielweise. Fünf Minuten vor dem Ende gelang ihnen das 23:23. Drei Minuten später, beim Stand von 25:25, schien das Spiel gegen die Wallau/Massenheim gelaufen: Erst gab es nach einem Foulspiel zwei Minuten für Eric Heidelmann, wenig später musste auch auch noch Torhüter Sebastian Schermuly nach einer zweifelhaften Entscheidung der beiden Schiedsrichter das Feld räumen. 13 Sekunden vor dem Ende egalisierte der Magdeburger Kupfer mit dem 28:25 den Drei-Tore-Vorsprung der Wallauer. Es drohte die Verlängerung. Doch die junge Mannschaft zeigte Moral: Nach einem klaren Foul an Linksaußen Michael Allendorf entschieden die Unparteiischen auf Siebenmeter. Tobias Hahn behielt die Nerven und warf seine Mannschaft mit dem 26:28 ins Finale. Dem entscheidenden Treffer folgte grenzenloser Jubel. Noch in Magdeburg feierte die Mannschaft gemeinsam mit den etwa 100 mitgereisten Zuschauern ausgelassen ihren Finaleinzug. Es folgte eine fröhliche Heimfahrt. Angekommen an der Ländcheshalle, ging die Party aber erst richtig los. Empfangen von Trainer Jörg Schulze und seinem Regionalliga-Team sowie zahlreichen Fans, feierte die Mannschaft ihren Triumph bis zum frühen Morgen.
SG Wallau/Massenheim: Schermuly, Fäth, Walldorf (1), Gramlich, During, Hahn (7/4), Prinz (2), Schimmelbauer, Eisenhauer (2), Heimer, Allendorf (5), Heidelmann (3), Djurdjevic (5), Quilitzsch (1). Schiedsrichter: Heinz/Hock (Waiblingen). (cn)
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Stimmt es, dass eine Bedingung des Sponsors die Verpflichtung von Markus Krauthoff war?

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Aus dem Wiesbadener Tagblatt:Dynamisch in die nächste Runde
Einspruch verweigert - Wallau geht nun vors Bundesliga-SchiedsgerichtVom 11.06.2005
WALLAU Der Vorstand der Handball-Bundesliga (HBL) hat an seiner Entscheidung festgehalten, der SG Wallau/Massenheim auch in zweiter Instanz die Lizenz für die nächste Saison verweigert. Die Wallauer haben rasch reagiert. Sie gehen nun vors HBL-Schiedsgericht.
Von Henning Kunz
Von der erneuten Ablehnung hatten sie um 9 Uhr aus dem Radio erfahren, überrascht hat die morgendliche Nachricht in der Geschäftsstelle der SG Wallau/Massenheim niemanden mehr. "Uns war eigentlich klar, dass der HBL-Vorstand seine erste Entscheidung nicht revidieren würde", sagt Hans-Dieter Großkurth, der Geschäftsführer der neuen Sportbetriebs GmbH, "das ist leider so, aber wir haben noch was in der Schublade." Sieben Tage bleiben der SG nun, um den Gang vors Schiedsgericht der Handball-Bundesliga zu überlegen. Diese Zeit werde man nicht nutzen, erklärt Gesellschaftssprecher Ralf Jahncke im Gespräch mit dieser Zeitung. So rasch wie möglich werde man sich nun zusammentun, telefonieren und besprechen - unter anderem mit dem Potsdamer Rechtsanwalt Dieter Graefe, der die Wallauer juristisch beraten und vertreten wird. "Wir können und wollen uns keine Zeit lassen", sagt Jahncke, "und wir überlegen, die Sache mit einer einstweiligen Verfügung zu beschleunigen. Wir wollen etwas knackiger, etwas massiver reagieren." Denn dass der HBL-Vorstand bei der erneuten Ablehnung die gleiche Begründung wie vor zwei Wochen geliefert hat, ohne auf die Wallauer Argumentation eingegangen zu sein, ärgert Jahncke. "Die haben das Alte wiedergekaut - sonst nichts."
Inhaltlich liest sich das so: Den Wallauern wird die Lizenz verweigert, weil sie die Frist (1. Februar) für den Wechsel des wirtschaftlichen Trägers, sprich den Wechsel von der alten zur neuen GmbH, nicht eingehalten haben. Einspruch von SG-Pressesprecher Hendrik Ziegler: "Wir haben doch erst am 22.Februar das Finanzchaos vorgefunden." Jahncke beharrt darauf, bereits am 1. Februar einen eventuellen Träger-Wechsel bei der HBL angekündigt zu haben. "Den entsprechenden Brief haben wir hier liegen und haben ihn auch der HBL zukommen lassen", sagt der Gesellschaftssprecher nun, "die HBL hat erklärt, das sei ihr nicht bekannt."
Dynamisch soll es nun weitergehen, schließlich seien ja auch andere Spielklassen von diesem Schwebezustand betroffen. Findet Geschäftsführer Hans-Dieter Großkurth, den es ein wenig nervt, ständig auf der Stelle zu treten, "wenn man schon andere Sachen im Kopf hat und die nicht umsetzen kann". Von ihrer Lösung sind die Wallauer überzeugt. Nun müssen sie das Schiedsgericht der HBL überzeugen.
Das Schiedsgericht, das sind fünf Volljuristen mit der Befähigung zum Richteramt, die auf der HBL-Gesellschafterversammlung vorgeschlagen und einstimmig angenommen worden sind. Drei von ihnen behandeln die einzelnen Verfahren - der Fall SG Wallau/Massenheim ist nur einer von fünf ausstehenden. Die Beschwerden von TuSEM Essen, Reinickendorfer Füchse, SG Werratal 92 und SG Willstätt/Schutterwald wurden ebenfalls abgelehnt, einzig Bundesliga-Schlusslicht Post SV Schwerin wurde die Lizenz unter Auflagen erteilt. Heißt für die Handball-Bundesliga: "Wallau und Essen wären 17. und 18., Schwerin wäre Tabellen-16. und könnte weiter in der ersten Liga spielen", beschreibt HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann.
Die drei HBL-Richter, deren Namen und Wohnorte Bohmann nicht nennen mag, treffen sich an einem Ort ihres Beliebens, um zu prüfen, ob die Entscheidung des HBL-Vorstands rechtmäßig ist - oder ob es vielleicht doch etwas zu korrigieren gibt. Ralf Jahncke ist "nach wie vor voller Hoffnung, dass wir das packen". Ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Das würde Hans-Dieter Großkurth auch meinen. Er drückt es nur etwas anders aus: "Wir sind noch nicht auf dem Friedhof und wir sind noch nicht mal auf dem Weg dorthin."
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Aus der FNP:Wallau bleibt auch nach der zweiten Lizenzverweigerung kämpferisch
Wallau. Bundesligist SG Wallau/ Massenheim muss im Kampf um seine Lizenz alle Hoffnungen auf das Ständige Schiedsgericht des Deutschen Handball-Bundes setzen. Der Vorstand der Handball-Bundesliga (HBL) unter Vorsitz von Bernd-Uwe Hildebrandt verweigerte dem deutschen Meister von 1992 und 1993 wegen wirtschaftlicher Unsicherheiten gestern auch in zweiter Instanz die Spielgenehmigung für die kommende Saison. «Wir haben damit unsere letzte Entscheidung getroffen», sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. «Wir kämpfen weiter», entgegnete Ralf Jahncke, Sprecher der Gesellschafter der Wallauer «Sportbetriebs-GmbH». Noch vor Fristende kommenden Freitag soll beim Schiedsgericht Einspruch eingelegt werden.
«Mit Nachdruck geht es in die nächste Runde. Wir hoffen, dass wir dort Gehör für unsere Argumentation finden», meinte Jahncke, denn die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der neuen GmbH sei gar nicht bewertet worden. Sollten die fünf von der Gesellschafterversammlung der HBL bestellten Volljuristen anders entscheiden, «werden wir das in jedem Fall akzeptieren», so Bohmann, der damit rechnet, dass alle Einsprüche schon vor dem Stichtag 30. Juni geklärt sein werden. Ob auch der – wie drei Zweitligisten – abgelehnte TuSEM Essen Widerspruch einlegen wird, war gestern noch offen. Die Lizenz «unter Auflagen» erhalten hat der Bundesliga-Letzte Post Schwerin, der zwar – wie Wallau – keine konkurrenzfähige Mannschaft, dafür aber das Wahlrecht hat, in welcher Klasse er spielen will. Notfalls würde die erste Liga auf 19 Vereine aufgestockt.
Im Fall Wallau sei «im Grunde die Begründung so geblieben» wie bei der ersten Lizenzverweigerung am 26. Mai, sagte Jahncke. Vorgeworfen werden der SG im Wesentlichen Formfehler und nicht fristgerecht eingereichte Unterlagen. Zusammen mit dem Potsdamer Anwalt Dieter Graefe hatte die SG in einem 17-seitigen Schriftsatz versucht, die Begründung der HBL zu widerlegen. Damit soll nun das Schiedsgericht überzeugt werden. «Neue Argumente brauchen wir nicht, in unserem Papier steht alles drin. Wir hoffen jetzt, dass das Schiedsgericht schnell handelt», sagte GmbH-Sprecher Jahnke, der auch einen Gang vor ein ordentliches Gericht nicht ausschließt, obwohl alle Clubs das Schiedsgericht als Letztinstanz anerkannt haben. Gestern Abend sollte bei einer Zusammenkunft von Gesellschaftern und Mannschaft die Situation beraten werden. Denn klar ist: «Es wird immer schwieriger, die Spieler bei der Stange zu halten», so Jahncke.
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Wer ist der neue Sponsor?
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Original von lischen
Naja, Tusem bekommt die Lizenz, da glaub ich noch dran, egal was ihr sagt!

Wunder gibt es immer wieder...
Wobei ich Essen und den Füchsen noch die besten Chancen vor dem Schiedsgericht gebe. Aber auch diesmal hat niemand mit Schwerin gerechnet. Wahrscheinlich bleibt nur Werratal am Ende drin und alle anderen -->





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Der Außenseiter hat gewonnen !!!
Nur 4% haben auf Schwerin getippt, aber trotzdem ging die Lizenz im 2. Anlauf in den Nordosten. Gibt es auch vor dem Schiedsgericht einen Außenseitersieg? Oder können sich dort die Favoriten Essen und Füchse durchsetzen?
Was meint ihr, wen sehen wir nächstes Jahr in der 1. oder 2. Liga wieder?
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[*Vermutung*]
Ok, Schwerin kann in der 1. Liga weiterspielen, dann sind wir bei 19 Vereinen. Da man aber bestimmt eine gerade Zahl haben will, bekommt Essen vor dem Schiedsgericht die Lizenz, die neue Runde wird mit 20 Vereinen und 4 Absteigern gespielt. Wallau ist wohl so am Abgrund, da geht nix mehr. Und von den Zweitligisten wird es wohl auf jeden Fall Werratal erwischen, die Füchse und Willstädt können es vor dem Schiedsgericht noch packen.
Also weiterhin Spannung in der HBL. Sommerloch, was ist das ???
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Aus dem Wiesbadener Tagblatt:Wallauer konzentrieren sich auf das große Ziel
Handball-A-Jugend muss in Magdeburg bestehenVom 10.06.2005
möx. WALLAU Der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig. Ausgerechnet vor dem morgigen Halbfinal-Rückspiel um die Deutsche Meisterschaft beim SC Magdeburg (17 Uhr) ist bei den A-Jugend-Handballern der SG Wallau/Massenheim Unruhe eingekehrt. Auslöser ist ein Anruf von Günter Dörr, Geschäftsführer des Hessischen Handball-Verbandes, der dem Ländchesverein im Falle des Lizenzentzuges für die Bundesliga und den Abstieg in die Regionalliga einen Platz für die zweite Garnitur in der Oberliga - die dann mit 15 Teams spielen würde - offeriert hat. Der Haken an der Sache: den Wallauern fehlt es neben einem Coach an Spielern.Die Tage der aktuellen A-Jugend sind gezählt, zerstreut sich die Truppe des Trainergespanns Thomas Scherer und Mike Fuhrig nach dem letzten Spiel in alle Winde. Ein Umstand, der im Umfeld schon seit geraumer Zeit für Unverständnis sorgt. Shooter Mihailo Djurdjevic wechselt zum Zweitligisten TV Gelnhausen, das Quartett Sebastian Schermuly, Julian Waldorf, Jan Heimer und Eric Heidelmann zieht es zum Oberligisten TuS Dotzheim, Marco During hat bei der SG Nied zugesagt, Marc Fäth und Marlon Schwarz kehren zum VfL Goldstein zurück, Marcus Quilitzsch zu SF Budenheim.
Neben Michael Allendorf und Yves Gramlich, die bereits Regionalliga-Verträge besitzen, werden lediglich der frisch gebackene Jugendnationalspieler Tobias Hahn, der wie auch Allendorf erst heute vom DHB-Lehrgang aus Fürstenfeldbruck zurückkehrt, Sebastian Eisenhauer und der derzeit angeschlagene Christopher Prinz (Bänderdehnung) übernommen. Tobias Schimmelbauer spielt noch ein Jahr in der Wallauer A-Jugend. "Wir können einfach nicht alle halten. Der Regio-Kader umfasst mit Rückkehrer Matthias Beer und den drei neuen A-Jugendlichen bereits 18 Mann", erklärt Regio-Manager Bernd Wagenführ. Seit Dörrs Anruf versucht Wagenführ, die Talente umzustimmen. Doch die stehen bei den Klubs im Wort.
Heute ab 14 Uhr gilt die ganze Konzentration aber wieder dem großen Ziel, dem Erreichen des Endspiels. Dann bricht die SG-Delegation nach Braunschweig auf, übernachtet dort, um morgen nur noch eine einstündige Fahrt in die Hauptstadt Sachen-Anhalts bewältigen zu müssen. Das Vorhaben, einen Fan-Bus einzusetzen, scheiterte hingegen. "Aufgrund der Reisehochzeit und des Confederations Cup war kein Bus weit und breit zu bekommen", erklärt Hendrik Ziegler, Mitarbeiter der SG-Geschäftsstelle. Nun will morgen um 10 Uhr ein Konvoi mit Privat-PKW an der Ländcheshalle aufbrechen, um die Wallauer im Bördeland zu unterstützen.
Thomas Scherer hat mit seiner Jungs das 36:33 im Hinspiel beim Videostudium noch einmal aufgearbeitet. "In der Abwehr waren wir zu zaghaft. Da besitzen wir noch reichlich Potenzial nach oben. Im Angriff ist Kreativität gut. Wenn man damit aber nicht weiterkommt, muss man auch mal auf den Trainer hören", fordert der 43-Jährige, die Abwehr des Abonnementssieger und Favoriten in Bewegung zu bringen. Einem, dem das im Wallauer Hexenkessel gelungen war, ist Eric Heidelmann. Der 17-Jährige selbst sprach von seinem bisher besten Spiel, stellt aber keine Forderungen nach einem Platz in der Startformation. "Ich schau´ mir das ganz gern erst einmal von außen an, um die Schwachstellen des Gegners zu entdecken." Ebenso wie der Kreisläufer gibt sich auch Keeper Sebastian Schermuly betont optimistisch. Aus gutem Grund. "Am vergangenen Samstag habe ich bis auf die letzten zehn Minuten eine unterdurchschnittliche Leistung geboten. Erreiche ich halbwegs Normalform, kommen wir auch ins Endspiel."
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Naja, so oder so: Einmal werden wir noch wach...
Vor allem unsere jungen engagierten Essen-Fans werden schon Kerzen anzünden und Räucherstäbchen abbrennen. Vielleicht hilft es ja was...

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Mir fehlen auch Geipel/Helbig, die eine sehr gute Saison hatten.
Nach der tollen Leistung vom Wochenende beim A-Jugend-Halbfinale Wallau-Magdeburg nehme ich auf jeden Fall Andler², wobei sie auch in der Saison gut pfiffen. Als Handballecken-Fan kommt dann noch Dang/Zacharias dazu (aber nicht nur deswegen).
Wobei ich Lemme/Ullrich international stark fand, aber im BuLi-Alltag hatten sie m. E. Schwächen, Methe² waren ok, aber nicht überragend und alle anderen habe ich nicht oft genug gesehen.
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Malle ist also das Paradies für Handball-Groupies...
Ist ja auch eine kulturell interessante Insel mit vielen Sehenswürdigkeiten und einer tollen Landschaft. Hätte nie gedacht, dass sich die Spieler so etwas antun. Hätte eher gedacht, die fahren irgendwo hin um sich dann dort die Lichter auszuschießen. [*Ironie off*]