Beiträge von vr316

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    Aus der Frankfurter Neuen Presse:

    TSG Münster holt Roßmeier

    Münster. Einen weiteren Neuzugang kann der Handball-Zweitligist TSG Münster vermelden. Markus Roßmeier von der SG Wallau/Massenheim wird per Zweitspielrecht beim Zweitligisten spielen.

    «Die Priorität hat weiter Wallau», erklärt der 22-jährige Linkshänder, «aber für mich war der Anreiz groß, in der II. Liga zu spielen und dort Erfahrungen zu sammeln. Es ist für mich nicht so anstrengend, ich habe keine weiten Fahrten». Wie genau Training und Spiele abgestimmt werden, regeln die Trainer Hans-Josef Embs und Jörg Schulze. Er wird wohl jeweils zwei Mal bei beiden Teams trainieren. Embs ist sehr zufrieden mit der ersten Vorbereitungsphase, in der alle Spieler gut mitgezogen haben. Doch bereiten ihm die fehlenden Neuzugänge Sorgen. Zuletzt handelte sich Münster Absagen von den Rückraumspielern Steffen Weber (Kronau/Östringen) und Sven Pausch (Wetzlar) ein. (vho)

    So wie Ullrich heute gefahren ist, wird das nix. Wobei ich Klöden zugetraut hätte, mit weniger Rückstand ins Ziel zu kommen. Aber was tut man nicht alles für seinen Käpitän (schade das es den im Handball bald nicht mehr gibt).

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    Vlado Stenzel trainiert die 05-Frauen

    Vom 12.07.2005

    utz. Die Handball-Frauen des FSV Mainz 05 gehen mit einem prominenten Trainer in die neue Saison der Oberliga Rheinhessen-Pfalz-Saar. Vlado Stenzel, der 1978 die deutsche Männer-Nationalmannschaft zum WM-Titel geführt hatte, übernahm jetzt das Training. Zweimal die Woche bereiten sich die Nullfünferinnen derzeit unter Leitung des gebürtigen Kroaten auf die Runde vor.

    Der 70-Jährige wohnt in Wiesbaden und steht auch mit den Sportfreunden Budenheim in Verbindung, die ein Jugend-Leistungszentrum aufbauen wollen (wir berichteten). So kam auch der Kontakt mit Mainz 05 zu Stande. "Die Spielerinnen sind begeistert", berichtet 05-Vorstandsmitglied Karlheinz Elsässer.

    Noch heute wirkt der Mythos vom "Magier", der nach dem Titelgewinn den Verlockungen des Ruhms erlegen war und seinen Ruf mit Auftritten als Koch, Wurstproduzent oder anderen Extravaganzen aufs Spiel gesetzt hatte.

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    Original von crasher

    Auf den Inhalt dieser Sätze einzugehen, erübrigt sich. Diese sind frauenfeindlich und damit menschenverachtend. Herr Ruppel, suchen Sie sich ein anderes Betätigungsfeld.

    Sehr schönes Beispiel für eine Schnittmenge: Frauen und Menschen!
    Zum Glück hat auch der Verfasser noch einmal darauf hingewiesen, dass Frau auch Menschen sind. Nach dem Lesen von Rülpsers Kommentar war ich mir da nicht mehr sicher... ;)

    PS: Ich finde die Überschrift gelungen!

    Es macht immer wieder Spaß diesen Thread hier zu lesen. In der Rubrik "Pokal" wird diskutiert, ob es gut wäre, wenn RTL das F4 überträgt und ob Handballer überhaupt RTL schauen.

    Wenn ich das hier lese, dann will ich gar nicht RTL sehen. Das hier ist besser als jede Soap. Macht weiter so!

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    Original von Panther99

    aber dort in Münster findet er keine Regio-B-Jugend, keine spielstarke Regio-A-Jugend, keine Oberliga-Männer und keine Regio-Männer mit Altersdurchschnitt von 21 Jahren !!! :P

    Außerdem wird der "Furre" als Jugendkoordinator und A-Jugendtrainer es schon "richten", daß die SG zumindest im Jugendbereich die Nr. 1 im Rhein-Main-Gebiet bleibt !!!!

    Steffen weiß auch wie stark inzwischen unsere B-Jugend ist mit dem neuen Russen, Pascha´s Junior und, und, und .... vieleicht ... man weiß ja jetzt noch nicht ... starten auch diese Jungs mal in 2 bis 3 Jahren einen Großangriff Richtung Dt. Meisterschaft !!!

    Warten wir es mal ab. Nach der Saison werden wir sehen, ob Wallau den Erfolg der A-Jugend annähernd wiederholen kann und ob Fuhrig mehr als nur seinen Namen zu bieten hat. Ohne Buli-Team im Hintergrund ist Wallau sicher weniger attraktiv als zuvor.

    Das Horrorszenario wäre aus meiner Sicht:
    Die Regio-Truppe spielt lange um den Aufstieg mit und packt es aber nicht. Deshalb werden auch kaum starke Spieler in die OL abgestellt und das Team steigt ab. Die A-Jugend und B-Jugend kommen nicht über Mittelfeldplätze hinaus und müssen nächste Saison durch die harte Quali-Mühle.

    Dann ist ganz schnell die dominante Stellung der vergangenen Jahre weg und Vereine wie Münster warten nur darauf, den Thron in der Region zu besteigen.

    Aber alles kann ja auch ganz anders kommen, alles wird gut (oder zumindest besser) !

    einfach spielen lassen!!! je komplizierter alles gemacht wird, umso weniger spaß haben die anfänger. ansonsten immer einen "erfahrenen" handballer mit einem neuling zusammenstecken, dann wird das schon was. wenn am ende der projekttage ein spiel rauskommt, bei dem alle mitspielen können und alle spaß haben und vielleicht sogar im verein handball spielen wollen, dann wäre viel erreicht.

    Wobei Bensheim mit dem HLZ (Handball-Leistungs-Zentrum) an sich ideale Vorraussetzungen für eine weitergehende Jugendförderung hat. Aber es kommt wenig dabei raus, wobei es mittlerweile schon etwas besser ist als vor 3 Jahren, wo nie etwas aus Bensheim kam (zumindest in den Auswahlmannschaften des Bezirks DA).

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    Original von Heike aus ESA

    Und Steffen Fäth ist sicher der Bruder von Marc. Er wollte nämlich auch zur SGWM. War bei der SWDM/mJC wohl Torschützenkönig. Hat auch gegen Eisenach 15 Tore geschossen. Ein Talent ohne Frage.

    Steffen Fäth ist Jahrgang 1990. Da Goldstein meines Wissens auch in der B-Jugend-Regio spielt, gewinnt er nichts durch einen Wechsel zur SG. Mal sehen, was aus ihm wird...

    So geht es bei der SG weiter:

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    Original von meteokoebes
    Hamburger SV - FK Probeda Prilep 4:1

    Wobei der HSV zur Halbzeit 0:1 hinten lag. Aber Wolfsburg scheint nicht wirklich am internationalen Geschäft interessiert zu sein...

    Wow, mit Plattner den Regio-Spieler der Saison in die Oberliga "abschieben". Das wird den sicherlich freuen. Aber wenn die SG wirklich den Kader zusammenstellen könnte, wäre das schon gut.

    Ich denke aber eher: :schlaf: --> aufwachen und nicht mehr träumen.

    Ok, dann lesen wir doch mal einige Passagen aus den Artikeln der letzten Wochen.

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    Einen Wermutstropfen gibt es dennoch. Nicht einmal die Hälfte der Mannschaft wird der SG Wallau/Massenheim erhalten bleiben. Den meisten A-Jugendlichen hatte das Konzept nicht zugesagt, in der dritten Mannschaft in der Bezirks-Oberliga oder in der neu formierten A-Jugend, die sich aus der bisherigen Oberliga-A 2-Jugend und der B-Jugend gebildet hat, unter der Leitung von Gilles Lorenz und Mike Fuhrig weiterzuspielen. Schermuly, Waldorf, Heidelmann, Heimer (TuS Dotzheim), Fäth, Schwarz (VfL Goldstein), Djurdejevic (TV Gelnhausen/SG Nieder-Roden), Quilitzsch (zu SF Budenheim zurück) und During (SG Nied) verlassen den Verein. In der Regionalliga-Mannschaft werden weiter Gramlich, Hahn und Allendorf spielen, neue Verträge erhielten Prinz und Eisenhauer. Der A-Jugend erhalten bleibt Schimmelbauer. Auch Trainer Thomas Scherer wird gehen. Er wechselt zum rheinland-pfälzischen Oberligisten HSG Rhein-Nahe. Der Vorsitzende Hans-Dieter Großkurth bedauert die Entwicklung: «Irgendwie gibt es schon einen Beigeschmack, dass so viele gehen. Wir haben aber mit allen gesprochen, wollten sie alle halten und haben an sie appelliert, Geduld zu haben und erst einmal in der Bezirks-Oberliga anzufangen. Doch das hat einigen anscheinend nicht gereicht.»

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    Die Tage der aktuellen A-Jugend sind gezählt, zerstreut sich die Truppe des Trainergespanns Thomas Scherer und Mike Fuhrig nach dem letzten Spiel in alle Winde. Ein Umstand, der im Umfeld schon seit geraumer Zeit für Unverständnis sorgt. Shooter Mihailo Djurdjevic wechselt zum Zweitligisten TV Gelnhausen, das Quartett Sebastian Schermuly, Julian Waldorf, Jan Heimer und Eric Heidelmann zieht es zum Oberligisten TuS Dotzheim, Marco During hat bei der SG Nied zugesagt, Marc Fäth und Marlon Schwarz kehren zum VfL Goldstein zurück, Marcus Quilitzsch zu SF Budenheim.

    Neben Michael Allendorf und Yves Gramlich, die bereits Regionalliga-Verträge besitzen, werden lediglich der frisch gebackene Jugendnationalspieler Tobias Hahn, der wie auch Allendorf erst heute vom DHB-Lehrgang aus Fürstenfeldbruck zurückkehrt, Sebastian Eisenhauer und der derzeit angeschlagene Christopher Prinz (Bänderdehnung) übernommen. Tobias Schimmelbauer spielt noch ein Jahr in der Wallauer A-Jugend. "Wir können einfach nicht alle halten. Der Regio-Kader umfasst mit Rückkehrer Matthias Beer und den drei neuen A-Jugendlichen bereits 18 Mann", erklärt Regio-Manager Bernd Wagenführ. Seit Dörrs Anruf versucht Wagenführ, die Talente umzustimmen. Doch die stehen bei den Klubs im Wort.

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    Eine Hauptrolle kommt vor den Toren Stuttgarts dabei Kapitän Sebastian Schermuly und Namensvetter Sebastian Eisenhauer als Abwehrorganisator zu. Die anfängliche Ratlosigkeit über die Gründe des Versagens in der Deckung ist nach einem Regenerationstag in den Rhein-Main-Thermen wilder Entschlossenheit gewichen. Die Querelen in und um die Mannschaft sollen bis Samstag ruhen, haben sich die Spieler diesbezüglich selbst einen Maulkorb verpasst.

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    Scherer: (...) Mike Fuhrig und ich hatten mit den Spielern vereinbart, dass wir ihnen Tipps geben und Kontakte knüpfen, wenn ihnen das Wallauer Angebot nicht gefällt und sie dem Verein abgesagt haben. Das Konzept, das ihnen der Vorstand vorgestellt hat, hat vielen Spielern nicht zugesagt, so dass sie nun gehen. Nach Aussage der Spieler wären sie alle geblieben, wenn Mike und ich im Verbund weiter die A-Jugend und die dritte Mannschaft trainiert hätten.

    Frage: Wenn Sie auf die zwei vergangenen Jahre zurückblicken, bereuen Sie etwas oder würden Sie alles wieder genauso machen?

    Scherer: Nein, ich bereue nichts. Man muss immer der Trainer bleiben, der man ist und darf sich nicht verbiegen. Man lernt bei jeder Station etwas dazu. Wichtig ist, offen miteinander umzugehen, Ziele zu formulieren, Rahmenbedingungen zu schaffen und mit diesen zu Recht zu kommen. Das war in Wallau nicht immer einfach. Doch die Zeit mit den Jungs werde ich nie vergessen.

    Das die Spieler alles "Super-Jungs" sind steht außer Frage, ich habe auch schon welche von ihnen trainiert oder Lehrgänge abgehalten und kann es bei diesen nur unterstreichen. Aber genau diese Spieler, zu denen ich immer noch guten Kontakt habe, haben mir gesagt, dass nicht alle in Wallau geblieben wären, wenn sie vorab von der wirklichen Situation gewusst hätten. Für Wallau spricht ganz klar Jörg Schulze als Trainer, den ich für einen guten Mann halte. Sollte aber der Aufstieg misslingen, sind einige mit Sicherheit weg, Angebote waren da und werden kommen. Und Wallau ist nicht der Nabel der Handballwelt. Münster ist (vorerst) die Nr. 1 in der Gegend als Zweitligist. Und die Jugendlichen werden nicht mehr so leicht wie vorher zu Wallau wechseln, da jetzt nicht mehr ein Bundesligist im Hintergrund ist, sondern "nur" ein Regionalligist. Sollte Wallau mal nicht mehr in der Jugend Regio oder Oberliga spielen, dann schauen wir mal weiter, wie lange die Treue der Spieler hält. Zumindest in der E-, D- und C-Jugend haben andere Vereine im Bezirk Wiesbaden Wallau den Rang abgelaufen. Und wenn dann keine Fremden mehr kommen, die wie in der B-Jugend sofort Führungsspieler sind, dann sieht es auch oben nicht mehr so rosig in der Jugend aus.

    Hoffen wir das Beste für Wallau. Ich persönlich glaube momentan nicht an einen mittelfristigen Aufstieg in die ZBS. Aber in bin nicht traurig, wenn es anders kommt, schließlich will ich guten Handball in der Gegend sehen (können).

    Neuer Tag, neue (schlechte) Presse:

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    Rücktritt zwingend notwendig
    Volker Eckhardt zur SG Wallau

    Vom 02.07.2005

    Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich´s völlig ungeniert. Nachdem die Insolvenz-Bombe beim Handball-Bundesligisten SG Wallau/Massenheim hochgegangen ist, müssen sich viele genieren. Seit April ist die SG schon mausetot, wurde künstlich am Leben erhalten. Die Gesellschafter schätzten die Lage falsch ein, ihrer Aufsichts- und Kontrollpflicht gegenüber den Geschäftsführern kamen sie nicht nach, was noch schmerzliche finanzielle Folgen haben kann. Als der Zusammenbruch im März unmittelbar bevorstand, bewahrte Ralf Jahncke die SG vor dem Untergang. Ein Denkmal müsse der Verein ihm dafür setzen, hieß es an dieser Stelle, was Jahnckes Intimfeinde Bodo Ströhmann und Harald Scholl auf die Barrikaden trieb. Um dieses Denkmal zu untermauern, brauche es viel, viel Zement. Die beiden erfahrenen Fuhrmänner sollten Recht behalten, ist doch Jahncke vom Sockel und die ganze SG ins Unglück gestürzt.
    Dem Sprecher der Gesellschafter die Schuld an dem Debekal allein in die Schuhe zu schieben, ist jedoch unangemessen, waren doch die Insolvenz-Mitwisser nicht gerade klein an der Zahl. Dass alle dies wider besseres Wissen geleugnet und verschwiegen haben, ist nichts anderes als vereinsschädigendes Verhalten. Der kollektive Rücktritt ist daher zwingend, wenn den Wallauern mit Manager Bernd Wagenführ und Trainer Jörg Schulze in der Regionalliga ein Neuanfang gelingen soll. Ob schuldig oder nicht schuldig, die bisherigen Strategen müssen auch deshalb abdanken, weil sonst von den Wallauern so schnell keiner mehr ein Stück Brot nehmen würde.

    Quelle: Wiesbadener Kurier, Wiesbadener Tagblatt, Mainzer Allgemeine Zeitung