Endergebnis:
VFL Pfullingen _ Herrenberg 28:29
Beiträge von 'Haßlocher'
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Bericht Homepage Oppenweiler / Backnang
Zu keiner Zeit wirklich in Schlagdistanz -
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Bericht zum Spiel auf der Homepage TSG Haßloch
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Bericht zum Spiel auf der Homepage SG Leutershausen
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M1 – 24.10.15 Den Tabellenführer zu Gast ; Haßloch – Leutershausen
Posted By TSG Haßloch on 22. Oktober 2015
Am Samstag um 19:30 Uhr gibt der Tabellenführer aus Leutershausen seine Visitenkarte im TSG Sportzentrum ab. Zurück von Herrenberg nach den dramatischen Schlussminuten wussten wir alle nicht, ob wir uns freuen oder um den Punktverlust in der letzten Sekunde trauern sollen. Auf jeden Fall war dies der erste Auswärtserfolg in der noch jungen Drittligasaison. Lange Zeit zum Grübeln bleibt indes ohnehin nicht, denn das nächste Hammerspiel steht vor der Haustür. Der Tabellenführer und letztjährige Meister dieser Staffel kommt zum Kräftevergleich.
Gegenüber der Vorsaison hat sich die SG Leutershausen auf einigen Positionen verändert und wunschgemäß verjüngt. Bekanntermaßen hat die SGL den Aufstieg in die zweite Bundesliga im Frühjahr abgelehnt und auch diese Saison hat man eigentlich nicht vor, den Aufstieg anzupeilen. Allerdings darf man laut den derzeitigen Statuten nicht zweimal hintereinander verweigern, ansonsten wird man wohl zwangsabgemeldet.
Dies wird jedoch sicherlich kein Grund sein, dass Trainer Mark Nagel und seine Mannen das Derby in Haßloch auf die leichte Schulter nehmen. Wir müssen uns sicherlich auf eine kampf- und spielstarke Mannschaft einstellen, die hier nichts hängen lassen will, vermuten Kevin Seelos und Daniel Schlingmann. Allerdings hat man in jedem Spiel seine Chance die man nutzen möchte, denn gerade in dieser Staffel der 3. Liga hat es schon so manche überraschende Ergebnisse gegeben. Für unsere Jungs kann es keine bessere Motivation geben, als gegen den letztjährigen Meister und derzeitigen Tabellenführer zu spielen, so unser sportlicher Leiter Thomas Müller.
Auf Anfrage wo denn die Schwachstellen bei Leutershausen sind, antwortet unser Trainer Admir Kalabic „die werden wir noch suchen und hoffentlich auch noch finden im Laufe der Videoanalysen diese Woche. Jede Mannschaft hat sie; die eine mehr die andere weniger. Spaß bei Seite, wir müssen alle fit sein und an unsere Leistungsgrenze gehen, um gegen die SG Leuterhausen eine Chance zu haben“.
Fit sein war ein gutes Stichwort, denn gerade Mathias Röder, Sebastian Schubert und auch noch Jörn Christmann waren letztes Wochenende nicht bzw. kaum einsetzbar. Dies wird sich diese Woche hoffentlich ändern, denn wir brauchen Alternativen im Rückraum und im Innenblock der Abwehr, um am Samstag vielleicht einen Überraschungspunkt zu ergattern.
Unser Kapitän, Ilan Eigenmann richtet in diesem Spiel den Apell an jeden in der Halle: „Am Samstag brauchen wir die volle Unterstützung der Halle, um gegen den großen Favoriten von der Bergstraße etwas zu holen. Da müssen Mannschaft und Fans über sich hinaus wachsen“.
Quelle: TSG Haßloch Homepage M1 – 24.10.15 Den Tabellenführer zu Gast ; Haßloch – Leutershausen | TSG Handball HasslochTSG Handball Hassloch
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M1 – 18.10.2015 Hektik am Schluß und ein Punkt weg
Posted By TSG Haßloch on 18. Oktober 2015
Auswärtspunkt in Herrenberg nach einem spektakulären Spiel in Herrenberg. Der Tabellenletzte Herrenberg konnte nach dem Schlusspfiff den überaus glücklichen Punktgewinn feiern, allerdings wirklich weiter hat er den Gastgeber nicht gebracht. Der Sieg war eigentlich schon in unserer Tasche, Fans und Mannschaft feierten sich schon ab. Dann das Erwachen, denn die Schiedsrichter hatten nach einem Fehlpass ins Seitenaus eines Herrenbergers auf Einwurf für den Gastgeber entschieden. Im Gewirre nahm der rechte Aussenspieler des Gastgeber den Ball und spielte zum 7. Feldspieler an den Kreis, der verwandelte mit dem Schlusspfiff den Ball und es stand 28:28. So richtig begreifen konnte das kein Haßlocher in der Halle aber das Tor wurde nicht zurück genommen.
Von Beginn an war die harte aber nicht unfaire Partie von Hektik und Nervosität geprägt. Beide Mannschaften wussten wie wichtig das Spiel für die Moral und auch den Klassenverbleib ist, wobei Herrenberg eigentlich einen Sieg brauchte um den Anschluss an das Mittelfeld herzustellen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich zunächst entscheidend absetzen, ehe gegen Ende der ersten Halbzeit Christian Rau die 4 gegen 6 Überzahl der Hausherren zum 16:14 Pausenstand nutzte. Nach der Halbzeit das gleiche Bild, wobei das Zeitstrafenverhältnis bis zu diesem Zeitpunkt für Haßloch eher ungünstig war. Mitte der zweiten Halbzeit kam dann noch die rote Karten von Sebastian Bösing zu der ohnehin dünnen Personaldecke unserer Mannschaft. Sebastian Schubert noch nicht fit, Jörn Christmann lag mit Grippe im Bett und Mathias Röder war gerade erst wieder genesen. Erneute Unterzahlsituation bracht den Gastgeber ca. 10 Minuten vor Schluss sogar mit 4 Toren in Front.
Da hatten die ungefähr 30 mitgereisten Fans schon schlimmste Befürchtungen. Wir wurden dann allerdings eines Besseren belehrt. Aufopferungsvoll kämpfend und teilweise auch toll kombinierend hatten sich unsere Jungs Tor um Tor wieder herangearbeitet. In dieser Phase agierte Kalabic auch mit dem 7. Feldspieler. In dieser Phase des Spiels hatten wir bis auf einige wenige Fehler eine tolle Aufholjagd gesehen. Speziell Masica und Seelos zeigten sich gegenüber der ersten Halbzeit nun gestärkt und mit dem nötigen Selbstbewusstsein. Daniel Schlingmann konnte sich im zweiten Durchgang ebenfalls steigern und gab den nötigen Rückhalt. Ab dem 23:23 ging es Schlag um Schlag bis zum Schluss und eigentlich waren beide Mannschaften einer Punkteteilung sehr nahe. Bis zur eingangs beschriebenen Szene, da müssen wir das Spiel gewinnen und dürfen uns von der Hektik nicht anstecken lassen. Irgendwie hatten diese Sekunden aber auch zum gesamten Spiel gepasst und eine Punkteteilung bringt uns auf jeden Fall mehr als den Hausherren waren sich Mannschaft und Offizielle nach dem Spiel einig.
Ärgern und dann abhaken; heute haben wir den ersten Auswärtspunkt geholt und nächste Woche kommt der Tabellenführer aus Leutershausen. Schauen wir mal was da geht, wenn alle unsere Jungs wieder fit sind, blickt Thomas Müller unser sportlicher Leiter schon auf das nächste Wochenende.
Tore: Seelos 10, Masica 5, Widmann 3, Dietz 3, Zimmermann 2, Kern 1, Schubert 1, Zellmer 1, Gregori 1, Bösing
Quelle: TSG Haßloch Homepage
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Die Nervenschlacht endet ohne Sieger
SG H2Ku erkämpft mit der Schlusssirene einen Punkt und ist dennoch unzufrieden / Knieverletzung von Ingo Krämer hinterlässt sorgenvolle Mienen
Die SG H2Ku Herrenberg tritt im Abstiegskampf der Dritten Bundesliga Süd weiter auf der Stelle. Gegen die TSG Haßloch erkämpfte sich das Team von Nico Kiener zwar mit dem 28:28 (16:14) einen Punkt nach vier Niederlagen in Folge, verpasste aber einen durchaus möglichen Doppelpunktgewinn.
„Heute haben wir alles gesehen, was Handball ausmacht“. Der Satz von Haßlochs Trainer Admir Kalabic auf der Pressekonferenz war zwar nicht der Einzige, brachte aber das Spiel auf den Punkt. Für den Trainer selbst muss es fast ein Deja-vu gewesen sein, endete doch sein letztjähriger Auftritt als Coach der SG Nußloch in Herrenberg gleichermaßen dramatisch (27:27). Einige Minuten zuvor, kurz nach dem Abpfiff, haderte er allerdings noch etwas mit den Schiris, in seinen Augen war der Ausgleich nicht regulär.
Sein Gegenüber auf der Gastgeberseite war hingegen auch 30 Minuten nach dem Abpfiff „extrem enttäuscht“. Nico Kiener trauerte vor allem den vergebenen Torchancen bei eigener 4-Tore-Führung nach 42 Minuten nach (22:18). Da half es auch wenig, dass sein Kreisläufer Sven Maier praktisch mit dem Schlusspfiff zum 28:28 traf und so wenigstens ein Punkt rettete.
Gerade die Schlussphase entwickelte sich zur reinsten Nervenschlacht. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (16:14), in der die SG H2Ku ab etwa der 20. Minute den nötigen Zugriff auf die Haßlocher Angreifer bekam und im Angriff trotz einiger Fehlwürfe beweglich und variabel agierte, schien sich beim 19:15 und später beim 21:17 eine Vorentscheidung anzudeuten. Doch drei Fehlwürfe später begannen die Gastgeber zu wackeln, die TSG Haßloch nutzte die Gunst der Stunde, um sich wieder heranzukämpfen. Kurz zuvor musste Rechtsaußen Ingo Krämer verletzt ausscheiden. Seine Verletzung am Knie hienterließ bei den SG- Verantwortlichen sorgenvolle Mienen. Einen ersten Aufschluss soll am Montag die medizinische Untersuchung ergeben.
Die nervenaufreibende Schlussphase wurde eingeläutet beim Stande von 23:22 durch eine fünfminütige Torflaute auf beiden Seiten (47.-52. Min.). Spätestens ab diesem Zeitpunkt war klar, dass sich die Partie zum echten Krimi entwickelt. Die erstmalige Gästeführung zum 24:25 konnte die SG H2Ku nicht nur ausgleichen, Felipe Soteras-Merz sorgte mit einem Wurf ins leere Tor für die umjubelte Führung. Die TSG Hassloch nahm mehrfach den Torhüter zu Gunsten eines siebten Feldspielers vom Parkett. Ansonsten recht erfolgreich, in dieser Szene rächte sich diese Maßnahme allerdings.
Dem fast logischen Ausgleich zum 26:26 (57.) folgte jeweils eine Auszeit auf beiden Seiten. Ruhiger wurde es dadurch freilich nicht. Die 550 Zuschauer hielt es nun kaum auf ihren Sitzen, als Christian Rau und Fabian Gerstlauer nur das Gebälk trafen. Vorher hatte Alexander Zürn nochmals die 27:26- Führung für die SG markiert. Die zwei Fahrkarten nutzten die Gäste ihrerseits zum 27:28. Dieses 28. Tor für die Rheinland-Pfälzer fiel genau 12 Sekunden vor dem Ende. Kaum jemand glaubte noch an den Ausgleich, zumal der lange Pass von Christian Dürner von der Gästeabwehr ins Seitenaus befördert wurde. Nur noch zwei Sekunden sind zu spielen. Alexander Zürn nimmt sich gedankenschnell die Kugel und passt an den Kreis zu Sven Maier, der unter dem frenetischen Jubel der Zuschauer das 28:28 erzielt.
Letztlich hilft der Punktgewinn zwar nicht, um den Sprung von einem Abstiegsplatz zu schaffen, SG-Coach Nico Kiener hofft dennoch, dass gerade der letzte Treffer eine Art Initialzündung für die kommenden schweren Aufgaben sein könnte. Zum nächsten Spiel muss die SG H2Ku Herrenberg am kommenden Sonntag (17 Uhr) bei der SG Nußloch antreten. -
Lokalsport
Dramatik im Kellerduell bis zum Schluss
Handball: Herrenberg wirft gegen TSG Haßloch 28:28-Ausgleich in letzter Sekunde – Rote Karte für Bösing
Von Frank PfauthHerrenberg. Im fünften Anlauf hat die TSG Haßloch nach ihrem Aufstieg in die Dritte Handball-Liga den ersten Auswärtspunkt geholt. So richtig zufrieden war der Haßlocher Trainer Admir Kalabic nach dem 28:28 seines Teams im Kellerduell beim Tabellenvorletzten SG H2Ku Herrenberg aber nicht.
„Es ist extrem ärgerlich, dass wir quasi mit dem Schlusspfiff noch das Gegentor zum Ausgleich bekommen“, sagte der Gästecoach nach der bis zur letzten Sekunde hochdramatischen Begegnung vor den rund 500 Zuschauern. Immerhin hat sich sein Team auf Tabellenplatz 13 verbessert, hat die Abstiegsränge verlassen. Maßgeblichen Anteil am ersten Haßlocher Punkt in der Fremde hatte vor allem Kevin Seelos, der mit seinen zehn Treffern der beste Torschütze gestern Abend war.Sich ärgern oder freuen? So lautete allseits die Frage nach dem Schlusspfiff. Herrenbergs Trainer Nico Kiener brauchte man jedenfalls nur ins Gesicht blicken, um über seine Gefühlswelt informiert zu sein. „Aus meiner Sicht bedeutet dieses Unentschieden, dass wir heute einen sehr wertvollen Punkt verloren haben“, sagte er. Zur Pause hatte sein Aufgebot noch mit 16:14 geführt und hatte im zweiten Spielabschnitt zwischenzeitlich beim 22:18 (43.) sogar mit vier Treffern noch deutlicher in Front gelegen. Doch viele Fehler sowie ein nicht nachlassender Kontrahent sorgten dafür, dass die von beiden Seiten zwar hart, aber nicht unfair geführte Partie sieben Minuten vor Schluss beim 23:23-Zwischenstand zahlenmäßig wieder ausgeglichen war. Einzige unrühmliche Ausnahme war die Rote Karte für TSG-Kreisläufer Sebastian Bösing, der nach seinem eindeutig zu robusten Einsatz gegen Christian Rau von den Schiedsrichtern den vorzeitigen Duschbefehl erhielt (47.).Der Rest der verbleibenden Spielzeit wurde derweil zu einem Krimi: Bis zum 27:27 legten die Gastgeber stets einen Treffer vor, den die Gäste um ihren Torjäger Kevin Seelos scheinbar mühelos wieder egalisierten. Doch nachdem der Herrenberger Neuzugang Fabian Gerstlauer bei seinem nächsten Versuch den Ball nur an den Torpfosten des TSG-Gehäuses gesetzt hatte und auf der Gegenseite Florian Kern es im direkten Gegenzug besser machte und die Kugel zur ersten Gäste-Führung im zweiten Durchgang überhaupt unterbrachte, schien die Partie zugunsten der Pfälzer zu kippen. Allerdings nur bis zur Schlusssekunde, in der Sven Maier für die Gastgeber den Totalschaden verhinderte und doch noch den viel umjubelten Treffer zum insgesamt gerechten 28:28 erzielte. „Dieser späte Ausgleichstreffer ist für mich extrem ärgerlich. Dennoch bin ich sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft“, gestand allerdings Kalabic.
So spielten sieTSG Haßloch: Schlingmann, Eigenmann - Masica (5), Schubert (1), Kern (1), Widmann (3), Seelos (10/6), Zellmer (1), Gregori (1), Bösing (1), Zimmermann (2), Dietz (3), Röder, Kurka.
Spielfilm: 2:2 (5.), 3:4 (9.), 5:7 (12.), 6:8 (13.), 10:10 (19.), 16:14 (30.), 19:15 (35.), 21:17 (41.), 23:20 (45.), 23:23 (53.), 26:26 (58.), 27:28 (60.), 28:28 (60.). Zeitstrafen: 4/7. Rote Karte: Bösing: (47.). Siebenmeter: 9/8 - 6/6. Gelbe Karten: 4/3. Beste Spieler: Zuschauer: 500. Schiedsrichter: Schek/Wittemann (Eckbachtal/Neuhofen)
Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau - Nr. 242
Datum Montag, den 19. Oktober 2015 -
Lokalsport
„Für beide Mannschaften geht es um sehr viel“
Handball: TSG Haßloch am Sonntag beim Ligaschlusslicht SG H2Ku Herrenberg – Videos zur Vorbereitung auf den nächsten GegnerHassloch. Dass Handball-Drittligist TSG Haßloch am Sonntag, 17 Uhr, bei der SG H2Ku Herrenberg antritt, klingt an sich wenig aufregend. Doch die Partie birgt Brisanz: Herrenberg ist Tabellenletzter, die TSG Tabellendrittletzter. Herrenberg hat die bisher wenigsten Tore der Liga geworfen (152). Dafür hat Haßloch aktuell die meisten Gegentreffer kassiert (214). Beide Teams belegen derzeit einen Abstiegsplatz.
„Am 17. Oktober ist noch keiner auf- oder abgestiegen“, gibt sich TSG-Trainer Admir Kalabic gelassen und verweist auf die noch bis Ende April andauernde Saison. Aber er weiß: „Für beide Mannschaften geht es um sehr viel.“ Entsprechend erwartet er „ein spannendes Spiel“. Aber es sei noch lange kein Endspiel, ergänzt der Haßlocher Kreisläufer Sebastian Bösing, fügt aber gleich hinzu: „Gegen Mannschaften wie Herrenberg müssen wir punkten.“ Bisher ist es der TSG nämlich noch nicht gelungen, auswärts wenigstens einen Zähler zu holen.Bösing nimmt die Auswärtspartie ernst, „ich werde mir von Herrenberg im Internet ein Spiel, wenn nicht zwei anschauen“. Hinzu kommt – wie immer freitags – das gemeinsame Videogucken mit der Mannschaft, wenn der Trainer wichtige Szenen über den Gegner seinen Schützlingen zeigt. „Wir gucken dabei aber auch oft auf uns, auf unsere technischen Fehler ... und meine Freien“, gesteht Bösing und spricht damit seine im jüngsten Heimspiel beim 25:25 gegen Zweibrücken vergebenen Chancen an. Es waren viele Chancen. „Im Angriff war es von meiner Seite aus ein sehr unglückliches Spiel“, gibt der Student der Betriebspädagogik und der Sportwissenschaften zu. Es sei um so froher gewesen, dass er mit dem Schlusspfiff zum 25:25 getroffen habe. „Zweibrücken war irgendwie ein verschenkter Punkt, auch wenn das Unentschieden am Ende noch glücklich war“, meint TSG-Mittelmann Jörn Christmann und denkt dabei daran, dass Haßloch kurz vor Schluss mit zwei Toren Vorsprung geführt hat. Für Admir Kalabic jedenfalls war es auf der Bank „nicht langweilig“. Er hofft nun, dass der zuletzt grippekranke Linksaußen Florian Kern wieder spielen kann. Hinter dem Einsatz von Sebastian Schubert steht noch immer ein Fragezeichen. Er hatte sich in der Vorwoche bereits eine Oberschenkelzerrung zugezogen, die noch nicht auskuriert ist.
Dass der Vorjahreszehnte Herrenberg nun am Ende der Tabelle verweilt, führt Kalabic darauf zurück, dass deren wichtigster Torschütze, Jona Schoch, zum Zweitligisten Neuhausen gewechselt ist. Schoch, der in der vergangenen Runde ein Zweitspielrecht für FA Göppingen hatte, hatte im Sommer mit den deutschen Handball-Junioren WM-Bronze in Brasilien gewonnen. In der vergangenen Saison war Schoch mit 201 Treffern drittbester Torschütze der Dritten Liga Süd. „Jetzt hat Herrenberg um die erfahrene Achse Christian Dürner/Christian Rau eine junge Mannschaft, die kampfstark ist“, berichtet Kalabic von seinen Beobachtungen. Am vergangenen Wochenende habe sogar noch der Trainer Nico Kiener mitgespielt. Und es gebe etwas Neues in Herrenberg: „Die haben 20 Jahre lang eine 3:2:1-Abwehr gespielt – jetzt variieren sie mit einer aggressiven 6:0-Deckung.“Die TSG wird wieder versuchen, aus einer sicheren Abwehr heraus schnell nach vorne zu spielen. „Manchmal klappt das gut – aber der Gegner ist halt auch da“, stellt Kalabic schmunzelnd fest. „Wir leben vom Tempospiel, denn wir haben keine Zwei-Meter-Männer im Rückraum“, begründet Tormann Daniel Schlingmann die Haßlocher Spielweise.
Um am Sonntag nicht schon vor dem Spiel Stress zu bekommen, fahren die Haßlocher zeitig los. „Wir schauen, dass wir so zwei- bis zweieinhalb Stunden vor dem Spiel dort sind“, erzählt Admir Kalabic. Dann gehe es in die Kabine. „Danach gibt’s einen Spaziergang, dann wird getapt, es folgt die taktische Besprechung – es gibt vorher einiges zu tun“, betont der Coach. (sab)
Der Gegner: SG H2Ku Herrenberg
Bei der SG will Trainer Nico Kiener trotz des Fehlstarts mit 2:10 Punkten vor dem ersten Drittliga-Heimauftritt gegen Haßloch keine Unruhe aufkommen lassen. Kiener hat in seinem dritten Amtsjahr an Bord des ehemaligen Zweitligisten nicht mit einem solchen schlechten Start gerechnet, wie er sagt. „Jetzt müssen wir einfach schauen, dass wir in Ruhe weiterarbeiten und gegen die TSG Haßloch wieder unser Spiel durchziehen, um die nächsten Punkte auf unser Konto zu bekommen“, sagt er vor dem Premieren-Duell zwischen dem Tabellenletzten und Drittletzten, welches er angesichts der sportlichen Brisanz schon zu diesem recht frühen Zeitpunkt der Saison als „Schlüsselspiel“ einordnet. Mit einem Heimerfolg würden die Herrenberger, die am Sonntag auch aufgrund von vielen Freikarten-Aktionen auf eine erneut gute Kulisse in der insgesamt 1100 Zuschauer fassenden Markweghalle hoffen, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: So würden sie im Klassement ihren Gästen bis auf einen Zähler auf die Pelle rücken und hätten auch wieder Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld gefunden.
Zuversichtlich stimmt Kiener vorab, dass sich bei seinem eigenen Aufgebot die personelle Situation gegenüber der Vorwoche „wieder normalisiert“ hat. Denn bei der 23:33-Auswärtsniederlage seines Teams am vergangenen Samstag gegen die SG Köndringen-Teningen hatte Kiener aufgrund einer wahren Verletzungs- und Krankheitswelle in seinem Kader nach über drei Jahren sein mehr oder minder unfreiwilliges Comeback im Spielertrikot des Gäu-Clubs gegeben. „In dieser Woche hatte ich wieder 14 Mann im Training, wir können also wieder vernünftig arbeiten“, sagt er.Seit Anfang September ist Kiener obendrein als Nachfolger von Axel Kromer Landestrainer des Handballverbandes Württemberg (HVW), nachdem Kromer den HVW im Sommer verlassen hatte, um beim Deutschen Handballbund als Nachwuchskoordinator im männlichen Bereich und Co-Trainer der deutschen Männer-Nationalmannschaft zu arbeiten. Kiener bildet inzwischen eine Doppelspitze mit Jan Pabst, der als Leistungssportkoordinator alle Auswahlteams des HVW strategisch und sportwissenschaftlich voranbringen soll. Kieners weiteres Engagement als Co-Trainer der deutschen Juniorinnen-Nationalmannschaft ist davon nicht betroffen, ebenso wenig seine Arbeit als Trainer der Herrenberger Drittligamänner. „Das habe ich mir von Anfang an zusichern lassen, dass ich das weiterhin machen kann“, betont Kiener, der vor dem Saisonstart seiner SG H2Ku das offizielle Saisonziel ausgegeben hatte: „Wir wollen in dieser Runde an der 30-Punkte-Marke kratzen.“ (frpf)
Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau - Nr. 241
Datum Samstag, den 17. Oktober 2015 -
M1 – Spannender als Krimi 25:25 (11:11) gegen Zweibrücken
Posted By TSG Haßloch on 10. Oktober 2015
Es war wieder einmal eines dieser typischen Spiele gegen Zweibrücken, welches auch nach dem Schlusspfiff für viele Diskussionen in der TSG Halle gesorgt hat. Am Ende war es ein leistungsgerechtes Unentschieden, bei welchem jede Mannschaften hätte gewinnen können oder sogar müssen !
In der sehr gut gefüllten TSG Halle war die Stimmung und Spannung kaum zu überbieten. Die Situation war klar – beide Mannschaften kennen sich sehr gut und begegnen sich seit Jahren auf Augenhöhe. Die Gäste hatten den besseren Start und gingen gleich mit 3:0 in Führung ehe sich unsere Jungs nach circa 10 Minuten ins Spiel eingefunden hatten. Anspannung, Nervosität, Druck und Verunsicherung, so kann man unsere Anfangsphase beschreiben. „Die beiden letzten Auswärtspleiten haben uns etwas aus dem Rhythmus gebracht und gerade gegen Zweibrücken zu Hause tun wir uns ohnehin immer schwer. Zudem waren wir zum ersten Mal in dieser Saison in der Favoritenrolle, der wir speziell in der Anfangsphase nicht gerecht wurden“, resümierte Thomas Müller nach dem Spiel.
Keine der beiden Mannschaften konnten sich nach den ersten 10 Minuten so richtig absetzen. Gute Ansätze auf beiden Seiten, zwei gut aufgelegte Abwehrreihen und Torleute, aber dazwischen immer wieder einfache technische Fehler prägten die ausgeglichene Paarung. Zur Halbzeit stand es leistungsgerecht 11:11. Mit dem Ausfall von Sebastian Schubert und Mathias Röder fehlten uns auch die Alternativen. Kevin Seelos musste im Angriff auf der linken Seite durchspielen. Demzufolge wurde er in der Abwehr geschont. Somit fehlten insgesamt drei gute Deckungsspieler im Innenblock. Darüber hinaus musste auch noch unser etatmäßiger Linksaußen Florian Kern wegen Grippe absagen. Der ansonsten in Abwehr und Angriff wechselnde Kai Zimmermann musste also erstmals in dieser Saison auch im Deckungsverband so richtig ran. Das System schien trotz aller Ausfälle aufzugehen – Kevin war unser Aktivposten im Angriff, Kai zeigte sich mit einer verbesserten Leistung gegenüber den beiden letzten Spielen und mit insgesamt 25 Gegentoren kann oder muss man zu Hause ein Spiel für sich entscheiden. Ja wären da nicht die Abschlussmängel in der zweiten Halbzeit gewesen.
Nach dem Seitenwechsel ging es mit offenem Schlagabtausch weiter. In der 40. Minute stand es 15:15 unentschieden. Jetzt brachte unser Trainer Admir Kalabic den siebten Feldspieler um die Abwehr des Gegners zwangsläufig von der offensiven 3:2:1 Deckung in die Defensive zu zwingen. War es diese Maßnahme, oder das gesteigerte Selbstvertrauen in der zweiten Halbzeit, oder Beides; in der 50. Minute konnten sich unsere Männer erstmals mit 22:20 absetzen. Das 23:20 und sogar das 24:20 lagen in der Luft, wurden jedoch freistehend vergeben. In dieser Phase muss das Spiel für uns entschieden werden. Beste Chancen vom Kreis (Sebastian Bösing) und ein komplett freier Konter durch Marco Widmann wurden vom guten Torwart Kovacin vereitelt. Waren es in dieser Phase mangelnde Konzentration bedingt durch den Kräfteverschleiß, Unvermögen oder einfach nur schlechte Würfe ? In dieser entscheidenden Phase des Spiels hätte man natürlich auch den einen oder anderen Spieler wechseln können oder müssen? „Ja wenn man nur immer im Voraus wüsste wer dann gerade trifft oder verwirft, wäre es einfach und wir hätten das Spiel klar gewonnen“, stellte sich Thomas Müller den Diskussionen und Fragen nach dem Spiel. Fakt war, dass Zweibrücken auch wieder zu Chancen kam und durch einem 4:0 Lauf plötzlich mit 24:22 in Führung lag. Die letzten zwei Minuten passten dann gut zum gesamten Spiel, denn Kampf und Krampf aber auch der extrem ausgeprägte Wille unserer Truppe die drohende Niederlage zu vermeiden, brachten den verdienten Ausgleich. So waren sich auch die beiden Trainer einig, dass jede Mannschaft hätte gewinnen können (müssen) und daher das Unentschieden gerecht war.
Tore: Seelos 7, Masica 4, Zimmermann 3, Schubert 2, Widmann 2, Bösing 2, Dietz 2, Christmann 1, Zellmer 1, Gregori 1,
Quelle TSG Haßloch Homepage
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Handball: TSG Haßloch und SV Zweibrücken loben Fans im TSG-Sportzentrum
Hassloch (sab). Das Pfalzderby in der Dritten Handball-Liga Süd zwischen Aufsteiger TSG Haßloch und dem SV Zweibrücken, der in der Vorsaison der Dritten Liga West angehört hatte, endete mit einem letztendlich gerechten 25:25 (11:11). Und doch gab es einen Gewinner: das Publikum. Denn von den 600 Zuschauern im TSG-Sportzentrum waren beide Mannschaften begeistert.
„Wenn ich was gebrüllt habe, hat das keiner gehört“, stellte der wieder überragend haltende TSG-Schlussmann Daniel Schlingmann schmunzelnd angesichts der lautstarken Anfeuerungen von TSG- und SV-Fans fest. Und der Zweibrücker Coach Stefan Bullacher erinnerte sich eher ungerne an die Zeiten in der Dritten Liga West, als „wir vor 25 Zuschauern beim VfL Gummersbach II gespielt haben“. Da hatte „Bulli“ auch ein Einsehen, dass diesmal im TSG-Sportzentrum hüben wie drüben nicht alle Aktionen glückten: „Dass da beide Mannschaften bei der Kulisse ein bisschen nervös sind, ist klar.“ Auch sein Rückraumspieler Florian Enders hat die Atmosphäre in Haßloch genossen und weiß ebenfalls noch gut, wie es war, „im Westen vor vielleicht 50 Leuten zu spielen“. Florian Enders kennt die Brisanz in diesem Pfalzderby, weiß, dass Zweibrücken in den Spielrunden 2011/2012 sowie 2013/2014 zweimal der TSG Haßloch den einzigen Aufstiegsplatz zur Dritten Liga weggeschnappt hat. „Diese zwei Mannschaften haben eine Historie, das ist eine gesunde Rivalität im Spiel“, betont er. „Man kennt sich. Das Spiel war hart, aber fair.“ So sah es auch sein Mannschaftskollege Thomas Zellmer, übrigens Bruder von TSG-Kreisläufer Andreas Zellmer: „Kampfbetont, aber fair.“Die gastgebende TSG hat ihren Anhängern einmal mehr bewiesen, dass sie kämpfen kann, hat nach verpatztem Beginn einen 0:3-Rückstand wettgemacht, hat sich auch nach der Pause von zwei weiteren Gegentoren nicht beeindrucken lassen. „Nach der Pause hatten wir gleich minus zwei Tore – an solchen Sachen müssen wir arbeiten, auch an solchen Kleinigkeiten“, meinte TSG-Trainer Admir Kalabic später. „Es sind oft die Kleinigkeiten, auf die es ankommt“, ergänzte sein Zweibrücker Kollege Stefan Bullacher. Und der Haßlocher Tormann Daniel Schlingmann betonte, dass in der Dritten Liga „Kleinigkeiten oft sofort bestraft werden“.
Zu solchen Kleinigkeiten gehören beispielsweise Fehlwürfe: von Peter Masica und von Kevin Seelos in der Schlussphase des Spiels (56., 52.), Fangfehler von Kai Zimmermann (33.) oder Fehlpässe von Seelos (46.) beziehungsweise vergebene sogenannte hundertprozentige Chancen, wie sie Kreisläufer Sebastian Bösing mehrfach hatte (55., 37., 39., 9.). Thomas Müller, Sportlicher Leiter der TSG Haßloch, bezeichnete Bösing als „unseren Pechvogel“. „Er ist erst 20 Jahre alt und in der Abwehr eine wesentliche Stütze – dass Sebastian am Schluss nicht mehr so konzentriert ist, kommt vor“, nahm Kalabic seinen jungen Kreisläufer, der in der Tat in der Abwehr gut zupackt, in Schutz.Der Haßlocher Trainer gab zwar zu, dass beim Stand von 22:20 für Haßloch vier „glasklare Chancen“ verschossen worden sind, „was uns fast das Genick gebrochen hat“. Doch freute sich der Trainer über eine „wesentliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten beiden Spielen“. Daniel Schlingmann überlegte entsprechend, was gewesen wäre, „hätten wir in Nußloch und bei der SG Kronau-Östringen II auch mal so gedeckt wie heute ...“
Auch von einer umstrittenen Entscheidung der Schiedsrichter, die ein Stürmerfoul von Kai Zimmermann beim Stand von 22:22 kurz vor Schluss ahndeten, ließen sich die Gastgeber nicht aus der Ruhe bringen. „Das waren keine Heimschiedsrichter“, sagte Kalabic später. „Solch ein Stürmerfoul kann man pfeifen, muss man aber nicht.“ Thomas Müller sprach deshalb von einem „glücklichen Punktgewinn, den wir in Pfullingen unglücklich nicht geholt haben“. Zum Saisonauftakt hatte die TSG Haßloch mit 29:30 bei Mitaufsteiger VfL Pfullingen verloren.
Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau - Nr. 236
Datum Montag, den 12. Oktober 2015 -
Handball: TSG Haßloch gleicht in letzter Sekunde gegen SV Zweibrücken aus
Hassloch. Es war kein Spiel für schwache Nerven: 60 Minuten lang setzte sich im Handball-Drittliga-Derby zwischen der TSG Haßloch und dem SV Zweibrücken kein Team entscheidend ab. Und genau mit dem Schlusspfiff gelang dem Haßlocher Sebastian Bösing das 25:25.
„Es war ein kampfbetontes Derby mit sehr guten Abwehrreihen“, urteilte SV-Coach Stefan Bullacher: „Haßloch hat Mitte der zweiten Hälfte den Sack nicht zugemacht und wir kurz vor Schluss nicht.“ Nachdem die TSG den Beginn der ersten und der zweiten Hälfte verschlafen und drei beziehungsweise zwei Treffer in Folge kassiert hatte, kämpfte sie sich zurück. „Wir haben gekämpft wie die Löwen“, lobte TSG-Trainer Admir Kalabic sein Team, das zehn Minuten vor dem Ende sogar den Sieg vor Augen hatte: Peter Masica traf aus dem Stand zum 21:20 (50.). Nach einem Fehlpass des Zweibrückers Nils Wöschler erhöhte Kai Zimmermann gar auf 22:20. „Und dann haben wir drei Hundertprozentige verschossen“, klagte Kalabic. Zunächst traf Haßlochs Rückraumspieler Kevin Seelos nicht (52.), dann scheiterten der frei stehende Kreisläufer Sebastian Bösing (55.), danach Marco Widmann bei einem Konter an SV-Tormann Ladislav Kovacin (55.). „Beide Teams waren zwischendurch zu blöd zu gewinnen“, brachte es SV-Spieler Florian Enders auf den Punkt.Er lobte zudem die 600 Zuschauer: „Es war richtig gute Stimmung – ich denke, es war ein richtig geiles Spiel für sie.“ Im Haßlocher TSG-Sportzentrum machten sich die Fans, vor allem die aus Zweibrücken mit ihren 13 Trommeln, lautstark bemerkbar. Und in den letzten fünf Minuten hielt es niemanden mehr auf den Sitzen: Robin Egelhof brachte die Gäste auf 21:22 heran, nach Bösings vertaner Chance glich Enders auf Rechtsaußen aus (55.). Auf Widmanns missglücktem Gegenstoß folgte Marcin Waryas’ Konter zur 23:22-Gästeführung. Nach riskantem Masica-Anspiel an Kreisläufer Andreas Zellmer konterte Egelhof für den SV. Aber TSG-Schlussmann Daniel Schlingmann hielt (57.). Es folgte ein Fehler von Masica, Egelhof traf zum 24:22 – zwei Minuten waren noch zu spielen. Für die TSG lief Zimmermann als siebter Feldspieler auf, Schlingmann musste auf die Bank. „Zu dem Zeitpunkt hatten wir das Spiel verloren“, sagte Kalabic. Zwar verlor Masica erneut den Ball, doch kämpfte Widmann ihn sich zurück: 23:24 – noch 1:21 Minuten. Philipp Hammann erhöhte auf 25:23 für den SV. Genau 60 Sekunden vor dem Pfiff verkürzte Masica auf 24:25. 22 Sekunden vor Schluss hielt Schlingmann einen Wurf von außen – im Gegenzug mit Zimmermann als siebtem Feldspieler glich Bösing aus.
So spielten sieTSG Haßloch: Schlingmann, Eigenmann (bei einem Siebenmeter) - Widmann (2), Seelos (7/3), Masica (4), Bösing (2), Zimmermann (3), Gregori (1), Schubert (2/2), Christmann (1), Zellmer (1), Kurka, Dietz (2)
SV Zweibrücken: Kovacin, Klöckner (n.e.) - Zellmer, Burkholder (4), Enders (3/3), Sema (2), Egelhof (7), Hammann (3), Nils Wöschler, Waryas (3), Zellmer (2), Aris Wöschler (1), Abel
Spielfilm: 0:3 (8.), 6:6 (22.), 7:8 (25.), 10:10 (29.), 11:11 (30.), 13:15 (35.), 15:15 (39.), 17:17 (44.), 22:20 (50.), 22:22 (55.), 22:24 (59.), 23:25 (59.) - Zeitstrafen: 2/4 - Siebenmeter: 6/3 - Gelbe Karten: 3/3 - Beste Spieler: Schlingmann - Egelhof - Zuschauer: 600 - Schiedsrichter: Fähnle/Schulle (Königsbronn/Oberkochen).
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Ausgabe Die Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau - Nr. 236
Datum Montag, den 12. Oktober 2015 -
SPÄTER AUSGLEICH FÜR HASSLOCH Handball. Handball-Drittligist TSG Haßloch musste beim 25:25 (11:11) gegen den SV 64 Zweibrücken zu Hause den ersten Punkt abgeben. „Beide Mannschaften hätten das Spiel für sich entscheiden können“, sagte TSG-Trainer Admir Kalabic. „Die Abwehrreihen haben das Spiel dominiert“, analysierte Gästespieler Thomas Zellmer. Zweibrücken erwischte in beiden Halbzeiten den besseren Start, doch die TSG kämpfte sich jeweils zurück in die Partie. Kai Zimmermann brachte die TSG sogar mit 22:20 in Führung (50.), doch eine Minute vor Schluss führte der SV 64 mit 25:23. Peter Masica und Sebastian Bösing mit dem Schlusspfiff glichen für die TSG aus. Beste Werfer waren Kevin Seelos (7/3) für die TSG und Robin Egelhof (5) für Zweibrücken. (sab)
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Ausgabe Die Rheinpfalz
Datum Sonntag, den 11. Oktober 2015 -
Ein Derby mitsamt Bruderduell
Handball: In der Dritten Liga treffen heute die TSG Haßloch und SV 64 Zweibrücken aufeinander
Hassloch (sab/add/thc). Derbyzeit in der Dritten Handball-Liga Süd: Heute (19.30 Uhr) empfängt Aufsteiger TSG Haßloch im TSG-Sportzentrum den Tabellensiebten der vergangenen Runde in der Dritten Liga West, den SV 64 Zweibrücken.
„Ich kenne mich wenig in den pfälzischen Handball-Beziehungen aus. Aber man hat es nicht versäumt, mir zu sagen, dass die Zweibrücker Haßloch zweimal in die Aufstiegssuppe gespuckt haben“, erzählt TSG-Trainer Admir Kalabic schmunzelnd.Es war in den Oberliga-Spielzeiten 2011/2012 sowie 2013/2014, als die TSG stets vom SV 64 Zweibrücken im Aufstiegsrennen abgefangen worden ist. Und es gibt noch etwas Besonderes: Die Zellmer-Brüder Andreas (TSG) und Benjamin (SV) treten gegeneinander an. Nach zwei zuletzt klaren TSG-Niederlagen gegen Nußloch und Kronau-Östringen sitze der Schock erst einmal tief, gesteht Andreas Zellmer. Doch wisse man in Haßloch, dass „da Aufgaben kommen, in denen größere Chancen sind, zwei Punkte zu bekommen“. Denkt er an heute, spricht er von „zwei Punkten, die wir dringend brauchen“. TSG-Coach Admir Kalabic bleibt angesichts von vier Niederlagen gelassen: „Von sechs Spielen hatten wir vier auswärts gegen Gegner, die in der vergangenen Saison in der oberen Tabellenhälfte platziert waren.“„Wir müssen vor allem die Haßlocher Achse Rückraum-Kreis verteidigt bekommen“, nennt Stefan Bullacher, Trainer des SV 64, eine entscheidende Stellschraube, an der es für seine Abwehr zu drehen gelte, wenn aus Haßloch Punkte mitgenommen werden sollen. Für die Zweibrücker sind die beiden deutlichen Niederlagen, die Haßloch zuletzt einstecken musste, nicht der Maßstab. „Die Leistung, die Haßloch beim Sieg gegen Hochdorf gezeigt hat, die Leistung, die in Pfullingen geboten wurde, wo sie hätten gewinnen müssen, die sind der Maßstab“, zollt Bullacher der TSG Respekt. Das Problem, gut gespielt zu haben, sich am Ende nicht dafür zu belohnen, „kennen wir ja auch“, sagt Bullacher beispielsweise mit Blick auf das Remis gegen Teningen am vergangenen Wochenende, als der SV 30 Minuten überragend verteidigte.
Rechtsaußen Philipp Hammann, der dabei krankheitsbedingt fehlte, ist einsatzfähig. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Linksaußen Nils Abel, der sich im Training am Fuß verletzte. Sicher nicht spielen wird Rückraumspieler Kubo Balaz, der mehrere Wochen wegen eines jetzt diagnostizierten Risses im Wadenbeinköpfchen ausfallen wird.
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Ausgabe Die Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau - Nr. 235
Datum Samstag, den 10. Oktober 2015 -
Der Gegner: SV 64 Zweibrücken
ZWEIBRÜCKEN. „Wir freuen uns auf das Spiel in der Höhle des Bären“, sagt Stefan Bullacher, Trainer des SV 64 Zweibrücken, in Anspielung auf das Maskottchen der TSG Haßloch. „Dramatisch, hitzig, nie unfair“, beschreibt der SV-Trainer den Charakter der bisherigen Partien. Respekt zollt er der Arbeit von TSG-Trainer Admir Kalabic. Haßloch sei mit seinem Personal kein typischer Aufsteiger, spiele mit einem sehr hohen Tempo und sei extrem variabel in der Deckung.Deckung spielen, allerdings bei den Zweibrückern, ist die Spezialität von Benny Zellmer. Der 23-jährige Bruder von TSG-Kreisläufer Andreas Zellmer bringt seit Jahren gegnerische Angreifer zur Verzweiflung. Nah am Mann, immer eine Hand dazwischenkriegen, den Angriffsfluss stören, lautet seine Aufgabe. Zellmer, der am Kreis und auf der linken Außenbahn angreift, freut sich auf das erste Duell in der Dritten Liga gegen Bruder Andreas. „Natürlich habe ich vergangene Saison die Daumen gedrückt, dass Haßloch Meister wird“, sagt Zellmer, der im Saarland die Polizeiausbildung absolviert. Er überbewertet die beiden jüngsten Haßlocher Niederlagen nicht und erwartet einen offenen Schlagabtausch. Haßloch habe den Heimvorteil und das Publikum hinter sich. Zweibrücken habe nichts zu verlieren. (add)Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau - Nr. 234
Datum Freitag, den 9. Oktober 2015