Beiträge von Ronaldo

    Was heißt offiziell? Dadurch, dass es auf der Homepage steht ist es natürlich erst einmal offiziell. Es wird noch ein weiteres Fotoshooting geben, wenn die Mannschaft aus dem Trainingslager zurück ist und die neuen Saisontrikots da sind.

    Mir ist es lieber, wie scon Meteokoebes geschrieben hat, wenn die Vereine frühzeitig ein Foto und die Spielerdaten veröffentlichen und dann ggf. das Foto nochmals aktualisieren, als wenn die Homepages immer noch auf dem Stand der alten Saison sind.

    Dann würde das heißen, dass jeder Gläubiger ziemlich genau 0 € bekommt.

    Wenn es eröffnet wird, dann ist noch was zu verteilen da und das wird dann verteilt.

    Zitat

    Original von Nocheinmainzlarer
    Von Rücklagen kann ja keine Rede sein, in der 2.Liga kann man schon froh sein wenn man die Kosten halbwegs deckt.

    Aber vor der Saison schon eine Unterdeckung des Etats von nahezu 30% zu haben und zu befürchten das man sie nicht zu Ende spielen kann würde jeden soliden Wirtschaftsberater dazu bringen schreiend wegzulaufen.

    Im übrigen kenne ich keinen Verein der sich in der 1.Bundesliga der Frauen saniert hätte, aber jede Menge gegenteilige Beispiele.

    Am Ende müssen die Kosten gedeckt sein - und wenn es über eine Quersubvention aus dem Verein ist.

    Ansonsten stimme ich Dir voll und ganz zu.

    Zitat

    Original von Leon
    Wir sprechen hier über Profisport, der nach den üblichen Prinzipien der Gewinnerzielung betrieben wird. Dazu gehört das Risiko der Investition. Rücklagen sind in diesem Geschäft unvernünftig, da sie totes Kapital darstellen. Bei dem Stammkapital der GmbH mit grundsätzlich 25 T€ kann nach der erfolgten Einzahlung voll gearbeitet werden.

    Einspruch!

    Das übliche Prinzip der Gewinnerzielung gilt nicht. Denn im Profisport gilt das Prinzip der schwarzen Null mit dem Ziel der Maximierung des sportlichen Erfolgs.

    Risiken der Investition - korrekt.

    Rücklagen sind immer totes Kapital, decken aber Risiken ab und sind in diesem Geschäft genauso vernünftig oder unvernünftig wie in jedem anderen Geschäft.

    Das Stammkapital der GmbH beträgt nicht grundsätzlich 25 T€, es kann auch höher sein. Und selbst wenn es 25 T€ beträgt kann es auch nur teilweise eingezahlt sein und damit nur teilweise arbeiten - aber das sind zugegeben Spitzfindigkeiten.

    Leon, ich habe nicht behauptet, dass Metzingen überzogene Gehälter gezahlt hätte. Aber wenn die Spielbetriebsgesellschaft Insolvenz anmeldet, dann hatte man den Laden nicht im Griff. Punkt.

    Gerade im Handball ist es nicht unüblich, dass der sportliche Ehrgeiz den wirtschaftlichen Verstand dominiert. Schön, wenn es gut geht - aber von mir kein Mitleid, wenn es schief geht.

    Wenn es nach mir ginge, dann müsste bei der Lizenzierung ein Gewinn von 10% eingeplant werden, der in eine Rücklage fließt um später einen Sponsorenausfall zu kompensieren. Auch wenn Spielbetriebsgesellschaft wie Wirtschaftsunternehmen agieren (sollten), dann steht dort immer noch die Maximierung des sportlichen Erfolgs im Vordergrund und nicht die Gewinnmaximierung. Insofern ist es die Aufgabe des Managements den Gewinn gegen 0 zu fahren zugunsten des maximalen sportlichen Erfolges. Eine permanente Gradwanderung.

    Eine über die Lizenzierung vorgeschrieben Rücklage als Reserve zu planen, würde auch nicht zu der mir an anderer Stelle vorgeworfenen Wettbewerbsverzerrung führen, sofern dies alle tun müssten.


    by the way: Die Anspielung auf die Frauenmoden von Boss ist mit einem Augenzwinckern zu verstehen, ich weiß wie schwer das ist.

    Zitat

    Original von dieKleine

    Was weißt du schon wieder, was wir noch nicht wissen (dürfen)?

    Djordijc wurde ja auch hier schon mit Bittenfeld in Verbindung gebracht. Das habe ich gestern auch schon gehört.

    Dann fällt der eine oder andere Namen, das wären aber Gerüchte und bei Gerüchten halte ich mich zurück. Nach mehreren Telefonaten entstand bei mir einfach der Eindruck, dass teilweise Spieler von sich aus aktiv werden. Ich kann es den Spielern auch nicht verdenken.

    Zitat

    Original von Snuffmaster
    Es ist hier was untergegangen:

    Rentner hat es ja hervorgehoben:

    Die EHF begründete ihr Urteil mit dem Recht zur freien Wahl des Arbeitsplatzes. In einem vergleichbaren Fall wurde in der vergangenen Saison so einer Handballerin der Wechsel von Österreich nach Dänemark ermöglicht.


    Somit wäre es KEIN Grundsatzurteil, sondern ist schon mal entschieden worden!

    Rundschau-Online bezieht sich nach meinem Verständnis aber auf die EHF-Erläuterung, die aber nach meinem Verständnis diese Interpretation und Parallele zum Frauen-Fall nicht hergibt.

    Wollte Dir auch nicht widersprechen, hatte das schon als Wiedergabe der Metzinger Argumentation verstanden. Wollte nur aufzeigen, dass diese Argumentation nicht wirklich logisch und schlüssig ist. Überzeugend vorgetragen hat sie aber offensichtlich für eine knappe Mehrheit im Verein gesorgt.

    Um mit Helge anzufangen: ich kenne die Vertragsdetails nicht...

    Mir erschließt sich das aber dahingehend, dass auf europäischer Ebene die einseitigen Optionen keine Verbindlichkeit haben. Daher bekommt Chambery den Zuschlag.

    Damit will ich aber nicht ausschließen, dass Narcisse nach deutschem Recht zu Schadenersatz verpflichtet werden könnte, da er nach deutschem Recht vertragsbrüchig sein könnte.

    Unabhängig davon sehe ich nach derzeitigem Kenntnisstand Andreas Thiel als "Opfer" der offensiven VfL-Kommunikationspolitik. Das hatte so etwas von Norbert Blüm: "Die Renten sind sicher"

    (THX @ Ellob für die Inspiration ;) )

    Dann muss der Verein nicht mehr die GmbH bezuschussen sondern hat die Risiken direkt "im Haus". Die Insolvenz hat jetzt gezeigt, dass die Konstruktion mit der eigenen Spielbetriebsgesellschaft die Risiken vom Verein fern hält. Das macht nahezu jeder Verein der ersten Liga so und bei den Herren auch in der zweiten Liga. Nur Metzingen geht den umgekehrten Weg. Auch über eine Spielbetriebsgesellschaft hätte man bei intelligenter Konstruktion jederzeit Kontrollmöglichkeiten gehabt, man hätte sie nur installieren und nutzen müssen. Aber beim Thema "Kontrolle" delegiert man ja in Metzingen die Verantwortung gern an Außenstehende. Wahrscheinlich ist auch an der Insolvenz die HBVF schuld - oder die Schiedsrichter.

    Zitat

    Original von http://www.handball-world.com

    SKV Salamander Stuttgart meldet Insolvenz an

    Der Plan, in der Porsche-Arena ein Stuttgarter Handball-Bundesligateam zu etablieren, ist schon vor Saisonbeginn gescheitert. Nachdem der SVK Salamander Stuttgart vergeblich versucht hat, von der Stadt 360.000 Euro zu erhalten, wird er am morgigen Donnerstag Insolvenz anmelden. Dies berichtet die "Stuttgarter Zeitung" (Donnerstagausgabe). "Um dem Straftatbestand der Insolvenzverschleppung entgegenzuwirken, hat die Geschäftsführung beschlossen, das Insolvenzverfahren zu beantragen", sagte Markus Graf.

    Graf ist Geschäftsführer der TVK Marketing und Management GmbH & Co. KG. Diese Gesellschaft, und nicht der Verein, ist im Besitz der Bundesligalizenz. Der Verein ist an der Gesellschaft allerdings beteiligt. Die Mannschaft spielte in der vergangenen Saison noch unter dem Namen HBR Ludwigsburg in der zweiten Handball Bundesliga. Seit kurzem firmiert sie aber als SVK Salamander Stuttgart.

    Wir bemühen uns um weitere Informationen