Beiträge von T.N.T.

    Kai hat sich verschrieben - beim zweiten Mal ist der rechte gemeint.

    Und fehl am Platz ist sie - da geb' ich ihm Recht - vielleicht deswegen nicht, um die Gemeinde darauf hinzuweisen, dass diese Entscheidungen falsch sind...

    Tut mir leid - ich halte die Frage nicht für provokant sondern für fehl am Platz/sinnentleert oder was auch immer.

    Es ist eindeutig festgeschrieben "EIN Teil EINES Fußes" - ergo vollkommen Wurst, welcher es denn nun ist.
    Und diese Beanstandungen sind dann in der Regel falsch.

    Zitat

    15:1 Vor der Ausführung eines Wurfs muss der Werfer die richtige Position eingenommen haben. Der Ball muss sich in der Hand des Werfers befinden (15:6).
    Außer bei der Ausführung eines Abwurfs muss der Werfer bei der Wurfausführung mit einem Teil eines Fußes ununterbrochen den Boden berühren bis der Ball die Hand verlassen hat. Der andere Fuß darf wiederholt vom Boden abgehoben und wieder hingesetzt werden (siehe auch 7:6).
    Der Werfer muss diese Stellung einnehmen, bis der Wurf ausgeführt ist (15:7, Absatz 2 und 3).

    Mal abgesehen von den haarsträubenden Szenarien, die hier konstruiert werden, und den angeblichen Anweisungen für einen solchen Fall würde ich sunny-1 inhaltlich zustimmen.

    Für mich kann/darf ein Auswechselspieler erst dann das Feld betreten, wenn der Auszuwechselnde es verlassen hat - gebietet hier eigentlich die Logik.

    Damit kann im konstruierten Beispiel der SR einen Spieler, der den Verletzten auf dem Spielfeld aufsucht, um ihm zu helfen, in meinen Augen dazu auffordern, das Feld zu verlassen, weil er dort nichts zu suchen hat. Denn man kann der Logik nach erst einwechseln, wenn ausgewechselt wurde.
    Alternativ sollte man jedoch diesen Wechsel aus Kulanz akzeptieren...

    Zitat

    Original von jfherden


    Wie schon gesagt, dann wäre jede "kann aber nicht muss"-Regel Willkür, da sie ein SR anders entscheidet als ein anderer. Weiterhin sind die Aufzählungen in Erläuterung 5 nicht abschließend, was unsportlich ist. Unsportlich ist letztlich alles "wider dem Sportsgeist".

    Und wir sollten uns einer einheitlichen Linie annähern...

    Die Aussage der Mehrheit hier ist offenbar, dass man (ich verwende eine dem Regelheft angepasste Formulierung) in diesem Fall keine progressive Strafe geben SOLLTE. Ein explizites Verbot dafür steht im Regelwerk natürlich nicht - damit kann Dir auch keiner verbieten, dies zu bestrafen.

    Und was den Sportsgeist angeht, kann man sicher auch mal eine Umfrage machen, was der Einzelne denn für unsportlich hält und was nicht...

    Zitat

    Original von jfherden


    Wenn einer bei einer Umkurvung des Gegenspielers einen halben Meter durch den Kreis läuft, soll das unabsichtlich passieren?

    Und der Außenspieler, der außerhalb des Spielfelds anlaufen will, macht das auch unabsichtlich?

    Zitat

    Original von jfherden


    Da bist du aber allein, davon spricht die Erläuterung 5 nicht. Nicht ausschließlich. Da geht es um Abwehrverhalten mit absichtlichem 6m-Betreten.

    Das denke ich nicht - es ist von Abwehrverhalten die Rede - vom Ball spricht/schreibt da keiner. Wenn der Abwehrspieler den freien Angreifer am Torraum stehen sieht, und um dieses Freistehen zu beenden, die Abkürzung durch den Torraum nimmt, zählt genau dieses auch darunter. Da kann der Ball meilenweit entfernt sein...

    Zitat

    Original von jfherden


    Wenn ich Fragen beantworten soll, solltest du sie explizit stellen. Nicht alles, was du implizit meinst, kommt auch so rüber. Aber als Antwort: Ich kenne genügend Mannschaften, bei denen diese "interne Bestrafung" ausbleibt. Nicht, weil sich die Spieler nicht über den Ballverlust ärgern, sondern weil kollektiv der SR für den Verlust verantwortlich gemacht wird, á la "kleinlich pfeifen" oder "hätte man auch ein Auge zudrücken können".

    Gut - beim nächsten Mal schreibe ich es eben explizit hin. In der von Dir beschriebenen Situation würde eine zusätzliche progressive Strafe die Situation eher noch anheizen als Einsichtigkeit hervorrufen - würde ich jedenfalls denken. Die Progression kannst Du immer noch in's Spiel bringen, wenn der Spieler höflich beginnt zu fragen, was Du da so pfeifst... ;)

    Zitat

    Original von jfherden


    Wiederholte absichtliche Regelverstöße sind deiner Meinung nach also nicht unsportlich?

    *amkopfkratz* Mal abgesehen vom Erkennen der Absicht - was will uns der Dichter damit sagen? Jeder definiert für sich, was er für unsportlich halten könnte, und bestraft das dann? Damit wären wir wieder bei Willkür.

    Zitat

    Original von jfherden


    Klar, Freiwurf bzw. bei vereitelter Torgelegenheit 7m für die Angreifer.

    Ich spreche von Situationen, die abseits vom Ball stattfinden - und da werde ich im Sinne des Spielgedankens wohl keinen Freiwurf mal zwischendurch pfeifen - den 7m bei der Vereitelung einer Torgelegenheit hatte ich bereits erwähnt - bitte zitiere mich wenn, dann komplett... ;)

    Zitat

    Original von jfherden


    Das ist eine Regelfolge, keine Bestrafung. Dass es innerhalb der Mannschaft so aufgefasst wird, ist dabei uninteressant.

    Richtig, aber das ist doch das entscheidende - meine Frage, die ich (und nicht nur ich) schon mehrfach implizit gestellt habe, die Du aber bislang auch nicht beantwortet hast, ist die, warum die einfache "Würdigung" des Angreiferfehlverhaltens durch Freiwurf/Abwurf gegen ihn nicht ausreichen soll. Dort kommt bei einer progressiven Bestrafung (á la "steckt gefälligst das Trikot in die Hose, oder...") in meinen Augen doch die Willkür in's Spiel.

    Zitat

    Original von jfherden


    Ja, der Satz ist etwas verquer geraden.

    Und genau hier sind wir dann wieder dabei, dass ich andere derartige Fehlverhalten der Angreifer abseits vom Kreis ebenso bestrafen müsste - und ich sehe keinen Sinn darin.

    Ich würde auch das hier schon diskutierte Thema "Wenn ihr eure Trikots nicht in die Hosen steckt, dürft ihr 2 Minuten darüber nachdenken." als Willkür bezeichnen - und es stellt keinen Regelverstoß dar.

    Die beiden Situationen:

    1. Abwehrspieler durchläuft wiederholt deutlich den Torraum, um sich eine bessere Position zu verschaffen.

    2. Angreifer durchquert den Torraum, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

    unterscheiden sich schon allein darin, dass ich bei Fall 1 außer der Wertung als unsportliches Verhalten keine Möglichkeit habe, dieses Verhalten zu bestrafen. (mal abgesehen von der Situation, wo dadurch eine klare Torgelegenheit verhindert wird, und man auf Strafwurf entscheidet) Es führt sonst weder zu Ballverlust, weil die Mannschaft ohnehin nicht in Ballbesitz ist noch zu anderen Konsequenzen, wenn das Mittel der Progression nicht wäre.

    In Fall 2 liegt der Fall wiederum anders - hier sehe ich erstmal den Ballverlust, der sich nach 6.2. a) ergibt. Und unsportlich würde ich das Verhalten dann nicht nennen - höchstens "dumm" - weil seine Mannschaft den Ball verliert, und das immer und immer wieder, so lange, bis der Angreifer es lernt oder ausgewechselt wird.

    Zu Deinem Eingangssatz: Jede Pauschalisierung ist falsch. ;) [SIZE=7](Mal sehen, ob's jemand merkt.)[/SIZE]

    jfherden:
    Wenn es immer derselbe Rückraumspieler ist, der den Schrittfehler begeht, oder immer derselbe Außenspieler, der von außerhalb des Spielfelds anläuft, kannst Du das genauso versuchen zu interpretieren - nur um einmal Arcosh's Beispiele anzuwenden.

    Ich bin prinzipiell dagegen, hier persönliche Strafen anwenden zu wollen. Wenn der Lerneffekt beim Spieler nicht vorhanden ist, wenn man immer gegen seine Aktionen pfeift, was ja auch zu Ballverlust für seine Mannschaft führt, dann sollte der spätestens dann eintreten, wenn er von seinem Trainer oder seinen Mannschaftskameraden dafür diszipliniert wird.

    Alles andere geht mir hier zu sehr in die Richtung "Du bekommst jetzt eine Strafe, weil Du nicht das machst, was ich will!" - oder auch "Willkür", die nicht im Regelwerk verankert ist.

    Der Technische Delegierte hat nichts mit dem Kampfgericht zu tun sondern ein unabhängiger "Supervisor" von Seiten des Verbandes.

    Die Regelfrage, die ich meinte, ist die Folgende:

    184.Der Mannschaftsverantwortliche von A beleidigt den Sekretär, ohne dass
    die Schiedsrichter dies wahrnehmen. Bei der nächsten Unterbrechung
    meldet der Sekretär das Vergehen. Richtige Entscheidung?
    a) Disqualifikation des Mannschaftsverantwortlichen
    b) Hinausstellung des Mannschaftsverantwortlichen
    c) Meldung im Spielprotokoll
    d) Verwarnung des Mannschaftsverantwortlichen
    e) Keine persönliche Strafe möglich

    Richtige Antworten c und e.

    Moin,

    also erstmal "Landesliga" ist keine hinreichende Erklärung, weil das jeder Verband/Bezirk/Kreis anders handhaben kann und auch tut...

    Ansonsten ist das von Dir angesprochene Thema auch in ner Regelfrage verankert - keine Bestrafung möglich - dafür nen Kommentar im Protokoll zum vermeintlichen Vorfall.

    Zitat

    Original von Schmiddy

    Was ich letztendlich damit sagen will, wenn jemand die Regel ausnutzt dann kann ich das doch nicht als Unsportlichkeit mit einer Zeitstrafe quittieren...

    Volle Zustimmung! :hi: