Beiträge von T.N.T.

    Ich kann mich eigentlich auch nicht erinnern, auf dem Spielfeld als SR mal nen Spieler gesiezt zu haben. Die Umgangsformen gehen beim Sport eigentlich fast überall vom "Du" aus.
    Ausnahmen könnten vielleicht sein, wenn man als SR mal auf seinen Arbeitgeber trifft. Da sollte man vielleicht Vorsicht walten lassen. ;)
    Aber um auch mal die andere Seite zu beleuchten: Ich dachte letztens auch, ich falle aus allen Wolken, als mich letztens eine immerhin 18-jährige Spielerin siezen wollte.
    Meine Aussage: Mädel, gewöhn Dir das schnell wieder ab. :)

    Zitat

    Original von Dortmundsson

    Komisch, ich schaue mir fast jedes Wochenende in irgendeiner Halle Handball an und Pöbeleien gegen SR sind da eigentlich an der Tagesordnung. "Ar...loch" und "Wi**ser" habe ich dort schon unzählige Male gehört. Und davon mal abgesehen, jemanden als "Betrüger" oder "Hoyzer" zu beschimpfen, ist für mich auch schon eine Beleidigung.

    Gehst wohl immer in dieselbe Halle? ;)

    Aber im Prinzip hab ich das auch schon erlebt, dass man eigentlich mehrere Zivilprozesse pro Spiel gegen Zuschauer initiieren könnte, wenn man es denn drauf anlegt...

    @Mannem:

    Siehe oben - bin bei 2. und 3. nicht Deiner Meinung.

    Zu 3. Woher nimmst Du eine Definition für's "Festmachen"?
    Laut der Aussage müsste dann jede Aktion eines Abwehrspielers, nach der der Ball nicht mehr durch den Angreifer spielbar ist, mit einer progressiven Strafe belegt werden.

    Lasse: Im konkreten Fall dauerte es aus Gründen, die aus dem Bild zu erraten sind, noch ein Weilchen mit der Spielfortsetzung...
    Und wenn das "Wegdrehen zum eigenen Schutz" sein soll, weiß ich auch nicht...
    Der Ellenbogen ist in dem Bild schon recht deutlich zu sehen. Was dann ebenso deutlich eine nichtball- sondern körperbezogene und damit progressiv zu bestrafende Abwehrhandlung ist.

    Lasse: Mit "aus dem Spiel heraus" meine ich Kopftreffer aus Situationen, die NICHT beim 7m auf unbeweglichen Torwart und beim Freiwurf auf einen sich nicht bewegenden Abwehrspieler auftreten - möglicherweise eine etwas unglückliche Wortwahl. Meine Aussage bleibt die selbe.

    härter_schneller: Stimmt eigentlich... - sollte man bei der Fragestellung auch außen vor lassen, weil es hier wohl nicht um die Frage geht, wie der Angreifer am Torwurf gehindert wurde, sondern was der Angreifer dann tut.

    Dem ist schon was hinzuzufügen, nämlich dass ich bei 4. erstmal den Lehrwart fragen würde.
    Hier gab es schon so viele Diskussionen über Kopftreffer aus dem Spiel heraus, die nach Aussagen von offizieller Seite schlicht und einfach "nicht" zu bestrafen sind - einige von der "Basis" aber trotzdem so entscheiden würden.
    Geht für mich in die selbe Richtung - deswegen "nur" ne progressive Bestrafung, weil er nach dem Pfiff einfach nich mehr zu werfen hat.

    Zitat

    Original von Ronaldo
    Am interessantesten finde ich immer, welche Suchworte dieKleine eingibt:

    handballecke.de/thread.php?threadid=262&hilight=Orgasmus

    Sie sucht vielleicht welche, hilf ihr doch mal. ;)

    Aber was meinst Du mit "immer"? :)

    *grrr* Du willst mich nicht verstehen... Das ganze noch einmal:

    Das ist eine Behauptung, die aufgrund der Kenntnis sämtlicher Regelfragen durchaus stimmen mag - aber die Frage als einzelnes logisches Konstrukt an sich betrachtet läßt bei fehlendem "wiederholt" oder einem anderen Anzeiger für ein mehrfaches Auftreten dieses Ereignisses keinen Schluß darauf zu, ob dieses bereits einmal oder mehrfach eingetreten ist oder nicht.

    Es steht an der Stelle auch nicht explizit ein "erstmalig" in der Fragestellung.

    Theo - wenn Du sowas sagst, solltest Du die klare Anweisung auch zitieren.

    Für Deine zitierte Regelfrage stimmt das zwar (Klammern ist ja progressiv zu bestrafen) - in der eingangs diskutierten Situation ist m.E. der 7m ohne progressive Bestrafung die Entscheidung der Wahl.

    Begründung: In 8.3 steht:

    Zitat

    Regelwidrigkeiten gegen 8:2 können im Kampf um den Ball vorkommen; Vergehen, bei denen sich die Aktion überwiegend oder gar ausschließlich gegen den Gegenspieler statt gegen den Ball richtet, sind progressiv zu bestrafen.

    Aus der Beschreibung der Situation kann ich nicht erkennen, dass sich die Aktion vornehmlich gegen den Körper des Angreifers richtet.

    Sollte es uns darum gehen, Regelfragen auswendig zu lernen und den Katalog mit seinen gesammelten Formulierungen im Kopf zu haben oder mitzudenken und uns in die Situation hineinzuversetzen?

    Für letzteres müssten die Rahmenbedingungen der Situation exakt beschrieben sein - und das sind sie meiner Meinung nach nicht.

    Zitat

    Original von gratfireball
    Dann will ich doch auch mal meinen Senf dazu geben...

    Also anpfeifen, dann drei Sekunden warten und wenn er den Ball nicht spielt, dann Freiwurf in die andere Richtung. Nix mit passivem Spiel! Ich hoffe ich konnte zur Verwirrung beitragen ;)

    So far,
    Frank

    Und wie...

    Schon mal Erläuterung 4 zum passiven Spiel gelesen? Ich zitiere mal die möglicherweise anwendbaren Passagen:

    Zitat

    Anzeigen des Warnzeichens
    Das Anzeigen des Warnzeichens sollte besonders in folgenden Spielsituationen erfolgen:

    1. Warnzeichen bei langsamem Spielerwechsel bzw. langsamer Spielfeldüberbrückung
    Beobachtungskriterien sind besonders:
    ...
    · Ein Spieler verzögert die Ausführung eines Freiwurfs (täuscht vor, den Ort der Ausführung nicht zu kennen), eines Anwurfs (Torwart gibt den Ball langsam heraus, es wird ein bewusst schlechter Pass zur Mitte gespielt oder es wird langsam mit dem Ball zur Mitte gegangen), eines Abwurfs oder Einwurfs, nachdem die Mannschaft bereits zuvor aufgefordert worden war, diese taktischen Verzögerungen zu unterlassen.
    ...

    Im Klartext heißt das sowohl in der Theorie als auch in der Praxis, dass beim ersten Auftreten dieses Fehlverhaltens die SR nach 15.5b das Spiel einfach nur anpfeifen, weil eine Verzögerung der Spielfortsetzung vorliegt.
    Damit verbunden ist die implizite Ermahnung, diese in Zukunft zu unterlassen - schlimmstenfalls kann man das ja auch noch mal explizit erwähnen.
    Bei jedem weiteren Auftreten dieser Situation soll neben dem Anpfeifen nach 15.5b sofort das Warnzeichen angezeigt werden.

    In der zitierten Regelfrage ist jedenfalls an keiner Stelle mit der Anwendung logischer Mittel erkennbar, ob es sich hierbei um das erste oder ein wiederholtes Auftreten der Situation handelt.

    Der Fragensteller bzw. -ausdemkatalograussucher redet sich damit heraus, dass beim wiederholten Auftreten auch das Wörtchen "wiederholt" dastehen müsse (was sich für mich nicht erschließt), und man solle sich bei Beschwerden doch an die IHF wenden. ;)