Beiträge von RogerMilla

    Solange Saarlouis in Nordhorn keinen Punkt holt, ist tatsächlich noch der Klassenerhalt für Hagen möglich. Ich bin natürlich auch froh, dass es für Ferndorf am nächsten Samstag in Hagen um nichts mehr geht als die Ehre. Aber da die auch in Ferndorf ein hohes Gut ist, wird uns sicherlich nichts geschenkt. Dennoch ist es tatsächlich noch zu schaffen, wenn Saarlouis ordentlich Federn lässt und wir... Na ja, müssen halt alles geben und richtig ins Rollen kommt. Ihr würdet es uns verzeihen.

    Also, danke für den Beistand. Aber ich mach mir jetzt schon vor Angst ins Hemd.

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch zum Klassenerhalt des TuS Ferndorf. Habe das Spiel natürlich am Ticker wie alle relevanten Partien verfolgt und war mir jeder Zeit sicher, dass unsere Freunde aus dem Siegerland das noch drehen, auch wenn sie lange zurückgelegen haben.

    Die Mittelfinger wurden nicht bei der Pressekonferenz gezeigt. Es soll während des Spiels geschehen sein. Ich persönlich möchte das hier aber nicht so hoch aufhängen. Es war einfach ein sehr intensives Spiel, das die Eintracht hätte gewinnen können, wenn nicht gar müssen.

    Dann poste ich es hier auch noch mal:

    Jetzt ist alles aus und die Lage sehr ernüchternd. Hagen hat es nicht geschafft und 21:23 verloren. Fünf vergebene Siebenmeter haben sicherlich erheblich dazu beigetragen. Und auch das frühe Ausscheiden von Sebastian Schneider, der sich mit einem ausgekugelten Ellbogen eine furchtbare Verletzung zugezogen hat.

    Ich beteilige mich ja nicht an Schiedsrichterschelte und sage daher nur, dass es bei der Pressekonferenz sehr turbulent und lautstark zuging. Viele Zuschauer sahen die Eintracht verpfiffen und machten das nach dem Spiel noch einmal deutlich. Auch Hamms Trainer Pfannenschmidt musste sich die Frage anhören, was er dazu sage, mit einer solch - ich zitiere - brutalen Truppe angetreten zu sein. Es ging im Spiel schon derbe zu, aber auch das möchte ich nicht überbewerten. Pfannenschmidt soll während des Spiels den Zuschauern beide Mittelfinger entgegengereckt haben. Er verließ dann unter Tumult vorzeitig die Pressekonferenz.

    Wie gesagt, fünf 7m vergeigt. Ansonsten würde ich eher Trainer Hepp ein paar Fragen stellen wollen. Z.B. warum Aschenbroich erst nach 35 Min. zum ersten Mal auf die Platte durfte. Oder warum der sehr behäbige Milan Weißbach so lange am Kreis agierte und hinten auch nicht gerade eine Offenbarung war. Die Kampfschweine Rink (in letzter Zeit vorne und hinten bärenstark) und Renniger (in letzter Zeit kaum noch eingesetzt) mussten dafür allzu lange zusehen.

    Hagen hatte es mehrfach in der Hand, aber erlaubte sich dann immer wieder, die guten Gelegenheiten nicht zu nutzen.

    Jetzt ist alles aus und die Lage sehr ernüchternd. Hagen hat es nicht geschafft und 21:23 verloren. Fünf vergebene Siebenmeter haben sicherlich erheblich dazu beigetragen. Und auch das frühe Ausscheiden von Sebastian Schneider, der sich mit einem ausgekugelten Ellbogen eine furchtbare Verletzung zugezogen hat.

    Ich beteilige mich ja nicht an Schiedsrichterschelte und sage daher nur, dass es bei der Pressekonferenz sehr turbulent und lautstark zuging. Viele Zuschauer sahen die Eintracht verpfiffen und machten das nach dem Spiel noch einmal deutlich. Auch Hamms Trainer Pfannenschmidt musste sich die Frage anhören, was er dazu sage, mit einer solch - ich zitiere - brutalen Truppe angetreten zu sein. Es ging im Spiel schon derbe zu, aber auch das möchte ich nicht überbewerten. Pfannenschmidt soll während des Spiels den Zuschauern beide Mittelfinger entgegengereckt haben. Er verließ dann unter Tumult vorzeitig die Pressekonferenz.

    Wie gesagt, fünf 7m vergeigt. Ansonsten würde ich eher Trainer Hepp ein paar Fragen stellen wollen. Z.B. warum Aschenbroich erst nach 35 Min. zum ersten Mal auf die Platte durfte. Oder warum der sehr behäbige Milan Weißbach so lange am Kreis agierte und hinten auch nicht gerade eine Offenbarung war. Die Kampfschweine Rink (in letzter Zeit vorne und hinten bärenstark) und Renniger (in letzter Zeit kaum noch eingesetzt) mussten dafür allzu lange zusehen.

    Hagen hatte es mehrfach in der Hand, aber erlaubte sich dann immer wieder, die guten Gelegenheiten nicht zu nutzen.

    Das gehört jetzt eigentlich alles nicht hierher, aber einen Thread Hagen vs. Hamm würde eh wieder keiner lesen... Gute Nacht allerseits.

    Dukie,
    ja, hast natürlich recht: Nordhorn, nicht WHV.

    Mein starrer Angstblick ist immer auf Ferndorf gerichtet. Aber wir haben ja auch noch Saarlouis als Abstiegskandidaten. Die haben mit WHV, Springe und Nordhorn ein mittelschweres Restprogramm. Haben ja zuletzt ohne Jerome Müller spielen müssen. Der kehrt aber wohl noch in der Saison zurück.

    Es wäre tatsächlich schön, wenn Ferndorf und Hagen auch im nächsten Jahr wieder in der gleichen Liga antreten würden.

    Wegen des Spannungsfaktors wünsche ich mir natürlich auch den Showdon zwischen Hagen und Ferndorf am letzten Spieltag, fürchte aber eigentlich mehr, dass das Spiel nicht mehr maßgeblich sein wird. Gegen Hamm hat die Eintracht noch lange nicht gewonnen und bezog im Hinspiel chancenlos eine böse Klatsche. Dann kommt noch das Spiel in Ludwigshafen bei einem Gastgeber mit berechtigten Aufstiegesambitionen. Ich glaube auch, dass Ferndorf nicht nur gegen Henstedt, sondern auch gegen den WHV gewinnt. Trifft beides ein, wird das letzte Heimspiel Hagens zu einer bedeutungslosen Partie. Wenn nicht, wird es gegen den TuS in Bestbestung ganz, ganz schwer. Hagen bekommt ja gegen Ferndorf immer das große Flattern.

    Hagen führte in Neuhausen in der 58. Min. noch mit drei Toren und hatte 25 Sek. vor Schluss Ballbesitz und ein Timeout. Trotzdem wurde noch ein Punkt verloren.

    Hagen hat sich tapfer geschlagen und dieses Mal wenigstens gekämpft. Minden hatte aber immer eine passende Antwort auf das Aufbäumen des VfL. Und ich hatte den Eindruck, GWD hätte auch im Bedarfsfall noch ein Schüppchen drauflegen können. Dennoch wenigstens eine ordentliche Leistung seitens der Eintracht.

    Das Spiel wurde übrigens sehr gut von den Schiris Ronny Dedens und Nico Geckert geleitet.

    Wenn's auch kaum einer liest, aber irgendwo muss der Frust ja hin: Hätte ich die 5,50 € für die Live-Übertragung an Hagen entrichtet, würde ich jetzt glatt mein Geld zurück verlangen. Welch ein katastrophaler Auftritt einer Mannschaft, die um den Klassenerhalt spielt! Das volle Repertoire des Versagens. Von vergebenen Möglichkeiten frei vor dem Tor bis zu mehreren in die Arme des Gegners gespielten Bällen. Kein Kampf, kein Wille, kein Garnichts. Und Rostock war nun wahrlich kein übermächtiger Gegner, sondern ein Team, das einfach soliden Handball gespielt hat.

    Hagen ohne jede Idee und ohne jedes sinnvolle Zusammenspiel. Einfach nur schauderhaft. Die Mannschaft hat so den Erhalt der 2. Liga nicht verdient und ihn heute ohnehin endgültig 'verspielt'.

    Man muss doch wirklich nun mal fragen, ob die Mannschaft richtig geführt und eingestellt wird? Ich möchte Lars Hepp ja nur ungern in Frage stellen, aber an irgendetwas muss es ja liegen. Obwohl ich auch lieber den einzelnen Spielern Vorwürfe machen möchte.

    In jedem Fall kann Hagen das Kapitel 2. Liga jetzt wohl für dieses und nächstes Jahr als beendet betrachten oder will man jetzt gegen Minden, Aue und Erlangen einen Lauf hinlegen???

    Völlige Fassungslosigkeit und Frustration herrschte gestern nach dem Spiel unter den Zuschauern, undwahrscheinlich auch in Reihen der Hagener Mannschaft. Also es beim 18:14 darum ging, nur noch das Schleifchen um den fast zuen Sack zu binden, ging plätzlich gar nichts mehr und die hoch motivierten Springer drehten die Partie komplett mit einem 10:0-Lauf!

    Wenn ich sehe, dass Ferndorf gestern ohne Koke, Heyme und den Langzeitverletzten Julian Schneider einen 5-Tore-Rückstand in Essen dreht und das sicher nicht einfache Spiel gewinnt, kann ich das Geheule in Hagen darüber, ohne Schneider gespielt haben zu müssen, nicht annähernd verstehen.

    Sicherlich hat man sich auf Seiten Hagens gestern bemüht und die Weichen standen lange Zeit auf Sieg gestellt, doch ich vermisse einfach ein deutlich couragierteres Auftreten und eine dominantere Körpersprache, angefangen bei den Torhütern.

    Lars Hepp ist ein sehr sympathischer Zeitgenosse und mag sich ja redlich bemühen, das Beste aus der Eintracht herauszuholen, doch bei nun 2:20 Punkten in Serie darf man durchaus mal die Trainerfrage stellen. Hepp hat allemal zweitliga-taugliches Material an die Hand bekommen. Mit Reinarz, Aschenbroich, Tubic, Prokopec, Fridgeirsson, Mahncke und Müller darf man wohl etwas mehr erwarten als einen Abstiegsplatz. Mitaufsteiger Springe ist nominell auch nicht annähernd so gut bestückt, aber gestern sichtlich willensstark aufgetreten und hat seit dem Trainerwechsel 11:3 Punkte geholt.

    Hagen ist nun endgültig dazu verdammt, die nächsten drei Spiele (Essen, Dormagen, Henstedt) zu gewinnen und möglichst auch noch das vierte in Rostock. Doch wer glaubt momentan daran? Die maßlos enttäuschten 1099 Zuschauer, die ihrer Mannschaft gestern wirklich den Rücken gestärkt haben, bestimmt nicht.

    Duell auf Augenhöhe mit lange Zeit dominierenden Abwehrreihen (13:12 nach 40 min Spielzeit) und starken Torhütern, von denen dann aber Schulz sich bis Spielende als der etwas bessere herausstellte. Besonders erfreulich bei der HG wieder einmal die Leistung der Jungen, allen voran Peter Walz. Vom Kreis und auch von den guten Außen konnte die eher durchschnittliche Performance des Rückraums und die unerklärlich schwache Leistung von Polydore in Angriff und Abwehr kompensiert werden. Für Hagens Trainer Hepp wird es sicher einen guten Grund gegeben haben, Aschenbroich erst nach 45 Minuten zu bringen. Der avancierte nämlich sofort zum Denker, Lenker und Torschützen.

    Die Beweggründe Hepps, den einen oder anderen Spieler zu bringen oder nicht, erschließen sich mir auch nicht immer so ganz. Aschenbroich ist da ein gute Beispiel. Ein anderes ist der gestern fehlende Sebastian Schneider, immerhin der Mann auf der Königsposition. Seine Form schwankt zwar auch häufig sehr, doch in einem der letzten Heimspiele machte er in den ersten zehn Min. 5 Buden, wurde dann rausgenommen und erst wieder in der 50. Min. (!) gebracht. Von einer Verletzung war nichts zu erkennen, eine Behandlung auf der Bank gab es jedenfalls nicht.

    Dem Zuschauer erschließen sich natürlich nicht immer alle Gründe für die Besetzung auf dem Feld. Aber manches verführt schon dazu, es zu hinterfragen. Das mir sehr gut gefallende Talent Jan von Boenigk macht in Essen mit großem Einsatz sieben Hütten und wird in den nächsten Spielen so gut wie gar nicht eingesetzt. Dragan Tubic ist auch so ein Fall, wo man sich an seinen zahlreichen schlechten Tagen fragt, warum er 50 Min. Einsatzzeit bekommt, während von Boenigk und Aschenbroich sich Schwielen am Hintern holen.

    Letzte Woche gegen Nordhorn verballert Schneider einen nach dem anderen. Die durchaus gute Alternative Marc Strohl wird aber nicht gebracht.

    Aber wie gesagt, wir auf der Tribüne wissen nicht alles. Und schon gar nicht alles besser.

    Das mit dem 'Augen gerieben' ist die passende Beschreibung. Ich hatte mir nämlich noch direkt vor dem Spiel die Brille geputzt. Hätte ich es nicht getan, wäre es während der Partie nötig gewesen. So unglaublich war das für mich.

    Aber auch der Tus Ferndorf hat ja wieder mit einem Sieg aufgewartet. Und in Neuhausen ist doch auch was drin. So müssen sich beide Clubs weiter mächtig strecken, um die Ligazugehörigkeit zu halten.

    Ich wünsche auch Euch viel Glück dabei, besonders dem Ästheten unter den Handballern, Alex Koke, der ja scheinbar nach seiner üblen Verletzung seine alte Form schneller als erwartet wiedergefunden hat.

    Das war echt mal ein Fest für die Hagener Handballseele. Wie aus einem Guss lief das Angriffsspiel der Grün-Gelben und alle Spieler beteiligten sich mit Toren am Erfolg. Sagenhafte Anspiele wurden in sichere Treffer umgemünzt. Und wenn es erst mal läuft, kommt auch Glück hinzu. Gestern in der Form, dass viele Abpraller eben den Weg in Hagener Hände und nicht den zum Gegner fanden. Hinten wurde blitzschnell verschoben und beeindruckend gekämpft. Das, was durchkam, fischte sich zu einem großen Teil Tobi Mahncke.

    Auch Dragan Tubic, der sich lange Wochen zumindest meine Kritik zugezogen und seinen Wert in Frage gestellt hatte, verwandelte äußerst sicher von Außen. Aus einer wirklich starken Gesamtleistung ist vielleicht noch die von Julian Renninger, der sich auch schwierigste Bälle angelte, am Kreis hervorzuheben.

    Komisch, dass Sebastian Schneider, der ebenfalls sehr gut aufgelegt wirkte, nach 20 Min. seinen Dienst beenden durfte / musste und nicht mehr auf die Platte kam. Vielleicht wollte Hepp ihn für Sonntag schonen. Sonst würde die Erklärung schwerfallen.

    Ich würde die Leistung der Emsdettener gar nicht zu sehr schmälern. Schließlich waren sie anfangs ein zäher Gegner, der sich auch im weiteren Verlauf nicht wirklich hängen ließ, sondern einfach unter die Räder einer Maschine, die an diesem Abend wie frisch geölt lief, geriet. Da machste dann nix.

    Kleine Nachhilfe für nsumax: Der VfL Eintracht Hagen bis heute der erfolgreichste Handballverein Westfalen und ist wegen eines einzigen zu wenig erzielten Treffers mal am Aufstieg in Liga 1 gescheitert. Der Trainer hieß früher auch mal Klaus Brand. Aber der Name sagt Dir wahrscheinlich auch nichts.

    Für mich hat das Team gewonnen, das den Sieg mehr wollte, das bessere Kreisläuferspiel hatte und von einem Alex Koke klug gelenkt wurde. Hagen ließ in der ersten Hälfte vier dicke Dinger liegen. Das rächte sich. Ein Spiel der Torhüter war es auf beiden Seiten heute nicht. Glückwunsch nach Ferndorf und schöne Weihnachten!